Acht Falun Gong-Praktizierende aus den Provinzen Hebei, Liaoning, Heilongjiang und Sichuan kamen aufgrund der Verfolgung ums Leben

(Minghui.de) Herr Li Maoxun, ein 70 Jahre alter pensionierter Angestellter der Staatsanwaltschaft von Dalian, Provinz Liaoning, kultivierte entschlossen Falun Gong, weshalb er Zwangsarbeit verrichten musste und widerrechtlich für eineinhalb Jahre in der Strafanstalt von Dalian eingesperrt wurde. Sein Sohn und seine Tochter wurden zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt, da sie in Peking für Falun Gong appelliert hatten. Die andauernde Verfolgung und die ständigen Angriffe auf Herrn Li machten ihn krank. Er starb am 31. März 2005.

Frau Li Baogu, 73, kam aus dem Qingyuan Bezirk der Provinz Hebei. Sie fing 1996 an Falun Gong zu üben. Nachdem die Verfolgung am 20. Juli 1999 begonnen hatte, beabsichtigte sie für Falun Gong in Peking ein Bittgesuch einzureichen. Gesetzlose Beamte hielten sie auf ihrem Weg nach Peking an, brachten sie zurück in den Qingyuan Bezirk und sperrten sie ein. Sie wurde misshandelt und kam frei, nachdem ihre Peiniger Geld von ihr erpresst hatten. Danach war sie immer wieder Ziel der Verfolgung. Sie wurde ständig durch unrechtmäßige Hausdurchsuchungen belästigt und um insgesamt 26.000 Yuan (1) erpresst. Sie starb im Oktober 2002.

Frau Zhang Meihua, 59, lebte beim Santaizi Landwirtschaftsbetrieb im Kangping Bezirk, Provinz Liaoning. Sie begann 1995 Falun Gong zu üben. Seit dem 20. Juli 1999 arbeitete sie aktiv daran, ihren Mitmenschen die Wahrheit zu erklären (2). Liu Zhaoxing, der Chef des Landwirtschaftsbetriebs, ging zu ihr nach Hause und zwang sie, Falun Gong aufzugeben. Unter der Verfolgung durch das kommunistische Regime kehrten im Dezember 2004 ihre alten Krankheiten zurück. Sie hatte geschwollene Beine, die nicht heilen wollten. Schließlich musste sie in ein Krankenhaus eingewiesen werden und starb am 13. Februar 2005.

Der 61-jährige Liu Yunchen lebte in Dalian, Provinz Liaoning. Im Juli 1996 begann sein Leiden an einem geschwollenen Lendenwirbel, was als unheilbar diagnostiziert wurde. Im Oktober desselben Jahres brachte seine Schwester ihm Videokassetten mit einem Vortrag des Begründers von Falun Gong, Herrn Li Hongzhi, mit. Er schaute sich die Bänder an und nach dem ersten Tag waren seine Kopfschmerzen verschwunden. Drei Tage später war er wieder in der Lage zur Arbeit zu gehen. Nach Beginn der Verfolgung veranlassten der enorme Druck durch die Regierung und die ständigen Belästigungen durch die Polizei ihn jedoch dazu, im Jahr 2003 das Praktizieren von Falun Gong aufzugeben. Herr Liu wurde krank und starb am 1. März 2005.

Herr Guo Chunying, ein 66 Jahre alter pensionierter Lehrer der Hongcheng Dorfgrundschule in Ningan, Provinz Heilongjiang, wurde am 20. Juli 1999 von Regierungsbeamten bedroht, belästigt und sein Haus wurde widerrechtlich durchsucht. Im Jahr 2000 wurde er in Ningan verhaftet. Danach war er körperlich und seelisch traumatisiert und litt an einer schweren Magenkrankheit. Am 27. Mai 2005 belästigte die Polizei seine Familie zweimal - um 14:00 und um 22:00 Uhr. Herr Guo verstarb kurze Zeit später, am 28. Mai um 2:00 in der Früh.

Frau Wang Xianhuai war in ihren 70ern und eine Lehrerin im Ruhestand aus dem Yilong Bezirk der Provinz Sichuan. Sie war vor dem 20. Juli 1999 eine freiwillige Assistentin einer Falun Gong-Übungsgruppe gewesen. Nach dem 20. Juli 1999 durchsuchten korrupte Beamte ihr Haus und nahmen alle ihre Falun Gong-Bücher und Bilder von Meister Li Hongzhi weg. Von da an wurde sie häufig von Beamten belästigt, und ihre Familie drängte sie dazu, Falun Gong nicht mehr länger zu üben. Sie durfte nicht mehr ihr Haus verlassen und hatte daher auch keinen Kontakt mehr mit anderen Praktizierenden, so dass sie außerstande war, die neuen Artikel des Meisters zu bekommen. Sie starb im Juni 2004, vermutlich aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung, die sich wegen ihrer fehlenden Kultivierungsumgebung verschlechtert hatte.

Frau Du Qunhua, 62, war ebenfalls eine pensionierte Lehrerin aus dem Yilong Bezirk und freiwillige Assistentin einer Falun Gong-Übungsgruppe. Nach Beginn der Verfolgung wurden bei einer Hausdurchsuchung alle ihre Falun Gong-Bücher und Bilder von Meister Li weggenommen. Sie selbst wurde verhaftet. Die ständigen Belästigungen durch lokale Beamte ließen ihre alten Krankheiten wieder auftauchen, die sie durch das Praktizieren von Falun Gong zuvor unter Kontrolle gebracht hatte. Sie starb am 20. Dezember 2002.

Herr Jiang Guangcai, etwa 67 Jahre alt, war ein pensionierter Angestellter von Raumfahrtsbasis Nr. 7062 in der Longquan Region, Provinz Sichuan. Als er 1996 angefangen hatte Falun Gong zu üben, bekam er sein Diabetes unter Kontrolle, und er fühlte sich gesund. Nach dem 20. Juli 1999 unterschrieb er unter großem Druck der Regierung eine Erklärung, um Falun Gong aufzugeben. Die Regierungsbeamten zwangen ihn auch, an einer vom „Büro 610” (3) aus Longquan veranstalteten Gehirnwäscheklasse teilzunehmen. Er ging von zuhause fort und wohnte bei seinem Sohn, wo er jedoch nicht mehr regelmäßig die Übungen praktizieren konnte. Seine Gesundheit verschlechterte sich, und er starb am 17. Februar 2005.

(1) Yuan ist die chinesische Währungseinheit. Das durchschnittliche Monatseinkommen eines Stadtarbeiters in China beträgt ca. 500 Yuan.

(2) „Die Wahrheit erklären” bzw. „die wahren Umstände über Falun Gong” erklären bezieht sich darauf, dass in China auf Anordnung Jiang Zemins in den Medien gezielt Propaganda gegen Falun Gong betrieben wird, in dem sie Lügen erfinden und der Bevölkerung ein gefährliches Bild von Falun Gong vortäuschen. Auf diese Weise haben sich viele unschuldige Menschen an der Verfolgung mit schuldig gemacht und es ist ein zusätzliches Mittel, um die Verfolgung in solch einem Ausmaß aufrecht zu erhalten.

(3) Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.