Frau Li Cuiling protestiert gegen die Verfolgung von Falun Gong mit einem Hungerstreik Ihre Familie fordert mutig ihre Entlassung aus der Polizeihaft (Fotos)

(Minghui.de) Am 26. Mai 2005 gegen Mittag brachen mehrere Beamte der Onghua Polizeiwache des Longtan Reviers, Provinz Jilin, in das Haus der Falun Gong-Übenden Ming Yanbo ein. Sie durchsuchten ihr Haus und nahmen sie fest. Sie nahmen einen CD-Brenner, über zehn Kartons Kopierpapier, Falun Gong-Bücher und andere Sachen mit. Zurzeit befindet sich Frau Ming in der Jilin Strafanstalt Nr.1.

Darüber hinaus wurden auch sechs weitere lokale Falun Gong-Übende von der Polizei aufgesucht und belästigt. Die Polizei beschlagnahmte ein Foto von Meister Li, das dem Falun Gong-Übenden Zhu gehörte und sie verhafteten den Übenden Zhou. Die Polizei entließ ihn erst aus der Haft, als er gegen sein Gewissen der Polizei Eingeständnisse machte.


Als sie Frau Ming Yanbo verhafteten, versteckten sich zwei Polizisten in ihrem Haus und warteten bis ein anderer Falun Gong-Übender bei ihr auftauchte. An diesem Tag um 15 Uhr kam die Falun Gong-Übnede Li Cuiling bei Frau Ming Yanbo vorbei. In diesem Moment traten die Polizisten aus ihrem Versteck heraus und verhafteten sie. Während ihrer Verhaftung rief Frau Li laut: „Falun Dafa ist gut!”

Am gleichen Tag um 20:30 Uhr herum schaute ein anderer Falun Gong-Übender bei Frau Ming Yanbo Zuhause herein und klopfte zunächst an die Tür. In diesem Moment stürmten die Polizisten aus der Tür und ergriffen ihn. Der Falun Gong-Übende konnte sich seinen Verfolgern entreißen und floh.

Nachdem die Polizisten der Longhua Polizeiwache Frau Li Cuiling festgenommen hatten, brachten sie sie zur Polizeiwache und von dort schickten sie sie direkt zur Jilin Strafanstalt Nr.3. Frau Li rief die ganze Zeit aus Protest gegen ihre Verschleppung: „Falun Dafa ist gut!” und trat zudem in einen Hungerstreik.

Am 30. Mai 2005 gingen Frau Li Cuilings Eltern zur Longhua Polizeiwache und verlangten von der Polizei die bedingungslose und sofortige Entlassung ihrer Tochter. Sie verlangten von dem Polizeichef, Li Yaodong, eine Antwort auf die Frage, warum sie ihre Tochter überhaupt verhaftet hatten. Der Chef Li antwortete: „Wir haben sie verhaftet, weil sie ,Falun Dafa ist gut' gerufen hat.” Daraufhin hielt Frau Li Cuilings Mutter ihm entgegen: „Jeder hat das Recht, das auszurufen, was er möchte. Es gibt sogar Leute, die in der Öffentlichkeit die Kommunistische Partei kritisieren. Beabsichtigen Sie etwa alle zu verhaften und einzusperren? Die schlechte Wirtschaftslage hat bereits Tribut vom Volk gefordert. Meine Arbeitsstelle hat bereits sehr viele Arbeiter entlassen, die jetzt kaum über die Runden kommen. Mit Ihren gesetzeswidrigen Verhaftungen machen Sie die Situation nur noch schlimmer!” Die Polizei legte einen nicht autorisierten Haftbefehl vor und verlangte von Herrn und Frau Li diesen zu unterschreiben. Das Ehepaar verweigerte dies jedoch.

Als es Feierabend war ging der Polizeichef Li von der Polizeiwache nach Hause. Frau Li folgte ihm. Er frage sie: „Warum verfolgen sie mich?” Sie antwortete: „Ich habe beschlossen Ihnen bis nach Hause zu folgen. Sie haben meine Tochter verhaftet, weil sie eine Freundin besucht hat. Wo ist da die Gerechtigkeit?”

Am nächsten Tag um 8:40 Uhr gingen Herr und Frau Li und andere Familienangehörige wieder zur Longhua Polizeiwache und verlangten die sofortige Freilassung von Frau Li Cuiling. Der Chef, Li Yaodong, der Disziplinarmitarbeiter, Li Hongyi, und der Assistent des Polizeichefs, Liu Xichun, befanden sich in der Wache als die Familie ankam. Li Cuilings Familie fragte sie: „Warum haben Sie Li Cuiling verhaftet? Gibt es eine gesetzliche Begründung für die Verhaftung?” Li Yaodong antwortete: „Ich habe diese Verhaftung veranlasst, weil sie Falun Gong übt. Ich würde mich weniger darum kümmern müssen, wenn ihr die Verhaftung irgendjemand melden würdet.” Daraufhin beschloss die Familie Beweise über die Beteiligung von Li Yaodong bei der Verfolgung von Frau Li Cuiling zu sammeln und forderten ihn auf schriftlich zu bestätigen, dass er Li Cuiling verhaftet hatte, weil sie Falun Gong übte. Auf einmal änderte Li Yaodong seine Aussagen und behauptete, dass der Verhaftungsbefehl von seinem Chef kam. Dann verlangte Li Cuilings Familie eine Kopie des Verhaftungsbefehls als Beweis gegen das Verbrechen. Li Yaodong lehnte ab. Li Cuilings Eltern und ihre Familienangehörigen stritten heftig mit der Polizei über den Grund der Verhaftung und die Gerechtigkeit. Außerdem bestanden sie auf einer Kopie des Haftbefehls. Li Yaodong änderte trotzdem seine Aussage. Mal sagt er, dass der Haftbefehl im Kabinett ausgestellt wurde und dann sagt er wieder, dass es von seinem Vorgesetzten weitergeleitet wurde. Doch weil Li Cuilings Familie auf einer Kopie des Haftbefehls beharrte, stellte die Polizei schließlich einen neuen Haftbefehl aus, der aber genauso gesetzes- und verfassungswidrig wie der erste war. An der Oberfläche scheint die Polizei hart zu sein, doch in Wirklichkeit haben sie fürchterlich Angst davor, Beweismaterial ihrer Verbrechen zu hinterlassen. Als der Polizist den neuen Haftbefehl schrieb, tropfte sein Angstschweiß herunter und seine Hand hörte nicht auf zu zittern.

Li Cuilings Eltern und die Familienangehörigen bereiten sich nun vor zur Longtan Dienststelle des öffentlichen Sicherheitsbüros von Jilin und zu anderen Polizeiorganisationen zu gehen, um Frau Lis Entlassung zu fordern.


Einige Informationen über Frau Li Cuiling:

Frau Li Cuiling wurde 1969 geboren. Ihre Hausadresse ist Xingfu Straße 4-9, Gemeinde Gangyao, Bezirk Longtan in Jilin. Bevor sie anfing Falun Gong zu üben, litt sie an Magenkrämpfen, Rückenschmerzen und sie hatte Probleme mit der Wirbelsäule. Sie war launisch und hatte dem Leben gegenüber eine pessimistische Einstellung. Im Jahr 2000 fing sie an Falun Gong zu üben. Danach waren ihre Krankheiten und Beschwerden allmählich verschwunden. Sie wurde wieder gesund und pflegte eine optimistische und friedliche Einstellung im Leben.

Ende 2001 begann Herr Lu Zhentai, der Polizeichef der Gangyao Stadtpolizeiwache, Frau Li Cuiling zu Hause zu belästigen. Das führte dazu, dass Frau Li oft nicht nach Hause konnte und sich draußen verstecken musste. In der Nacht des 20. Juli 2002 brachen Lu und ein anderer Polizist bei ihr Zuhause ein und beschlagnahmten Falun Gong-Bücher und Materialien, welche die Fakten über Falun Gong beinhalteten, einen Kassettenrekorder und andere persönliche Sachen. Im September 2002 verhaftete die Polizei Frau Li und brachte sie ins Heizuizi Arbeitslager in Changchun. Sie wurde in die Kolonne Nr.3 des Arbeitslagers gesteckt. Im Lager konnte Frau Li der Verfolgung mit aufrichtigen Gedanken widerstehen und machte trotz Folter keinerlei Eingeständnisse ihres Glaubens betreffend. Die Polizei und die Wächter im Lager zwangsernährten sie, verabreichten ihr Elektroschocks und verprügelten und traten auf sie ein. Außerdem demütigten sie Frau Li, indem sie in ihrem Mund schmutzige Lumpen stopften, die dazu verwendet wurden den Boden sauber zu wischen, und andere unmenschliche Methoden. Doch nichts konnte ihren Glauben erschüttern. Im Jahr 2003 wurde Frau Li Cuiling bedingungslos entlassen.

Informationen über Frau Mingyanbo:

Frau Mingyanbo ist eine Falun Gong-Übende aus Jilin. Sie ist 54 Jahre alt und wohnt in der nördlichen Gegend von Tuchengzi im Bezirk Longtan. Sie hatte in der Dienstgesellschaft des Jilin Unternehmens von Jilin gearbeitet. 1999 fing sie an Falun Gong zu üben. Im August 2003 lockte sie ein Mann aus der Longhua Straße zur Polizeiwache, als sie den Passanten die Wahrheit über Falun Gong erklärt hatte. Die Polizei sperrte sie in das Heizuizi Arbeitslager in Changchun ein und stellte sie in der Kolonne Nr. 4 des Arbeitslagers unter Bewachung.

Telefonnummern:
Longhua Polizeiwache im Bezirk Longtan, öffentliches Sicherheitsbüros von Jilin: 0086-432-3039367, 0086-432-2193112,
Polizeichef Li Yaodong
Mitarbeiter der Disziplinarabteilung, Herr Li Hongyi
Assistant des Polizeichefs, Herr Liu Xichun
Beteiigte Polizisten:
Peng Wei, Wu Yun, Yuan Xiaofeng, Wang De, Chen Zhigang, Wang Yanming, Wen Kejing, Zhao Rui, Ma Shuting

Longhua Straßenverwaltungsbüro
Adresse: Ningbo Straße 4, Longtan Revier, Jilin, Postleitzahl 132021
Telefonnummer: 0086-432-3039626
Sekretärsbüro: 0086-432-3038882
Vorstandsbüro: 0086-432-3038401

Tuchengzi Straßenverwaltungsbüro in Tuchengzi, Longtan Revier: 0086-432-3039346
Yushu Straßenverwaltungsbüro in Yushu, Longtan Revier:
Hauptnummer: 0086-432-3982458
Vorstand: 0086-432-3982458

Longtan Dienststelle des staatlichem Sicherheitsteams von Jilin
Hauptmann Han Fuyuan: 0086-432-3039385, 0086-432-2193025 (Büro)
Polizeichef Wang Yi: 0086-432-3037105 (Büro), 0086-432-2024868 (privat)
Leiter des Politkomitees Li Yulin: 0086-432-3039853 (Büro), 0086-432-2579011 (privat)
stellvertretender Polizeichef Sun Wei: 0086-432-3039860 (Büro)
stellvertretender Polizeichef und Sekretär des Disziplinarkomitees Hao Zhuang: 0086-432-3039647 (Büro), 0086-432-2443666 (privat), 0086-13904404438 (Mobiltelefon)
Vorsitzender des Politbüros Herr Bei Shaoguang: 0086-432-418331 (Büro), 0086-432-2563399 (privat)

Longtan öffentliches Sicherheitsbüro in Longtan, Jilin
Adresse: Bingjiang Straße 2, Longtan, Jilin, Postleitzahl 132021
Fax: 0086-432-3067720, 0086-432-3067720, 0086-432-2193058, 0086-432-3418617, 0086-432-2193058