Nachrichten aus China

15. September 2000

Es ist eindeutig zu erkennen, daß die Wahrheit über die Situation in China von der chinesischen Regierung möglichst nach außen abgeriegelt wird. Sogar die chinesische Bevölkerung wird nicht über die wirklichen Vorgänge informiert. Wir bitten alle ausländischen Journalisten, einseitige Berichte von der chinesischen Regierung kritisch zu prüfen.

Sämtliche Nachrichten dieser Seite wurden vom Minghui Net übernommen und aus dem Chinesischen bzw. Englischen übersetzt.


Anmerkung vom Editor:

Aufgrund der unmenschlichen und brutalen Verfolgung durch die chinesische Regierung und zum Schutz der Praktizierenden, war es gelegentlich notwendig, persönliche Informationen über Praktizierende wie z.B. Namen und Wohnsitz wegzulassen.



[ Festland China ] Die Falun Gong Praktizierenden auf dem Festland verwenden verschiedene Methoden um die Wahrheit zu verbreiten

Seit Juni dieses Jahres haben immer mehr Falun Gong Praktizierende die große Bedeutung der Verbreitung der Wahrheit erkannt. Das ist „dem Meister helfen, durch die Welt zu wandern” und „sich kultivieren, das Volk begünstigt”. Sie erzählen die Wahrheit im Freundes- Verwandtschaftskreis, lassen auch fremde Leute die wahren Tatsachen wissen.

1. Zur Petition gehen

Die Falun Gong Praktizierenden in der Stadt X haben ihre Petition ununterbrochen fortgesetzt, damit die Regierung verschiedener Stufen die Wahrheit erfährt.

Unter ihnen findet man ganze Familien von drei Generationen, oder welche, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad einige hundert Kilometer zurückgelegt haben. Sie haben die Wahrheit über Falun Gong mit ihrer eigenen Handlung der Regierung und dem Volk gezeigt.

Manche haben im Brief ihre eigenen Veränderungen nach der Kultivierung mit Falun Gong dargestellt, wie sie z.B. von einem egoistischen Menschen zu einem selbstlosen edlen Menschen geworden sind oder wie ihre chronischen unheilbaren Krankheiten verblüffend verschwunden sind...

2. Übung im Freien

Obwohl Jiang Zemin die Regierung der verschiedenen Stufen unter Druck gesetzt hat, die Falun Gong Praktizierenden wie folgt zu behandeln (z.B. Kündigung, Verhaften und Verurteilung), haben Falun Gong Praktizierende in dieser Stadt niemals ihre Übungen im Freien unterbrochen. Sie befinden sich im Park, auf dem Platz, im Wald oder auf der Wiese, manchmal Dutzende, manchmal alleine oder gleichzeitig mehrere verteilt. Die Übung im Freien selbst ist eine Art „Erzählen” der Wahrheit - wer übt noch täglich, wenn es nicht gut ist. Jetzt gehen immer mehr Falun Gong Praktizierende nach draußen und machen ihre Übungen im Freien .

3. Lesematerial per Post verteilen

Die Falun Gong Praktizierenden haben Artikel über die Wahrheit von Falun Gong auf der Minghui - Seite im Internet kopiert und weiter verteilt. Fast jede Arbeitseinheit aller Branchen hat schon Mal Lesematerial erhalten. Manche Falun Gong Praktizierenden haben „zufällig” solche Post erhalten und so ihr Erleuchtungsvermögen erhöht. Sie haben die Post noch einmal kopiert und weiter verteilt.

4. Lesematerial von Haus zu Haus

Um sie von Werbeprospekten zu unterscheiden, haben Falun Gong Praktizierende das Lesematerial in einen Briefumschlag gesteckt und von Haus zu Haus verteilt. Bei manchen Gebäuden sind keine Postkästen vorhanden, so werden Briefe mit Tesafilm an der Tür befestigt. Das hat manche zuständige Behörde am Anfang in Angst versetzt. Sie schicken Leute per Motorrad die Falun Gong Praktizierenden zu verfolgen und lassen Wachdienst Tag und Nacht im Wohngebiet halten, aber vergebens. Das Lesematerial über Falun Gong hat sich sogar vermehrt.

5. Lesematerial anschlagen

Viele Falun Gong Praktizierenden haben „Gutherzige Menschen, bitte verstehen Sie die Wahrheit über Falun Gong” und „Ein offener Brief an die Bevölkerung von einer älteren Frau aus Beijing” an vielen öffentlichen Orten angeschlagen, wie im Treppenhaus von Wohngebäuden, an der Haltestelle, im Park, im Geschäft ..... Das wird allerdings schnell wieder zerrissen. Selbst wenn nur eine einzige Person das gelesen hat, ist das nicht umsonst, so die Falun Gong Praktizierenden.

6. Lesematerial bei allen Gelegenheiten verteilen

Viele Falun Gong Praktizierenden verteilen Lesematerial u. a. beim Einkauf im Geschäft, an Passagiere an öffentlichen Orten oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Manche nehmen sie zur Umgebung in der Provinz mit .

Mit all diesen Methoden lassen die Falun Gong Praktizierenden die Bevölkerung die Wahrheit erfahren. Manche Leute darunter haben dadurch das Fa erhalten.

[ Shandong ] Falun Gong Praktizierende wurden aufgrund des Verdachtes der Verteilung von Dafa - Material verhaftet

Hr. Zheng Junbo absolviert sein Studium im Jahr 2000 am Erdölinstitut in Shandong. Aufgrund seiner Kultivierung mit Falun Gong wurde er von dem Arbeitgeber abgewiesen. Die Universität wollte ihn auch nicht aufnehmen. Hr. Zheng mußte nun seinen Ausweis zu sich nehmen und gehört nirgendswohin. Er wurde vor kurzem von der Polizei abgeführt, weil er verdächtigt wurde, Dafa Lesematerial verteilt zu haben. Detailliertes ist unbekannt.

Eine andere Absolventin des Jahrgangs 2000 von dem Erdölinstitut in Shandong wurde von der Polizei 15 Tage lang festgenommen, weil sie Falun Gong praktiziert und Dafa Lesematerial verteilt hat. Der Arbeitgeber wollte ihr kündigen.

Seit August dieses Jahres wurden über 20 Falun Gong Praktizierende in der Stadt Dongying der Provinz Shandong kurzfristig aufgrund von Lesen und Zirkulieren des neuen Jingwen vom Meister sowie Verbreitung von Dafa Lesematerial festgenommen. Zwei Falun Gong Praktizierende wurden verhaftet, einer davon wieder freigelassen und der andere wartet eventuell auf eine Verurteilung.

[ Festland China ] Erlebnisse im Untersuchungsgefängnis Xicheng in Beijing

1. Seit Juli wurden manche Falun Gong Praktizierenden in Beijing von der Polizei überwacht, im Hotel unter Hausarrest gestellt oder sogar ins Untersuchungsgefängnis gesteckt. Die Praktizierenden im Untersuchungsgefängnis gingen in Hungerstreik und wurden von den zuständigen Erziehern oder manchmal von den Häftlingen zwangsernährt. Sie wurden dabei von 4 - 5 Leuten an Kopf, Hände und Füßen festgehalten. Ihre Münder wurden auch von jemandem zugehalten, damit sie keinen Ton rausbringen konnten. Manche Falun Gong Praktizierende bekamen Schwindel, Atembeschwerden und manche erstickten fast.

2. Einige Falun Gong Praktizierende wurden ins Krankenhaus eingeliefert und bekamen Infusionen. Ihre rechte Hand und ihr rechter Fuß wurden auf dem Weg zum Krankenhaus zusammen gefesselt und wenn sie die Infusionen nicht mitmachten, so wurden ihre Hände und Füße je am Ende eines Fensters festgebunden, bis die Infusionen stundenlang später beendet waren. Die meisten Falun Gong Praktizierenden hatten dadurch Tage lang blaue Hände und Füße.

3. Die Gefangenen im Untersuchungsgefängnis Xicheng in Beijing wurden beliebig körperlich durchsucht. Die erste Runde wurde von zuständigen Erziehern durchgeführt. Die Falun Gong Praktizierenden müssen sich ganz ausziehen, damit sie kein Falun Abzeichen oder Jingwen mitnehmen können. Die zweite Runde wurde dann von irgend einem bestimmten Häftling in der Zelle gemacht. Manche Falun Gong Praktizierende weigerten sich, von Häftlingen durchsucht zu werden und sie wurden von den Häftlingen mit Schuhen ins Gesicht geschlagen. Auch die im Untersuchungsgefängnis gekauften Decken, Bettwäsche, Toilettenpapier, Zahnbürste u. a. stehen dann dem „Häftlingshauptmann” oder langjährigem Häftlingen zur Verfügung (Das ist in den meisten Zellen so).

4. Die Polizisten hier sind brutal und schamlos. Manche Falun Gong Praktizierende aus anderen Provinzen wurden, wenn sie ihre Identität nicht preisgaben, stundenlang mit einem Seil fest an einem Stuhl gefesselt, und manche wurden am Gesäß blau geprügelt, so daß sie sich vor Schmerzen nicht hinsetzen konnten. Einige Polizisten zerrissen vor den Praktizierenden die Fotos von dem Meister oder klebten sie sogar an die Münder der Praktizierenden, damit zwangen sie die Falun Gong Praktizierenden das zu sagen, was sie wissen wollten. Denn sie wußten genau, daß die Falun Gong Praktizierenden große Ehre und Achtung vor dem Meister haben.

5. Alle Gefangenen müssen nach ihrem Eintritt ins Untersuchungsgefängnis fotografiert und Fingerabdrücke müssen gemacht werden. Die Falun Gong Praktizierenden meinten, daß sie keine Verbrecher sind und so die ganze Aktion nicht mitmachten. Die Polizisten suchten 4 - 5 Häftlinge aus, die die Falun Gong Praktizierenden an den Haaren und an den Händen festhalten und so machten sie Fotos von Falun Gong Praktizierenden. Beim Fingerabdruck wurden Falun Gong Praktizierende an einem Bett an Händen und Füßen festgehalten. Ihre Finger wurden mit Gewalt ausgestreckt.

„Ich habe keine Angst vor langen Fingern und Gaunern, denn ich kann die Nummer 110 anrufen. Aber wenn Polizisten grundlos Leute festnehmen, schlagen und ihre Wohnung durchsuchen, kann ich nichts tun. Ich kann sie nirgends anklagen. Die menschliche und gesellschaftliche Moral ist so verdorben, das ist am schlimmsten”, so manche Falun Gong Praktizierende.

[ Festland China ] Die böse Macht wird erneut von der Regierung unterstützt

Nachdem die Todesnachricht von Frau Mei Yulan im Internet bekanntgegeben war, hat der Erzieher Herr Huang ein paar schlechte Tage erlebt. Er wurde von vielen Bekannten gefragt, wie das war. Er hat sich bei den Falun Gong Praktizierenden beschwert, daß er bloß was gesagt hat und hat sie auch gebeten, seinen Name aus dem Internet zu nehmen. Denn er hat Familie und muß normal weiter leben. Eine Zeit lang wurden böse Menschen zurückgehalten. Aber sie sind wieder aktiv geworden und fühlen sich unterstützt, seit die neue Runde der Verfolgung gegen Falun Gong von der Regierung angefangen hat. Man fragt sich, wer es verursacht hat, die Regierung zu Gewalt, Verbrechen und Bösem anzustiften.



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