(Minghui.org) Mehrere meiner Verwandten sind als Hilfspolizisten in Xinjiang tätig; einige von ihnen sind mit Kollegen aus demselben Bereich verheiratet. Auf dem Höhepunkt der Verfolgung der Bevölkerung in Xinjiang waren sie an Razzien und Eskort-Aktionen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) beteiligt. Da sie Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet haben, sind mir die Einzelheiten nicht bekannt.

Diese Verwandten hatten ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen zwar aufgekündigt, jedoch nur widerwillig. Ich blickte voller Mitgefühl auf sie und dachte, sie würden gerettet werden, da sie schließlich ihrem Austritt aus der KPCh zugestimmt hatten.

Doch wie sich zeigte, war dies nicht so einfach. Im vergangenen Jahr trafen sie schwere Konsequenzen, die ich als karmische Vergeltung verstand: Obwohl sie noch jung waren, erkrankten sie schwer. Auch ihre Eltern waren immer wieder krank und die Familien erlitten erhebliche finanzielle Verluste.

Die Qualen der Opfer

Eines Tages fragte ich mich, ob meine Verwandten wirklich gerettet werden könnten. Ich war erleichtert, weil sie zugestimmt hatten, aus der KPCh auszutreten. In diesem Moment erschien mir jedoch eine Gottheit und tadelte mich zornig. „Du solltest sehen, was sie getan haben!“, sagte sie.

Die Gottheit wirkte erhaben, ernst und würdevoll. Sie zeigte mir eine Szene: Die Menschen, denen Gang, einer meiner Verwandten, Leid zugefügt hatte, füllten einen ganzen Sportplatz. Sie standen dicht an dicht; manche hielten Kinder im Arm, andere führten sie an der Hand. Eine Familie nach der anderen erschien vor meinen Augen.

Einer der Männer führte ein etwa sechsjähriges Kind an der Hand, das ihm bis zum Oberschenkel reichte, und trug ein weiteres, ungefähr zweijähriges Kind auf dem Arm. Er erzählte mir von dem Leid, das ihm und seiner Familie widerfahren war. Ihr Haus war versiegelt und ihr gesamter Besitz beschlagnahmt worden. Er, seine Frau und die beiden Kinder waren verschleppt und an verschiedene Orte gebracht worden. In großer Sorge um seine Frau und seine Kinder lebte er fortan in Ungewissheit. Seine Familie sei schließlich in Trauer, Verzweiflung und Angst zugrunde gegangen. Er meinte, Gang solle für all das büßen und dieselben Qualen erleiden, die er und seine Familie durchgemacht hatten.

Gang ist mein Schwager. Nachdem meine Schwester ihn geheiratet hatte, wurde auch sie in die karmische Vergeltung hineingezogen und erkrankte. Bereits vor ihrer Heirat hatte Gang als Hilfspolizist gearbeitet. Meine Schwester hatte dagegen keine Einwände; vielmehr hatte sie sich bewusst für ihn entschieden und ihn so akzeptiert.

Ich fragte den Mann in der Vision: „Was Gang getan hat, hat doch eigentlich wenig mit meiner Schwester zu tun, oder?“ Da brach er in Tränen aus und erwiderte: „Wenn das so ist, was haben dann meine Frau und meine Kinder falsch gemacht?!“

Die Gottheit, die ich sah, hatte bereits mit mir kommuniziert, bevor meine Verwandten erkrankten. Jeder meiner Verwandten, der bei der Polizei tätig war, hatte eine gewaltige Menge Karma angehäuft – so dicht und schwer wie ein komprimierter Diamant. Ihre Sünden wirkten sich auch auf ihre Großeltern, Eltern, Ehefrauen und Kinder sowie auf deren Familien aus. Als ich mich fragte, warum sich das Karma nicht über die Generation ihrer Kinder hinaus erstreckte, erkannte ich, dass der Grund darin lag, dass ihre Kinder keine Nachkommen haben würden.

Bewusst Verbrechen begangen

Ich fragte die Gottheit, warum die Konsequenzen so schwerwiegend seien, obwohl diese Menschen nicht direkt an der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden beteiligt gewesen waren. Als Antwort erhielt ich: „Auch ganz normale Menschen, die nicht direkt Verbrechen [gegen Praktizierende] begangen haben, sind nicht gut, denn ihre Taten haben Angst geschürt und zahlreiche Todesfälle verursacht. Die Opfer konnten sich nicht [für Dafa] entscheiden und wurden daran gehindert, errettet zu werden. Außerdem weiß man nicht, ob sich unter den Verhafteten auch Falun-Dafa-Praktizierende befinden. Ihr seid euch ihrer Grausamkeit nicht vollends bewusst, weil ihr von der Propaganda der KPCh einer Gehirnwäsche unterzogen wurdet und euch diesem verwerflichen Umfeld angepasst habt.

Diesmal ist es anders als damals, als der damalige KPCh-Vorsitzende Jiang Zemin 1999 die Verfolgung von Falun Dafa begann. Diesmal begehen diese Menschen Verbrechen vorsätzlich. Westliche Länder verurteilen die Tyrannei der KPCh in Xinjiang und die Verfolgung von Falun Dafa. Die Nachrichten wurden auch im Weißbuch der US-Regierung veröffentlicht und so weiter. Die [Polizisten] handeln bewusst so. Viele Praktizierende haben ihnen die Fakten aufgezeigt, aber sie tun es immer noch – nur des Geldes wegen.“

Ich fragte: „Ist es wirklich so schlimm?“ Die Gottheit antwortete: „Sie haben sich im Grunde einer extremistischen Organisation angeschlossen, ähnlich den Nazis, und sie sind viel schlimmer als die Roten Garden während der Kulturrevolution. Jetzt haben sie direkt in die Fa-Berichtigung eingegriffen. Nur genießen sie nicht denselben hohen sozialen Status und dieselben Privilegien, deshalb halten die Leute ihr Handeln für unbedeutend. Sie sind Teil der kriminellen Kette. Sie wissen nicht, welche Leidenswege die Menschen, die sie weggebracht haben, durchgemacht haben und ob sie noch leben oder schon tot sind. Dennoch tragen sie dafür die Verantwortung.“

Mir wurde plötzlich etwas klar. Als ich an die Verfolgung zurückdachte, die ich selbst erlebt hatte, träumte einer der Mitarbeiter, der mich in der Gehirnwäsche-Einrichtung überwacht hatte, dass er in Handschellen vor Gericht stand. Jetzt ergab alles Sinn. In meinen Augen saß er nur da und tat nichts, manchmal alberte er sogar ein bisschen mit mir herum. Doch seine Rolle und die Folgen sind gravierend.

Täter dürfen nicht geschützt werden

Ich sah, dass die gegenwärtigen Krankheiten und das Unglück meiner Verwandten lediglich einem Hauch schwarzen Rauchs glichen, der aus diesem diamantartigen Karma aufstieg. Als ich weiterhin mit ihnen über Dafa sprach, reagierten sie zunehmend ungeduldig und wollten nicht anerkennen, dass sie Verbrechen begangen hatten. Nun zeigte sich ihr Karma als eine runde, deckelartige Struktur, unter der die gesamte Familie gefangen war.

Warum wurde mir all das gezeigt? Ich erkannte, dass meine Gedanken sie geschützt hatten: Weil ich davon überzeugt gewesen war, dass es ihnen gut gehen würde, hatte ich die Gottheiten in anderen Dimensionen und die Geschädigten daran gehindert, Vergeltung zu üben. Um an meine Verwandten heranzukommen, hätten sie zunächst mir Schaden zufügen müssen. Mein Wunsch, sie mögen verschont bleiben, führte dazu, dass ihr Karma auf mich überging. Die Lebewesen, denen meine Verwandten Schaden zugefügt hatten, standen in direkter Verbindung mit den göttlichen Wesen höherer Sphären, die über sie wachten. Diese waren über die abscheulichen Verbrechen meiner Verwandten sehr erzürnt. Indem ich sie mit meinen Gedanken schützte, war es, als würde ich meine Tugend gegen ihr Karma eintauschen. In den Augen dieser Wesen erschien daher auch ich als ein böses Wesen. Doch letztlich hatte ich mit dem Leid, das meine Verwandten anderen zugefügt hatten, nichts zu tun. Ich hatte aus Unwissenheit gehandelt und war selbst zum Opfer geworden, weshalb diese Wesen mich nicht vernichten wollten.

Die Gottheit ließ daraufhin den Mann mit seinen Kindern zu mir sprechen. Er sagte: „Wir müssen erreichen, dass Gang seine Schuld begleicht. Die Menschen auf dem Sportplatz und ich sind vollkommen unschuldig. Die höheren Sphären haben das erkannt. Doch nun versperren deine Gedanken mir den Weg. Es ist, als würde Dou E – jene Frau im alten China, die aufgrund großen Unrechts elend starb – von ihren Peinigern Vergeltung fordern, während du dich vor die Täter stellst und sie daran hinderst. Sollte ich dich dafür nicht hassen? Aber ich will dich nicht hassen.“

Ich antwortete: „Jetzt verstehe ich. Ich werde das nicht wieder tun und ihnen angesichts ihres Leids weder helfen noch Mitleid entgegenbringen.“ Daraufhin lächelte der Mann und löste sich vor meinen Augen wie ein Partikel auf, bis er schließlich ganz verschwunden war.

Die wahre Vergeltung beginnt jetzt: Die Zeit nutzen, die eigene Zukunft gestalten

Die Gottheit erschien erneut und erklärte: „Es gibt noch einen Ausweg. Wenn Gang seine Fehler wirklich erkennt und durch Falun Dafa tatsächlich gerettet wird, werden sich diese Menschen aufrichtig für ihn freuen und ihm seine Schuld erlassen. Für einen gewöhnlichen Menschen, der nicht an der Verfolgung beteiligt war, kann ein aufrichtiger Austritt aus der KPCh zur Errettung führen. An diejenigen jedoch, die unmittelbar an der Verfolgung beteiligt waren, werden höhere Anforderungen gestellt. Sie müssen ihre Fehler erkennen und eingestehen, ihre Taten bereuen und offen darüber sprechen. Nur wenn sie aufrichtige Reue zeigen und Wiedergutmachung leisten, können sie Vergebung erlangen.“

In diesem Moment sah ich Meister Li erscheinen. Er lächelte und in meinem Inneren empfing ich eine Botschaft: Eine neue Phase habe begonnen. Von nun an würden diejenigen, die sich an der Verfolgung beteiligt hätten, eine weitaus schwerere Vergeltung erfahren als zuvor. In den vergangenen Monaten habe es den Anschein gehabt, als werde Dafa erneut verleumdet; in Wirklichkeit sei ihnen damit noch einmal die Möglichkeit gegeben worden, eine Entscheidung zu treffen. Doch Gang hatte diese Gelegenheit nicht ergriffen.

Die wahre Vergeltung beginnt jetzt. Sie werden kein normales Leben mehr führen können. Ein Unglück nach dem anderen wird über sie hereinbrechen: Krankheiten, der Tod von Angehörigen, Unglücksfälle ihrer Kinder und erhebliche finanzielle Verluste. Sie werden ihre Schulden in dieser Welt begleichen müssen und für die Menschen wird deutlich erkennbar sein, dass ihr Leid eine Folge ihrer Beteiligung an der Verfolgung ist. Nach ihrem Tod werden sie ihre Schuld in der Hölle weiter abtragen müssen.

Doch solange sie leben, bleibt ihnen noch eine Chance. Sie können ihre Taten offenlegen, aufrichtig bereuen und Wiedergutmachung leisten. Wer durch das Rezitieren von „Falun Dafa ist gut“ Segen erfahren hat, sollte seinen Angehörigen davon erzählen, anstatt diese Erfahrung für sich zu behalten. Sie sollten aktiv nach der Wahrheit suchen und sich von ganzem Herzen von der KPCh lossagen. Dann bleibt ihnen noch Zeit, alles zum Guten zu wenden.

Abschließend möchte ich meine Mitpraktizierenden daran erinnern, dass Familienmitglieder oder Freunde, die sich an Verbrechen gegen Dafa und Dafa-Praktizierende beteiligt haben, möglicherweise schon bald mit den Folgen ihres Handelns konfrontiert werden. Bei den unmittelbar Beteiligten genügt eine oberflächliche oder halbherzige Reue nicht. Wenn die Vergeltung tatsächlich eintritt, hoffe ich, dass meine Mitpraktizierenden nicht denselben Fehler begehen werden wie ich. Die langjährige Verfolgung hatte dazu geführt, dass ich Mitleid mit den betreffenden Familienangehörigen empfand. Manchmal verglich ich sie sogar mit Menschen, die sich noch schlimmer verhalten hatten, und dachte, dass sie mich immerhin anlächelten oder einigermaßen gut behandelten. Tatsächlich ist dies jedoch nichts anderes, als den Tätern zu helfen und dadurch Karma zu erzeugen und in meiner Kultivierung zu scheitern.

Göttliche Wesen betrachten die Dinge mit vollkommener Gerechtigkeit, beurteilen alles nach aufrichtigen Prinzipien und tun niemandem Unrecht. Diejenigen, die sich diesmal für den richtigen Weg entscheiden, werden Segen erfahren. Früher wurden die Täter von bösartigen Elementen in anderen Dimensionen geschützt, während die Guten unterdrückt wurden. Selbst diejenigen, die sich auf die Seite der Praktizierenden stellten, mussten leiden, weil das Böse noch großen Einfluss hatte. Nun jedoch kehrt sich die Situation um: Wenn das Böse beseitigt ist, werden diejenigen, die die richtige Entscheidung treffen, ein besseres Leben führen.

Das oben Geschilderte entspricht dem, was ich auf meiner gegenwärtigen Ebene erkannt habe. Bitte nehmt die Lehre von Dafa als Maßstab, denn manches von dem, was ich hier niedergeschrieben habe, könnte meinem begrenzten Verständnis entspringen und daher nicht richtig sein.