(Minghui.org) Eine 88-jährige Frau aus Chongqing wurde zwischen März und Juni 2026 insgeheim wegen ihres Glaubens an Falun Dafa inhaftiert. Zhu Yugui befindet sich derzeit im Frauengefängnis Zouman.
Zhus Leiden begann, als sie im März 2023 zusammen mit den Frauen Huang Lyubin, Tan Ping, Zeng Shangjing und Liu verhaftet wurde. Beamte der Polizeistation Yangjiaping verdächtigten sie, im Einkaufszentrum „Neues Jahrhundert“ mit Banknoten bezahlt zu haben, auf denen Informationen zu Falun Dafa aufgedruckt waren. Die Wohnungen der Frauen wurden durchsucht.
Während Zhu Yugui bald freigelassen wurde, wurden die anderen vier Praktizierenden zu Haftstrafen verurteilt. Huang erhielt eine Haftstrafe von acht Jahren und vier Monaten, Tan von drei Jahren und drei Monaten. Die Höhen der Haftstrafen der Frauen Zeng und Liu sind nicht bekannt.
Infolge dieses Vorfalls wurden zwischen März und Mai 2023 viele Falun-Dafa-Praktizierende in der Region schikaniert, verfolgt und ihre Wohnungen durchsucht.
Von der Verhaftung traumatisiert verschlechterte sich Zhus Gesundheitszustand nach ihrer Freilassung. Doch wurde sie nun drei Jahre später zu einer Haftstrafe verurteilt. Die Details der Strafverfolgung sind unklar.
Vor dieser jüngsten Verfolgungsmaßnahme wurde Zhu bereits im Oktober 2020 von den Behörden schikaniert und gezwungen, Erklärungen zu verfassen, in denen sie Falun Dafa abschwören sollte. Als sie sich weigerte, zwang die Polizei ihren Adoptivsohn, sie aus seiner Wohnung zu werfen, wodurch sie obdachlos wurde.
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