(Minghui.org) Ich bin ein Kind der 80er und war gerade 17 Jahre alt, als ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren. Schon als ich noch sehr klein war, hatte ich den Wunsch, nach dem Dao zu suchen. Rückblickend denke ich, dass das den Grundstein für meine Kultivierung gelegt hat.
„Zu leben bedeutet, sich zu kultivieren“
Ich muss etwa sieben oder acht Jahre alt gewesen sein, als die Fernsehserie Die Reise nach Westen in China ein Riesenhit wurde. Ich erinnere mich an die erste Folge, in der sich Sun Wukong seiner Sterblichkeit bewusst wird, als er miterlebt, wie ein alter Affe aus dem Leben scheidet. Bei seiner anschließenden Suche nach der Unsterblichkeit überquerte er den Ozean, um bei Patriarch Subodhi, einem weisen und unsterblichen Daoisten, in die Lehre zu gehen.
Die Serie weckte in mir eine vages Gefühl für die Bestimmung des Lebens. Ich dachte: „Deshalb kultivieren sich also manche Menschen, sie wollen über Leben und Tod hinausgehen. Zu leben bedeutet, sich zu kultivieren.“ Als ich in die weiterführende Schule kam, war diese Überzeugung noch stärker in mir gewachsen.
Mein Onkel hatte mich mal gefragt, was ich werden möchte, wenn ich groß sei. Ich antwortete, dass ich ein Mönch sein will und erklärte: „Am Ende müssen wir alle sterben. Wie viel Geld man auch verdient, man kann es doch nicht behalten. Selbst wenn man sein ganzes Leben lang glücklich wäre, am Schluss stirbt man doch.“ Etwas schien mir im Leben zu fehlen.
Aber mein Onkel meinte: „Nun, wenn du ein Mönch wirst, wer kümmert sich dann später um deine Eltern?“ Darauf hatte ich keine Antwort und ich war ratlos, was ich tun sollte.
Die Niedertracht der KP Chinas erkennen
Später wurde Falun Dafa im Staatsfernsehen massiv diffamiert. Mein Vater meinte dazu nur: „Wenn die Kommunistische Partei es verfolgt, dann kann Falun Dafa nur gut sein.“
Mein Vater hatte jahrzehntelang unter kommunistischer Herrschaft gelebt und die politischen Kampagnen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) durchlaufen. Ihre bösartige Natur hatte er schon lange durchschaut. Zu uns Kindern sagte er oft: „Unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei gibt es keinen Platz für Gutes.“
Durch den Einfluss meines Vaters hatte ich schon von klein auf ein negatives Bild von der KPCh. Im Jahr 2000, als die Partei schon wie verrückt Falun Dafa verfolgte, organisierte meine Schule immer wieder irgendwelche Aktivitäten, die sich darum drehten, Falun Dafa schlecht zu machen.
Ich unterhielt mich darüber mit einem guten Schulfreund: „An unserer Schule wird den ganzen Tag lang Falun Dafa beschimpft, aber ich sehe das nicht so. Die Partei tischt immer nur ihre eigene Erzählung auf. Warum dürfen die Falun Dafa Praktizierenden nicht offen darüber sprechen, was sie denken? Warum dürfen wir nur den Standpunkt der Partei hören? Auch wenn ich nicht viel über Falun Dafa weiß, glaube ich der Partei kein Wort. Möglicherweise ist es in Wahrheit eine sehr gute Übungspraxis.“ Mehr zu sagen traute ich mich damals nicht.
Später erklärte ein Praktizierender meinem Vater, worum es bei Falun Dafa geht und sprach mit ihm über die Hintergründe der Verfolgung. Danach las mein Vater selbst die Bücher von Falun Dafa und fing schließlich an, zu praktizieren. Kurz danach heilte der Bandscheibenvorfall in seiner Lendenwirbelsäule vollständig aus.
Nachdem ich mit meinen eigenen Augen dieses Wunder miterlebt hatte, wollte ich ebenfalls die Falun-Dafa-Bücher lesen. Kaum hatte ich die Bücher aufgeschlagen, war ich tief bewegt und erkannte: „Wow, das ist es also, was ich gesucht habe!“ Unsere ganze Familie begann, Falun Dafa zu üben.
Ich vertraute auf den Meister und bestand eine Prüfung auf Leben und Tod
Mit zwölf hatte ich eine Lungenentzündung. Kurz nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, traten bei mir erneut Symptome einer Lungenentzündung auf. Zwei Tage lang schaute ich das Videoseminar des Meisters an und der Meister reinigte mich vollständig von diesem Krankheitskarma. Während der achten Lektion spürte ich, wie sich in meinem Körper ein Gefühl der Leichtigkeit ausbreitete – es war eine unglaublich schöne Erfahrung.
Ein paar Jahre später, ich war inzwischen über zwanzig, durchlebte ich eine Prüfung auf Leben und Tod durch schweres Krankheitskarma. Neun Tage lang kam ich nicht aus dem Bett. Mein Gesicht war so geschwollen, dass ich meine Augen nicht richtig öffnen konnte. Die Ursache lag nach meinem Verständnis einerseits in meinem Karma begründet und andererseits in der Verfolgung durch die alten Mächte. Es diente als Test, wie standhaft mein Glaube in das Fa ist. Ich war fest entschlossen, am Fa festzuhalten, alle Gedanken und Sorgen um Leben und Tod loszulassen und den Meister nicht zu enttäuschen.
Aber die Symptome wurden immer heftiger. Die Schwellungen in meinem Gesicht und der Augenpartie gingen auf meinen Hals über. Meine Kehle schmerzte, was das Essen und selbst das Reden schwierig machte. Dazu kamen hohes Fieber und so starke Gliederschmerzen, dass an Schlafen nicht zu denken war. Neun Tage dauerte dieser Zustand an.
Welche Gedanken mir in diesen neun Tagen durch den Kopf gingen? Ich dachte: „Möglicherweise war’s das – vielleicht kommen die alten Mächte, um mir mein Leben zu nehmen. Aber ich habe keine Angst. Ich habe es versäumt, mich gut zu kultivieren und bin der barmherzigen Errettung durch den Meister nicht gerecht geworden. Aber jetzt werde ich den Meister auf gar keinen Fall enttäuschen.“ Ich stählte meinen Willen und blieb standhaft im Fa.
Da die Schmerzen so schlimm waren, dass ich nicht mehr aus dem Bett kam oder sprechen konnte, lernte ich Gedichte aus Hong Yin auswendig. Wann immer ich in der Lage war, eine Weile aufzustehen, machte ich die Übungen. Jeder Tag war sehr qualvoll, aber meine aufrichtigen Gedanken kamen nie ins Wanken.
Während den neun Tagen redete ich nicht und aß auch nichts. Ich trank lediglich etwas Wasser. Ich ließ alle meine Anhaftungen, das Leben genießen zu wollen, los. Solange noch ein Atemzug in mir steckte, würde ich einfach die Übungen machen und das Fa ein bisschen mehr lernen – ich haftete an nichts mehr. Ich hatte wirklich alles losgelassen und mein Herz war unbeschwert.
Das einzige leichte Bedauern manifestierte sich in einem Unwillen, einfach so aus dem Leben zu scheiden, da ich meine Mission, dem Meister bei der Errettung der Lebewesen zu helfen, noch nicht erfüllt hatte. Aber später fand ich auch damit meinen Frieden; ob ich blieb oder ging war alleine die Entscheidung des Meisters – ich gab es vollends in seine Hände. Nach neun Tagen war ich auf wundersame Weise wieder gesund.
Direkt danach besuchte mich eine Mitpraktizierende. Sie trat ein, blickte mir in das Gesicht, das wieder eine gesunde Farbe hatte, und sagte: „Du hast einen großen Pass überwunden, nicht wahr?“
Überrascht antwortete ich: „Ja, woher weißt du das?“
Sie meinte: „Man sieht es an an deiner Ausstrahlung.“
Die Gelegenheit, Falun Dafa zu praktizieren, ist im Leben die heiligste und glücklichste Chance. Ich hoffe sehr, dass jene mit Schicksalsverbindung diese einmalige Gelegenheit schätzen und nicht verstreichen lassen.
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