Todesmeldungen! Vier Falun Gong Übende kamen bei der Verfolgung ums Leben

(Minghui.de) Frau Liu Guixiang, 47, kam aus der Stadt Pulandian, Provinz Liaoning. Am 1.Oktober 2000 fuhr sie nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Dafür wurde sie von Polizisten aus Pulandian verhaftet und für drei Monate ins Untersuchungsgefängnis gesperrt. Zu einer späteren Zeit wurde sie erneut festgenommen, als sie ein Banner mit Inhalt von Falun Gong in der Öffentlichkeit aufhängen wollte. So wie letztes Mal wurde sie ebenfalls ins Untersuchungsgefängnis gesteckt. Im Jahr 2002 wurde sie vom lokalen Büro 610* zu einem sog. Gehirnwäschekurs verschleppt. Währenddessen wurde ihr Haus mehrmals von den Behörden durchsucht. Aufgrund der lang andauernden Verfolgung erlitt Frau Liu einen Rückfall ihres früheren Brustkrebsleidens und starb schließlich im April 2004.

Herr Han Gang, 49, wohnte in der Region Liaonan, Provinz Liaoning. Da er von klein auf eine unheilbare Krankheit hatte, war er nicht verheiratet und lebte stets mit seiner Schwester zusammen. 1999 lernte er von seiner Schwester Falun Gong. Seitdem war seine Gesundheit innerhalb von kurzer Zeit verbessert. 2001 wurde die Schwester von Beamten des Büro 610 verhaftet und eingesperrt. Alle Bücher von Falun Gong wurden konfisziert. Von der Verfolgung traumatisiert, erlitt Herr Han einen Rückfall seiner alten Krankheit und starb daran.

Frau Qian Yulian, 64, kam aus dem Kreis Qingyuan, Stadt Fushun, Provinz Liaoning. 1997 fing sie an, Falun Gong zu praktizieren. Nach dem Beginn der Verfolgung im Juli 1999 wurde sie bzw. ihre Familie häufig von Beamten des Nachbarschaftskomitees belästigt und bedroht, was den Angehörigen große Angst machte. Nachdem Frau Qian lange Zeit unter der Verfolgung gelitten hatte, starb sie am 7.Juli 2003.

Herr Li Wengui, 71, kam aus der Stadt Qinhuangdao, Provinz Hebei. Seine langjährige Zuckerkrankheit war durch das Praktizieren von Falun Gong seit 1997 völlig verschwunden. Ende Oktober 2000 fuhren seine Frau und sein Sohn, die ebenfalls Falun Gong praktizieren, zusammen nach Peking, um für Falun Gong eine Petition einzureichen. Unterwegs wurden sie jedoch von den Behörden aufgehalten und in die Heimatstadt zurückgebracht. Seine Frau wurde festgehalten und ihre Rente wurde gekürzt; sein Sohn bekam sein Gehalt nicht mehr ausgezahlt, wurde ins Untersuchungsgefängnis gesperrt und später für zwei Jahre ins Arbeitslager gesteckt. Herr Li kümmerte sich zu Hause um die fünfjährige Enkelin. Aufgrund der Verfolgung wurde er schwer krank. Am 4.August 2003 starb er.

* Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.