Grausamkeiten im Baimalong Arbeitslager: Konzentriertes Salzwasser in den Hals eingeflößt und starke Chemikalien bei den Augen angewandt (Provinz Hunan)

(Clearwisdom.net) Um die Verfolgung von Falun Dafa-Praktizierenden zu verstärken, bildete das Baimalong Arbeitslager in Zhuzhou in der Provinz Hunan im Juli 2002 ein sogenanntes „Elite besiegen“ Team.

Dieses „Elite besiegen“ Team befand sich in einer getrennten Ecke im dritten Stock des Arbeitslagers. Praktizierende wurden getrennt und in Einzelhaft unter der strengen Kontrolle von Drogensüchtigen untergebracht. Sie erlaubten den Praktizierenden nicht zu schlafen oder das Badezimmer zu benutzen und sie zwangen sie, Dafa beleidigende Materialien zu lesen. Einer von ihnen wurde gezwungen die „Garantieerklärung“ [In dieser Erklärung müssen Praktizierende schreiben, dass sie das Praktizieren von Falun Gong bereuen und garantieren, es nicht mehr zu praktizieren, nicht mehr nach Peking zum Appellieren für Falun Gong zu gehen und sich niemals wieder mit anderen Falun Dafa Praktizierenden abgeben] zu unterschreiben oder sie standen nicht enden wollender Haft gegenüber. Die kleine Zelle war nur 1,5 m² groß. Sogar wenn die Temperatur in der Zelle 38° Celsius erreichte, mussten alle Praktizierenden einen Motorhelm tragen und durften für eine ganze Woche nicht baden.

All die gefangenen Praktizierenden, die von dieser Behandlung wussten, traten in einen Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren und um die Abschaffung dieses „Elite besiegen“ Teams zu fordern. Die Polizei antwortete auf den Hungerstreik, indem sie die protestierenden Praktizierenden in den 3. Stock schleiften. Jeder Praktizierender wurde von sieben oder acht Drogensüchtigen zwangsernährt. Sie flößten mit dem Löffel jede halbe Stunde gewaltsam Suppe und konzentriertes Salzwasser in den Hals der Praktizierenden. Einige Praktizierende, die diese Folter erlitten, bekamen Blasen im Mund oder haben bis heute Husten. Während der Zwangsernährung floss die Suppe und das Salzwasser über den ganzen Körper der Praktizierenden. Dennoch durften sie nicht baden, bis eine Woche später ihre Haare verfilzt und klebrig waren. Nach der Zwangsernährung wurden sie sofort geistig und körperliche gefoltert. Die Praktizierenden wurden dann auf eine schmerzvolle Art und Weise gefesselt und sie mussten Materialien lesen, die Dafa beleidigten. In der Nacht musste jeder Praktizierender auf aufeinandergestapelten, wackeligen Stühlen stehen. Sie durften ihre Augen nicht zu machen; wenn sie das taten, sprühten die Wachen beißende Chemikalien auf die Augen der Praktizierenden.

Manchmal konnten Praktizierende aufgrund ihrer Müdigkeit nicht mehr aufrecht stehen, so dass die Stühle umfielen. Diese Praktizierenden wurden dann von Verbrechern geschlagen. Die Wachen im Arbeitslager gaben den Praktizierenden, die „Falun Dafa ist gut“ riefen, Elektroschläge. Viele Praktizierende wurden so stark geschlagen, dass sie nicht mehr stehen konnten und eine lange Zeit brauchten, bis ihre Wunden wieder verheilt waren. Außerdem wurde jeder Praktizierende, der nicht lange stehen konnte, gezwungen, in einem hohen Stahlbecken zu stehen. Die Hände der Praktizierenden wurden an ein Bett gefesselt, aber es war ihnen nicht erlaubt sich auszuruhen. Die Drogensüchtigen stellten drei aufeinandergestellte Stühle an ihre Taille, um jedes ihrer Bewegungen wahrzunehmen. Wenn sie sich bewegten, fielen die Stühle zusammen und die Praktizierenden wurden dann von den Verbrechern geschlagen. Einige der Verbrechern stellten sogar die Stuhlbeine auf die Zehen der Praktizierenden und stampften gewaltsam auf den Stuhl.

Ende Oktober 2002 wurde Herr Chen Ouxiang unter solch schwerer Folter in diesem Arbeitslager zu Tode gefoltert.