(Minghui.org) Am 22. August 2026 fand in Edmonton, Kanada, eine Konferenz zum Erfahrungsaustausch über die Kultivierung im Falun Dafa statt. Neun neue und langjährige Praktizierende berichteten, wie sie sich im Einklang mit Falun Dafas Prinzipien kultivieren und dabei erhöhen.

Falun-Dafa-Praktizierende berichten auf einer Konferenz in Edmonton, Kanada, von ihren Erfahrungen bei der Kultivierung (Minghui.org)

Ein überraschendes Erlebnis

Mai begann vor mehr als einem Jahr, Falun Dafa zu praktizieren. Zuvor zitterten ihre rechte Hand und ihr rechter Fuß infolge eines Schlaganfalls und sie hatte Schwierigkeiten, ihre Bewegungen zu kontrollieren. Zudem litt sie jahrelang unter verschiedenen Wechseljahresbeschwerden. All diese gesundheitlichen Probleme verschwanden, als sie Falun Dafa zu praktizieren begann.

Während des Mondneujahrsfestes 2025 besuchte Mai ihre Familie in ihrer Heimat. Eines Nachts bekam sie plötzlich am ganzen Körper Schmerzen und Schüttelfrost und hatte das Gefühl, auseinandergerissen zu werden. Eine traditionelle Schabemethode brachte keine Linderung. Wenige Tage später verschlimmerte sich ihr Zustand. Mai berichtete: „Ich sah Schatten im Zimmer sowie schreckliche Gesichter in Weiß und Gelb. Sie wetteiferten darum, über mich herzufallen und mich wie wilde Wölfe zu beißen.“

Mai erinnerte sich daran, dass der Meister die Praktizierenden angewiesen hatte, ihn in Notfällen um Hilfe zu bitten; deshalb rief sie laut: „Meister, bitte helfen Sie! Meister, bitte helfen Sie! Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Innerhalb einer Sekunde sah sie einen goldenen Buddha und der Raum war von goldenem Licht erfüllt. Alle schrecklichen Schatten verschwanden augenblicklich. Sie fühlte sich entspannt – ihre Schmerzen waren verschwunden!

Dieses Erlebnis stärkte ihren Glauben an die Kultivierung. Sie ist überzeugt: „Ohne den Schutz des Meisters wäre ich womöglich gestorben. Der Meister hat mich gerettet und mir ein zweites Leben geschenkt!“

Bei Kritik nach innen schauen

Dalong berichtete von seinen Erfahrungen, bei Kritik nach innen zu schauen. Er arbeitete drei Jahre lang in einem Restaurant und tat sich anfangs schwer damit, Kritik anzunehmen. Auch wenn es ihm gelang, sie zu ertragen, ging ihm der Vorfall anschließend immer wieder durch den Kopf. Nach und nach erkannte er dabei die eigenen Anhaftungen, die ihm zuvor nicht bewusst gewesen waren.

Dalong erzählte: „Früher hatte ich eine kämpferische Einstellung; ich hegte Beschwerden und Groll und empfand Neid. Anfangs war mir mein Neid gar nicht bewusst. Ich dachte: ‚Wenn ich gute Arbeit leiste, werde ich kritisiert, während andere, die keine gute Leistung erbrachten, gelobt wurden.‘ Später erkannte ich: ‚Ist das nicht Neid?‘“

Er wusste, dass das Erkennen einer Anhaftung nicht bedeutet, sie sofort beseitigen zu können. Aber er ist entschlossen, sich weiter zu kultivieren und zu erhöhen.

Auswendiglernen der Lehre

Andy berichtete, wie seine Familie mit der Kultivierung begann, und schilderte seine Erfahrungen beim Auswendiglernen des Fa.

Kurz nachdem sie mit der Praxis begonnen hatte, sah Andys Frau an der Stelle ihres Himmelsauges ein großes Auge. Sie erzählte ihrer Familie, dass sie in der Nähe des Hausdachs zudem eine Leiter sehen könne, die in eine andere Dimension führe.

Von einem Mitpraktizierenden ermutigt, beschloss Andy, das Fa auswendig zu lernen, und prägte sich jeden Tag ein oder zwei Absätze ein. Dabei stellte er häufig fest, dass die Prüfungen, denen er im Alltag begegnete, mit dem Abschnitt zusammenhingen, den er gerade lernte. Wenn er seine Xinxing erhöhte, gingen diese Prüfungen meist schnell vorüber. Als er beispielsweise den Abschnitt über das Fleischessen lernte, empfand er plötzlich den Geruch seines Lieblingsgerichts – Schweinerippchen – als abstoßend. Schon nach einem Bissen musste er sich beinahe übergeben. Ihm wurde klar, dass es an der Zeit war, seine Anhaftung an das Fleischessen abzulegen. Nach einigen Monaten verschwand dieser Zustand wieder.

Andy erzählte, dass er schon zu Beginn seiner Kultivierung mit dem Auswendiglernen des Fa begonnen habe und es ihm leichtfiel, beim Meditieren beide Beine zu kreuzen. Nach zehn Monaten konnte er eine Stunde lang mit gekreuzten Beinen meditieren und erreichte leicht die Stille. Noch einfacher wurde es, nachdem er sich den Gruppenübungen angeschlossen hatte. Während der Meditation hatte er manchmal das Gefühl, von einer durchsichtigen Hülle umgeben zu sein, während der Straßenlärm um ihn herum vollständig verstummte.

Einmal nahm Andy seinen Sohn zu einer Veranstaltung der Praktizierenden mit, bei der auch gemeinsam die Übungen praktiziert wurden. Sein Sohn sagte zu ihm: „Papa, das Energiefeld bei deinen Übungen zu Hause ist nicht so groß wie das Energiefeld bei den gemeinsamen Übungen.“ Die Worte seines Sohnes bestärkten Andy in seinem Entschluss, an den gemeinsamen Übungen teilzunehmen.

Ein dreißigjähriger Kultivierungsweg von China nach Kanada

Fan begann 1996 in China, Falun Dafa zu praktizieren. Sein Zuhause diente als Verteilstelle für Informationsmaterialien zur Aufklärung über die Hintergründe der Verfolgung. Mitpraktizierende brachten die von ihnen hergestellten Materialien zu ihm und andere holten sie dort ab, um sie zu verteilen. Die Zusammenarbeit verlief sehr gut. Unter dem barmherzigen Schutz des Meisters war diese Verteilstelle mehr als zehn Jahre lang in Betrieb.

Nach seinem Umzug nach Kanada richtete Fan bei sich zu Hause einen Ort für das gemeinsame Fa-Lernen ein. Er berichtete, dass dadurch und durch den Austausch seine aufrichtigen Gedanken stärker geworden und sich sein Kultivierungszustand erheblich verbessert habe. Anhaftungen an persönliche Interessen, Bequemlichkeit und Angst, die er jahrelang nicht hatte ablegen können, schwächten sich zunehmend ab, während er nach innen schaute. Mit seinem tieferen Verständnis der Prinzipien von Falun Dafa fand er auch zu jener Motivation zurück, die ihn zu Beginn seiner Kultivierung erfüllt hatte. Fan betonte, wie wichtig das Umfeld des gemeinsamen Fa-Lernens für einen Kultivierenden sei: Es helfe ihm, Barrieren zu durchbrechen und auf seinem Kultivierungsweg stetig voranzukommen.

Zehnjähriger bleibt beim Fa-Lernen beständig

Fans zehnjähriger Sohn begann schon in frühem Alter, gemeinsam mit seinen Eltern zu praktizieren. Seine Mutter brachte ihm bereits im Alter von zwei Jahren bei, das Zhuan Falun zu lesen. Mit fünf Jahren konnte er das Buch schon selbstständig lesen. Er las das Fa gemeinsam mit den erwachsenen Praktizierenden. Im vergangenen Jahr begann er zudem, die an verschiedenen Orten gehaltenen Schriften des Meisters zu lesen, und hat inzwischen alle davon gelesen. Auch Hong Yin sowie den Text „Über Dafa“ hat er auswendig gelernt.

Alle neun Praktizierenden hoben einen Punkt hervor: Die Konflikte in ihrem Leben bieten hervorragende Gelegenheiten, über sich selbst nachzudenken und ihre Kultivierung zu verbessern.