(Minghui.org) Im März 1998 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Bevor ich mit der Kultivierung im Dafa begann, hatte ich in einem Arm keine Kraft mehr. Aber nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, wurde mein Arm wieder funktionstüchtig. Noch etwas Interessantes ereignete sich: Früher fand ich nie Gegenstände, die andere verloren hatten. Aber als ich mit der Kultivierung begann, fand ich plötzlich Uhren, Mobiltelefone und Geld. Wenn ich die Besitzer nicht ausfindig machen konnte, gab ich die Wertsachen bei der Polizei ab. Das Geld gab ich älteren Menschen, die auf sich allein gestellt waren. Mein Leben war angenehm und sorglos.

Beharrlich die wahren Umstände von Falun Dafa verbreiten

Ein Jahr, nachdem ich angefangen hatte zu praktizieren, befahl der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, die Verfolgung von Falun Dafa. Ab da war ich mit vielen Mitpraktizierenden oft gemeinsam unterwegs, um das Fa zu bestätigen. Als wir in nahegelegene Dörfer gingen, um den Menschen die wahren Umstände näherzubringen, nahm die Polizei uns fest und steckte uns in eine Gehirnwäsche-Einrichtung.

Als ich später nach Peking fuhr, um Gerechtigkeit für Dafa zu suchen, wurde ich erneut verhaftet und zwei Wochen lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten. Die dortigen Mitarbeiter versuchten, mich dazu zu bringen, die Kultivierung aufzugeben. Falls ich zustimmen würde, auf das Praktizieren von Falun Dafa zu verzichten, durfte ich nach Hause gehen; andernfalls blieb ich weiterhin dort eingesperrt. Ich kooperierte nicht mit ihnen und hielt standhaft an meinem Glauben fest. Ich war fest entschlossen, Meister Li und Falun Dafa zu verteidigen.

Ich habe eine große Familie und viele von ihnen besuchten mich. Aus Angst davor, was die Behörden mir und meiner Familie antun könnten, versuchten sie mit harten wie auch sanften Mitteln, mich von meinem Glauben abzubringen. Meine Mutter schlug mich, kniete dann vor mir nieder und flehte mich an, mit dem Praktizieren aufzuhören. Ich ließ mich davon nicht beirren – niemand konnte meinen Glauben erschüttern.

Nach meiner Freilassung begann ich, wie viele andere Praktizierende in ganz China, mit dem Verteilen von Informationsmaterialien, damit die Menschen den wahren Zusammenhang über Falun Dafa und die Verfolgung erfahren konnten. Tagsüber ging ich meiner beruflichen Arbeit nach. Abends ging ich hinaus, um Materialien zu verteilen.

Einmal fuhren ein Mitpraktizierender und ich in ein Nachbardorf, wo wir Informationsmaterialien verteilen wollten. Nachdem wir einige Haushalte abgedeckt hatten, sahen uns die Dorfbewohner. Sie hielten uns für Diebe und packten uns. Es gelang mir wegzulaufen. Aber dann wurde mir klar, dass ich meinen Mitpraktizierenden nicht im Stich lassen durfte. So kehrte ich in das Dorf zurück, um mit den Einheimischen zu sprechen. Diese hatten jedoch bereits einen Dorfbeamten herbeigerufen.

Ich sprach mit ihm und erklärte, dass wir nichts stehlen, sondern Informationsmaterialien über Falun Dafa und die Verfolgung verteilen würden, damit die Dorfbewohner erkennen können, dass Falun Dafa gut ist und Jiang Zemin die Praktizierenden zu Unrecht verfolge. Nachdem er unseren Erläuterungen zugehört hatte, sagte der Dorfvorsteher: „Ihr könnt jetzt gehen.“ Nachdem wir ihm einige Materialien ausgehändigt hatten, gingen wir nach Hause.

Ein anderes Mal gingen ein Mitpraktizierender und ich in ein anderes Dorf, um Informationsmaterialien zu verteilen. Damals hatte ich noch kein tiefes Verständnis des Fa und wurde von starken Anhaftungen beherrscht. Als ein Polizeifahrzeug auf uns zukam, bekamen wir Angst und rannten den Hügel hinauf. Als wir oben ankamen, begann es heftig zu regnen. Es war schlammig und es blieb uns nichts anderes übrig, als sitzend den steilen Abhang hinunterzurutschen. Als wir unten angekommen waren, hörte der Regen auf und wir setzten das Verteilen der Materialien fort. Als wir fertig waren, waren die Feldwege so schlammig, dass wir unsere Fahrräder nach Hause tragen mussten.

Inhaftierung

2008 wurden ein Mitpraktizierender und ich verhaftet und auf eine Polizeiwache gebracht. Dorfbeamte hatten uns beschuldigt, Informationsmaterialien zur Aufdeckung der Verfolgung verteilt zu haben. Einen Tag später erschienen Beamte der Staatssicherheit und brachten uns zur Staatssicherheitsabteilung. Sie verlangten Auskunft, woher die Materialien stammten Als ich ihnen nicht antwortete, schlugen sie mich so lange, bis ich das Bewusstsein verlor. Dann gossen sie kaltes Wasser über mich, bis ich wieder zu mir kam, und setzten die Schläge fort. Ich wurde zwei Wochen lang festgehalten, anschließend drei Monate in einer Haftanstalt eingesperrt und danach in ein Zwangsarbeitslager gebracht. Das Arbeitslager nahm mich jedoch nicht auf und ich wurde zurück in die Haftanstalt gebracht.

Aus Protest gegen die Verfolgung trat ich drei Tage lang in Hungerstreik. Daraufhin fesselten mich die Wärter mit Handschellen an ein Fenster, legten mir eine Infusion und zwangsernährten mich. Während der Zwangsernährung verlor ich das Bewusstsein und wurde zur Notfallbehandlung ins Kreiskrankenhaus gebracht. Nach der Untersuchung stellte das Krankenhaus eine Bescheinigung über meinen kritischen Zustand an meine Familie aus.

Damals hatte ich keine Angst. Ich glaubte fest an den Meister und das Fa und wusste, dass alles gut werden würde. Der Arzt teilte meiner Familie mit, dass man mir einen Stent im Herzen einsetzen müsse. Aber die Krankenhausleitung wollte die Verantwortung für meine Behandlung nicht übernehmen und entließ mich. Meine Familie war um meinen Gesundheitszustand sehr besorgt. Ich versicherte ihnen, dass es mir nach ein paar Tagen wieder gut gehen würde. Und tatsächlich erholte ich mich bald darauf vollständig.

Nachdem die KPCh die sogenannte „Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz“ inszeniert hatte, um Falun Dafa zu verleumden, sperrten mich die Dorfbeamten zusammen mit einigen Mitpraktizierenden in ihrem Büro ein und versuchten, uns zu zwingen, unserem Glauben abzuschwören. Als wir uns weigerten, bestachen sie ihre Vorgesetzten, damit diese uns abermals für drei Monate in die Haftanstalt schickten. Die Wärter wollten Falun Dafa diffamieren, indem sie uns zwangen, öffentlich Stellung zu der „Selbstverbrennung“ zu nehmen. Wir sagten ihnen, dass die „Selbstverbrennung“ inszeniert worden sei und diese Menschen keine Praktizierenden gewesen seien. Daraufhin bestrafte uns die Polizei, indem sie uns schlug und uns befahl, bei eisigen Temperaturen mit nur dünner Kleidung im Hof zu stehen. Sie traten uns so heftig, dass ihre schweren Lederschuhe zerbarsten.

Mit aufrichtigen Gedanken Schwierigkeiten überwunden

Im Laufe der Kultivierung habe ich so manche gefährlichen Situationen erlebt. Unter dem fürsorglichen Schutz des Meisters habe ich diese jedoch jedes Mal sicher überstanden.

Während der Pandemie im Jahr 2021 führte ich Verputzarbeiten an einem Mittelschulgebäude durch. Ich stürzte vom Gerüst und brach mir die Knochen in der Ferse und im Knöchel. Mein Chef brachte mich sofort ins Krankenhaus und bestand darauf, mich stationär behandeln zu lassen. Ich sagte ihm, dass ich Falun Dafa praktizieren würde, ein Krankenhausaufenthalt nicht nötig sei und dass ich mich zu Hause in ein paar Tagen erholen würde. Daraufhin kam mein Chef mit meiner Familie ins Krankenhaus und versuchte, mich umzustimmen. Meine Familie war wütend auf mich, zwang mich, im Krankenhaus zu bleiben, und wies meinen Bruder an, dort auf mich aufzupassen.

Man sagte mir, ich müsse operiert werden. Nachdem ich mich mit Mitpraktizierenden darüber ausgetauscht hatte, beschloss ich, auf die Operation zu verzichten. Mein Chef und der Schulleiter boten mir eine Entschädigung für meinen Verdienstausfall an. Ich beharrte darauf, dass ich das Geld nicht wolle, und erklärte ihnen stattdessen die Fakten über Falun Dafa. Beide stimmten zu, dass Dafa gut ist. Wäre dies einem Nicht-Praktizierenden widerfahren, wäre er vielleicht im Krankenhaus geblieben und so schnell nicht mehr rausgekommen. Aber ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender und verlange keinen Cent von anderen.

Letztes Jahr verbrühte ich mir beim Zubereiten von Zongzi den Fuß. Zongzi sind Klebreis-Knödel, die traditionell beim Drachenbootfest gegessen werden. Um die Zongzi zu garen, mussten sie im Kochtopf mit einem mit Wasser gefüllten Behälter beschwert werden. Das Wasser in dem Behälter kochte zusammen mit den Zongzi im Kochtopf. Nachdem die Zongzi mehrere Stunden gekocht hatten, hob ich den Wasserbehälter heraus und stellte ihn neben den Kochtopf. Allerdings stellte ich ihn nicht sicher ab, sodass kochendes Wasser aus dem Behälter auf meinen Fuß schwappte und ihn verbrühte.

Ich dachte bei mir: „Ich bin ein Dafa-Praktizierender und fürchte nichts.“ Die Blasen an meinem Fuß wurden größer und als es Zeit zum Schlafengehen war, war dieser stark geschwollen. Ich blieb ruhig und dachte, dass es sich um Karma handelte, das es zu beseitigen galt, und ich in der Lage war, es zu ertragen. Meine Familie empfahl mir, Salbe aufzutragen. Aber ich erklärte, dass ich ein Dafa-Praktizierender sei, keine Salbe brauche und mein Fuss bald geheilt sei. Sie machten sich Sorgen wegen einer Infektion, aber ich versicherte ihnen, dass es mir gut gehen würde. Meinem Fuß ging es von Tag zu Tag besser. Nachdem er vollständig verheilt war, blieb nicht einmal eine Narbe zurück. Jemand in meinem Dorf hatte sich eine Verbrennung am Arm zugezogen und alle möglichen Medikamente ausprobiert. Nachdem die Wunde verheilt war, war sein Arm voller Narben.

Die wundersame Kraft von Falun Dafa und der barmherzige Schutz des Meisters lassen sich nicht in Worte fassen. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen – nachdem sie die wahren Begebenheiten von Falun Dafa erfahren haben – mit der Kultivierung beginnen und die Erlösung des Meisters empfangen werden.

Danke, Meister!