Toronto Star Editorial: Die abscheulichen Spione aus China

20.Juni 2005

(Minghui.de) Von der Bevölkerung Kanadas sind die Einwohner chinesischer Abstammung die größte Minderheit, sie beträgt mehr als 1 Million Menschen. Nach Englisch und Französisch ist Chinesisch jetzt die drittwichtigste Sprache.

Kanada hat in China bereits $700 Millionen investiert und wird in diesem Jahr noch Güter im Wert von $ 21 Milliarde Dollar einführen.

Das Verhältnis unserer Beziehungen ist freundlich und auf solider Basis. Deshalb versteht man nicht, dass Kanadier chinesischer Abstammung in Toronto und in anderen Städten von Spionen der VR Chinas bedrängt und bespitzelt werden. Wenn es stimmt, ist das eine Beleidigung gegenüber Kanada, es ist ein Angriff auf unsere Souveränität, auf unsere Bürger. Diese Angelegenheit tut der Freundschaft beider Länder nicht gut.

Der Ministerpräsident Paul Martin sollte Bejing die Nachricht übermitteln, dass laut Aussage des chinesischen Überläufers nach Australien, Herrn Hao Fengjun, China ein großes und umfangreiches Netzwerk aus Spionen in Kanada aufgebaut hat.

Da Haos Aussage schon überprüft wurde, sollte Martin den kanadischen Geheimdienst und die berittene Polizei Kanadas anleiten, diese Spione ausfindig zu machen.

Durch Einsicht in die Polizeiakten konnte Hao herausfinden, dass sich die Spione ihre Informationen in traditioneller Art, wie über Politik, mit Hilfe von High Tech Computern, durch militärische Daten und über die Wirtschaft, holen. Deshalb wird von unserem Sicherheitssystem erwartet, wachsam zu sein. Hao beschuldigt Bejing auch Kanadier anzuwerben, damit sie Mitglieder der internationalen Falun Gong-Bewegung ausspionieren, um sie dann belästigen zu können.

Herr Hao händigte ein Dokument namens Jillian Ye aus, welches beweist, dass im Jahr 2004 bis in die höchsten Regierungskreise über einen Falun Gong-Anhänger berichtet wurde. Hao berichtet, dass chinesische Spione Praktizierende überwachen, ihre Telefone anzapfen, sie belästigen und einschüchtern.

Falun Gong-Praktizierende können die Belästigungen bestätigen. Martin sollte Bejing wissen lassen, dass es offensichtlich geworden ist, dass China kanadische Bürger belästigt, was sich schnell negativ auf die Beziehung auswirken kann.