Singapur verweigert taiwanesischen Falun Gong-Praktizierenden in ungemessener Weise die Einreise in sein Hoheitsgebiet (Fotos)

(Minghui.de) Am 10. Juni 2005, um 7:40 Uhr morgens, nahm die Falun Gong-Praktizierende Frau Nie Shu-wen das Flugzeug nach Singapur. Ihr wurde jedoch die Einreise nach Singapur verweigert und sie wurde von den Behörden gewaltsam nach Taiwan deportiert. Die Behörden konfiszierten eine Kiste mit Büchern und den „Neun Kommentaren über die Kommunistische Partei”, die von ihrer sie begleitenden Freundin getragen wurde. Sobald Frau Shu-wen um 17.30 Uhr am C.K.S. Internationalen Flughafen ankam, gab sie eine Pressekonferenz. Sie sagte, dass sie die Diskriminierung durch die Regierung von Singapur nicht akzeptieren könne und forderte Singapur auf, nicht vor dem chinesischen kommunistischen Regime einen Kniefall zu machen.

Frau Nie Shu-wen gibt ein Interview

Die Beamten am Flughafen von Singapur haben eine „schwarze Liste”

Frau Nie Shu-wen gab den Medien bekannt, dass sie am 10. Juni nach Singapur fahren wollte, um an einer Erfahrungsaustausch-Konferenz mit örtlichen Falun Gong-Praktizierenden teilzunehmen. Als sie den Boden des Landes betreten wollte, sagte ein Beamter, der die Ausweise der Reisenden inspizierte: „Wir haben eine Nachricht von der Einwanderungsbehörde erhalten. Sie entsprechen nicht den Bedingungen der Einwanderungsbehörde und daher können sie nicht nach Singapur einreisen.” Der Beamte konnte die Vorschriften, nach denen Frau Nie die Einreise verweigert wurde, nicht benennen. Nachdem er mehrmals um Details gebeten worden war, sagte der Beamte: ”Ich kann ihnen den Grund nicht nennen. Ich leiste nur den Anordnungen der Einwanderungsbehörde Folge.”

Eine Freundin, die mit Frau Nie reiste, fragte, ob der Grund für die Einreiseverweigerung der Behörden von Singapur sei, dass Frau Nie Falun Gong praktiziere. Der Beamte verneinte dies nicht.

Frau Nie Shu-wen ist 72 Jahre alt. Sie arbeitete als Leiterin der Kinderabteilung im Krankenhaus von Shanghai. Derzeit wohnt sie in Taiwan. Als ehemaliges Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) erkannte sie nach dem Lesen der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei” tiefgreifend die Bösartigkeit und Korruption der KPC. Daraufhin erklärte sie bei einer Pressekonferenz, die am 20. März 2005 abgehalten worden war, offen ihren Austritt aus der KPC. Gegenwärtig sind es mehr als zwei Millionen Menschen, die ihren Rücktritt aus der KPC erklärten.

Frau Nie sagte, dass Singapur vorgebe, ein demokratisches Land zu sein. Es würde jedoch einer gesetzestreuen taiwanesischen Bürgerin nicht erlauben, sein Hoheitsgebiet zu betreten. Sie wolle durch das taiwanesische Außenministerium ihren massiven Protest gegen die Regierung von Singapur kundtun.

Der taiwanesische Falun Gong-Verein nahm sofort, als er über diesen Vorfall erfuhr, mit der taiwanesischen Vertretung in Singapur Kontakt auf. Laut eines Sekretärs mit Namen Song im taiwanesischen Büro, haben die Flughafenbeamten von Singapur eine Namensliste, auf der auch Frau Nie aufgeführt ist.

Singapur sollte nicht zu einem Bestandteil der Beerdigung der zusammenbrechenden KPC werden

Chang Ching-his, Vorsitzender des taiwanesischen Falun Dafa-Vereins erklärte, dass die Menschen vom Auftreten der Regierung von Singapur enttäuscht waren. Falun Gong ist in Singapur gesetzlich erlaubt. Frau Nie Shu-wen, eine gesetzestreue und liebenswürdige Bürgerin und Hausfrau wurde deportiert. Außerdem konfiszierten die Behörden von Singapur eine Kiste mit Büchern, die die Natur der KPC aufzeigen. Derartige Aktionen würden das Recht der freien Meinungsäußerung verletzen, welches dieses demokratische Land befolgen sollte. Könnte es sein, dass Singapur zu einer Kolonie des kommunistischen Regimes Chinas geworden sei?

Chang Ching-his rief die Regierung von Singapur auf, nicht zum Komplizen der KPC zu werden, besonders, da in der gegenwärtigen Situation der riesigen Austrittswelle die Herrschaft der KPC kurz vor dem Einstürzen sei. Er rief die Regierung von Singapur auf, nicht zu einem Bestandteil bei der Beerdigungszeremonie der KPC zu werden. Er forderte außerdem alle unabhängigen Länder der Welt auf, die die Freiheit und die Menschenrechte respektieren, die Verletzung der Rechte auf Freiheit der Meinungsäußerung, des Denkens und des Glaubens durch die Regierung von Singapur zu verurteilen.

Herr Chang sagte, dass der taiwanesische Falun Dafa-Verein nach der Einreiseverweigerung von Frau Nie durch die Behörden von Singapur an das taiwanesische Außenministerium appellierte. Herr Lu Ching-long, der Sprecher der Presseabteilung des Außenministeriums, sagte, dass die Regierung von Taiwan die bürgerlichen Grundrechte der Bürger von Taiwan streng einhalte. Das Außenministerium hätte die Regierung von Singapur kontaktiert, jedoch noch keine Antwort erhalten.

Singapur fällte im April diesen Jahres ungerechte Urteile gegen Falun Gong-Praktizierende

Die Regierung von Singapur sprach vor kurzem ein ungerechtes Urteil gegen Falun Gong-Praktizierende aus. Frau Ng Chye Huay und Frau Cheng Lujin gingen am 23. Februar 2003 zum „Esplanade Park”, um Falun Gong-Übungen zu praktizieren und den Menschen die wahren Umstände über Falun Gong zu erklären. Im Mai 2004 wurden sie wegen „Versammlung ohne Erlaubnis” und „Besitz und Verteilung von VCDs ohne eine Bescheinigung” und sechs weiteren Anklagepunkten verurteilt.

Am 2. März 2005, nachmittags, sagte die Zeugin Frau Dong vor dem untergeordneten Gericht in Singapur mit trauriger Stimme zu der jungen Richterin: „Bitte sehen sie sich dieses Plakat an. Die Beine des Falun Gong-Praktizierenden Tan Yongjie wurden brutal verbrannt, weil er seinen Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht” nicht aufgegeben hatte. Solche Folter passiert in China täglich. Es ist eine Tatsache, dass unzählige Falun Gong-Praktizierende zu Tode gefoltert und unzählige Familien zerstört und auseinander gerissen werden. Weibliche Praktizierende werden grausam geschlagen und vergewaltigt.” Die Zuhörerschaft im Gericht war bewegt und traurig geworden, doch die Richterin sagte mit kalter Stimme: „Diese Verfolgung passiert in China. Es ist die Angelegenheit des chinesischen Volkes. Uns geht das nichts an. Die Verfolgung, die in China passiert, hat nichts mit diesem Fall zu tun.”

Nach einem ein Jahr andauernden Prozess, fällte das Gericht von Singapur am 27. April 2005 das Urteil und befand Frau Ng und Frau Cheng für schuldig. Sie wurden zur Zahlung von 20.000 beziehungsweise 24.000 Singapur-Dollars verurteilt. Die zwei Praktizierenden weigerten sich, das Urteil anzunehmen und wurden sofort in das Changyi-Frauengefängnis gebracht. Sie traten aus Protest in einen Hungerstreik. Unter dem Druck bezahlten die Familienangehörigen die Geldstrafen und die Praktizierenden wurden am 3. Mai freigelassen.

Frau Ng und Frau Cheng forderten die Medien vor Ort auf, der derzeitigen Verfolgung in China Aufmerksamkeit zu schenken und die örtlichen Falun Gong-Praktizierenden auf gerechte Art zu behandeln, damit ihre Stimme in der Öffentlichkeit gehört werden könne. Eine lange Zeit hatten die Medien von Singapur die Propaganda der KPC, die Falun Gong diffamiert, wiederholt und fast nie objektiv über Falun Gong berichtet. Das führte zu ernsthaften Missverständnissen bei der Bevölkerung. Obwohl Falun Gong gesetzlich in Singapur anerkannt ist, ist vielen Menschen noch nicht klar, dass Falun Gong sich in mehr als 70 Ländern und Gebieten rund um die Welt ausgebreitet hat. Außerdem ist ihnen die brutale Verfolgung, die von Jiang Zemin und der KPC in China eingeleitet wurde, nicht bekannt.

Die KPC übt auf andere Länder Druck aus und weitet ihre Verfolgung von Falun Gong auf das Ausland aus

Während der letzten sechs Jahre der Verfolgung von Falun Gong benutzten Jiang und das KPC-Regime verachtenswerte Methoden, um ihren Einfluss im Ausland auszuweiten. In den Vereinigten Staaten, in Kanada und im Vereinigten Königreich weigerten sich die chinesischen Botschaften und Konsulate, die Pässe von chinesischen Falun Gong-Praktizierenden zu verlängern. Sie benutzten sogar schwarze Listen, damit Falun Gong-Praktizierende aus verschiedenen Ländern nicht nach Hongkong einreisen konnten, ein Hoheitsgebiet, von dem diese KPC sagt, dass es nach der Richtlinie „ein Land, zwei Systeme” verwaltet werde.

Ende Juni 2002 wurde mindestens 89 taiwanesischen Falun Gong-Praktizierenden, die im Besitz legaler Visa waren, die Einreise nach Hongkong verweigert und zurückgeschickt. Die Einwanderungsbehörde von Hongkong brachte sie unter Einsatz von Gewalt - unter anderem steckte sie Praktizierende gewaltsam in Säcke oder ließ sie auf Tragen transportieren - in die Flugzeuge nach Taiwan zurück. Dabei wurden einige Praktizierende verletzt, sie bekamen Blutergüsse im Bereich des Halses und an den Armen. Der taiwanesische Falun Dafa-Verein reichte einen starken Protest bei der Regierung von Hongkong ein.

Am 1. Juli 2002 gab die Vizepräsidentin von Taiwan, Frau Lu Hsiu-lien eine Pressekonferenz im Namen des Beratungsteams für Menschenrechte aus dem Präsidentenamt. Sie zielte auf den Vorfall, bei dem taiwanesische Menschen eine Falun Gong-Veranstaltung in Hongkong besuchen wollten und ihnen die Einreise verweigert worden war und darüber erklärte sie ihre starke Missbilligung.

Die Behörden von Hongkong benutzen Tragen und Säcke, um die Praktizierenden zu deportierenFrau Lu Hsiu-lien (rechts) missbilligt die unzumutbare Deportation von Falun Gong-Praktizierenden durch die Regierung von Hongkong

Im Juni 2002 übte Jiangs Regime bereits vor seinem Besuch in Island Druck auf die Regierung von Island aus, was dazu führte, dass die Regierung sich weigerte, an Falun Gong-Praktizierende aus verschiedenen Ländern Visa auszustellen. Sechsundvierzig taiwanesische Falun Gong-Praktizierende, die im Besitz von gesetzlichen Visa waren, wurden 13 Stunden lang auf dem Flughafen der Hauptstadt von Island festgehalten, bevor sie in das Land einreisen konnten.

Der Falun Gong-Verein hielt eine Pressekonferenz ab, um diesen Vorfall an die Öffentlichkeit zu bringen und die Verfolgung und die Menschenrechtsverletzungen des Jiang-Regimes bloßzustellen. Ungefähr 3000 Isländer führten einen Protestmarsch gegen die ungerechte Behandlung von Falun Gong-Praktizierenden durch die Regierung durch. Sie banden ihren Mund mit Tüchern zu, um dadurch symbolisch ihre Ablehnung der Menschenrechtsverletzung zum Ausdruck zu bringen. Drei große chinesische Schriftzeichen:„Es tut uns leid” wurden in einer großen Anzeige in der einflussreichsten Zeitung von Island als Entschuldigung der Menschen für die Handlungsweise ihrer Regierung veröffentlicht. Jiang hatte anfangs geplant, Falun Gong in Island zu unterdrücken, doch wurde im Gegenteil Falun Gong in dem Land sehr bekannt und erhielt landesweite Unterstützung. Es schien, als ob es die hochrangigen KPC-Funktionäre weder erwartet, noch es sich vorgestellt hätten, dass für Falun Gong eine derartige Unterstützung wegen dieses internationalen Vorfalls bewirkt würde.

Falun Gong Praktizierende machen auf dem Flughafen von Island ÜbungenDie Menschen von Island drücken in einer Zeitungsanzeige ihre Entschuldigung gegenüber den Falun Gong-Praktizierenden aus3000 isländische Menschen protestieren wegen der Diskriminierung von Falun Dafa durch ihre Regierung