(Minghui.org) Ich bin Lastwagenfahrer für Schwerlast-Transporte. Hätte Meister Li Hongzhi mich nicht gerettet, wäre ich schon vor langer Zeit bei einem Unfall ums Leben gekommen. Dieser ereignete sich im Dezember 2010.
Wie üblich fuhr ich mit meinem mit Eisenpulver beladenen 10-Rad-Lkw aus der Provinz Liaoning zurück. Mitten in der Nacht begann es zu schneien. Flocken in der Größe von Gänsefedern fielen dicht und schnell vom Himmel, sodass ich kaum noch etwas sehen konnte und die Scheibenwischer einschalten musste.
Der Schneefall wurde immer dichter und schneller, bis eine 25 Zentimeter dicke Schneeschicht die Straße bedeckte und sie immer glatter machte. Mein Lkw wog 22 Tonnen und ich transportierte 66 Tonnen Eisenpulver.
Ich musste einen hohen Gebirgspass befahren, was äußerste Vorsicht erforderte. Bei solchen Wetter- und Straßenverhältnissen war das besonders gefährlich. Ich rief vorab meinen Vorgesetzten an und erklärte ihm die Situation, in der Hoffnung, eine Pause einlegen zu können, bis das Schneegestöber etwas nachgelassen hatte, bevor ich weiterfuhr. Er wollte davon nichts wissen und bestand darauf, mein Tempo einzuhalten, damit die Frachtabholung am darauffolgenden Tag nicht verzögert würde.
Mir blieb keine andere Wahl als weiterzufahren. Nur sieben oder acht Meter vor der Passhöhe verloren alle zehn Reifen die Bodenhaftung. Ich bat meinen Beifahrer Xiaopang, schnell auszusteigen und etwas zu finden, um die Reifen zu sichern. Gleichzeitig machte ich mir Sorgen, dass er angesichts eines Unfalls keine Chance hätte.
Kaum war Xiaopang aus der Kabine gesprungen, schon begann der Lkw rückwärts abzurutschen. Für mich war es bereits zu spät, ebenfalls aus dem Lkw zu steigen. Entlang der Steilwand verlief eine Betonleitplanke mit Pfosten, die einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern hatten. Diese vermochten jedoch 88 Tonnen nicht aufhalten.
Nachdem der Lkw sechs der Pfosten durchbrochen hatte, stürzte das Heck über den Abgrund und die Fahrzeugfront kippte nach oben. Da ich keinen Ausweg mehr sah, schrie ich: „Meister, bitte retten Sie mich!“ Die Fahrerkabine sackte ab und das Fahrzeug begann, den Abhang hinunterzurollen, wobei mein Kopf wiederholt gegen das Kabinendach schlug. Von purer Angst überwältigt, klammerte ich mich instinktiv mit aller Kraft am Lenkrad fest und presste meinen Körper dagegen, während der Lkw den ganzen Weg bis zum Fuß der Klippe hinunterkrachte.
Als das Fahrzeug schließlich zum Stillstand kam, hing ich kopfüber in der Fahrerkabine, meinen Fuß gegen die Kupplung gepresst. Ein Ast mit einem Durchmesser von etwa zehn Zentimetern hatte die Windschutzscheibe durchschlagen, befand sich nur wenige Zentimeter von meinem Kopf entfernt und reichte bis zur Schlafkoje hinter dem Fahrersitz.
Die Unfallfotos, die später von der Verkehrspolizei aufgenommen wurden, zeigten das Ausmaß des Schadens: Das Fahrzeug war ein Wrack, die hintere Karosserie lag in unzähligen Teilen über den ganzen Boden verstreut. Die Türen waren komplett zerquetscht. Da die Windschutzscheibe aus Verbundglas bestand – was dazu geführt hatte, dass sie Risse bekam, aber nicht zerbrach –, blieb ich von Verletzungen durch Glassplitter verschont.
Ich geriet in Panik und befürchtete, dass sich der Lkw überschlagen, zerschmettern und in Flammen aufgehen würde. Aber mein Fuß war eingeklemmt und ich war kopfüber in der zerquetschten Fahrerkabine eingeschlossen, unfähig, auch nur einen Muskel zu bewegen. Sollte ein Feuer ausbrechen, würde ich unweigerlich verbrennen.
Im dunkelsten Moment tiefster Verzweiflung hörte ich plötzlich, wie Xiaopang meinen Namen rief: „Gangzi, lebst du noch?!“ Seine Stimme klang tränenerstickt, während er auf mich zurannte. Die Klippe war sehr steil und Xiaopang musste einen langen Umweg machen, um zu der Stelle zu gelangen, an der ich gelandet war.
Aus dem Inneren der Kabine rief ich: „Schnell, mach die Windschutzscheibe frei und hilf mir, meinen Fuß unter der Kupplung hervorzuziehen!“ Als Xiaopang meine Stimme hörte, zerschlug er sogleich die Scheibe mit seinem Ellbogen und versuchte, mich herauszuziehen. Aber mein Fuß klemmte fest und ließ sich nicht bewegen. Ich bat Xiaopang, meinen Arm zu packen und mich hochzuheben, damit ich meinen Fuß befreien konnte. Erst als ich mich halb rollend, halb kriechend aus dem Lkw herausgequält hatte, atmete ich erleichtert auf. Aber mein Fuß war verletzt und nicht mehr funktionsfähig.
In diesem Moment bemerkte ein vorbeifahrender Lkw-Fahrer die beschädigte Leitplanke und realisierte, dass sich ein Unfall ereignet haben musste. Er und sein Beifahrer stiegen den steilen Abhang hinunter bis zum Fuß der Klippe. Zu dritt halfen sie mir hinauf auf die Straße. Der Lkw-Fahrer brachte mich ins örtliche Krankenhaus. Eine MRT-Untersuchung ergab mehrere intrakranielle Blutungen, darunter ein 8 x 10 mm großes Blutgerinnsel am Hirnstamm. Die Ärzte rieten zu einer Kraniotomie. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits das Bewusstsein verloren.
„Ich praktiziere Falun Dafa, es wird mit gutgehen“
Noch bevor mein Vorgesetzter eintraf, wachte ich auf und fand mich auf einer Bank im Krankenhausflur liegend wieder. Mein erster Gedanke war: „Ich praktiziere Falun Dafa, es wird mit gutgehen. Ich muss sofort nach Hause.“ In diesem Moment traf mein Vorgesetzter ein.
Der Arzt empfahl eine Kraniotomie, wies jedoch darauf hin, dass es sich um einen sehr riskanten Eingriff handelte. Aufgrund dessen lehnte ich die Operation entschieden ab. Meine Kinder waren noch im Schulalter und meine Frau nicht in der Lage, sich nach der Operation um mich zu kümmern. Da mein Chef mich nicht umstimmen konnte, erklärte er sich bereit, mich zurück in die Stadt zu fahren.
Während der Fahrt verlor ich abermals das Bewusstsein. Aus Angst, ich würde nicht mehr aufwachen, umklammerte mein Vorgesetzter meine Hand und Xiaopang rief: „Bruder, du darfst nicht einschlafen! Du wirst dann vielleicht nie mehr aufwachen!“ Ich glitt erneut in die Bewusstlosigkeit. Als ich wieder zu mir kam, lag ich in der neurochirurgischen Notaufnahme im vierten Stock des städtischen Krankenhauses.
Nachdem der Arzt eine weitere Röntgenaufnahme gemacht hatte, konstatierte er: „Sie müssen sich einer Kraniotomie unterziehen. Sie haben eine intrakranielle Blutung, die nicht gestoppt werden kann. Wir können nicht einmal garantieren, dass Sie die Operation überleben werden. Aber ohne Operation werden Sie es keinesfalls schaffen.“
In diesem Moment erkannte ich, dass ich an meinem Glauben an Dafa festhalten und den Eingriff ablehnen musste. Mein Chef war entsetzt und wusste nicht, was er tun sollte. Ich sagte zu ihm: „Ich bin ein Kultivierender, mir wird nichts passieren. Bring mich einfach nach Hause, ich werde kein Geld von dir erpressen.“ Er glaubte mir nicht und erwiderte: „Du solltest dich besser operieren lassen. Ich werde für die Kosten aufkommen.“ Nach diesen Worten verließ er den Raum.
Ich erinnerte mich an das Fa des Meisters:
„Wir sagen, Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken. Der Unterschied in diesem einzigen Gedanken wird auch unterschiedliche Folgen mit sich bringen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 205)
Ich rollte mich vom Krankenhausbett auf den Boden. Mein Fuß war schlimm verletzt und so stark angeschwollen, dass ich nicht stehen konnte. Zu schwach, die Knöpfe des Aufzugs zu betätigen, kroch ich die Treppe hinunter.
Als mein Vorgesetzter nach der Bezahlung der Rechnung zurückkam, war ich weg. Er fuhr mit dem Aufzug nach unten, konnte mich aber nicht finden. Daraufhin fuhr er wieder in den vierten Stock hinauf, sah mich auch dort nicht und fuhr erneut mit dem Aufzug nach unten, nur um festzustellen, dass ich bereits den ganzen Weg bis ins Erdgeschoss gekrochen war.
Ich sagte zu ihm: „Du trägst keine Verantwortung für die Folgen, die sich daraus ergeben können.“ Als er meine Entschlossenheit sah, fuhr er mich nach Hause.
Zu Hause angekommen, erschrak meine Frau zutiefst. Unter Tränen fragte sie mich, was passiert sei. „Hab keine Angst“, beruhigte ich sie. „Hilf mir einfach ins Bett – nach einer erholsamen Nachtruhe wird es mir wieder gutgehen. Ich bitte dich nur, mich zu unterstützen und ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ zu rezitieren.“ Meine Frau nickte, während ihr unaufhaltsam die Tränen über die Wangen strömten.
Ich schlief von 6:30 Uhr bis zum nächsten Tag – insgesamt 24 Stunden! Danach war ich erfrischt und klar im Kopf. Meine zahlreichen gebrochenen Rippen und mein Fuß pochten zwar noch leicht, aber mein Verstand war kristallklar. So setzte ich mich auf und fing an, die Übungen zu praktizieren. Innerhalb von nur einem Monat hatte ich mich vollständig erholt.
Mein Vorgesetzter, meine Kollegen und meine engsten Familienangehörigen wurden Zeuge von dem Wunder des Dafa und seiner außergewöhnlichen Natur und Großartigkeit. Infolgedessen haben mein Vorgesetzter, seine Familie und meine Kollegen angefangen, sich im Falun Dafa zu kultivieren.
Danke, Dafa!Danke, Meister, dass Sie mir das Leben gerettet haben!
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.