(Minghui.org) Eines Tages im Sommer 2024 las ich in dem Artikel „Aus Südkorea: Wir brauchen auf der Insel Jeju eure Unterstützung!“ den Aufruf, chinesischen Touristen, die die Insel Jeju in Südkorea besuchten, die wahren Umstände über die Verfolgung von Falun Dafa zu erklären.
Mir kam ein einfacher Gedanke – vielleicht fahre ich in meinem nächsten Urlaub dorthin. Ich erwähnte diese Idee im Herbst auf einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch unter Praktizierenden gegenüber den Koordinatoren und erkundigte mich nach dem Anmeldeverfahren. Danach dachte ich nicht mehr darüber nach.
Ein Wunsch
Während des chinesischen Neujahrsfests im Jahr 2025 hatte ich vor, Ende Januar Urlaub in Taiwan zu machen. Dort traf ich eine Mitpraktizierende, und im Laufe unseres Gesprächs sagte sie: „Wenn du bereit bist und dir die Zeit nehmen kannst, die wahren Umstände zu erklären, solltest du auf die Insel Jeju fahren und dort mithelfen.“
Plötzlich erinnerte ich mich an meinen Wunsch vom Vorjahr. Ihre Worte wirkten wie ein Schalter, der umgelegt wurde, und plötzlich fügte sich alles für meine nächste Reise zusammen.
Im Nachhinein wurde mir klar, dass es wohl der Meister gewesen sein muss, der diesen Wunsch erfüllt hat. Was mich verblüffte, war, dass der Meister mich durch eine Mitpraktizierende daran erinnerte, da ich den Wunsch völlig vergessen hatte.
Der Meister sagt im Zhuan Falun:
„Diese Sachen werden vom Meister arrangiert; der Meister macht das. Daher heißt es, die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab. Du selbst hegst nur den Wunsch und denkst so, doch in Wirklichkeit ist es der Meister, der das für dich tut.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 69)
Erste Reise
Am 11. Februar 2025 kam ich auf der Insel Jeju an. Nach dem Einchecken erzählte mir ein Mitpraktizierender, dass um 04:00 Uhr morgens eine gemeinsame Übungsrunde stattfinden würde. Ich war überglücklich, denn ich hatte schon immer davon geträumt, früh morgens aufzustehen, um die Übungen zu machen. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich einmal in einem so guten Kultivierungsumfeld sein würde. Selbst wenn ich jetzt daran zurückdenke, kommt es mir immer noch wie ein Traum vor – eine wirklich wundervolle Erinnerung.
Ich wurde einem Duty-Free-Shop zugewiesen, dort sollte ich tagsüber den Touristen die wahren Begebenheiten erklären. Mein Tagesablauf war einfach. Ich stand früh auf und nahm von 04:00 Uhr bis 06:30 Uhr an den Gruppenübungen teil. Nachdem ich aufrichtige Gedanken ausgesendet hatte, las ich im Zhuan Falun. Anschließend lasen wir eine Stunde lang die ergänzenden Vorträge des Meisters. Danach ging ich zurück zu meiner Unterkunft, zog mich um und bereitete mich auf meine Schicht an der Touristenattraktion vor.
Das war wirklich eine glückliche und erfüllte Zeit. Jeden Tag fühlte ich mich durch das Fa bereichert, während ich gemeinsam mit anderen Praktizierenden arbeitete, fleißig in der Kultivierung voranschritt und dem Meister half, Lebewesen zu erretten.
Jeden Morgen auf dem Weg vom Übungsort zurück zu meiner Unterkunft rezitierte ich das Lunyu. Außerdem versuchte ich, meine Zeit bestmöglich zu nutzen, indem ich eine Stunde lang das Fa auswendig lernte. Ich konnte deutlich spüren, dass dies dazu beitrug, meine Gespräche mit den Menschen wirkungsvoller zu gestalten.
Während dieser Zeit hatte ich eine starke Empfindung durch mein Himmelsauge, als wäre ich in eine neue Ebene vorgedrungen. Ich konnte zwar keine anderen Dimensionen sehen, aber ich spürte deutlich eine Schwingung, die aus einer tiefen Dimension und einer tiefgreifenden Ebene kam. Es war, als wäre mein Kopf plötzlich leer geworden, während es darin leicht summte. Ich war in einen erhöhten Bewusstseinszustand eingetreten, der fast eine Stunde lang anhielt.
An jenem Tag hatte ich das Gefühl, dass nicht ich es war, die hinausging, um die Wahrheit zu erklären, sondern dass es die Lebewesen waren, die nach der Wahrheit suchten und zu mir kamen. Außerdem musste ich kaum etwas sagen, bevor sie sich bereit erklärten, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr untergeordneten Organisationen auszutreten.
Zweite Reise
Einen Monat später, Ende März, reiste ich erneut nach Jeju. Zu dieser Zeit machte ich einen riesigen Sprung nach vorne, was meine Fähigkeit betraf, die Wahrheit über Dafa und die Verfolgung im persönlichen Gespräch zu verdeutlichen.
Der Meister sorgte dafür, dass eine Mitpraktizierende mit langjähriger Erfahrung ihre Erkenntnisse mit mir teilte.
Sie erwähnte, dass der Meister in Hong Yin sagt:
„Suche Dafa-Jünger, um die Wahrheit zu erfahren und dein Herz zu öffnen.Als zukünftige Könige können nur sie Lebewesen durch das Himmelstor führen.“ (Das himmlische Geheimnis verstehen, 25.03.2017, in: Hong Yin)
Helfen wir also zuerst, die Herzen der Menschen zu öffnen, indem wir Freude und Glück teilen. Dann werden sie die Wahrheit verstehen.
Ich stimmte ihr zu und begann, einen anderen Ansatz zu verfolgen, um die Fakten zu erklären. Zunächst wünschte ich ihnen eine angenehme Reise, Sicherheit und gute Gesundheit. Dann bot ich ihnen ein Pseudonym an und ermutigte sie, aus der KPCh auszutreten. Wenn die Person Zeit hatte, mir noch etwas länger zuzuhören, erklärte ich ihr, warum sie austreten sollte, indem ich die Geschichte der Massenmorde der KPCh und ihr bösartiges Wesen aufdeckte. Ich sprach über die Verfolgung von Falun Dafa und sagte ihnen schließlich, sie sollten sich daran erinnern: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“
Der Meister sagt:
„Deshalb kann sie mit diesen Menschen alles machen, was sie will. Manchmal erklärt ihr solchen Menschen die wahren Umstände, doch sie hören einfach weg. Es liegt jedoch nicht daran, dass diese Person nicht zuhört. Das bösartige Gespenst des Kommunismus hat deren Körper in Besitz genommen. Er nahm ihn in Besitz und hörte weg. Das bösartige Gespenst des Kommunismus hat diese Macht, weil dieses Lebewesen ihm gehört. Doch unsere Dafa-Jünger sind auch sehr weise und haben es langsam erkannt. Sie lassen diese Person zuerst aus der Partei austreten. Sie erklären ihr zuerst, wie schlimm die bösartige KP Chinas ist und welche bösen Taten sie begangen hat. Also, die Dafa-Jünger erklären zuerst deren böse Eigenschaften und bewegen die Person dann zum Austritt. Sobald die Person dem Austritt zugestimmt hat, gut, dann lehnt sie die wahren Umstände nicht mehr ab, welche die Dafa-Jünger ihr danach erklären.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington, D.C. 2018, 21.06.2018)
Mit diesem neuen Ansatz gelang es mir, innerhalb von nur zwei Stunden mehr als 20 Menschen davon zu überzeugen, aus der Partei auszutreten. Das hätte ich mir zuvor niemals vorstellen können. Göttliche Wesen und Buddhas sind barmherzig; alles ist so geordnet, wie es sein soll.
Eines Tages ging ich zu einem Pier, um über Dafa und die Verfolgung aufzuklären. Ich sah einen Reiseleiter, der die Menschen daran hinderte, die Zeitungen zur Erklärung der wahren Umstände anzunehmen. Da erinnerte ich mich an die Worte des Meisters in Hong Yin II:
„Aufrichtige Gedanken erretten Menschen in der Welt“ (Fa berichtigt das Universum, 06.04.2002)
Das half mir, meine aufrichtigen Gedanken zu stärken.
Ich stand dort mit meinen Mitpraktizierenden und hielt ein Transparent hoch, während ich aufrichtige Gedanken an den Reiseleiter richtete, um alle bösen Faktoren zu beseitigen, die ihn kontrollierten, und um zu vermeiden, dass er die Errettung der Lebewesen behinderte. Während dieser Zeit konnte ich eine starke Energie spüren. Nach etwa 10 Minuten, in denen wir aufrichtige Gedanken aussandten, war der Reiseleiter nirgends mehr zu sehen, und die Menschen konnten die Zeitungen wieder ungehindert entgegennehmen.
Dritte Reise
Ende Mai war ich zum dritten Mal auf der Insel Jeju. Bei jeder Reise wurden mir andere Aufgaben übertragen. Dieses Mal wurde ich zu einer Sehenswürdigkeit namens Longtouyan geschickt.
Als die Reisebusse ankamen, waren sie voll mit Touristen. Ich stellte mich auf den Weg, den sie nehmen mussten, wandte mich der Menschenmenge zu und hielt ein kleines Schild hoch, auf dem stand: „Treten Sie aus der KPCh aus, um Ihr Leben zu retten. Über 400 Millionen Chinesen sind bereits ausgetreten.“
Manchmal rezitierte ich einen Vers des Meisters aus Hong Yin II:
„Barmherzigkeit erlöst, wer weiß, wie vieleReich der Mitte, überall neue Gräber“ (Aussieben, 11.01.2002)
Als ich hinter der Anschlagtafel stand, traten mir Tränen in die Augen. Ich spürte, wie mein ganzer Körper von der immensen Energie der Barmherzigkeit umhüllt wurde und fühlte sie wirklich.
Am Abend fuhr ich außerdem zusammen mit anderen Praktizierenden zum Flughafen, um Informationsmaterialien zu verteilen. Mit einem Lächeln und größtmöglicher Barmherzigkeit und Freundlichkeit sagte ich: „Willkommen in Südkorea“ und reichte dann jedem Einzelnen ein Exemplar davon. Gleichzeitig sandte ich aufrichtige Gedanken aus.
Oft hatten wir, bis die meisten Flüge angekommen waren, bereits fast unsere gesamten Materialien verteilt. Dann kehrten wir noch vor Mitternacht nach Hause zurück.
Ich hatte wirklich das Gefühl, meinen Lebenszweck gefunden zu haben. Genau aus diesem Grund sind wir hierhergekommen, genau deshalb sind wir unserem Meister in diese weltliche Ebene gefolgt, um Lebewesen zu erwecken und sie zu erretten.
Den größten Teil unseres Lebens widmen wir unserer Kultivierung und der Erfüllung unserer Mission. Wir verschwenden unsere Zeit nicht, wir leben nicht vergeblich, und wir enttäuschen weder die Erwartungen unseres Meisters noch die der Lebewesen. Jeder Tag wird in Heiligkeit und Feierlichkeit gelebt.
Ganz gleich, vor welchen Herausforderungen wir stehen, wir müssen einfach das tun, was wir tun sollen, um der Mission eines Dafa-Praktizierenden gerecht zu werden. Wir müssen unser Bestes geben, uns gut kultivieren und die Arrangements der alten Mächte entschieden ablehnen.
Ich halte diese Gedanken schriftlich fest, um diese wertvollen Erinnerungen zu bewahren.
Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!
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