Über die Erklärung der wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Dafa auf dem Gebiet der Populärmusik

Ich praktiziere seit dem Frühjahr 1999, lebe im Burgenland in Österreich und mache mein Magisterstudium für E- und Jazz-Gitarre an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Für mich war die Frage schon immer sehr interessant, vom Fa her betrachtet: Ich bin ein Populärmusiker, wo sind meine Aufgabenbereiche in dieser historischen Zeit? Warum werde ich in diesem Leben kein klassischer Musiker, sondern mache moderne Musik? Österreich ist sehr berühmt für seine Musikgeschichte. Personen wie Mozart und Haydn usw. waren Österreicher, und heutzutage kommen Studenten aus der ganzen Welt, um hier klassische Musik zu studieren. Ich bin aber leider nicht in der Lage, klassische Musik zu komponieren bzw. gut zu interpretieren, sei es gitarristisch oder gesanglich.

Ich glaube, einer der Gründe, warum ich Populärmusik lerne und beherrsche, ist, weil es in dieser End-Fa-Zeit kaum noch Menschen gibt, die klassische Musik und somit nicht-verdorbene Musik hören, und ich deshalb einen Weg beschreite, auf dem ich mittels moderner Musik diesen Menschen das Fa zukommen lassen kann.
Aus unserem damaligen Verständnis heraus gründeten wir im Frühjahr 2003 ein Quartett, um Musik zu erschaffen, die Texte entsprechend unseren Erkenntnissen vom Dafa bzw. der Verfolgung zum Ausdruck bringt. Wir machten das in erster Linie, um die Wahrheit zu erklären.

Schon nach kurzer Zeit war ein ausreichendes Repertoire entstanden, sodass wir auftreten konnten. Es folgten auch ein paar Auftritte. Das Feedback war ausgezeichnet. Das Publikum fand unsere Musik sehr schön und war immer wieder von unseren Darbietungen berührt. Das Schöne an diesem Arrangement war, dass uns der Meister darüber eine wunderbare Kultivierungsumgebung geschenkt hatte.

Vor unseren Proben lasen wir, oder wir machten die Übungen. Nach jedem Auftritt war aber auch immer ein kleiner Tiefschlag erkennbar. Meistens war das so, weil wir Kritik von Praktizierenden bekamen und dann nach innen schauen und unsere Fehler suchen mussten. Somit mussten wir die Lorbeeren, die wir vom Publikum bekommen hatten, wieder abnehmen. Dabei erkannten wir jedes Mal, wie schwierig es ist, immer wieder den von uns neu erkannten Maßstab vom Fa zu erreichen. Vor allem als im Sommer 2003 dann die „Fa-Erklärung auf dem Treffen zum Thema Erschaffung von bildender Kunst” veröffentlicht wurde. Mein Verständnis zur Musik veränderte sich fast täglich. Alle anderen Musiker schienen sich immer im Klaren zu sein, wie sie weitermachen sollten, aber für mich war es lange Zeit ein Tappen im Dunkeln. Doch mittlerweile wird es mir immer klarer.

Heute verstehe ich es so, dass wir, wenn es möglich ist, zumindest auf größeren Infotagen immer wieder einen Beitrag leisten sollen, ob in dieser oder in einer ähnlichen Besetzung. Natürlich ist es für unser kleines Land mit wenigen Praktizierenden sehr schön, dass wir einen relativ hohen Anteil an musikalischen Praktizierenden haben, und ein Großteil davon im Chor „Coming for you” mitsingt. So konnten wir auch schon am Infotag einen Beitrag leisten.
Des Weiteren ist es auch für NTDTV sehr wichtig, immer neue Musik zu bekommen. Hier sehe ich es auch als eine meiner Aufgaben an, Musik dafür zu schreiben, weil der Sender sowieso moderne Musik benötigt.

Im Hinblick auf das Komponieren von Gitarrenmusik gibt es für mich eine große Veränderung, seit ich auf der Universität bin. Dort ist nämlich mein Hauptfach in zwei gleichwertige Anteile aufgeteilt, einerseits gibt es E-Gitarre und andererseits Akustik-Gitarre. Jetzt, wo ich die „klassische” Gitarrentechnik erlernen darf, ist es für mich leichter geworden, überhaupt in die Richtung „Komposition von Dafa-Musik” zu gehen, da zumindest schon einmal das Instrument nicht mehr verdorben ist. Abgesehen davon vollzieht sich in mir auch ein großer Wandel, was meine eigenen Stilistiken für Kompositionen betrifft.

Abgesehen von diesen Dingen kann ich auch von einer Erfahrung berichten, die ich an der Universität gemacht habe:

Auf der Uni gibt es ein Seminar, das sich „Songwriting” nennt. Unterrichtet wird es von einem nun sehr bekannt gewordenen österreichischen „Songwriter”, der gerade die letzte CD eines Newcomer-Stars aus Österreich produziert hat.

Die Aufgabe der Studenten im Seminar besteht darin, ein eigenes Stück zu schreiben und zu produzieren. Das heißt zuerst eine Komposition des Textes zu kreieren und danach dazu die Melodie und die Akkordfolgen zu bilden.

Wir wurden in Dreiergruppen eingeteilt und mussten ein gemeinsames Thema finden, welches uns selbst sehr berührt, also etwas wirklich Ergreifendes. Ich dachte gleich daran, dass das Thema Falun Dafa natürlich genial wäre. Doch dann kam der Gedanke, es sollte ja etwas sein, was uns alle in dieser Gruppe betrifft. Wir überlegten laut und sammelten unsere Gedanken - nichts wirklich Interessantes entstand. Ich war erstaunt, wie traurig es ist, kein gemeinsames, wirklich berührendes Thema zu finden. Der Dozent erleichterte uns dann die schwierige Suche, indem er sagte, dass jeder einzelne innerhalb der Gruppen einmal ein eigenes Thema vortragen könnte. Und so war es für mich auf einmal klar - ich hatte schon mein Thema. Meine zwei Kollegen baten mich, mit dem Erzählen zu beginnen. So hatte ich die brillante Gelegenheit, sie über Falun Dafa und die wahren Umstände der Verfolgung aufzuklären. Sie wurden sehr hellhörig und interessiert. Danach erzählten sie über ihre Themen.

Nach einer Weile sagte der Dozent, dass er nun alle einzelnen Themenvorschläge anhören wollte. Als ich an der Reihe war, stellte ich Falun Dafa und die Verfolgung in Kürze vor, woraufhin der Dozent gleich sehr interessiert nachhakte. Es wurde ein umfassendes Gespräch über Falun Gong und dessen Verfolgung. Alle im Raum konnten davon profitieren. Nachdem er sehr motiviert und fast beigeistert den nächsten Studenten nach seinem Thema befragte, kam in mir plötzlich ein Gefühl einer sehr starken Erleichterung auf. Zuvor hatte ich ein eher mulmiges Gefühl gehabt und gespürt, wie mich irgendetwas davon abhalten wollte, hier über die Verfolgung zu erzählen. Doch als dieser Schritt vollzogen war, war es, als wäre eine Tür in eine neue Dimension aufgegangen.

Als der Dozent noch ein paar weitere Studenten befragt hatte, klärte er uns auf, dass wir uns in den Gruppen noch auf ein gemeinsames Thema einigen sollten, welches wir dann gemeinsam bearbeiten würden. Dabei zeigte er auf mich und erwähnte das Thema Falun Dafa. Er empfände es als eines der Musterbeispiele zum Komponieren eines Textes, weil es äußerst umfangreich und interessant wäre und wir Studenten dabei noch viel lernen könnten. Danach schlugen meine zwei Kollegen vor, mein Thema zu behandeln.

Es war sehr erfüllend für mich, ihnen unter einem gesellschaftlichen Vorwand - nämlich im Rahmen einer Vorlesung - genauestens über diese Thematik zu erzählen. Ich konnte die Gelegenheit, die mir der Meister geschaffen hatte, nutzen. Abgesehen davon, dass die ganze Runde nun über Falun Dafa gehört hatte, ist es ja für meine Kollegen ein noch größeres Glück, direkt an dieser Produktion mitarbeiten zu können. Und was diese Produktion betrifft, kann ich es noch nicht genau sagen, aber unser Stück wird auf jeden Fall auf einem Sampler sein, welcher höchstwahrscheinlich käuflich erwerbbar sein wird. Vielleicht können wir auch anschließend eine Musik-Video-Produktion in Kooperation mit der Filmakademie machen.

An diesem Tag verstand ich, dass ich in meiner Kultivierung meinem eigenen Weg gehe, auf dem ich verschiedenste Gelübde - sofern ich sie erkennen kann - einlösen muss. Das erfordert von mir, die drei Dinge ständig gut zu machen, sodass ich jede Situation mit dem Fa beurteilen kann.

Als wir uns ein paar Mal trafen, um den Text zu komponieren, gab es etwas, was mich besonders erstaunte, und zwar, dass sich meine Kollegen tatsächlich in die Rolle eines Praktizierenden hineinversetzen konnten und dadurch eine echte Aufrichtigkeit bei ihnen erkennbar wurde. Ich dachte - wirklich toll - sie erkennen was echter Glaube ist und was er im Menschen bewirken kann. (Der Grund war, weil es im Text um einen Praktizierenden geht.)

Bei weiteren Treffen spürte ich, wie sich mein Kultivierungszustand durch zu wenig Lesen und dadurch bedingt weniger Aufrichtigkeit negativ auf die Gruppe und vor allem auf das Ergebnis niederschlug. Manchmal kam es mir beim gemeinsamen Diskutieren wie eine Vermenschlichung dieses Themas vor. Die Vorschläge hatten keinen guten Inhalt mehr. Störungen, dass zum Beispiel ein Kollege sagte: „...aah, dieses Thema ist soo kompliziert...” oder „...vielleicht machen wir doch eine Liebesgeschichte daraus...”, das kam deshalb zustande, weil es in unserer Geschichte auch um eine Frau geht. Jedenfalls merkte ich, dass man sich über gewisse Stellen im Text lächerlich machte, und darunter litt unser Fortschritt bei der Arbeit extrem.

Daraus konnte ich eine Lektion lernen. Ich muss mich eben besser kultivieren, um meine Gelübde einzulösen, um die Dinge, die darin enthalten sind, erst gut machen zu können. Die letzten zwei bis drei Treffen waren dann wieder unvergleichbar besser. Schließlich hatten wir das Lied im Rohentwurf fertig gestellt, und ich musste unser Stück alleine vortragen. Es gefiel allen, und vor allem dem Dozenten, sehr gut. Er hatte nichts daran zu verbessern. Er sagte nur, er würde es durch Einsparung verschiedener Akkorde noch kommerzieller machen und es für einen großen Kassenerfolg anlegen. Da kam auch schon der Einwand von anderen Kollegen: „Nein bitte nicht, das wäre ein großer Verlust für das schöne Stück, ich würde da nichts mehr verändern und so lassen, wie es ist.”

Neben der Studio-Produktion gibt es dann auch die Möglichkeit, im Rahmen meiner eigenen Band das Stück live zu präsentieren. Mit dieser Band haben wir bereits einige Lieder im Programm, in denen es um Falun Dafa und die Verfolgung geht, und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Bei diesen Stücken ist das Feedback des Publikums sehr motivierend, da sie die Dafa-Stücke immer zu den besten zählen.

Ich hoffe ich kann auf diesem Gebiet meine Aufgaben noch besser erfüllen und auf meinem Kultivierungsweg den Anforderungen des Meisters und der Fa-Berichtigung gerecht werden.


„Du öffnest mir die Augen”


Verse 1

Auf dem Weg meines Lebens
zieht mich der Strom
in das Land der Mitte.

Munter tragen mich meine Beine
durch weite Ferne, mystische Tempel
bis zu dir.

Völlig unbekannt kennen wir uns ewig.
Deine innere Ruhe stimmt mich neugierig.
Wo hast du die weisen Worte her, die du sprichst?

Chorus

Du öffnest mir die Augen
zeigst mir eine neue Welt,
du öffnest mir die Augen,
andere Gedankenwelt,

...und ich erkenne mich selbst und alles in Harmonie.

Verse 2

Auf dem Weg meines Lebens
möchte ich im Wald der Realität
meine Wurzeln finden

Wichtig ist mein Grundstein -
sehr standfest und unverrückbar
gegen jeden Sturm.

Nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit
und Nachsicht zu leben
ist der Ursprung - der Schlüssel aller Tore

Chorus

Du öffnest mir die Augen
zeigst mir eine neue Welt,
du öffnest mir die Augen,
andere Gedankenwelt,

...und ich erkenne mich selbst und alles in Harmonie.

Bridge

In diesem Land unerwünscht,
verfolgt aus Angst und Neid,
für freie Gedanken Arrest und Zwangsarbeit.
angesichts von Folter und Tod
verstecke ich mich nicht,

Freiheit für Falun Gong !!
Freiheit für Falun Gong !!

Chorus