(Minghui.org) Heute möchte ich mit den Mitpraktizierenden zwei Erfahrungen aus meinem Kultivierungsweg teilen. Bitte weist mich darauf hin, wenn etwas nicht mit dem Fa übereinstimmt.

Dem Büro 610 die wahren Umstände erklären  

An einem Nachmittag im Herbst 2000 lernten mehrere Praktizierende in meinem Haus gemeinsam das Fa. Plötzlich kam das Sicherheitspersonal aus der Fabrik, in der ich arbeitete und forderte mich auf, ins Fabrikbüro zu kommen. Bei meiner Ankunft warteten bereits zwei Beamte der Staatssicherheit, der Parteisekretär des Industriebüros der Kommunistischen Partei, der Fabrikdirektor und der stellvertretende Direktor und mehrere Sicherheitsleute auf mich. Ich wurde auch dem Personal des örtlichen Büros 610 vorgestellt, einschließlich des Leiters.

Kaum hatte ich mich hingesetzt, schon fragten sie mich, warum ich trotz des Verbots der Regierung weiterhin Falun Dafa praktiziere. Ich erzählte ihnen, dass ich früher vor der Kultivierung viele Krankheiten hatte, wie Bronchitis, Lungenerkrankung, Rachenentzündung, Zwölffingerdarmentzündung, Gastritis, Arthritis, Blutvergiftung und Rückenschmerzen. 

Nachdem ich begonnen habe, Falun Dafa zu praktizieren, seien alle diese Beschwerden verschwunden. Ich sei damals ein fröhlicher und gesunder Mensch gewesen, völlig frei von Krankheiten. Außerdem habe sich mein moralischer Maßstab erhöht.

Nachdem ich 1999 nach Peking gegangen sei, um für Falun Gong zu appellieren, sei ich rechtswidrig für 37 Tage inhaftiert und erst wenige Tage vor dem chinesischen Neujahrsfest freigelassen worden. Am nächsten Morgen um 6 Uhr sei ich freiwillig in die Fabrik gegangen und habe den öffentlichen Bereich gereinigt. Der Parteisekretär der Fabrik habe mich gesehen und gefragt, wann ich freigelassen worden sei. Ich habe ihm geantwortet, dass dies erst in der vergangenen Nacht geschehen sei. Daraufhin habe er bemerkt, ich sei so früh gekommen, um freiwillig aufzuräumen. Er habe offenbar noch mehr sagen wollen, dann jedoch gezögert – offensichtlich aus Angst vor dem Druck der KPCh.

Ich erklärte weiter: „Ich habe auch Arbeiter eingestellt und Lastwagen auf eigene Kosten besorgt, um den Müll im Fabrikwohnheim zu entsorgen. Es waren drei LKW-Ladungen notwendig, um alles zu reinigen. Ich habe es getan, weil Falun Dafa großartig ist. Das ist auch der Grund, warum ich Falun Dafa praktiziere.

Ich möchte Ihnen noch sagen, dass ich meinen Antrag auf Austritt aus der KPCh bereits eingereicht habe, da die Partei ihren Mitgliedern nicht erlaubt, Falun Dafa zu praktizieren. Das örtliche Parteibüro hat sich jedoch geweigert, meinen Antrag zu bearbeiten, obwohl die Satzung ausdrücklich besagt, dass der Beitritt und der Austritt freiwillig sind.“ 

Der Beamte konnte meinen Standpunkt nicht widerlegen und so fuhr ich fort: „Falun Dafa ist ein aufrichtiger Weg und wir Praktizierenden kultivieren uns nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Wir bekommen einen gesunden Körper und unser moralischer Maßstab erhöht sich auch. Wir denken immer zuerst an andere. Jeder kann kommen und gehen, wann er möchte. Es gibt keine Dienstpläne, keine Gebühren, keine Leitung, keine Büros und keine Verwaltungsvorschriften. Es geht nur darum, sich selbst zu kultivieren und seinen moralischen Charakter zu verbessern. Falun Dafa ist das rechtschaffene Fa, und es gibt überhaupt nichts zu befürchten.“

Danach stellten mir die Beamten einige Fragen. Der stellvertretende Leiter der Staatssicherheit nahm jedoch Handschellen heraus und begann mit ihnen zu spielen, scheinbar um mich einzuschüchtern. Ich ignorierte ihn völlig. Am Ende sagten sie mir, ich könne nach Hause gehen. Ich hob alle Zigarettenkippen auf, die sie auf den Boden geworfen hatten, und nahm sie mit.

Später erzählte mir ein Insider, dass mich diese Beamten an diesem Tag verhaften wollten, ich aber so überzeugend gewesen sei, dass sie ihren Plan geändert hätten. Lange Zeit dachte ich immer, ich hätte „mit meiner Zunge gegen die Dämonen gekämpft“ und war sehr stolz auf mich. Bis ich den neuen Artikel des Meisters las:

„Während dich der Meister errettet, erträgt er auch noch deine Sünden und Karma für dich; außerdem versucht er alles, um deine Sünden und dein Karma zu begleichen. Du bist es, der dem Meister etwas schuldet.“ (Nimm Abstand von der Gefahr, 31.08.2023)

Danach wurde mir klar, dass ich zu viele menschliche Anschauungen hatte und fälschlicherweise dachte, das Ergebnis sei auf meine Fähigkeiten zurückzuführen. In Wirklichkeit trägt der Meister das Karma für mich und versucht alles, um mein Karma zu beseitigen, damit ich Schwierigkeiten unbeschadet überstehe. Ich musste nur aufrichtige Gedanken haben und in Übereinstimmung mit dem Fa handeln.

Polizisten und Beamten die wahren Umstände erklären 

Weil mein Mann und ich Falun Dafa praktizieren und in Peking waren, um für Dafa zu appellieren, wurden wir beide von der KPCh auf die schwarze Liste gesetzt. Darüber hinaus waren unsere gemeldeten Wohnsitze voneinander getrennt und stimmten nicht mit unserem aktuellen Wohnort überein. Mit unserem Fall waren drei lokale Polizeistationen und Büros für Staatssicherheit befasst. Die Polizei kam häufig zu uns nach Hause, um uns zu kontrollieren oder sogar um uns zu schikanieren. Die positive Seite war, dass es für uns eine Gelegenheit war, ihnen die wahren Tatsachen über Falun Dafa zu erklären.

Da die Anrufe von der örtlichen Polizeistation bei meinem Mann erfolglos verliefen, beschloss der Leiter der Polizeistation persönlich vorbeizukommen, um sich ein Bild von seiner Persönlichkeit zu machen.

Als wir eines Tages im Juli 2024 beim Mittagessen saßen, klopfte es plötzlich laut an der Tür. Kaum hatte ich geöffnet, stürmte eine Gruppe von Beamten zur Tür herein. Mein Mann erkannte den Beamten Xiao, der aus seinem gemeldeten Wohngebiet stammte und für die Verfolgung von Falun Dafa-Praktizierenden zuständig war.

Xiao stellte ihm alle Beamten vor, darunter den stellvertretenden Parteisekretär der Stadt, Direktoren der Polizeistationen aus unserem Meldebezirk und Wohngebiet, sowie den Gemeindeparteisekretär, Direktor und Leiter des Sicherheitsdienstes der Gemeinde. Insgesamt waren es acht Personen.

Xiao sagte: „Wir sind hier, um nach Ihnen zu sehen. Das Komitee für Politik und Recht der Provinz hat Sie alle gebeten, eine Erklärung zu unterschreiben, in der Sie versprechen, Falun Dafa nicht mehr zu praktizieren. Im Gegenzug werden wir Sie nicht mehr belästigen und stören.“ Er sagte weiter, dass wir Falun Dafa nicht praktizieren dürften und wiederholte die verleumderischen Worte der KPCh. Mein Mann begann mit ihm zu reden.

Ich überlegte, wie ich diesen Menschen am besten die wahren Umstände erklären könnte und fand zwei Aspekte, die ich ansprechen sollte: Erstens, unsere positiven Veränderungen nach dem Praktizieren von Falun Dafa; und zweitens, dass Falun Dafa die aufrichtigste Kultivierungspraxis ist und es völlig legal ist, es zu praktizieren. Gleichzeitig bat ich den Meister, mich zu stärken. Dann wandte ich mich an den stellvertretenden Parteisekretär und Polizeistationsdirektor, der neben mir saß, und sagte: „Kann ich ein paar Worte sagen?“ Sie waren damit einverstanden.

Ich begann von meinen früheren Krankheiten zu erzählen und dass irgendwann mein Gehalt nicht ausreichte, um die medizinischen Kosten zu bezahlen. Doch nachdem ich angefangen hatte, Dafa zu praktizieren und Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgte, verschwanden alle meine Krankheiten. Außerdem erklärte ich, wie Dafa mich lehrte, immer zuerst an andere zu denken.

Ich fuhr fort: „Ich bin 76 Jahre alt und arbeite seit 10 Jahren als Einkäufer für eines der 100 größten Top-Unternehmen in China. Meine Buchhaltung ist völlig transparent und ich habe nie einen Cent Schmiergeld genommen, wie es viele andere Einkäufer tun. Ich bin auch für den technischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Ich habe dreimal versucht, in Rente zu gehen, wurde aber jedes Mal zurückgeholt. Der Firmenvorsitzende flehte mich sogar unter Tränen an, zu bleiben. Er sagte mir, dass es nicht einfach sei, jemanden wie mich zu finden, da Falun Dafa-Praktizierende ehrlich seien und sich nicht um Ruhm oder Reichtum kümmerten.“

Anschließend sprach ich über die rechtliche Lage. Ich verwies auf die Mitteilung Nr. 39 des Ministeriums für öffentliche Sicherheit aus dem Jahr 2000 sowie auf die Dokumente des Generalbüros des Zentralkomitees und des Generalbüros des Staatsrats, in denen mehrere Kultorganisationen aufgeführt werden, Falun Dafa jedoch nicht erwähnt wird. Außerdem wies ich auf die Mitteilung Nr. 50 der Staatlichen Hauptverwaltung für Presse und Publikationen vom 29. Dezember 2010 hin, mit der das Verbot von Falun-Dafa-Büchern offiziell aufgehoben wurde. Damit wurde der Besitz dieser Bücher vollständig legalisiert. Wenn der Besitz der Bücher völlig legal ist, gilt dies folglich für die entsprechenden Informationsmaterialien über die wahren Umstände von Falun Dafa.

Während meiner Rede unterbrach mich niemand und alle konzentrierten sich auf meine Worte.

Zum Schluss zeigte der Leiter der Polizeiwache auf einen Stapel Urkunden auf meinem Schrank und fragte, was das sei. Ich erklärte ihm, dass es Auszeichnungen für meine beruflichen Leistungen seien. Er zeigte sich überrascht über die große Anzahl. Ich sagte ihm, dass ich seit 2012 durchgehend zu den besten Mitarbeitern des Unternehmens gehöre. Daraufhin lächelte er, stand auf und sagte, es sei Zeit für sie zu gehen. Er bat mich, gut auf mich aufzupassen. Anschließend standen alle auf, winkten zum Abschied und entschuldigten sich für die Umstände.

Diese Erfahrung hat mir wirklich gezeigt, dass die Erklärung der wahren Umstände sehr kraftvoll ist, solange wir Dafa fest im Herzen tragen. Die Mitarbeiter der KPCh kamen feindselig und verbittert zu uns, gingen aber lächelnd mit dem Wissen über die Fakten wieder weg. Seitdem hat uns niemand mehr belästigt.