(Minghui.org) Mit dem Ende des Treffens von Präsident Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping am 25. September 2026 gingen auch die friedlichen Proteste von Falun-Dafa-Praktizierenden in Washington, D.C. zu Ende.
Seit Xis Ankunft in den USA am Abend des 23. September hielten Falun-Dafa-Praktizierende an wichtigen Orten entlang seiner Reiseroute immer Transparente hoch, verteilten Informationsmaterialien und machten auf die anhaltende Verfolgung aufmerksam.
Die friedlichen Proteste der Falun-Dafa-Praktizierenden während dieser drei Tage beeindruckten die Öffentlichkeit, hielten jedoch einige Anhänger der KP Chinas nicht von Gewalt ab. Zusammen mit mehreren Komplizen attackierte, schlug und biss eine Chinesin, die bereits zuvor in Flushing, New York, Praktizierende angegriffen hatte, erneut eine Falun-Dafa-Praktizierende. Die Angreiferin wurde von der Polizei überwältigt und in Handschellen abgeführt.





Am 25. September 2026, dem letzten Tag des Trump-Xi-Gipfels, protestieren Falun-Dafa-Praktizierende friedlich vor dem Nationalarchivmuseum an der Constitution Avenue und fordern ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa und der transnationalen Repression (Minghui.org)
Glaubensfreiheit für alle
Jojo Ruba aus Alberta, Kanada, wurde auf den Philippinen geboren. Er ist kanadischer Redner, Schriftsteller und Priester. Er nahm einen Flyer entgegen, den ihm ein Falun-Gong-Praktizierender überreicht hatte, und erklärte, er wisse, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Dafa verfolgt. Er freue sich, dass verschiedene Gruppen in der Hauptstadt öffentlich ihre Forderungen äußerten. „Es ist wunderbar, dass sie das tun. Wir leben in einem freien Land, das Meinungsfreiheit gewährt und den Menschen die Möglichkeit gibt, ihre Meinung öffentlich zu äußern“, betonte er.
Jojo Ruba aus Alberta, Kanada, findet es großartig, dass verschiedene Gruppen während des Trump-Xi-Gipfels die Möglichkeit erhalten, ihre Forderungen öffentlich zu äußern (Minghui.org)
Mit Blick auf die Menschenrechtslage in China stellte er fest: „Es handelt sich um echte Menschenrechtsverletzungen in China. Dafür gibt es glaubwürdige Augenzeugen und Beweise.“ Er meinte, Kanada solle nicht so eng mit der KPCh zusammenarbeiten, sondern stattdessen stärker mit westlichen Partnern kooperieren. Meinungsfreiheit und Grundrechte sollten Bürgern in jedem Land zustehen, „auch den chinesischen“.
Ruba erzählte, er habe Falun-Dafa-Praktizierende in Kanada beobachtet und viel über die spirituelle Praxis und die Verfolgung gelesen. Seine Überzeugung: „Ich bin Christ. Ich glaube, dass Menschen Religionsfreiheit haben und ihren Weg selbst wählen können sollten. Das sollte ihr Recht sein.“
Er sprach auch über die Verfolgung von Christen in China und die Schließung von Kirchen durch die KPCh. Er erklärte: „Wenn sie Falun-Dafa-Praktizierende verfolgen können, können sie auch uns verfolgen. Tatsächlich tun sie das bereits.“ Er erwähnte auch die Verfolgung von Uiguren und Muslimen. Seiner Meinung nach sollte jedes Land die Notlage der chinesischen Bürger beachten.
Als Ruba sah, wie viele Chinesen ihre Forderungen äußerten, sagte er: „Wir alle stammen aus einer asiatischen Kultur und haben großen Respekt vor Älteren. Wenn sie ihre Stimme erheben, ist das ein Signal. Es zeigt, dass auch jeder zu Hause seine Stimme erheben sollte.“ Er sagte, er freue sich, dass die Menschen wie eine Familie hierherkämen, „um ihre Unterstützung für die Freiheit auszudrücken“. Er hoffe, dass die chinesischen Bürger eines Tages Freiheit genießen können.
Festnahme von Pro-KPCh-Demonstranten wegen Angriffs auf Falun-Dafa-Praktizierende
Viele Gruppen versammelten sich während des Gipfels in Washington, D.C., um gegen Xi Jinpings Besuch und das KPCh-Regime zu protestieren. Insgesamt 39 Gruppen nahmen an den Protesten teil. Es wurde berichtet, dass Organisationen mit Verbindungen zur KPCh zahlreiche Personen für sogenannte „Begrüßungstrupps“ rekrutiert hätten, um die Proteste zu übertönen.
Laut Screenshots einer WeChat-Gruppe, die von einem Insider veröffentlicht wurden, warb eine Frau namens „Xia“ kürzlich aktiv Mitglieder chinesischer Gemeindegruppen in Los Angeles und Umgebung an. Sie behauptete, die Veranstaltung sei von der chinesischen Botschaft und der Handelskammer finanziert und die Teilnehmer seien eingeladen worden. Der Termin sei vom 22. bis 26. September geplant und offiziell angekündigt. Flug, Verpflegung und Unterkunft würden kostenlos gestellt. Der Zweck sei, dem Treffen zwischen Xi Jinping und Trump beizuwohnen. „Xia“ bestätigte die kostenlose Verpflegung, Unterkunft und Flugkosten für die „Begrüßungszeremonie“ in einem Telefongespräch und gab an, über 40 Personen rekrutiert zu haben. Auch andere chinesische Wirtschaftsverbände warben zur Begrüßung Xi Jinpings Personen an. Viele scheinbar gewöhnliche chinesische Gemeindegruppen werden in Wirklichkeit von der chinesischen Botschaft verwaltet und agieren als Organisation unter der Leitung der Abteilung für Einheitsfrontarbeit.
Eine als „Xia“ bekannte Anwerberin hat vor Kurzem Mitglieder chinesischer Gemeindegruppen aus Los Angeles und Umgebung für die Begrüßung von Xi Jinping angeworben (Screenshot einer WeChat-Gruppennachricht)
Laut einem Screenshot eines Gruppenchats einer chinesischen Schule übernimmt der Schulverein die Kosten für Anreise und Unterkunft der Teilnehmer.
Screenshot eines WeChat-Gruppenchats einer chinesischen Schule (Minghui.org)
Diese pro-KPCh-Demonstranten trugen Baseballkappen in der gleichen Farbe, viele außerdem Gesichtsmasken und Sonnenbrillen, um ihre Identität zu verbergen. Sie belästigten Passanten sowie Mitglieder von Gruppen, die gegen Xi Jinping protestierten, und fotografierten sie unter anderem ohne deren Erlaubnis.
Am 24. September gegen 15.30 Uhr versammelten sich mehrere pro-KPCh-Demonstranten vor dem Hauptsitz der US-Umweltschutzbehörde (EPA) in der Constitution Avenue und versperrten einer Falun-Dafa-Praktizierenden den Weg.
Eine Frau namens Li Huahong, ebenfalls ein Mitglied der KPCh, stürmte auf die Praktizierende zu und begann, sie zu schlagen. Die Polizei beobachtete den Angriff und nahm Li Huahong fest. Li Huahong war bereits 2013 wegen Angriffen auf Falun-Dafa-Praktizierende in Flushing, New York, verurteilt worden. Bevor die Polizei sie überwältigen konnte, schlugen sie und mehrere Komplizen die Praktizierende, traten, bissen und kratzten sie.
Die regierungstreue KP-Anhängerin Li Huahong wird am 24. September von der Polizei in Washington, D.C. festgenommen, nachdem sie eine Falun-Dafa-Praktizierende geschlagen hat (Minghui.org)
Passanten unterstützen Falun Dafa nach Bekanntwerden der Verfolgung
Falun-Dafa-Praktizierende hielten am 25. September, dem letzten Treffen des Gipfels, Transparente entlang der Route, als Xi Jinping das Nationalarchivmuseum besuchte. Sie verteilten Flugblätter, um die Gründe für ihren Protest zu erläutern und über die erlebte Verfolgung sowie ihre aktuelle Situation zu berichten.
Professor Dana Churchill aus Kalifornien nimmt an den friedlichen Protesten teil (Minghui.org)
Professor Dana Churchill aus Kalifornien war einer der Praktizierenden, die Transparente trugen. Er reiste eigens aus Kalifornien nach Washington, D.C., um an den friedlichen Protesten teilzunehmen. Angesichts der jüngsten Angriffe auf Falun-Dafa-Praktizierende erklärte er, dies sei Teil der transnationalen Repression der KPCh. „Viele ähnliche Vorfälle haben sich im letzten Jahr ereignet, und die Lage verschlimmert sich. Menschen werden hier auf unserem freien Boden angegriffen. Diese Angreifer sollten wie andere Straftäter behandelt, verhaftet und ins Gefängnis gesteckt werden.“
Churchill hielt während des Gipfels Transparente und verteilte Flugblätter. Er berichtete, dass viele Menschen chinesische Flaggen trugen. Er wolle diesen Chinesen sagen: „Lasst euch eure Zukunft nicht von der KPCh diktieren. Ihr müsst euch befreien und euch von der KPCh zurückziehen.“ Er hoffe außerdem, dass sie zumindest die von Praktizierenden verteilten Flugblätter lesen und die Wahrheit erfahren würden.
Auf die Frage, was er den Einwohnern mitgeben wolle, sprach Churchill die Verfolgung von Praktizierenden in China und das Problem der Zwangsorganentnahme an. Er meinte, vielen fehle noch immer das Verständnis für das Ausmaß der Verfolgung, obwohl die chinesische Bevölkerung seit Langem in Angst lebe. „Sie haben Angst, alles basiert auf dieser Angst. Es ist wirklich erbärmlich.“
Churchill berichtete, die Menschen, die er in Washington, D.C. getroffen habe, hätten sich sehr positiv verhalten: „Alle haben uns den Daumen hoch gezeigt oder wollten mehr wissen.“ Einige hätten sofort die Flugblätter über die Verfolgung gelesen. Manche hätten ihm gesagt: „Es tut mir sehr leid, das zu hören“ und „Wir werden für Sie beten.“
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