(Minghui.org) Kühles Herbstwetter lockte am 12. September 2026 zahlreiche Menschen in die Freiburger Innenstadt. Auf dem Augustinerplatz stießen viele von ihnen auf einen Informationsstand der Falun-Dafa-Praktizierenden aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Immer wieder blieben Passanten stehen, betrachteten die Transparente und kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch.

Dabei erfuhren sie von der Verfolgung der spirituellen Praxis durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und insbesondere von den Vorwürfen des Organraubs an lebenden Praktizierenden. Einige berichteten, bereits aus den Medien von der Verfolgung erfahren zu haben, und zeigten sich erschüttert über das Ausmaß der Verbrechen. Viele unterzeichneten eine Petition, die ein Ende der Verfolgung und der Organentnahmen durch die KPCh fordert.

Praktizierende veranstalten am 12. September 2026 in Freiburg einen Informationstag

Passanten unterzeichnen eine Petition, um dabei zu helfen, die Verbrechen der KPCh zu beenden, lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden die Organe zu entnehmen

Sael, ein pensionierter Lehrer, kam direkt von der anderen Seite des Platzes zum Informationsstand. Er zeigte auf das Transparent, das über den Organraub informierte, und bekundete seine Absicht, die Petition zu unterzeichnen. Er erzählte einem Praktizierenden, dass er die Nachrichten zu diesem Thema verfolge, da er die traditionelle chinesische Kultur schätze. Ihn bedrückten viele Dinge, darunter der Organraub, das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens sowie die Situation in Tibet und Xinjiang.

Eine weitere Einwohnerin, Frau Müller, unterzeichnete die Petition, nachdem sie einen Flyer gelesen hatte. Sie sagte: „Es gibt viele schreckliche Dinge auf der Welt, aber der Organraub ist das Schlimmste, es ist dämonisch. Damit muss Schluss sein!“

Das Ehepaar Leya äußerte, es sei inakzeptabel, anderen Menschen Organe zu rauben, um das eigene Leben zu verlängern. Der Verkauf von Organen aus Profitgier komme Mord gleich. Sie waren bestürzt zu erfahren, dass der Kreis der Opfer sich immer weiter ausdehnt – von Falun-Dafa-Praktizierenden über politische Dissidenten in Tibet und Xinjiang bis hin zu mittlerweile sogar Kindern. Sie unterzeichneten die Petition.

Frau Leya berichtete, sie habe zwar von dem Organraub in China gehört, aber nicht gewusst, wie schlimm die Lage tatsächlich sei. „Jeder von uns sollte etwas tun, um dem ein Ende zu setzen. Die Welt darüber zu informieren, wird einen Wandel in die richtige Richtung bewirken“, erklärte sie.

Ein junger Mann aus Hongkong berichtete, dass es dort früher Aktivitäten von Falun Dafa gegeben habe, heute jedoch keine mehr stattfänden. Er empfand es als beunruhigend, dass immer mehr Menschen Hongkong verließen, während gleichzeitig eine wachsende Zahl von Menschen mit „speziellem Hintergrund“ vom Festland zuziehe. Zudem erwähnte er, dass die Schulbücher geändert worden seien und eine Gehirnwäsche der Kinder stattfinde. „Die Kommunistische Partei Chinas hat Hongkong zerstört. Wir sehen keine Zukunft mehr“, stellte er fest.

Ein Student aus China meinte, dass einige seiner Kommilitonen an der sogenannten A4-Revolution teilgenommen hätten. Er habe gesehen, wie Studenten Blätter mit Parolen wie „Nieder mit Xi Jinping!“ hochgehalten hätten. Die Hochschulleitung habe daraufhin sämtliches A4-Papier eingezogen, einschließlich des schuleigenen, unbeschriebenen Papiers. Im Gespräch über die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens meinte der Student: „Erst nachdem ich ins Ausland gekommen bin, habe ich all die Dinge verstanden, die mir zuvor unklar gewesen waren.“

Der Student wollte aus dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren austreten, denen er in jungen Jahren beigetreten war. Er erzählte, dass er in seinem letzten Studienjahr die Möglichkeit gehabt habe, der Kommunistischen Partei Chinas beizutreten. Als ihm jedoch bewusst wurde, dass alle KPCh-Mitglieder, die er kannte, der Partei nur beigetreten waren, um ihre berufliche Karriere voranzubringen, fragte er sich: „Möchte ich wirklich zur selben Gruppe gehören wie sie?“ Schließlich entschied er sich gegen einen Parteibeitritt. Er nahm ein Exemplar der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ mit und wollte es lesen.