(Minghui.org) Praktizierende nahmen am „Corso Leopold“ teil, einem bekannten Straßenfest in München, das am 12. und 13. September 2026 stattfand. Dort stellten sie der Öffentlichkeit Falun Dafa vor und machten auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sowie auf den in China staatlich geförderten Organraub aufmerksam. Viele Menschen unterzeichneten eine Petition, die ein Ende dieser Menschenrechtsverletzungen fordert.

Praktizierende nehmen am 12. und 13. September 2026 am Corso Leopold in München teil (Minghui.org)
Das zweimal jährlich stattfindende Straßenfest „Corso Leopold“ verwandelt den Abschnitt zwischen dem Siegestor und der Münchner Freiheit in eine autofreie Fußgängerzone. Es wird zu einer lebendigen Bühne für Kultur, Vereine, Veranstaltungen und bürgerschaftliches Engagement – ein multikultureller Treffpunkt, der Menschen aus München und der Umgebung zusammenbringt. Das frische, angenehme Herbstwetter zog mehr als 240.000 Besucher zu der zweitägigen Veranstaltung an.
Das Straßenfest „Corso Leopold“ in München zieht viele Menschen an (Minghui.org)
Besucher informieren sich über Falun Dafa und unterzeichnen die Petition zur Beendigung der Verfolgung (Minghui.org)
Menschen zeigen ihre Unterstützung für Falun Dafa
Christian, eine Führungskraft bei einem großen Automobilunternehmen, blieb stehen, um den Praktizierenden bei den Übungen zuzusehen, und sagte: „Ich sehe, dass die Praktizierenden friedlich sind. Das gefällt mir, und sie wirken sehr fröhlich. Es sind gute Menschen.“ Er erklärte, warum er die Petition unterschrieben hatte: „Weil ich an das Gute glaube und sehe, dass dies einem guten Zweck dient.“
Er stimmte den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – zu: „Ich lege großen Wert auf Respekt. Letztendlich läuft alles auf das Konzept des Respekts hinaus.“
Für ihn war es schwer zu begreifen, warum die KPCh Praktizierende verfolgt, die diesen Prinzipien folgen. „Wahrhaftigkeit und Güte sind gut. Man muss gütig sein; man sollte nicht bösartig handeln. Und wenn jemand einen Fehler macht, kann man ihm verzeihen. Auch Nachsicht ist etwas Gutes.“
Er könne sich nicht vorstellen, dass die Prinzipien in China nicht angesprochen werden dürften, sagte er. Doch war er sich der Problematik im von der KPCh kontrollierten China bewusst: „Ich weiß, dass man nicht darüber sprechen darf, wenn man nach China reist. Man würde Diskriminierung erfahren.“
Zu der Tatsache, dass manche Menschen aus Gründen materiellen Vorteils die Augen vor Menschenrechtsverletzungen verschließen, erklärte er: „Das ist eine Form von Korruption. Es ist lediglich ein Mittel für die Mächtigen – die großen Finanzakteure in Führungspositionen –, andere Menschen zu unterdrücken. Das gefällt mir nicht.“
Er ermutigte die in China verfolgten Praktizierenden mit den Worten: „Ich wünsche euch viel Kraft und Mut; bleibt stark. Verkauft euch nicht. Glaubt an das, was wahr ist.“
Menschen sprechen mit Praktizierenden, um mehr über die Verfolgung zu erfahren (Minghui.org)
Sabine ist Psychiaterin und Inhaberin einer Praxis. Sie erzählte, dass die Musik der Übungen sie angesprochen habe: „Die Musik gefiel mir; sie wirkte beruhigend.“
Zu den Leitprinzipien von Falun Dafa sagte sie: „Ich halte sie für sehr wichtig.“
Sie sprach sich gegen die Verfolgung aus: „Ganz allgemein gesagt – wie das Sprichwort lautet: ‚Der Mensch ist des Menschen Wolf.‘ Wann immer sich Menschen in Gruppen zusammenschließen, um andere zu unterdrücken, lehne ich das grundsätzlich ab.“ Sie ermutigte die Praktizierenden in China: „Ich hoffe, dass diejenigen, die frei sein wollen, niemals aufhören, dafür zu kämpfen.“
Sie unterzeichnete die Petition, die ein Ende der erzwungenen Organentnahme fordert, und sagte: „Ich lehne Organhandel ab. Ich finde es schrecklich, wenn Menschen – sei es aus Armut oder aufgrund krimineller Motive – gezwungen werden, sich verstümmeln zu lassen.“
Die Bemühungen der Praktizierenden, die Verfolgung öffentlich zu machen, unterstützte sie: „Denn es schärft das Bewusstsein der Menschen für dieses Thema. Es schafft Bewusstsein – nicht nur im Hinblick auf China, sondern ganz allgemein.“

Menschen unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Menschenrechtsverletzungen fordert (Minghui.org)
Die Altenpflegerin Christine Niva kam am Informationsstand der Praktizierenden vorbei und sah dort Menschen meditieren. „Ich sah die Leute hier sitzen – das hat mich sehr interessiert. Auch die Ruhe, die sie ausstrahlten; deshalb habe ich mir Informationsmaterialien mitgenommen.“
Sie sprach mit einer Praktizierenden, um mehr über die Falun Dafa sowie über die Verfolgung durch die KPCh und den Organraub zu erfahren. „Wie kann ein Mensch nur so bösartig sein? Niemand hat das Recht dazu. Was dort geschieht, widerspricht jeder natürlichen Ordnung. Es ist unmenschlich. Es ist einfach nicht richtig“, sagte sie.
„Ich habe aus tiefstem Herzen unterschrieben“, sagte sie, nachdem sie die Petition unterzeichnet hatte und würdigte den Einsatz der Praktizierenden: „Man muss auf die Situation aufmerksam machen. Sonst erfahren die Menschen ja nichts davon.“

Menschen erfahren von der Verfolgung und unterzeichnen die Petition (Minghui.org)
Andreas Räublich, ein Steuerberater, kam gemeinsam mit einem Freund am Stand von Falun Dafa vorbei. Sein Freund unterhielt sich gerne mit den Praktizierenden und erzählte, dass er die Übungen gelegentlich zu Hause mache.
Er unterzeichnete die Petition und äußerte sich wie folgt zum Organraub: „Es ist unfassbar. So etwas sollte nirgendwo auf der Welt geschehen. Es ist wirklich unvorstellbar, dass es so etwas gibt.
Es ist kaum zu begreifen – und das alles nur wegen eines Glaubens, der von Menschen vertreten wird, die für einen friedlichen Weg eintreten. Dass ein Staat dies [Falun Dafa] verfolgt, ist völlig unverständlich.“
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