Nachrichten vom 05. August 2000

(Kleine Referenzzeitung) Nachrichtenanalyse: Die chinesische Regierung setzt Geheimagenten ein, um Falun Gong zu bekämpfen
Autor: Ling Yun 01.08.2000

In diesen Tagen gab es in Hongkong mehrmals Vorkommnisse, bei denen die angeblichen "Falun Gong Praktizierenden" sich merkwürdig und radikal verhalten haben. Das entspricht überhaupt nicht den sonst immer friedlichen und vernünftigen Taten und Verhaltensweisen der wahren Falun Gong Praktizierenden, die die Kultivierung der "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht" als Ziel haben. Das ist von den Menschen nicht zu verstehen. In Wirklichkeit verwendet die chinesische Regierung gegen Falun Gong nicht nur die Mittel der Diktatur, um es grausam zu unterdrücken, und die Propagandamittel, um Gerüchte und Verleumdungen zu verbreiten, sondern auch Vorgehensweisen der Geheimagenten, um in die inneren Kreise des Falun Gong einzudringen, um Chaos zu stiften und den Ruf des Falun Gong zu sabotieren. Im Namen der Falun Gong Praktizierenden machen die Geheimagenten so etwas wie Selbstmordversuche, zum Beispiel vom Hochhaus herunterspringen, die Fenster von Autos einschlagen und so weiter. Sie erfinden und verbreiten Heldengeschichten, um das Vertrauen der Praktizierenden zu erschleichen. Sie "gingen ins Gefängnis" und "wurden gefoltert", so daß sie unter den Praktizierenden bleiben können, die die Wahrheit nicht wissen. Sie erdichten und verbreiten falsche Jingwens (kurze Artikel des Falun Dafa) und Nachrichten und verwenden alle möglichen Methoden, um die Kultivierung der Praktizierenden und die friedliche Klarstellung der Wahrheit gegenüber der Regierung seitens der Praktizierenden zu sabotieren, usw. usf. Damit wollen sie Falun Gong vom Inneren her auflösen. Sie wollen, daß Falun Gong die Unterstützung des Volkes verliert.

Die chinesische Regierung verwendet schon seit langer Zeit Geheimagenten. Von der Geschichte der chinesischen Regierung her gesehen, als die chinesische Regierung die Staatsmacht übernahm und bewahrte, und auch bei den häufigen politischen Bewegungen haben die Aktivitäten der Geheimagenten eine sehr große, manchmal ja sogar eine entscheidende Wirkung ausgeübt. Die jahrzehntelangen Aktivitäten der Geheimagenten haben dazu geführt, daß die chinesische Regierung über ein vollständiges und hermetisches Netz verfügt, das sich von oben nach unten durchzieht, und mit dem sie reiche Erfahrungen und Maßnahmen gesammelt hat. Ohne Zweifel spielen die Aktivitäten der Geheimagenten in der Kampagne gegen Falun Gong eine wichtige Rolle.

Nach dem Ereignis des 25.04.1999, und nach der Mitteilung vom Büro der Zentralregierung Chinas "Aktenvermerk des Genossen XXX an die Genossen des Politbüros der kommunistischen Partei Chinas, des Sekretariats und des zentralen Militärkomitees" hat die Sicherheitsbehörde zusammen mit vier Staatsabteilungen ein offizielles Dokument herausgegeben und sie fingen an, Faun Gong in allen Regionen Chinas zu unterdrücken, verschiedenste Vorkommnisse zu provozieren und mit Hilfe der Geheimagenten Unruhe beim Falun Gong zu stiften. Dazu verbreiten sie auch noch ständig Gerüchte, so wie "Gemeinsamer Selbstmord auf dem duftenden Berg" usw.. Andererseits verneinen sie die Unterdrückung durch die Zuständigen des Petitionsbüros. Sie benutzen die Taten der chinesischen Regierung auch noch, um Falun Gong anzuklagen. Nachdem die chinesische Regierung Falun Gong am 22.07.1999 offiziell verboten hatte, verbreiteten die Agenten unter den Falun Gong Praktizierenden ständig Gerüchte wie "dann und dann solltet ihr euch gut anziehen und vom Hochhaus herunterspringen" usw.. Sie nutzten auch den Wunsch der Praktizierenden aus, daß sie die Wahrheit der Regierung friedlich klarstellen wollten, um die Falun Gong Praktizierenden zu ermutigen, zu einem bestimmten Zeitpunkt hervorzukommen. Dann nahmen sie sie alle fest. Es gab auch noch Agenten, die versuchten, sich im Namen der Falun Gong Praktizierenden auf dem Tiananmen Platz radikal zu verhalten, um einen Aufruhr zu inszenieren. Ihre Taten glichen ganz und gar nicht denen eines Falun Gong Praktizierenden.

Viele Zuständige, Betreuer und Praktizierende auf dem Festland Chinas werden von den Polizisten, Zivilpolizisten und sogar von ihren Nachbarn überwacht. Bei manchen wird ihr privates Telefon auch abgehört. Sobald entdeckt wird, daß sie nach Peking fahren, Übungen machen oder mit anderen Praktizierenden Erfahrungen austauschen, werden sie festgenommen. In vielen Regionen sind Polizisten und Zivilpolizisten auf dem Bahnhof und in den wichtigen Straßen, um die Falun Gong Praktizierenden herauszufinden, die nach Peking zum Petitionsbüro gehen. Wegen den Geheimagenten unter den Falun Gong Praktizierenden werden viele Praktizierende, die nach Peking fahren, in Vororten von Peking festgenommen. Andererseits erforschen und imitierendie Mitarbeiter der Sicherheitsbehörde speziell die Artikel des Lehrer Li, um verschiedene Arten falscher Jingwens (kurze Artikel des Falun Dafa) zu verbreiten. Sie benutzen den Nachteil der Praktizierenden des Festlandes Chinas, daß sie wegen der Blockierung des Internets die Nachrichten der Falun Gong Website nicht bekommen können und verbreiten unter den Praktizierenden Unwahrheiten, um Konflikte zu provozieren. Manche "Lernende", die von der Polizei umerzogen oder erkauft wurden, werden zu den wahren Falun Gong Praktizierenden geschickt, um ihnen zuzureden, Nachrichten zu sammeln und Gerüchte zu verbreiten. Sie versuchen, den Willen der Praktizierenden zur Kultivierung des Falun Gong aufzuweichen und die Praktizierenden daran zu hindern, der Regierung die Wahrheit klarzustellen.

Gleichzeitig schickt die chinesische Regierung Agenten zu den Falun Gong Praktizierenden ins Ausland. In vielen Falun Gong Seminaren und an vielen Übungsorten im Ausland sind Geheimagenten gewesen, um sich nach irgendetwas zu erkundigen. Manche davon stiften sogar direkt in den Seminaren Unruhe. Das Zuhause mancher Praktizierenden wird überwacht und ihr Telefon wird abgehört. Jedes Mal, wenn eine groß angelegte Konferenz zum Erfahrungsaustausch abgehalten wird, sind Menschen zu sehen, die sich verdächtig verhalten. Manche machen sogar Videoaufnahmen, wenn die Betreuer mit den Praktizierenden reden. Die Falun Gong Website im Ausland wird immer wieder angegriffen. Hinterher wird festgestellt, daß diese Menschen immer etwas mit der Sicherheitsbehörde des Festlands Chinas zu tun haben. Das e-mail- und Computersystem mancher Praktizierenden wird auch angegriffen. Sie haben auch Praktizierende im Ausland gekauft und die Praktizierenden, die vom Ausland nach China zum Petitionsbüro gegangen sind und auf dem Festland von der Regierung umerzogen wurden, zu den wahren Praktizierenden im Ausland zurück geschickt, um Helfershelfer heranzuziehen.

Neulich haben die selbst ernannten Falun Gong Praktizierenden in Hongkong eine Reihe radikaler Taten unternommen, sie versuchten, "vom Hochhaus herunterzuspringen" oder "den Pass zu überwinden" usw.. Gerade so etwas wurde von den Agenten der chinesischen Regierung im Ausland gesteuert, oder von denjenigen geseteuert, die von der Regierung erkauft oder umerzogen wurden. Sie nennen sich "Falun Gong Praktizierende", verhalten sich aber ganz anders. Sie organisieren ihre eigenen sogenannten "Aktivitäten der Verbreitung des Fa" und erstellen ihre eigene sogenannte "Falun Gong Website". Sie versuchen mit aller Kraft, Konflikte und Unruhe unter den Falun Gong Praktizierenden zu stiften. Sie wenden die Speerspitze direkt gegen die Forschungsgesellschaft des Falun Gong und sogar gegen Meister Li. Eine davon nennt sich sogar "Meisterin" und versucht, den einzigen Meister des Falun Gong zu ersetzen, so daß die Falun Gong Praktizierenden ihr folgen. Menschen im Falun Dafa Verein Hongkong haben schon offen gesagt, daß sie diese nicht als Falun Gong Praktizierende anerkennen. Aber diese Agenten und die verdorbenen Typen, die unter der Kontrolle der Agenten stehen, provozieren weiter Aufruhr. Ruhe ist das letzte, was sie wollen. Damit wollen sie nichts anderes erreichen, als Spaltungen und Konflikte unter den Praktizierenden zu erzeugen, den Ruf des Falun Gong bei den Menschen zu zerstören und Falun Gong zu beschmutzen.

Obwohl die chinesische Regierung verschiedene Maßnahmen verwendet, um die Falun Gong Praktizierenden grausam zu unterdrücken und zu verfolgen, obwohl die Agenten der chinesischen Regierung ihr möglichstes tun, um Falun Gong zu sabotieren, kann das den Willen der tausend und abertausend Falun Gong Praktizierenden, sich weiter zu kultivieren, nicht ändern. Das kann nicht das Wesen des Falun Gong, also "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht" verändern. Die Unterdrückung der chinesischen Regierung gegen Falun Gong wird mit Sicherheit scheitern. Das Falsche und das Schlechte kann sich nicht lange halten. (Die Redaktion des Minghui Web: Der Artikel wurde gekürzt.)

[Tageszeitung der Zentrale] Lebensmittelmangel auf dem Festland Chinas

Die jüngsten Statistiken des staatlichen Statistiksbüros Chinas zeigen, daß die gesamte Produktionsmenge der Lebensmittel auf dem Festland Chinas in diesem Sommer sich um 11 Millionen Tonnen reduziert hat, d.h. um 9,3% geringer ist als die des letzten Jahres. Da das Festland Chinas die größte Bevölkerung der Welt hat können Ungleichgewichte in der Versorgung und Nachfrage von Lebensmitteln leicht wirtschaftliche und gesellschaftliche Unruhen auslösen. Der unmittelbare Grund dafür ist das Zusammenwirken von Dürre, Sandsturm, Pflanzenkrankheiten und Schädlingsbefall.

Die Provinz Jiangsu, eine der wichtigen Kornkammern des Festlandes Chinas, wird von der schlimmsten Dürre seit den letzten 50 Jahren betroffen, weil es nicht genügend regnet und die Temperaturen hoch sind.

Eine andere wichtige Kornkammer, die Region um Wuhan, Provinz Hubei, wird von der schlimmsten Dürre der letzten 120 Jahren getroffen. 75 % des Ackerlandes dort wird von Dürre bedroht. 100 000 Stück Vieh haben kein Trinkwasser. Der Wasserstand der Flüsse in dieser Region ist der Niedrigste in der Geschichte.

Die Provinz Anhui wird auch von der schlimmsten Dürre der letzten fünfzig Jahre getroffen, so daß der Fluß Huai, der 1000 km lang ist, den Nachrichten der Xinhua Agentur der chinesischen Regierung zufolge, fast kein Wasser mehr hat. So kann man wegen Wassermangel 2,6 Millionen Hektar Ackerland dieser Provinz nicht bewirtschaften.

Nordchina wurde schon immer von Dürre bedroht. Die Dürre dieses Jahres ist allerdings sehr viel schlimmer als die der Vergangenheit.

Weil die Dürrekatastrophe so schlimm ist, sieht sich die chinesische Regierung gezwungen, die Ernsthaftigkeit dieses Problems einzugestehen. Im Mai dieses Jahres sagte der Minister für Wasserwirtschaft ganz offen, daß auf dem Festland Chinas jedes Jahr durchschnittlich 26,6 Millionen Hektar Ackerland von Dürre bedroht sind und 24 Millionen Menschen sich ständig in der schwierigen Lage befinden, nicht genügend Trinkwasser zu haben.

In Wirklichkeit ist die Dürre der ersten Hälfte dieses Jahres nur ein Vorspiel. Während der heißen Sommerzeit wird die Dürrekatastrophe ab Juli noch schlimmer. Es wird geschätzt, daß dieses Jahr 30 Millionen Hektar Ackerland von Dürre bedroht sein werden. Das entspricht 23% der Ackerfläche Chinas.

Anders als in den letzten Jahren liegt der Grund, warum in diesem Jahr die Katastrophenlage besonders schlimm ist, darin, daß die Heuschreckenplage in großem Ausmaß aufgetreten ist. Bis jetzt sind acht Provinzen von Heuschrecken betroffen. In den Provinzen Henan und Xinjiang ist die Heuschreckenplage besonders schlimm. Auf einen Hektar kommen 1000 bis 4000 Heuschrecken.

Während diese Naturkatastrophen um sich greifen, muß man auf den Sandsturm besonders achtgeben. Im Frühling eines jeden Jahres werden Peking, Neimenggu, Hebei, Liaoning und Tianjin von starken Sandstürmen betroffen. Die Sandstürme kamen dieses Jahr nicht nur früher als sonst, sondern auch viel häufiger als sonst. In den fünfziger Jahren gab es alle zwei Jahre einen Sandsturm. In den achtziger Jahren gab es 14 Sandstürme pro Jahr. In den neunziger Jahren gab es 23 pro Jahr.

Das Ackerland wird weniger, die Dürre wird schlimmer, das Problem des Wassermangels wird größer. Das wird dazu führen, daß die Ernte von Lebensmittel auf dem Festland Chinas weiterhin verringert wird. Während die Bevölkerung des Festlandes Chinas 1,3 Milliarden übersteigt und sich weiter vermehrt, bedeutet die Reduzierung des Ackerlandes und der Ernte die Vertiefung der Krise. Daß das Sommergetreide des Festlands Chinas weniger wurde, ist nur ein Vorzeichen dieser Krise. In diesem neuen Jahrtausend wird die Krise der Landwirtschaft auf dem Festland Chinas nicht nur Unruhe in der Gesellschaft verursachen, sondern es ist auch eine geheime Sorge, daß das Gleichgewicht von Versorgung und Nachfrage der Lebensmittel auf der ganzen Welt verloren geht. Die Ernsthaftigkeit dieses Problems darf keinesfalls übersehen werden.


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