(Minghui.org) Im Jahr 2006 arbeitete ich vorübergehend als Reinigungskraft im Unternehmen meines Mannes, das eine Fabrik und mehrere Bergwerke betrieb. Diese Zeit wird mir in meiner Kultivierung als Falun-Dafa-Praktizierende in der Tat unvergesslich bleiben.

Zunächst reinigte ich das Wohnheim für die Belegschaft. Dort traf ich auf einen männlichen Kollegen, der ebenfalls als Aushilfe tätig war. Er war ein anständiger Mensch, und so erklärte ich ihm die wahren Umstände hinsichtlich der unrechtmäßigen Verfolgung von Falun Dafa. Daraufhin beschloss er, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auszutreten.

Die Arbeitsmoral dieses Mannes lag im durchschnittlichen Bereich. Hingegen war die Belegschaft von meiner Gründlichkeit beeindruckt und erwog deshalb, mich zu behalten, ihm aber zu kündigen. Er hatte jedoch gerade eine Scheidung hinter sich und musste ein Kind großziehen. Ich machte mir Sorgen, wie er zurechtkommen würde, wenn ich ihm seine Existenzgrundlage nähme.

Schließlich fügte sich alles zum Besten, und ich wurde kurze Zeit später für die Reinigung des Verwaltungsgebäudes eingeteilt. Die dortigen Reinigungskräfte erledigten ihre Arbeit eher nachlässig. Der Geschäftsleitung war meine gewissenhafte Arbeitsweise aufgefallen, weshalb mir diese neue Aufgabe zugeteilt wurde.

Das Erdgeschoss war der schmutzigste Bereich im ganzen Gebäude, und niemand wollte ihn reinigen. Ich nahm mich dieser Aufgabe an und verbrachte mehrere Tage damit, den Bereich gründlich zu reinigen. Ein stellvertretender Grubenleiter erzählte mir, dass sich sein Büro im Erdgeschoss, direkt gegenüber der Toilette, befände. Während der drückenden Sommerhitze halte er seine Tür stets geschlossen, da der Gestank unerträglich sei. Nachdem ich dort angefangen hatte, zu arbeiten, konnte er seine Tür endlich offenlassen.

Einige Mitpraktizierende rieten mir, die Mitarbeiter nicht zu voreilig über die Fakten aufzuklären. Vielmehr sollte ich mich darauf konzentrieren, meine Arbeit gut zu machen, da mein Verhalten die Großartigkeit des Dafa widerspiegeln würde. Zunächst hörte ich nicht auf sie, aber nachdem ich auf verschiedene Hindernisse gestoßen war, musste ich meine Vorgehensweise überdenken. Ich erkannte, dass ich dazu neigte, zu viel zu reden und es versäumt hatte, auf das Mundkultivieren zu achten. Als mir diese Unzulänglichkeit bewusst geworden war, sprach ich weniger und arbeitete fleißiger. Ich konzentrierte mich darauf, meine Arbeit gut zu erledigen und behandelte meinen Arbeitsplatz wie mein eigenes Zuhause. Gleichzeitig behielt ich meine Kollegen aufmerksam im Blickfeld, um einzuspringen, falls sie Hilfe benötigten.

Dabei fiel mir eine Kollegin auf, die oft Wasserbehälter schleppte. Wann immer ich es sah, ließ ich meine Arbeit liegen und half ihr. Als wir uns besser kannten, sprach ich mit ihr über Falun Dafa. Sie war sehr aufgeschlossen und entschloss sich ohne zu zögern zum Parteiaustritt.

Das Kind eines anderen Kollegen wurde bei einem Verkehrsunfall verletzt. Ich brachte einen DVD-Player in unseren Pausenraum und lud den Kollegen ein, sich eine Aufführung von Shen Yun anzusehen. Da sie ihm gefiel, gab ich ihm eine Kopie der DVD, damit er sie seiner Familie zeigen konnte.

Ein Parteisekretär erfährt den Segen des Dafa

Uns kam zu Ohren, dass städtische Beamte vorhatten, eine weitere Runde „Gehirnwäsche-Verfahren“ durchzuführen. Mitpraktizierende legten mir nahe, den Parteisekretär an meinem Arbeitsplatz über die wahren Hintergründe zu informieren. Ich hatte ein bisschen Angst und bat deshalb meine Mitpraktizierenden, aufrichtige Gedanken auszusenden, während ich das Gespräch mit ihm suchte.

Nachdem ich im Verwaltungsgebäude angefangen hatte, beobachtete der Parteisekretär, der stark von der Lügenpropaganda der KPCh indoktriniert war, mich heimlich aus dem zweiten Stock bei meiner Arbeit. Als ich einmal beim Fegen Ölflecken auf dem Boden bemerkte, benutzte ich einen kleinen Lappen und einen Schaber, um sie zu entfernen. Ich arbeitete schnell, und da der Parteisekretär nicht genau erkennen konnte, was ich da tat, eilte er sogleich herbei.

Er wollte wissen, was ich da machte. „Ich lege Landminen!“, scherzte ich lächelnd.

Etwas verlegen ging er davon. Von da an hörte er auf, mich zu beobachten und wurde sogar freundlich. Wann immer wir uns über den Weg liefen, grüßte er mich.

Der Gedanke, ihm die Fakten persönlich zu vermitteln, machte mich nervös. Trotzdem wusste ich, dass ich es tun musste. Am Tag davor bereitete ich mich gründlich darauf vor. Am nächsten Tag beeilte ich mich, meine Arbeit zu beenden, und klopfte anschließend an seine Tür.

„Ist etwas passiert?“, fragte er. Ich kam direkt zur Sache und erzählte ihm, dass die Stadtverwaltung eine neue Runde Gehirnwäsche-Verfahren einzuleiten gedachte.

Er unterbrach mich: „Jetzt haben Sie wohl Angst, was? Sie nehmen doch sonst kein Blatt vor den Mund. Was haben Sie in letzter Zeit eigentlich getrieben? Und jetzt kommen Sie zu mir, damit ich ihnen aus der Patsche helfe?“

„Nein. Ich bin gekommen, um Ihnen zu sagen, dass Sie sich nicht an der Verfolgung von Falun Dafa beteiligen und sich stattdessen für eine gute Zukunft entscheiden sollen. Die Partei begeht Völkermord und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Seit ihrer Machtübernahme hat sich die Verfolgung von gläubigen Menschen durch die KP Chinas zu einem Verbrechen von ungeheurem Ausmaß entwickelt“, erklärte ich.

Ich fuhr fort: „Wenn die Wahrheit schließlich ans Licht kommt, werden diejenigen, die solche Verbrechen begangen haben, dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Genau wie nach der Kulturrevolution, als bestimmte Angehörige der Sicherheits-, Staatsanwaltschaft- und Justizbehörden, die an der Verfolgung beteiligt waren, nach Yunnan gebracht und im Geheimen hingerichtet wurden. Die Behörden wagten nicht, den Familien dieser Personen die Wahrheit zu sagen; sie logen und behaupteten, die Betreffenden seien im Dienst ums Leben gekommen.“

„Sie können ja einen anderen Glauben annehmen“, schlug er vor. „Welchen Glauben ich zuvor auch immer hatte, vermochte er das schlechte Verhalten meines Mannes nicht zu ändern. Nicht einmal Sie waren in der Lage, ihn zu bändigen, nicht wahr?“, erinnerte ich ihn.

Früher hat mein Mann seine Vorgesetzten beschimpft, mit Kollegen gestritten und auf niemanden Rücksicht genommen. Mit seinen einflussreichen familiären Beziehungen, die ihm den Rücken deckten, bereitete er der Geschäftsleitung viel Kopfzerbrechen.

„Seit ich Falun Dafa praktiziere, ist mein Mann nicht mehr handgreiflich geworden. Er hat Ihnen auch keine Probleme mehr bereitet, nicht wahr? Hat dies die Dinge nicht wesentlich erleichtert?“, gab ich zu bedenken. „Ich bin nicht zu Ihnen gekommen, um nach einem besseren Posten zu fragen – schließlich können Sie mich ohnehin nicht fest anstellen. Ich möchte Ihnen lediglich nahelegen, sich nicht an der Verfolgung von Falun Dafa zu beteiligen, damit Sie eine gute Zukunft haben werden.“

Er lächelte und ich scherzte: „Sie sehen so viel besser aus, wenn Sie lächeln! Warum machen Sie jeden Tag so ein betrübtes Gesicht? Das gleicht der leibhaftigen Verkörperung des ‚Klassenkampfes‘.“ Er wirkte verlegen: „So sind wir politischen Funktionäre eben.“

Nachdem wir uns über eine Stunde lang unterhalten hatten, änderte sich seine Haltung. Dann sagte er: „Gehen Sie zurück an die Arbeit. Sie sollten jetzt besser gehen!“

Später erfuhr ich, dass meine Mitpraktizierenden aufgehört hatten, aufrichtige Gedanken auszusenden, da sie dachten, mein Gespräch mit dem Parteisekretär sei beendet. Nach meinem Verständnis war dies der Grund, dass er mich so abrupt weggeschickt hatte. Wie kraftvoll doch die aufrichtigen Gedanken der Praktizierenden sind!

Die Verantwortlichen der Fabrik und den Bergwerken standen vollumfänglich hinter mir. Die Polizei unternahm mehrere Anläufe, mich wegen meines Glaubens an Falun Dafa bei höheren Stellen zu melden. Aber die Führungskräfte stellten sich ihnen quer.

Der Parteisekretär wurde dafür belohnt, dass er die Falun-Dafa-Praktizierenden beschützt hatte und wurde vom Abteilungsleiter zum stellvertretenden Bereichsleiter befördert. An seinem letzten Arbeitstag wimmelte es im Bürogebäude von Menschen, die gekommen waren, um ihn zu verabschieden. Ich freute mich für ihn und überlegte, wie ich ihm gratulieren könnte.

Ich arbeitete gerade im Foyer im Erdgeschoss, als ich unvermittelt aufblickte. Er stand im ersten Stock und blickte zu mir herab. Unsere Blicke trafen sich, und er kam eilig die Treppe herunter. Sein Gesicht strahlte vor Freude und Dankbarkeit, als er mir die Hand schüttelte und sich von mir verabschiedete. Ich gratulierte ihm zu seinem Erfolg. Daraufhin sagte er, dass ich mich jederzeit an ihn wenden könne, falls ich Hilfe bräuchte. Leider hatte ich keine Gelegenheit, ihm zum Parteiaustritt zu verhelfen. Ich hoffe, dass der Meister eine weitere Gelegenheit für seine Errettung arrangieren wird.

Während meiner Zeit im dortigen Unternehmen habe ich bei jeder Aufgabe mein Bestes gegeben. Als die Führungskräfte kamen, um die Sauberkeit und Ordnung zu überprüfen, belegte unser Bergwerk den ersten Platz. Der Minenleiter schickte den Vorgesetzten zu mir, um mir mitzuteilen, dass andere Abteilungen kommen würden, um von unserem Beispiel zu lernen. Er wollte, dass ich unseren Erfolg der Ausbildung durch die KPCh zuschrieb.

Ich lehnte ab und betonte, dass ich jedem Besucher die Wahrheit sagen würde – nämlich, dass ich meine Arbeit so gut erledigte, weil ich Falun Dafa praktizierte und unser Meister uns lehrte, gute Menschen zu sein, die stets zuerst an andere denken.

Der Vorgesetzte flehte mich an: „Schwester, bitte sagen Sie ihnen das nicht!“ – „Dann lassen Sie sie gar nicht erst hierherkommen. Ich werde die Partei auf keinen Fall loben. Sie verfolgt uns, und ich werde unter keinen Umständen irgendwelche Lügen erfinden. Ich praktiziere Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht!“ Daraufhin wurde das Ganze abgeblasen.

Ein Auto voller Menschen mit Schicksalsverbindung

Nach getaner Arbeit verzichtete ich oft auf den Shuttlebus und stellte mich an den Straßenrand, um per Anhalter nach Hause zu fahren. Dabei hielt ich den Gedanken fest, dass mich bestimmt jemand mitnehmen würde, der dazu bestimmt war, die wahren Umstände über Falun Dafa zu erfahren. Jedes Mal ergab sich eine Mitfahrgelegenheit.

Einmal befanden sich drei Männer und eine Frau auf dem Rückweg nach Bincheng. Sie hielten neben mir an und erkundigten sich nach dem Weg. Ich erklärte ihnen, dass sie falsch abgebogen seien. Der Fahrer war besorgt: „Was sollen wir tun? Jemand hat uns hierher gelotst, aber – wie es sich nun herausgestellt hat – in die falsche Richtung.“

Es war schon spät. Ich bemühte mich, ihnen den Weg zu beschreiben, aber sie verstanden es nicht. Deshalb schlug ich vor: „Wie wäre es, wenn ihr mich mitnehmt? Dann kann ich euch den Weg zeigen.“ Sie waren einverstanden. Ich dankte dem Meister im Stillen, dass er diese vorherbestimmten Menschen zu mir geführt hatte, damit sie die wahren Begebenheiten erfahren konnten.

Als ich ins Auto stieg, sagten sie: „Sie sind so freundlich und auch mutig, dass Sie es wagen, allein als Frau in unser Auto einzusteigen.“ – „Ihr seid gute Menschen, das habe ich sofort gespürt,“, entgegnete ich. „Ich praktiziere Falun Dafa und stehe unter dem Schutz meines Meisters.“

Ich erzählte ihnen, dass Falun-Dafa-Praktizierende den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen und andere stets an die erste Stelle setzen würden. Daraufhin erwähnte der Fahrer einen Falun-Dafa-Praktizierenden an seinem Arbeitsplatz: „Die Vorgesetzten machten ihm das Leben schwer und wir haben ihn ebenfalls schikaniert.“ – „Ihr solltet Dafa-Praktizierende freundlich behandeln, dann werdet ihr für eure guten Taten belohnt werden. Ein altes Sprichwort besagt: ‚Einem Mönch eine Schale Reis zu geben, ist eine Tat von unermesslichem Verdienst.‘ Nun stehen diejenigen, die das Buddha-Fa praktizieren, direkt vor euch. Dennoch glaubt ihr den Lügen des Regimes und beteiligt euch an der Verfolgung. Es ist Schicksal, dass wir uns getroffen haben, damit ich euch den wahren Sachverhalt verdeutlichen kann. Das bedeutet auch, das ihr ein gutes Herz habt.“

„Schwester“, meinte daraufhin der Fahrer. „Ich werde den Praktizierenden ganz sicher gut behandeln und nicht zulassen, dass ihn irgend jemand schikaniert. Ich gebe Ihnen meine Adresse. Wenn Sie jemals verfolgt werden sollten, kommen Sie einfach nach Bincheng und besuchen mich. Ich werde Ihnen auf jeden Fall helfen! Ich habe Beziehungen und kann Sie an einem sicheren Ort unterbringen.“

Ich bedankte mich bei ihm und kam auf die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens zu sprechen. Anschließend riet ich ihnen, in gefährlichen Situationen die glückbringenden Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. „Wenn Sie mich heute nicht getroffen hätten, wären Sie in der Tat aufgeschmissen“, scherzte ich. Er meinte, dass der Himmel mich geschickt habe. Schließlich sagten sich alle vier von der KPCh los und riefen: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“

Er parkte direkt vor der Polizeiwache

Einmal eilte ich nach der Arbeit an den Straßenrand und dachte: „Jemand, der eine schicksalshafte Verbindung zu mir hat, wird mich mitnehmen!“ 

Ein Mann hielt an. Nachdem ich eingestiegen war und wir einige Höflichkeiten ausgetauscht hatten, fragte ich ihn, ob er schon einmal von Falun Dafa und dem Austritt aus der KPCh gehört habe. „Ehrlich gesagt haben mir das schon mindestens ein Dutzend Leute erzählt“, sagte er. „Ich bin Parteimitglied, aber ich möchte nicht austreten. Außerdem habe ich meinen Glauben und bin viel herumgereist. Ihre Leute haben mich gedrängt, der KPCh den Rücken zu kehren, aber ich hörte ihnen nicht zu, da wir unsere eigenen Ansichten zu dieser Sache haben.“

Ich erwiderte: „Bruder, vielleicht haben Sie uns missverstanden. Wir haben nicht die Absicht, Ihren Glauben zu ändern. Die Kommunistische Partei propagiert den Atheismus und steht im Widerspruch zum Himmel und dem Göttlichen. Karl Marx hatte sich dem Satanismus verschrieben. Außerdem, auch wenn Sie an Gott glauben und in den Himmel kommen wollen, wird es Ihnen nichts nützen, solange Sie Ihre Mitgliedschaft in der KPCh nicht aufkündigen. Gott wird Sie keinesfalls akzeptieren.

Denken Sie einmal darüber nach: Einst gab es einen gläubigen Mann, der lange Zeit das Evangelium verkündet hatte. Eines Tages brach eine Flut herein. Obwohl ihm Gelegenheiten zur Rettung angeboten wurden, schlug er diese aus. Schließlich ertrank er. Als er vor Gott stand, warf er ihm vor: ‚Ich habe Dir geholfen, das Evangelium zu verbreiten, und so viele Menschen gerettet – dennoch hast du mich im Stich gelassen.‘

Gott antwortete: ‚Ich habe mehrere Menschen geschickt, um dich zu retten, aber du hast sie alle ausgeschlagen. Wie hätte ich persönlich vom Himmel herabsteigen können, um dich zu retten? Beim ersten Mal wurde dir die Möglichkeit gegeben, auf einen großen Baum zu klettern. Du aber hast es abgelehnt, weil du darauf wartetest, dass Gott dich retten würde. Beim zweiten Mal schickte ich ein Flugzeug, aber du wolltest nicht einsteigen und hast abermals darauf bestanden, darauf zu warten, dass Gott dich rettet. Beim dritten Mal schickte ich ein Boot, doch auch das hast du ausgeschlagen. Ich konnte nicht persönlich eingreifen, um dich zu retten, aber ich habe diese Gelegenheiten arrangiert, damit du die Wahrheit erkennst.‘“

Nach dieser Geschichte wandte ich mich an den Fahrer und betonte: „Ich wurde vom Göttlichen gesandt, um Ihnen die Wahrheit vor Augen zu führen und Ihnen zu helfen, sich von der KPCh zu lösen. Auf diese Weise werden Sie gerettet werden!“ – „Ich werde mit der KPCh brechen. Ich will nichts mehr mit ihr zu tun haben!“, bekräftigte er.

Danach schilderte ich ihm den Schwindel hinsichtlich der sogenannten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens und zog einen Vergleich zu dem römischen Tyrannen Nero, der Rom niederbrennen ließ und den Christen die Schuld in die Schuhe schob. Ebenso hatte die KPCh diesen Vorfall inszeniert, um Falun Dafa zu diskreditieren. Ich erzählte ihm auch vom „Stein mit den verborgenen Schriftzeichen“ in der Provinz Guizhou.

Es regnete in Strömen, aber ich bemerkte es nicht. Als der Regen aufhörte, sah ich, dass der Fahrer direkt vor der Polizeiwache geparkt hatte. Ich hatte keine Angst, denn ich spürte, dass der Meister an meiner Seite war. Ich betonte, wie wichtig es sei, ein guter Mensch zu sein, woraufhin der Mann mich bat: „Bitte erzählen Sie weiter!“

Ich erklärte, dass ich alles gesagt hätte, was gesagt werden sollte, und es an der Zeit sei, nach Hause zu gehen. Dann öffnete ich die Autotür und stieg aus. Inzwischen hatte der Regen aufgehört. Ich sog die frische Luft ein und war guter Dinge.

Mitfahrgelegenheit im Wagen eines Regierungsbeamten

Eine ehemalige Schulfreundin wollte sich mit mir treffen, deshalb beendete ich eilig meine Arbeit und stellte mich an den Straßenrand und wartete auf eine Mitfahrgelegenheit. Mehrere Autos fuhren vorbei, doch keines hielt an. Ich fragte mich, was mit meiner inneren Haltung nicht stimmte, und erkannte, dass ich voller Vorfreude auf das Treffen mit meiner alten Freundin war – eine Anhaftung, die aus dem Überschwang resultierte. Sobald ich dieses Gefühl losgelassen hatte, fuhr ein Wagen an mir vorbei, setzte dann aber zurück. Der Fahrer fragte, wohin ich wollte, und meinte: „Steigen Sie ein!“ Ich fragte nach dem Fahrpreis, und er antwortete: „20 Yuan.“ 

Als ich einstieg, warf ich einen Blick auf das Kennzeichen. Es schien einer Behörde anzugehören – möglicherweise der Polizei, Staatsanwaltschaft oder des Gerichts. Andere Praktizierende hatten einmal darauf hingewiesen, dass wir auf keinen Fall in Fahrzeuge mit solchen Kennzeichen einsteigen sollten. Ich überlegte, ob ich dem Fahrer die wahren Umstände erläutern sollte. Er fixierte mich mit seinem Blick mehrmals im Rückspiegel, bevor er anfing zu sprechen.

„Sie haben vielleicht Nerven – das ist ein Dienstwagen. Und Sie haben es tatsächlich gewagt, mich anzuhalten? Eine Frau, ganz allein hier draußen im Nirgendwo! Und überdies noch so schick gekleidet.“ Wir unterhielten uns eine Weile. Er wirkte freundlich, und ich beschloss, die Gelegenheit zu nutzen, ihm die Fakten über Dafa näherzubringen. Im Stillen bat ich den Meister, mir Weisheit zu geben. Er erzählte, dass er sich sehr für Sport interessiere. Und so erwähnte ich einen Billardspieler, von dem ich am Abend zuvor gehört hatte, und schilderte die Schwierigkeiten, die er während seiner Ausbildung in diesem Sport durchgestanden hatte.

„Sie wissen wirklich viel. Welche Hochschule haben Sie besucht?“, fragte er. „Tatsächlich habe ich nie eine Hochschule besucht und sogar ein Jahr an der Mittelstufe wiederholt“, bekannte ich. „Große Schwester“, meinte er daraufhin, „Sie haben in der Tat Humor!“ Ich nutzte den Moment, um das Gespräch auf den Sinn unseres Daseins zu lenken. Wir unterhielten uns angeregt und verstanden uns immer besser. Dann erzählte er mir, dass er als Chauffeur für einen bestimmten Beamten tätig gewesen sei.

„Dieser Beamte gab sich ausgiebigen Gelagen, Frauen und dem Glücksspiel hin – und ich musste da mitmachen, ansonsten hätte er mir nicht vertraut. Ein paar Mal spielte ich mit einer Gruppe von Regierungsbeamten und verlor so viel Geld, dass ich mir nicht einmal ein Taxi für den Heimweg leisten konnte. Können Sie sich vorstellen, wie elend ich mich damals gefühlt habe?“

Er fuhr fort: „Damals stolzierte ich arrogant an der Seite dieser Beamten umher, aber als die Gelage und die Eskapaden mit Frauen vorbei waren und ich wieder nüchtern wurde, fühlte ich mich schrecklich. Ich habe meine Frau bitter enttäuscht.“

Er vertraute mir an, dass er früher Soldat gewesen sei. Nach seinem Militärdienst war seine Frau mit ihm hierhergezogen und hatte ihm ein wundervolles Kind geboren. Dass seine Familie es so weit gebracht hatte, sei einzig und allein der Güte und umsichtigen Haushaltführung seiner Frau zu verdanken. „Meine Frau vertraute mir blind, aber ich habe ihr Vertrauen missbraucht“, sagte er voller Reue. „Jeder macht Fehler, das Wichtigste ist, sie nicht zu wiederholen“, erwiderte ich. „Haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass Sie mit Ihrem Fehlverhalten ausgerechnet den Menschen verletzen, der Sie am meisten liebt und sich um Sie kümmert?

Mein Mann hat sich früher dem Alkohol, Affären mit Frauen und dem Glücksspiel hingegeben. Als ich davon erfuhr, war ich komplett am Boden zerstört. Ich dachte sogar daran, mir das Leben zu nehmen. Doch Falun Dafa lehrt uns, dass Selbstmord eine Sünde ist. Ich kann mich nicht einfach umbringen. Der Tod löscht nicht einfach alles aus – jeder muss für seine Taten geradestehen.

Bruder, lass mich dir einen schwesterlichen Rat geben: Hör auf, dich einfach nur treiben zu lassen. Wir sind auf diese Welt gekommen, um in den Himmel zurückzukehren. Schau dir die Menschen an, die Falun Dafa praktizieren. Sie folgen den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, keiner von ihnen führt ein ausschweifendes Leben. Falun Dafa leitet die Menschen zur Gutherzigkeit an und hat sich in mehr als 100 Ländern verbreitet.“

Ich fuhr fort: „Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ist die einzige Regierung, die es verbietet und verfolgt. Weißt du warum? Weil die Partei nicht an das Göttliche glaubt. Sie hat ihren Einfluss auf Lügen, Täuschung, Unterdrückung und Hass aufgebaut. Wenn jeder die Wahrheit sagen würde und die Menschen ihr böses Wesen klar erkennen würden – würde die KPCh dann nicht einfach zerfallen?

Nimm mich als Beispiel: Mein Mann war dem Alkohol, anderen Frauen und dem Glücksspiel verfallen. Aber da ich mich an der Lehre des Dafa orientiere, lebte ich ihm vor, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein, und dass das Sammeln von Tugend der Schlüssel zu einer glücklichen, harmonischen Familie ist. Davon inspiriert, hat er seinen Lebensstil grundlegend verändert.

Deine Frau ist jedoch keine Praktizierende. Hast du bedacht, welche Folgen es nach sich ziehen könnte, wenn sie den Verrat entdeckte? Ein Sprichwort besagt: ‚Einen Meter über dem Kopf befinden sich göttliche Wesen.‘ Der Himmel zeichnet alles auf, was wir tun. Wir dürfen uns nicht von unserem Umfeld verderben lassen, sondern unsere Integrität bewahren. Unser Schicksal liegt in unseren Händen.

„Es gibt Menschen, die – obwohl sie wissen, dass Falun Dafa gut ist – ihr Gewissen verraten, und sich an der Verfolgung durch die KPCh beteiligen. Getrieben von Gier verfolgen sie Menschen, die danach streben, tugendhaft zu sein. Sobald die Wahrheit ans Licht kommt, werden diejenigen, die an der Verfolgung mitgewirkt haben, keine Chance mehr haben.“

„Es ist Schicksal, dass wir uns heute begegnet sind, damit du den Zusammenhang erkennen kannst. Wenn du in Zukunft siehst, dass Falun Dafa verfolgt wird, lass dich auf keinen Fall darin verwickeln. Bitte erzähle das auch allen Menschen, die du kennst“, schloss ich.

„Jetzt verstehe ich es“, antwortete er erleichtert. „Danke, Schwester, dass du mir die Prinzipien erklärt hast, wie man ein guter Mensch ist. Du hast mich aus meiner jahrelangen Verwirrung und meinem Leiden befreit. Ich werde alles daransetzen, um meine schlechten Gewohnheiten abzulegen und ein guter Ehemann zu werden. Vielen herzlichen Dank!“ – „Du solltest nicht mir danken, sondern dem Meister von Falun Dafa. Er hat uns gelehrt, gute Menschen zu sein und zuerst an andere zu denken.“

In diesem Moment klingelte mein Telefon. Meine Schulfreundin erkundigte sich, wo ich sei. Sie war unruhig und drängte mich zur Eile. Ich half dem Fahrer, aus der KPCh auszutreten. Dann gab ich ihm ein Amulett und 20 Yuan. „Ich möchte kein Geld von dir“, sagte er. „Du hast mein Leben bereichert! Wie könnte ich von dir Geld verlangen? Ich habe dich nur ein kleines Stück mitgenommen und dabei so viel gewonnen!

Auch wenn ich dein Geld nicht annehmen kann, werde ich dieses Amulett in Ehren halten. Es wird mich für immer an deine Worte erinnern, wie man ein anständiges Leben führen soll. Ich verspreche, ein guter Mensch zu sein. Ich frage nicht nach deiner Nummer und werde dir meine auch nicht geben. Unsere Verbindung beschränkt sich auf das, was wir heute zusammen geteilt haben.“

Ein weiteres kostbares Lebewesen ist aufgewacht.

Danke, Meister!