(Minghui.org) Über tausend Falun-Dafa-Praktizierende aus mehr als 30 europäischen Ländern veranstalteten am 19. September 2026 zwei Paraden in Prag. Die erste führte von der Prager Burg zum Altstädter Ring. Von dort setzte sich anschließend die zweite Parade durch die historische Prager Altstadt in Bewegung.
„Eine sehr freundliche Parade – genauso beeindruckend wie die Musik“, rief Sarah aus London begeistert, als sie die in leuchtendem Gelb gekleideten Praktizierenden im Zentrum von Prag beobachtete. „Es ist eine so auffällige Farbe. Ich konnte sie schon von Weitem gut sehen.“ Sie fügte hinzu, dass sie, wenn sie ein gelbes T-Shirt hätte, „sehr gerne an der Parade teilnehmen würde“.
















Am 19. September 2026 veranstalten die Praktizierenden zwei Paraden in Prag (Minghui.org)


Die Parade hat den Altstädter Ring erreicht (Minghui.org)
Sarah und Christopher aus London freuen sich über die Parade (Minghui.org)
Sarah und Christopher aus London gefiel die Parade. Sarah sagte: „Sehr friedlich und beeindruckend. Ich würde gerne mitmachen, wenn ich ein gelbes T-Shirt hätte.“
„Wunderschön, alle sehen wunderschön aus“, beschrieb Christopher seinen Eindruck. Nachdem er erfahren hatte, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun-Dafa-Praktizierende 27 Jahre lang wegen ihres Glaubens an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verfolgt hatte, entfuhr ihm: „Das ist unfassbar!“
Sarah fand, dass „diese Angelegenheiten wichtig sind“. Die von Falun-Dafa-Praktizierenden in ganz Europa organisierten Veranstaltungen seien bedeutsam und könnten die Menschen zum Nachdenken anregen.
Polnische Touristen mögen Falun Dafa
Anna (1.v.re.) und ihre Familie sehen sich die Parade an (Minghui.org)
Anna sah sich gemeinsam mit ihrer Familie die Parade an. Ihren Eindruck beschrieb sie mit den Worten: „Friedlich. Eine sehr positive Energie.“ Es falle ihr schwer, dieses Gefühl in Worte zu fassen: „Ruhe, Stille, so etwas in der Art. Freude, Liebe, ein Gefühl von Freiheit.“
Nachdem sie die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – kennengelernt hatte, bezeichnete sie diese als „den Schlüssel zum Glück“.
Anna stammt aus Polen, einem ehemals kommunistischen Land. Daher könne sie nachvollziehen, warum ein kommunistisches Regime eine spirituelle Praxis unterdrücke. Zur Verfolgung durch die KPCh sagte sie: „Ich finde, sie [die KPCh] sollte die Verfolgung beenden. Leider kann man Falun Dafa oder auch andere Dinge nicht frei praktizieren. Das sollte jeder selbst entscheiden können. Eine repressive Regierung verbietet so etwas. Es ist unfassbar.“
Sie fügte hinzu: „Wir sollten frei sein. Wir sollten glauben dürfen, woran wir glauben wollen, und praktizieren dürfen, was wir praktizieren möchten – insbesondere, wenn es sich um etwas Gutes handelt.“
Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind Kernwerte
Jan Ole, ein Bauingenieur aus Hamburg, schaut sich die Parade an (Minghui.org)
Jan Ole (1.v.li.) und seine Kollegen, die auf Urlaub in Prag sind, sehen sich die Parade an (Minghui.org)
Jan Ole war im Rahmen einer Firmenreise, die alle zwei Jahre stattfindet, nach Prag gekommen. Er und seine Kollegen freuten sich, dort die Paraden der Falun-Dafa-Praktizierenden zu erleben. Ole sagte: „Natürlich haben wir hier auch unseren Spaß – das versteht sich von selbst. Aber es ist auch wunderbar, Menschen wie Sie zu treffen. Es ist eine schöne Begegnung.“
Über Falun Dafa sagte er: „Es ist eine gute Organisation, die sich für wichtige Ziele einsetzt. Was Sie tun, ist wunderbar. Letztlich geht es um den Frieden in der Welt. Und das finde ich großartig.“
Die Parade habe einen starken Eindruck bei ihm hinterlassen: „Die Menschen hier gehen friedlich ihren Weg. Sie wünschen sich eine bessere Welt und machen auf bestehende Probleme aufmerksam. Es ist wirklich wichtig, die Dinge auf diese Weise anzugehen und gemeinsam etwas zu bewirken.“
Die Prinzipien von Falun Dafa bezeichnete Ole als „universelle menschliche Werte“. Er fügte hinzu: „Es sind wichtige Themen. Was derzeit in der Welt geschieht, müsste nicht sein. Es ist furchtbar. Wir müssen zu diesen Werten zurückfinden.“
Er wollte Falun-Dafa-Praktizierenden eine Spende zukommen lassen. Ein Praktizierender erklärte ihm, dass Falun Dafa weltweit kostenlos gelehrt werde und Spenden nicht angenommen würden.
Als er von der Verfolgung durch die KPCh und dem staatlich geförderten Organraub hörte, erklärte er: „Es ist ein Angriff auf die Menschlichkeit. Es ist völlig inakzeptabel. Es ist wirklich entsetzlich. Diebstahl, Raub – das ganze Programm. Mir fehlen die Worte. Ich bin absolut sprachlos angesichts dessen, was dort vor sich geht.“
Er fügte hinzu: „Wer das tief im Herzen trägt, kann nicht begreifen, was gerade geschieht – und findet einfach keine Worte dafür. Was ihr miterleben müsst – womit ihr da draußen zu kämpfen habt – ist wirklich herzzerreißend.“
Am Ende erklärte er: „Uns bleiben Hoffnung und Glaube. Ja, aber dann ist da noch die Politik – die Weltpolitik – und die behandelt dieses Thema nicht auf die richtige Art und Weise. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber es ist so. Und leider ist das nichts, was sich schnell ändern lässt. Die Menschen würden es sofort tun – aus tiefstem Herzen.“
Jan wünschte den Teilnehmern alles Gute, und er und seine Kollegen freuten sich sehr über die Flugblätter und jubelten der Parade zu, als sie vorbeizog. Sie klatschten sogar im Takt der Trommeln der Tian Guo Marching Band mit.



Passanten erfahren von Falun Dafa und unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)
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