(Minghui.org) Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende, die sich eine Zeit lang nicht an strenge Maßstäbe gehalten hat. Ich hatte oft online eingekauft oder mir Videos auf meinem Handy angesehen. Ich wusste eigentlich, dass ich die Zeit, die für die Kultivierung im Rahmen der Fa-Berichtigung vorgesehen war, nicht verschwenden sollte. Dieses Verhalten führte zu Belästigung und Verfolgung durch Mitarbeiter der örtlichen Gemeinde.
Vor etwa drei Monaten besuchte mich eine Vertreterin des örtlichen Büros für Verwaltung zu Hause. Sie sagte, dass Beamte der Stadtverwaltung kommen wollten, um mit mir im Gemeindezentrum oder bei mir zu Hause zu ‚lernen‘ (was bedeutete, mich einer Gehirnwäsche zu unterziehen).
Ich sagte: „Ich werde nirgendwo hingehen.“ Sie antwortete: „Du wirst dazu gezwungen werden.“ Ich erwiderte: „Du begehst ein Verbrechen gegen eine Dafa-Praktizierende. Das ist Verfolgung. Ich weigere mich kategorisch, zu kooperieren.“ Sie behauptete, es handele sich um eine Anordnung höherer Behörden. Ich beruhigte meinen Gedanken und schaute nach innen. Ich hielt mich an den Maßstab vom Fa und korrigierte mein Verhalten.
Die Leiterin des städtischen Verwaltungsbüros kehrt nicht zurück
Später kam die Leiterin des städtischen Verwaltungsbüros zu mir nach Hause und sagte: „Sie wurden von den städtischen Behörden ausgewiesen (das heißt, als Ziel der Verfolgung markiert). Wir haben den Auftrag, dich ‚umzuerziehen‘.“
Ich sagte: „Ich habe keine Gesetze gebrochen. Ich praktiziere das universelle Fa von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, dem aufrichtigsten Weg. Wozu sollte ich denn ‚umgezogen‘ werden?“
Er antwortete: „Wir haben in dieser Angelegenheit keine Wahl. Lade bloß keine Aufnahmen von mir ins Internet hoch.“ (Er dachte, ich würde ihn aufnehmen.)
Ich sagte: „Wenn Sie nichts Unrechtes getan haben, warum sollten Sie dann befürchten, dass Ihre Worte online veröffentlicht werden? Sie sollten nicht Teil der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sein, die diese Verfolgung durchführt. Nur durch die drei Austritte aus der KPCh, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren kann man eine strahlende Zukunft haben.“ Ich erklärte, warum es wichtig ist, aus diesen Organisationen auszutreten. Er stimmte weder zu noch widersprach er.
Schließlich sagte er: „Wir müssen dafür sorgen, dass jemand kommt, der mit Ihnen ‚lernt‘.“ Ich antwortete: „Ich gehe nirgendwohin. Ich habe keine Zeit dafür und bin damit nicht einverstanden.“
Ein paar Tage später kamen sie mit einer ehemaligen Direktorin, die seit über zwanzig Jahren an der Verfolgung von Falun Dafa beteiligt war. Ich versuchte, sie über die Fakten aufklären zu können, aber sie weigerte sich, zuzuhören. „Sie sollten Tugend für Ihre Kinder und Enkelkinder ansammeln und sie nicht den Preis für Ihre Taten zahlen lassen. Die Verfolgung eines aufrichtigen Glaubens zieht Vergeltung nach sich“, sagte ich. Sie wollte mir kein Wort glauben.
Dann sprach ich mit den anderen, die bei ihr waren. Ich erklärte ihnen die wahren Fakten über den Appell vom 25. April und dass die „Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz“ eine inszenierte Falschmeldung war. Ich erzählte ihnen, dass Jiang Zemin Falun Dafa aus Neid unterdrückt und verleumdet hatte. Als sie das hörte, geriet sie in Wut und befahl den anderen, nicht weiter zuzuhören.
Ich sagte ihnen: „Ich spreche die Wahrheit. Ich praktiziere Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Ich hoffe, ihr entscheidet euch für eine strahlende Zukunft.“ Als ich zwei Stunden lang gesprochen hatte, sagte sie: „Wir kommen ein anderes Mal wieder.“ Ich antwortete: „Ihr dürft nicht wiederkommen. Ihr seid hier nicht willkommen.“
Keiner von ihnen kam zurück.
Später kontaktierten sie meinen jüngeren Bruder und versuchten, ihn dazu zu verleiten, ihnen dabei zu helfen, mich zu ‚umzuerziehen‘. Ich sagte meinem Bruder, er solle nichts sagen oder tun, was Dafa gegenüber respektlos sei. Sie sagten meinem Bruder, sie würden mich in einen ‚Lernkurs‘ schicken. Mein Bruder entgegnete ihnen: „Ihr verstoßt gegen das Gesetz. Meine Schwester ist eine gesetzestreue Bürgerin. Ich werde euch anzeigen.“ Sie riefen auch meinen Sohn und seine Frau an, in der Hoffnung, sie dazu zu bewegen, mich zu ‚umzuerziehen‘. Mein Sohn und meine Schwiegertochter weigerten sich schlichtweg, ihre Anrufe anzunehmen.
Der Sekretär der Bezirkskommission für politische und rechtliche Angelegenheiten gab einen Daumen-hoch
Zwanzig Tage später kamen Vertreter des Gemeindebüros zu mir nach Hause und sagten, der Sekretär der Bezirkskommission für politische und rechtliche Angelegenheiten wolle mich um 14:30 Uhr treffen. Ich sagte, wenn sie kämen, um die wahren Umstände zu hören, könnten sie kommen. Andernfalls dürften sie nicht hier sein.
Draußen herrschten sengende 41 Grad Celsius, als zur vereinbarten Zeit sieben Personen, größtenteils unbekannte Gesichter, eintrafen. Ich schaltete die Klimaanlage ein und bat sie herein. Ich sagte: „Wir müssen eine Verbindung der Güte geknüpft haben, eine vorbestimmte Verbindung, die in einem früheren Leben im Buddha-Fa verwurzelt ist. An einem so heißen Tag verfolgt die KPCh uns, aber euch verfolgt sie noch mehr. Indem sie euch befiehlt, hierher zu kommen und Vergehen gegen Dafa-Praktizierende zu begehen, zerstört sie euch in Wahrheit.“
Als sie sich gesetzt hatten, fragte ich nach ihren Namen und offiziellen Titeln. Nur der Sekretär der Bezirkskommission für politische und rechtliche Angelegenheiten nannte seinen Nachnamen. Der Sekretär schien zuversichtlich, er könne mich ‚umerziehen‘. Ich sagte ihnen, dass alles, was sie über Falun Dafa gehört hatten, erfundene Lügen seien, die darauf abzielten, die Praxis zu unterdrücken und zu diffamieren. Der Sekretär wollte nicht, dass ich weiterredete. Mir wurde klar, dass sie gekommen waren, um durch diese Begegnung Erlösung zu erlangen. Ich wusste, dass ich ihnen die wahren Fakten mitteilen musste und diese Lebewesen nicht im Stich lassen durfte. Mit einem Herzen voller Güte sprach ich über den Appell vom 25. April, über die Fakten von Falun Dafa und über die Wahrheit hinter dem Vorfall der ‚Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz‘. Ich erklärte, wie wichtig es ist, aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen auszutreten.
Der Sekretär forderte mich heraus: „Da Sie Falun Dafa praktizieren, rezitieren Sie doch etwas davon, damit wir es hören können.“ Ich rezitierte die Verse zur Fa-Berichtigung, um die bösen Faktoren zu beseitigen, die ihre Fähigkeit, die wahren Umstände zu hören und Erlösung zu erlangen, manipulierten und behinderten.
Während des gesamten Vorgangs bewahrte ich einen friedlichen Geisteszustand und spürte, wie der Meister mich stärkte und beschützte. Mein Mann, ebenfalls ein Praktizierender, sandte in einem anderen Raum aufrichtige Gedanken aus. Die anderen hörten mir mit einem Lächeln zu. Die Atmosphäre im Raum war sehr harmonisch. Nach etwa einer Stunde sagte der Sekretär: „Ich bin Mitglied der KPCh und glaube immer noch an die Partei, aber ich bewundere Sie.“ Er zeigte mir den Daumen nach oben.
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