Mein Weg zum Ursprung

Erfahrungsbericht der Fa-Konferenz Kopenhagen 2002

Ich grüße Euch alle!

Ich heiße Thordis und komme aus Island.

Zuerst möchte ich Euch allen dafür danken, dass Ihr mir diese wunderbare Gelegenheit gebt, hier in Kopenhagen meine Erfahrungen mit Euch zu teilen.

Zum ersten Mal habe ich von Falun Gong gehört, als ich(im vorigen Jahr) während der Sommerferien in einem kleinen Ort im Süden Islands war. Ich war in einer isländischen Zeitung auf einen Artikel mit einem Interview mit einer Schwedin und einem Falun Gong-Praktizierenden gestoßen, der gerade Falun Gong in Reykjavik bekannt machte. Das war sicherlich die erste öffentliche Vorstellung von Falun Gong in Island. Die Zeitung zeigte auch Bilder der fünf Übungen und stellte kurz die Praxis und die ihr zugrunde liegenden Prinzipien vor.

Damals dachte ich fälschlicherweise, diese fünf Übungen seien fünf unbewegte Positionen, die ich auch versuchte durchzuführen, indem ich jede für kurze Zeit durchhielt. Nach diesem kleinen Versuch machte ich mit meinen Söhnen und mit dem Hund des Hauses, in dem wir uns aufhielten, einen Spaziergang. Wir wanderten hinter dem Haus an einem kleinen Bach entlang und durch einen kleinen Wald auf einen Berg hinauf.

Ich war schon viele Male auf diesen Berg gewandert, aber dieses Mal war es ganz anders. Ich fühlte, dass dieses wunderschöne und gütige Wesen mit mir verbunden war und zu gleicher Zeit eine leichte, aber kraftvolle Energie, die durch meinen Körper und durch mich hindurch lief. Mein Körper fühlte sich so leicht an, dass ich später anderen erzählte, es fühlte sich eher an wie den Berg hinauf fliegen als hinaufwandern. Aufgrund dieser besonderen Erfahrung entschied ich mich, mehr über diese Praxis herauszufinden, als ich nach Reykjavik zurückkam.

Als ich zum ersten Mal zum Übungsplatz kam, traf ich die Schwedin, die der Gruppe aus freien Stücken half. Die Leute machten schon die Übungen, und sie schaute nach mir. Zu meinem großen Erstaunen sah ich einen großen weißen Energieschild, der auf ihrem Rücken zu rotieren schien. Mein erster Gedanke war, diese Person muß vom Himmel herabgekommen sein, die Energiesysteme um ihren Körper schienen mir so stark und strahlend zu sein. So etwas hatte ich nie zuvor gesehen.

Später habe ich darüber mit anderen Isländern gesprochen, die auch diese Praxis lernten und die schon früher auf dem Übungsplatz gewesen waren. Sie waren auch schon mit anderen Praktizierenden zusammengetroffen, die Island aber schon wieder verlassen hatten. Die Isländer erzählten mir, dass die anderen Praktizierenden auch dieses vibrierende Energiefeld um sich gehabt hatten, so als ob sie eine Art himmlische Wesen wären. Nachdem sie das aussprachen, was auch ich wusste, war für mich klar, dass an Falun Gong etwas besonderes sein musste.

Das waren meine ersten Eindrücke über die Praxis des Falun Gong, seitdem habe ich Falun Gong jeden Tag praktiziert, und innerhalb kurzer Zeit wurde es für mich das Wichtigste auf der Welt, das kostbarste, was ich je erfahren hatte und das ich in dieser Welt für immer als rein und gut betrachten werde.

Mein persönlicher Gewinn bei dieser Praxis ist enorm groß. Panikattacken und geistiges Unwohlbefinden, denen ich in der Vergangenheit oft ausgesetzt war, verschwanden völlig. Ich schlafe etwa 50 % weniger, habe aber 100 % mehr Energie. Die gleichen Dinge sind von Zeit zu Zeit schwierig für mich. Aber seitdem ich mit dieser Praxis begonnen habe, halten die Schwierigkeiten und Störungen nie lange an, und ich kann verstehen, dass manches, was zunächst schlecht zu sein scheint, sich in etwas Gutes verwandelt, was allen Beteiligten wohl tut. Inzwischen betrachte ich Schwierigkeiten als eine Chance um meinen Geist, Herz und moralische Einstellung, meine Barmherzigkeit und Nachsicht zu stählen.

Ich habe drei Söhne, und ich glaube, sie haben alle außerordentlich davon profitiert, dass ich Falun Gong praktiziere. Meine beiden älteren Söhne haben die Übungen gelernt, der älteste praktiziert ein bisschen regelmäßiger. Mein Jüngster ist erst drei Jahre alt, und er sitzt oft einige Minuten mit mir zusammen bei der Meditation oder beim Aussenden der Aufrichtigen Gedanken. Das sind sehr besondere Augenblicke. Meine Kinder haben auch das Video-Seminar des Meisters gesehen, und ich kann sagen, dass es ihnen sehr gut getan hat. Mein ältester Sohn, dessen drittes Auge geöffnet ist seitdem er ein kleiner Junge war, hatte das Gefühl, endlich jemanden gefunden zu haben, der ihm die Dinge erklären konnte, die er immer brauchte und wissen wollte. „Ich möchte diesen Mann treffen“ sagte er, nachdem er den zweiten Seminartag gesehen hatte.

Bis zum Juni dieses Jahres war ich meines Wissens die einzige wirklich Praktizierende in Island. Mindestens hundert Menschen hatten im vorigen Sommer die Übungen von der schwedischen Praktizierenden gelernt, aber mir war niemand bekannt, der die Übungen weiterhin regelmäßig machte. Deswegen war ich ganz auf mich allein gestellt, und das Praktizieren wurde für mich eine ganz private und stille Sache. Im vergangenen Juni aber, nachdem ich fast ein Jahr lang allein praktiziert hatte, veränderte sich die Lage dramatisch. Der chinesische Präsident kam zu einem Staatsbesuch nach Island, und die isländische Regierung beschloß, Falun Gong-Praktizierenden für die Zeit dieses Besuches die Einreise zu verweigern. Die isländischen Medien und die isländische Bevölkerung waren größtenteils gegen diese Entscheidung, und innerhalb von zwei Wochen war Falun Gong nicht mehr etwas, das nur wenige kannten, sonders etwas, von dem jeder in Island gehört hatte.

Innerhalb weniger Tage veränderte sich meine Praxis von einer sehr privaten und stillen zu einer, die all meine Freizeit in Anspruch nahm und die fast jeder in Island kannte. Neben dem Üben und Lesen habe ich seitdem alle möglichen Arten von Dafa-Arbeit getan, fast in meiner gesamten Freizeit. Dafür bin ich dankbar. Dankbar dafür, dass mir diese Chance zuteil wurde, in unserer Geschichte ein bisschen zu helfen im Prozess der Fa-Berichtigung.

Ich bin auch unsagbar dankbar dafür, dass ich das Fa gefunden habe, dass die Berichtigung alles und auch mich und das gesamte Universum einschließt.

Vielen Dank für`s Zuhören. Ich möchte noch sagen, dass ich hoffe in der Zukunft weiterhin zu praktizieren und in der Lage zu sein, dazu beizutragen zu können, dass andere Msenschen ebenfalls das Dafa erhalten.

Vielen Dank.

Rubrik: Fa-Konferenzen