(Minghui.org) Falun-Gong-Praktizierende aus dem Großraum Philadelphia veranstalteten am 19. September 2026 in Chinatown eine Kundgebung, um darauf aufmerksam zu machen, dass 466 Millionen Menschen aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten sind.
Das Repräsentantenhaus von Pennsylvania und der Stadtrat von Philadelphia würdigten die Ausgetretenen und das Engagement der Praktizierenden. Viele Passanten blieben stehen, um den Reden bei der Kundgebung zuzuhören, und unterzeichneten die Petition für den Gesetzesentwurf S.4009 des US-Senats: den „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“. 36 Chinesen traten während der Kundgebung aus den KPCh-Organisationen aus.
Falun-Gong-Praktizierende am 19. September 2026 bei einer Kundgebung in Philadelphias Chinatown (Minghui.org)
Diese Passantin unterzeichnet die Petition für eine Beendigung der Verfolgung (Minghui.org)
Würdigungen des Repräsentantenhauses von Pennsylvania und des Stadtrates von Philadelphia
Das Repräsentantenhaus von Pennsylvania hat auf Initiative der Abgeordneten Mary Isaacson eine Auszeichnung für diejenigen verliehen, die aus der KPCh ausgetreten sind.
Auszeichnung durch das Repräsentantenhaus des Bundesstaates Pennsylvania (Minghui.org)
In der Auszeichnung heißt es: „Die Tuidang-Bewegung (Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas) wird eine friedliche Kundgebung abhalten, um jene mutigen Männer und Frauen zu ehren, die sich für einen friedlichen Wandel in China und die Verbesserung der Sicherheit in der ganzen Welt einsetzen.“ „Seit mehr als 70 Jahren unterwirft die Kommunistische Partei Chinas das chinesische Volk politischer Verfolgung und beraubt es seiner grundlegenden Menschenrechte und spirituellen Traditionen. Zu den Opfern zählen die Demonstranten auf dem Tiananmen-Platz, Uiguren, Tibeter und Falun-Gong-Praktizierende.“
Auszeichnung des Stadtrates von Philadelphia (Minghui.org)
Der Stadtrat von Philadelphia hat auf Initiative von Stadtrat Mark Squilla eine Auszeichnung zur Unterstützung der globalen Bewegung „Austritt aus der KPCh“ veröffentlicht. Darin werden Millionen mutiger Chinesen geehrt, die laut der Auszeichnung friedliche Veränderungen in China vorantreiben und zu mehr Sicherheit weltweit beitragen.
„In den vergangenen 22 Jahren haben sich Millionen Chinesen weltweit gegen die KPCh ausgesprochen und damit eine beispiellose, friedliche Bewegung für Veränderung und Wandel in China angestoßen“, heißt es in der Auszeichnung.
Die Bewegung habe der internationalen Gemeinschaft „eine neue Vision einer Welt frei von Kommunismus durch friedliches Handeln“ eröffnet.
Anwältin für Einwanderungsrecht lobt die Bewegung
„Ich begrüße und feiere diejenigen, die eine Partei ablehnen, die für Repression, Unterdrückung und Unterjochung steht“, sagte Christine Flowers, eine in Philadelphia ansässige Anwältin für Einwanderungsrecht und Kolumnistin, bei der Kundgebung in Chinatown. „Die Partei, die das Massaker auf dem Tiananmen-Platz verübte, die Partei, die politische Dissidenten inhaftierte, die Partei, die einem großartigen Volk und der Geschichte nichts als Leid gebracht hat.“
Christine Flowers, eine in Philadelphia ansässige Einwanderungsanwältin und Kolumnistin, bei einer Kundgebung in Philadelphia am 19. September 2026 (Minghui.org)
Flowers erklärte der Menge, ihre Arbeit mit Asylsuchenden habe ihr gezeigt, wie autoritäre Regierungen Glauben, Meinungsfreiheit und freies Denken einschränken können. Sie sei seit fast drei Jahrzehnten im Einwanderungsrecht tätig und habe sich seit etwa 20 Jahren auf Asylfälle spezialisiert.
„Obwohl sich die Politik dieser Regierungen in mancher Hinsicht unterscheidet, gibt es einen gemeinsamen Nenner: die Entmenschlichung der Bürger, die brutale Unterdrückung zur Unterwerfung, die Beraubung ihrer individuellen Identität, ihrer Fähigkeit, ihren Glauben auszuüben, frei zu denken, ihre Ansichten öffentlich zu äußern, ihre Meinungen zu veröffentlichen, ohne dafür inhaftiert zu werden, und einfach ihr Leben nach ihrem Gewissen zu leben.“ „Dies ist das Kennzeichen des totalitären Regimes und das Kernprinzip des kommunistischen China“, verkündete sie.
Die Austrittsbewegung begann, nachdem die Epoch Times 2004 die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei veröffentlicht hatte. Sie war als friedliche Kampagne angelegt, die auf individuellen Austrittserklärungen basierte.
„Es ist beeindruckend, wenn Menschen, die in einem totalitären Regime aufgewachsen sind und keine andere Wahl hatten, den Mut aufbringen, in sich zu gehen und zu sagen: ‚Ich kann das nicht länger unterstützen‘, und dann gehen“, meinte Flowers in einem Interview nach ihrer Rede.
Sie erklärte, dass Chinesen, die die KPCh ablehnen, Generationen der Entmenschlichung ertragen mussten. „Dass sie aufstehen und den Mut haben, Nein zu sagen – das ist beeindruckend“, konstatierte sie.
„Und es ist eine Botschaft für all jene von uns, die nicht in einem solchen Umfeld aufgewachsen sind. Sie zeigt uns, dass auch wir uns wehren können, wenn wir feststellen, dass unsere eigene Regierung Dinge tut, die wir nicht gutheißen.“
Flowers appellierte an die US-amerikanischen Politiker, bei ihren Verhandlungen mit Peking auch Menschenrechtsbedenken anzusprechen, insbesondere im Hinblick auf die Behandlung von Falun-Gong-Praktizierenden, Christen, politischen Dissidenten und Studenten.
„Der Versuch, ‚freie Marktbeziehungen‘ mit einem Land aufzubauen, das die Bedeutung des Wortes ‚frei‘ nicht versteht, ist absurd“, fügte sie hinzu.
Für Flowers stellten die öffentlichen Erklärungen sowohl eine Botschaft an Chinas Führung als auch eine Lektion für die Menschen in demokratischen Gesellschaften dar. „Die Menschen, die heute hier sind und sich für Menschenrechte einsetzen, geben mir Hoffnung, dass meine Arbeit tatsächlich etwas bewirken wird“, folgerte sie.
Aufruf zum Schutz der Menschenrechte
Dr. Mark Thomas, Assistenzprofessor und Koordinator am Institut für Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften der La Salle University, reichte eine Erklärung zur Unterstützung der Kundgebung ein.
„Wir Amerikaner leben in einem Land, das ein Licht auf dem Hügel ist“, schrieb Thomas. „Wir sind es uns selbst und den unterdrückten Völkern weltweit schuldig, unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Wir sind die Stimme derer, die zum Schweigen gebracht wurden.“
Thomas forderte die Amerikaner auf, die ungerechte Inhaftierung derjenigen zu verurteilen, die sich ihrem Gewissen folgend äußern wollen.
„Verurteilt die Kommunistische Partei Chinas für Folter, Mord und Verstümmelung! Verurteilt die Kommunistische Partei Chinas für die Unterdrückung von Gläubigen, seien es Muslime, Christen oder Falun-Dafa-Praktizierende! Und noch mehr als nur stillschweigende Verurteilungen: Fordert den Kongress auf, die KPCh mit Sanktionen zu belegen!“
Passanten bekunden ihre Unterstützung
Viviana Takfoor wird am 19. September in Chinatown in Philadelphia interviewt (Minghui.org)
Die Kundgebung zog auch Passanten an, darunter Viviana Takfoor, die vor 25 Jahren mit ihrer Familie Venezuela verließ und heute in Philadelphia lebt. Sie brachte die Veranstaltung mit ihren Erfahrungen des wirtschaftlichen und politischen Niedergangs in ihrem Heimatland in Verbindung.
„Es ist furchtbar. Ich komme aus Venezuela, daher weiß ich, was Kommunismus ist“, berichtete Takfoor.
Sie habe die Kundgebung bemerkt, als sie mit ihrer Tochter spazieren ging, und erklärte, warum sie eine Petition zur Unterstützung des Senatsgesetzentwurfs unterzeichnet hatte: „Um dazu beizutragen, dass diese Unterdrücker der Welt besiegt werden.“
Takfoor gratulierte den 466 Millionen Chinesen, die aus der KPCh ausgetreten sind. „Endlich haben sie verstanden, dass dies kein Weg ist zu leben, kein Weg, ein Land für ihr Volk und sich selbst voranzubringen“, erklärte sie. „Es ist großartig. Die Menschen müssen aufwachen.“
Nancy Lee wird am 19. September in Chinatown in Philadelphia interviewt (Minghui.org)
Nancy Lee, Verkäuferin in einem großen Geschäft in der King of Prussia Mall, kam ebenfalls bei der Veranstaltung vorbei. Die Berichte über die Zwangsorganentnahmen in China hätten sie sehr betroffen gemacht, so Lee. Sie rief dazu auf, die Informationen über Menschenrechtsverletzungen in den sozialen Medien zu teilen.
„Wir sollten Menschen wie Menschen behandeln“, forderte Lee. „Die Entnahme von Organen muss unbedingt illegal sein. Sie muss verboten werden.“
Sie bezeichnete die Austritts-Kampagne als „großartige Bewegung“ und sagte, Menschen weltweit sollten davon erfahren und sie unterstützen.
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