Betrachtet die verfolgten Praktizierenden nicht mit menschlichen Ansichten

(Minghui.de) In den letzten sechs Jahren haben viele Praktizierende in China unter grausamer Verfolgung gelitten. Aber einige Praktizierende, besonders solche außerhalb Chinas, haben diese, neben Mitgefühl und Unterstützungszusagen, bewundert und als Helden gepriesen. Sie betrachten die Erfahrungsberichte als Heldengeschichten. Tatsächlich ist diese Betrachtungsweise ein Zeichen von vielen menschlichen Ansichten. Sie fügt unserer Kultivierungsumgebung und den Praktizierenden großen Schaden zu, die Opfer der Verfolgung geworden sind.

Wenn wir die Verbrechen der Verfolgung deutlich machen, dann ist der Zweck dabei, den Druck auf die Verfolgten zu enthüllen, das Böse zu beseitigen und die Wahrheit aufzuklären, um Lebewesen zu erretten. Solange wir dieses Ziel erreichen können, verwandeln wir eine böse Sache in eine gute und erkennen die Arrangements der alten Mächte nicht an. Außerdem üben wir dadurch die Macht des einen Körpers der Kultivierenden aus, um die Verluste beim Erretten von Menschen wettzumachen, die dadurch entstanden sind, dass die Praktizierenden im Gefängnis die wahren Umstände nicht in großem Ausmaß erklären können.

Wenn wir die wahren Umstände schriftlich aufklären, bemühen sich die Praktizierenden, das möglichst für die gewöhnlichen Menschen mit deren Ausdrucksweise zu tun, damit sie es verstehen können. Die Artikel, welche die Einzelheiten der Verfolgung beschreiben, sind aber nicht dazu gedacht, zu zeigen, wie ein Praktizierender die Verfolgung erträgt und als heldenhaftes Beispiel für gewöhnliche Menschen zu dienen. Sein Leiden ist ein aufgezwungenes Arrangement. Es ist weder der notwendige Weg, noch das Ziel eines Dafa-Jüngers in der Zeit der Fa-Berichtigung. Es ist keinesfalls ein Arrangement des Meisters. Vielmehr ist es durch Mängel in der Kultivierung entstanden. Da es das Ergebnis unserer Mängel ist, kann uns weder der Meister noch irgendeine Gottheit, die Dafa beschützt, helfen. Ehe die Fa-Berichtigung die Menschenwelt erreicht, sind wir Dafa-Jünger dazu da, so viele Lebewesen wie nur irgend möglich zu retten. Wir sind nicht dazu da, durch das Ertragen der Verfolgung unsere eigene mächtige Tugend zu errichten. Verfolgung erleiden ist keine Ehre.

Als Dafa-Jünger verstehen wir, dass eine so umfassende Verfolgung keine Möglichkeit gehabt hätte stattzufinden, wenn zwischen dem 25. April und dem 20. Juli 1999 alle Dafa-Jünger fähig gewesen wären, einen rechtschaffenen Weg zu gehen und nach den Forderungen Dafas zu handeln.

Die Menschenwelt ist nicht dazu gemacht, ein Ort für das Böse zu sein, um Übeltaten zu begehen. Wir könnten es wahrscheinlich so verstehen: Wenn wir es alle bei der Erklärung der wahren Umstände gut machen, damit alle Menschen wissen, dass Dafa gut ist und man ihnen erzählt, wie übel die Verfolgung ist, würde die Verfolgung sofort zu Ende sein. Auch wenn wir uns alle gut kultivieren und nach den Anforderungen Dafas handeln, würde die Verfolgung sofort beendet werden. Wenn wir es beim Aussenden der aufrechten Gedanken richtig machen würden und wenn wir fähig wären, das Böse innerhalb unserer Welt mit unseren Fähigkeiten aufzulösen, würde die Verfolgung vollkommen zum Ende kommen.

Umgekehrt, bevor wir dies nicht erreichen, wird das Böse weiterhin existieren und die Verfolgung weiterhin bestehen. Das Böse wird darüber hinaus nach den Praktizierenden Ausschau halten, bei denen es Gelegenheiten findet, sie zu verfolgen. Um es frei heraus zu sagen, es sucht jene Praktizierenden, welche die Fa-Grundsätze nicht richtig verstanden haben, die den Anforderungen der Fa-Berichtigung nicht nachgekommen sind und die noch nicht alle ihre schlechten Eigenschaften abgelegt haben bzw. die sie noch nicht einmal erkannt haben. Daraufhin werden sie Opfer der Verfolgung.

Wenn auch die schwere Verfolgung durch die Schwäche unserer Kultivierung verursacht wurde, so werden wir doch vom Meister geführt und behütet. Die alten Mächte, die verrotteten Dämonen und das kommunistische Gespenst haben kein Recht, uns zu verfolgen und aus unseren Mängeln Vorteile zu ziehen. Jedenfalls begehen die bösen Mächte in der Zwischenzeit zwischen dem alten und dem neuen Universum, in welcher die alten und die neuen Grundsätze herrschen, Verbrechen gegen die Fa-Berichtigung, trotz ihres unvermeidlichen Verhängnisses. Wenn wir die Verfolgung und die bösen Faktoren verneinen, sollten wir weder versäumen, unsere Schwächen in unserer Kultivierung zu erkennen, noch sollten wir sie mit menschlicher Geisteshaltung betrachten.

Vom Standpunkt der Kultivierung aus, wenn die Praktizierenden, die Opfer der Verfolgung geworden sind, die Konfrontation mit ihr gut behandeln können, dann können sie in sich selbst nach den Schwachpunkten suchen, ihre schlechten Eigenschaften ablegen und ihre Zeit richtig nutzen, um die drei Dinge gut zu machen. Wenn sie ihre Ebene erhöhen, ist das Böse am Ende seiner Weisheit angelangt. Jedenfalls sind diejenigen, die ernsthaft durch lange Einkerkerung oder Folter unter der Verfolgung leiden, gewöhnlich solche, die nicht schnell genug klarköpfig geworden sind und sich nicht im Fa verbessert haben, so dass das Böse die Gelegenheit hatte, sie zu verfolgen.

Wenn der Meister uns nicht mit einer so beispiellosen Barmherzigkeit die Rettung geboten hätte und nicht so immens viel von unserem Karma getragen hätte; wenn der Meister das Böse im Universum nicht in solch unvorstellbarem Maße beseitigt hätte und uns vor der Fa-Berichtigung nicht fortgesetzt Gelegenheiten gegeben hätte, würden viele Praktizierende, die Opfer der Verfolgung wurden, Opfer von noch größeren Leiden geworden sein.

Wenn wir unsere Mitpraktizierenden wirklich für wertvoll halten, müssen wir für sie verantwortlich sein. Wir sollten uns hüten, sie zu umschmeicheln oder zu bewundern. Wir sollten sie daran erinnern, das Fa fleißiger zu lernen, öfters rechte Gedanken auszusenden und sich zu beeilen, die wahren Umstände zu erklären. Diejenigen, die in den vergangenen Jahren vielen Menschen die wahren Tatsachen aufgedeckt haben und die nie verfolgt wurden, das sind diejenigen, die Dafa wirklich positiv bestätigt haben.

Die Lage derjenigen, die Opfer von Verfolgung oder langwieriger Störung geworden sind, ist sehr kompliziert. Einige Praktizierende machen es in mancher Hinsicht sehr gut, aber sie versagen beim Erhöhen ihrer Ebene und so kann das Böse ihre Schwäche ausnutzen.

Einige haben wahrscheinlich ihre grundlegenden Fehler nicht losgelassen und bleiben von persönlichen Vorteilen und Verlusten abhängig. Einige haben wahrscheinlich zu viele schlechte Eigenschaften und betrachten die Kultivierung mit ihren menschlichen Ansichten. Einige machen lange Zeit die drei Dinge nicht, die sie als Dafa-Jünger tun sollten. Der Meister hat uns feierlich nahe gelegt, dass die Kultivierung ernsthaft ist.

Wir haben selbst erkannt, dass eine kleine Abweichung zu einem großen Irrtum führt. Die Abweichung in nur einem einzigen Gedanken kann vollkommen andere Ergebnisse erbringen, ganz zu schweigen von dem, was passiert, wenn Praktizierende an ihren menschlichen Angewohnheiten festhalten. Wenn wir uns nicht gut kultivieren, können wir die drei Dinge, die der Meister verlangt, nicht gut machen. Vielleicht können wir sie zwar in gewissem Ausmaß tun, aber sie haben keine Wirkung. Manchmal verursacht unser Versagen bei der Kultivierung Störungen und Verluste bei den Praktizierenden. Die Kultivierung ist wahrhaftig eine sehr ernste Angelegenheit.