Meine Verständnisse von der Fa-Erklärung in Boston

Ich hatte das Glück, auf der Fa-Konferenz in Boston 2002 die Fa-Erklärung vom Meister hören zu können. Diese erschütterte mich sehr. Nun schreibe ich mein persönliches Verständnis auf, um Erfahrungen mit den Mitpraktizierenden auszutauschen. Bei unpassenden Stellen bitte ich um Berichtigung. Vielen Dank.

1. „Grandiose Toleranz“

Der Meister hat von „Grandioser Toleranz“ gesprochen. Er sagte auch, dass die Tathagata-Buddhas sehr viel sind, wie Sandkörner am Fluss. Wenn sie unterschiedliche Meinungen haben, werden sie nicht diskutieren. Denn sie können für die anderen denken und die anderen vom Standpunkt der ganzheitlichen Barmherzigkeit her verstehen. Mein Verständnis dazu ist: Wenn ich manchmal nicht tolerant sein kann, ist es auf den „Egoismus“ zurückzuführen.

„Was ich ertragen habe“ - darauf habe ich zu sehr geachtet. Zum Beispiel: Die anderen verschwenden ja meine Zeit oder wenn ich nach den Ideen der anderen handle, macht es mir sicher mehr Umstände usw. Wenn ich aber daran denke, was der Meister für uns alles auf sich genommen hat, für alle Wesen auf sich genommen hat und wie er uns unermüdlich lehrt, dann habe ich kein Grund mehr, nicht tolerant gegenüber den anderen zu sein.

Ich habe ebenfalls verstanden, dass jeder von uns unzählige Lebewesen vertritt. Sie legen ihre Hoffnung in uns. Unsere Barmherzigkeit und Toleranz ist auch eine Barmherzigkeit für ihre Lebewesen.

2. Das Fortschreiten der Fa-Berichtigung

Der Meister erwähnte, dass das Fortschreiten der Fa-Berichtigung der Geschwindigkeit der Expansion des Kosmos hinterhereilt. Wenn es sie ein- und überholt, dann ist der Moment der Fa-Berichtigung gekommen. Als ich bis dahin gehört hatte, hatte ich ein starkes Gefühl: Wir sind eine Einheit. Wie groß unser Fortschritt ist, wie viel Mühe wir uns für das Dafa machen und wie schnell wir uns zusammen dem Fa angleichen, das ist eben das Fortschreiten der Fa-Berichtigung, das unaufhörlich durchbricht.

Vor Kurzem sah ich in der Minghui-Webseite viele Artikel über das Thema, wo sich die alten Mächten verstecken. Ich habe auch die gleiche Erkenntnis wie sie. Der Meister sagte in der Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Florida in den USA: „Ich sage Euch allen, der Rest, der jetzt Dafa und die Dafa-Jünger noch sabotieren kann, ist auf unsere Schüler selbst zurückzuführen. Ihr Schüler, die Ihr das Aussenden der Aufrichtigen Gedanken nicht ernstgenommen habt, die Bösen in den Räumen, für die Ihr selbst die Verantwortung tragen sollt und für die Ihr zuständig seid, sind noch nicht beseitigt. Das ist eben der Grund. Deshalb müsst Ihr alle das Aussenden der Aufrichtigen Gedanken unbedingt ernst nehmen. Ganz egal, ob du glaubst, dass du die Fähigkeiten besitzt oder nicht, du sollst das tun. Du beseitigst die Bösen in deinen eigenen Gedanken, die eine Auswirkung innerhalb des Bereichs deines eigenen Körpers haben. Gleichzeitig sollst du das außen Befindliche beseitigen, das mit dem Raum, in dem du dich befindest, direkt verbunden ist. Wenn du sie nicht beseitigst, werden sie nicht nur dich verfolgen und hemmen, sie werden auch noch andere Schüler, andere Dafa-Jünger verfolgen.“ „Eigentlich begehen die Bösen die schlechten Taten gerade in der Zwischenzeit, in der die Fa-Berichtigung noch nicht angekommen ist und all’ das Neue noch nicht entstanden ist. Alles Böse tritt hier auf und zieht eine Show ab. In diesem Zeitraum stiftet das Böse Unruhe. Es ist nicht in der Lage, das Fa durcheinander zu bringen. Es ist unmöglich, das neue Universum durcheinander zu bringen. Gerade in der Zeit vor der Fa-Berichtigung zeigen sich die alten Lebewesen, nachdem sie verdorben sind. Das sieht sehr böse aus.“

Ich glaube, dass die alten Mächte zur Zeit in solchen Dimensionen Chaos anstiften, die von uns nicht gut kultiviert wurden. Diese Chaos erscheinen auch in der Menschenwelt, nämlich die überhebliche Aufführung der Bösen. Dieser Teil steht aber in unserer Verantwortung. Das heißt, wenn wir selbst nicht fleißig Fortschritte machen, werden wir das Voranschreiten der Fa-Berichtigung verlangsamen. Selbstverständlich glaube ich daran, dass der Meister alles machen kann. Aber wir sollen auch der Mission, die uns Dafa und die Geschichte anvertraut hat, und der barmherzigen Erlösung des Meisters würdig sein. Der Meister sagte in Boston: „Sonst würdet ihr euch euch selbst gegenüber nicht gerecht verhalten.“

Im Moment eilt das Fortschreiten der Fa-Berichtigung der Geschwindigkeit der komischen Expansion noch nach. Mein Verständnis dazu ist eben, dass wir die Forderung der Fa-Berichtigung an uns noch nicht erreicht haben. Der Meister sagte in dem Artikel „Wachsame Worte“: „Wenn ihr alle das Fa von Herzen erkennt, verkörpert es erst das Fa mit grenzenloser Kraft - und das mächtige Fofa wird in der Menschenwelt wieder offenbar!“

Ich habe mit vielen Praktizierenden Erfahrungen ausgetauscht, wobei wir alle ein gleiches Gefühl hatten. Egal was der Meister macht, ist sein Standpunkt zur Beurteilung immer die Erlösung aller Wesen. Wir sollen auch so sein. Ich denke, wenn wir die Erlösung aller Wesen tief in uns eingeprägt haben, können wir auch tolerant sein, und das auch besonders zu unseren Mitkultivierenden. So können wir die tatsächliche Kultivierung für lange Zeit durchführen. Früher war das so: ein Schritt Erhöhung, Pause, und dann noch ein Schritt. Der Meister sagte: „Wenn man in einer Ebene verbleibt, kann man dem Fortgang der Fa-Berichtigung nicht folgen.“

3. Die Beziehung zu den anderen Lebewesen

Jedes Teilchen im Kosmos ist ein paar Augen. Alle Lebewesen starren nun auf uns. Wenn wir es gut gemacht haben, werden sie uns respektieren. Ich verstehe die folgende Gedichte so:

Herrschen über Himmel und Erde

Himmel groß, über dem Himmel noch Himmel
Sonne und Mond eben so, Schicht für Schicht, überall im Weltall
Erde weit, hat Himmel und Erde
Zusammen leben alle Ding, überall im Kosmos

Aus dem Gedicht „Im Voraus“
„Dafa-Jünger, zum neunten Himmel hoch
Der Himmel und Erde beherrscht, das Dao der Menschenwelt berichtigt.“

Wenn wir aufrichtig sind, ist es wie, „Erleuchteter steigt herab, Himmel und Erde wenden sich zu“, (aus dem Gedicht „Sich angleichen, Vollendung“) alle guten Lebewesen werden uns helfen. Wenn wir im Fa sind, werden wir mit der Macht des Dafa die Qualität eines Königs und eines Herrschers besitzen. Dann können wir unnötige Störungen beseitigen und unsere Sachen gut machen. Gleichzeitig respektieren wir alle Lebewesen. Für diejenigen, die unter uns sind, gibt es kein Befehlen oder Herrschen, sonder ein harmonisches Dasein miteinander.