(Minghui.org) Ich beteilige mich an verschiedenen Projekten zur Aufklärung über die wahren Begebenheiten im Zusammenhang mit der Verfolgung von Falun Dafa. Dazu gehören das Verteilen von Informationsmaterialien, das Aufhängen von Transparenten, das Anbringen von Aufklebern, das Führen von Telefonaten, die Verwendung von Geldscheinen mit aufgedruckten Informationen über Falun Dafa und das Schreiben und Versenden von Briefen. Aber auch persönliche Gespräche mit Menschen, darunter Polizisten, Richter, Leiter von Haftanstalten und Personen aus allen Gesellschaftsschichten gehören dazu.

Verteilung von Materialien in ländlichen Gebieten

Aus Sicherheitsgründen lassen wir uns bei Fahrten in ländliche Gebiete zur Verteilung von Informationsmaterialien nicht von Mitpraktizierenden fahren, sondern nehmen meist gegen 19 Uhr ein Taxi zum Zielort und kehren gegen 21 oder 22 Uhr ebenfalls mit dem Taxi zurück. Obwohl es auf dem Land nachts normalerweise sehr schwierig ist, ein Taxi zu bekommen, sind wir uns bewusst, dass wir Menschen retten, dass der Meister an unserer Seite ist und dass alles vom Meister arrangiert wird. So taucht jedes Mal, wenn wir ein Taxi benötigen, eines auf, so als wäre es eigens gekommen, um uns abzuholen und sicher nach Hause zu bringen. Wir mussten uns bisher nie Sorgen darüber machen, wie wir zurückkommen. Durch diese Erlebnisse haben wir die Kraft des Glaubens an den Meister und das Fa erfahren.

Beim Verteilen der Materialien sind wir bisweilen bellenden Hunden, zwielichtigen Gestalten und manchmal sogar Polizeiwagen begegnet, doch unter dem Schutz des Meisters hatten wir keine Angst.

Wir achten stets aufeinander. Einmal jedoch verschwand eine Mitpraktizierende plötzlich. Wir teilten uns auf und suchten überall, konnten sie aber nicht finden. Da uns keine andere Wahl blieb, fuhren wir mit dem Taxi nach Hause und gingen zu ihrem Haus, um nach ihr zu sehen. Es stellte sich heraus, dass sie von uns getrennt worden war und sich allein auf den Heimweg gemacht hatte. An jenem Tag kam ich erst kurz vor Mitternacht nach Hause. 

Während wir Informationsmaterialien verteilten, rezitierten wir im Stillen oft das Gedicht des Meisters:

„Den ganzen Weg Wind und Staub, den ganzen Weg GesangDem Meister helfen, das Fa zu berichtigen, lange StreckenAufrichtige Gedanken können Lebewesen errettenKraftvoller Gesang erschallt, Wolken schlagen WellenDen ganzen Weg Wind und Staub, den ganzen Weg GesangGroße Seen überqueren, hohe Steigungen erklimmenOst, West, Süd und Nord – versprühen Nektar “(Lied auf der Tournee, 24.08.2009, in: Hong Yin III)

Mit dem Fa des Meisters im Herzen haben wir uns nie müde gefühlt oder irgendetwas als zu schwierig empfunden. Wir waren wirklich glücklich.

Die Fakten im persönlichen Gespräch erklären

In den letzten Jahren habe ich vor allem persönliche Gespräche mit den Menschen geführt. Ich teile die Zeit, die ich für die Aufklärung über die Fakten aufwende, in zwei Bereiche auf: Erstens integriere ich sie in meinen Alltag und versuche, keine Gelegenheit zu verpassen. Zweitens kläre ich gemeinsam mit Mitpraktizierenden zu festen Zeiten über die Fakten auf.

Ich wende dabei unterschiedliche Ansätze an, je nach sozialem Status, Alter und Lebensumständen der Menschen. Dank der Barmherzigkeit, die der Meister mir geschenkt hat, durch das Bewahren aufrichtiger Gedanken und weil der Meister mich stärkt, gelingt es mir meistens, den Menschen dabei zu helfen, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Jugendorganisationen auszutreten.

Einmal sah ich einen Mann, der eine Frau im Rollstuhl schob. Ich ging auf ihn zu und fragte: „Wer ist die Person, die Sie da schieben?“ Er erzählte mir, dass sie seine Frau sei. Ich sagte: „Sie sind wirklich ein vorbildlicher Ehemann. Oft sieht man Frauen, die Männer im Rollstuhl schieben, aber es ist selten, dass ein Mann seiner Frau auf diese Weise hilft.“

Er erklärte: „Meine Frau hatte ein hartes Leben. Als sie jung war, hat sie gemeinsam mit mir Entbehrungen ertragen. Damals auf dem Land ist sie für unsere Familie und die Kinder über Stock und Stein gegangen und hat sich dabei allerlei Krankheiten zugezogen. Jetzt, im Alter, hat sie einen Schlaganfall erlitten. Nun schiebe ich sie im Rollstuhl, wenn wir einen Spaziergang machen wollen.“

„Ich bin sehr berührt von dem, was Sie gerade gesagt haben“, erwiderte ich. „Angesichts des Verfalls von Moral und Gewissen in der heutigen Gesellschaft ist ein guter Mensch wie Sie, jemand, der seine behinderte Frau nicht im Stich lässt, wahrhaft zu bewundern und achtenswert. Menschen wie Sie sind eine Seltenheit in unserer heutigen Zeit. Gute Menschen verdienen es, von guten Dingen zu erfahren. Ich kenne etwas wirklich Gutes, das ich Ihnen gerne mitteilen möchte.“

Anschließend erklärte ich ihm, wie wichtig ein Austritt aus der Partei ist, und nannte Beispiele für die bemerkenswerte Wirkung von Falun Dafa bei der Heilung von Krankheiten und der Verbesserung der Gesundheit. Das Ehepaar freute sich sehr und willigte ein, aus dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren auszutreten.

Ich riet ihnen außerdem, oft die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren, da sie dadurch Segen vom Himmel empfangen würden. Sie bedankten sich immer wieder bei mir.

Eine Christin verstand es schließlich

Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich gemeinsam mit einem Mitpraktizierenden an einer Bushaltestelle mit einer Frau mittleren Alters sprach. Ganz gleich, was wir sagten, sie wollte nicht aus der KPCh austreten. Sie erklärte, sie sei Christin. Als wir sahen, wie stur sie blieb, überlegten wir kurz zu gehen, wollten sie aber nicht aufgeben. Da bat ich im Stillen den Meister, sie zu erretten.

Währenddessen sagte ich zu ihr: „Nur guten Menschen wird die Gelegenheit zuteil, von guten Dingen zu erfahren. Bitte nehmen Sie mir das nicht übel. Wir verlangen nicht, dass Sie Ihren Glauben aufgeben. Es ist sehr gut, dass Sie an Jesus glauben. Auch Jesus ist ein großes göttliches Wesen.“ Als ich das sagte, huschte ein Lächeln über ihr Gesicht. Ich fuhr fort: „Die Verfolgung von Falun Gong unterscheidet sich nicht von der Verfolgung Jesu und der Christen in der Vergangenheit. Hat Nero im alten Rom nicht Christen fälschlicherweise beschuldigt und verfolgt, genau wie Jiang Zemin Falun Gong fälschlicherweise beschuldigt und verfolgt hat? Gutes und Böses werden angemessen vergolten. Sie sind ein gläubiger Mensch, daher natürlich auch ein sehr moralischer Mensch, jemand, der zwischen Richtig und Falsch unterscheiden kann. Wir sagen Ihnen, dass der Parteiaustritt zu Ihrem eigenen Besten ist. Denken Sie einmal darüber nach. Da Sie an das Göttliche glauben, wie können Sie dann noch einer atheistischen Organisation wie der KPCh angehören? Sobald Sie austreten, können sich göttliche Wesen um Sie kümmern. Andernfalls versuchen Sie, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Göttliche Wesen werden Sie nicht retten können und Sie würden am Ende nur gemeinsam mit der KP untergehen. Bitte überlegen Sie, ob das Sinn ergibt. Ich sehe, dass Sie ein kluger Mensch sind.“

Schließlich verstand sie es und trat aus den Parteiorganisationen aus.

Ein Polizist willigte ein, aus der KPCh auszutreten

Eines Tages sahen eine Mitpraktizierende und ich einen jungen Mann, der an einem See angelte. Ich ging auf ihn zu und fragte: „Junger Mann, wie läuft es mit dem Angeln?“ Er erzählte uns, dass er nicht viel Glück habe. Ich sagte: „Sie sind ein gutaussehender junger Mann und wirken wie ein freundlicher Mensch. Ich möchte Ihnen etwas Gutes erzählen – nämlich, dass ein Austritt aus der KPCh Ihrer Sicherheit dient. Haben Sie schon davon gehört?“

Sofort wurde sein Gesichtsausdruck ernst: „Sie erzählen mir so etwas? Haben Sie keine Angst, dass ich Sie verhafte?“ Erst da begriff ich, dass er Polizist war.

Als ich seinen Gesichtsausdruck bemerkte, lächelte ich und sagte: „Ich habe keine Angst, denn ich sehe, dass Sie ein guter Mensch sind. Sie würden nichts tun, was anderen oder Ihnen selbst schadet. Polizisten verhaften schlechte Menschen. Sehe ich für Sie wie ein schlechter Mensch aus? Was ich Ihnen sage, ist zu Ihrem eigenen Besten und dient Ihrer Sicherheit. Hören Sie auf mich und treten Sie aus den Organisationen der KPCh aus.“ Da ich keine Angst hatte und weiterhin freundlich mit ihm sprach und weil meine Mitpraktizierende neben mir still aufrichtige Gedanken aussandte, um jegliche negativen Einflüsse zu beseitigen, willigte der junge Mann schließlich ein, aus der KPCh auszutreten. Ich ermutigte ihn zudem, oft die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. E versprach, dies zu tun.

Während der Prozess der Fa-Berichtigung voranschreitet, bäumen sich die bösen Mächte in ihren letzten Augenblicken verzweifelt auf. Das Böse hat alle möglichen Arten von Störungen und Behinderungen eingesetzt, um die Dafa-Jünger daran zu hindern, Lebewesen zu erretten, beispielsweise durch die Verhaftung von Praktizierenden, die Verbreitung verleumderischer Propaganda über die Medien, Überwachung durch Hilfspolizisten, „Hundert-Tage-Kampagnen“ und andere Aktionen unter verschiedensten Bezeichnungen.

Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir haben dem Druck standgehalten, unsere Angst abgelegt und die Anforderungen des Meisters befolgt. Wir kultivieren aufrichtige Gedanken und lassen uns nicht stören. Ob im kalten Winter oder im heißen Sommer, unsere Spuren ziehen sich durch jede Straße und jede Gasse unserer Region.

Auch in Zukunft werde ich auf dem Weg, dem Meister bei der Errettung der Menschen zu helfen, noch eifriger voranschreiten!