Nach Jahren des Suchens den Weg gefunden (Foto)

(Minghui.de) Was ist es, das einen fähigen amerikanischen jungen Mann derartig an der chinesischen Weisheit anzieht? Was veranlasste ihn, in seiner Heimatstadt Seminare über China abzuhalten und warum sagte er, dass Taiwan die chinesische Kultur am besten erhalten hat?

Matt ist 1 Meter 90 groß, seine Familie stammt ursprünglich aus Europa. Sein Benehmen ähnelt dem eines chinesischen Gelehrten: bescheiden und gedankenvoll. Er wurde 1972 in Rochester, New York geboren. Seine Eltern sind Universitätsprofessoren und seine Familie ist seit Generationen christlich.

Unter dem Einfluss seiner Eltern glänzte er in der Schule und war sehr aktiv bei karitativen Tätigkeiten der Gemeinde. Dazu war er noch ein guter Sportler. Er spielte in einer nationalen Baseballmannschaft und kam für ein Spiel nach Peking. Er ist auf verschiedenen Gebieten hervorragend.

Begeistert von der Schönheit der chinesischen Kultur

Matt liest sehr viel und ist außerordentlich liebenswürdig. Er hat immer Fragen über das Leben wie „Warum sind wir hier?” Die Dinge veränderten sich, als er an der St. Michael Hochschule in Vermont studierte und Kurse in asiatischer Philosophie belegte. Er staunte über die tiefen Kenntnisse des Buddhismus, des Konfuzianismus und des Taoismus. Er war sehr begeistert und las immer mehr. Im zweiten Studienjahr wechselte er an die Swarthmore Akademie in Philadelphia, Pennsylvanien, eine der besten amerikanischen Hochschulen.

Dort hatte er viel Spaß, da ihn dieses Kollegium mit einer exzellenten akademischen Umgebung versah, um asiatische Philosophie zu studieren. Bald danach bekam er Gesundheitsprobleme; eine schwere Krankheit breitete sich heimlich in ihm aus.

Mysteriöse Krankheit

Er war athletisch, gesund und stark, aber innerhalb seines zweiten Studienjahres verlor er viel Gewicht. Er war allergisch gegen viele Nahrungsmittel. Er erbrach, hatte Durchfall, sein Verdauungssystem war geschwächt. Innerhalb kurzer Zeit war Matt nur noch Haut und Knochen. Kein Arzt konnte feststellen, welche Krankheit er hatte. Er musste die Schule verlassen und ging heim, um wieder zu Kräften zu kommen.

Während Matt an dieser Krankheit litt, fing er an, über das Leben und den Tod nachzudenken. Er fragte sich „Was ist der Sinn des Lebens?” Dabei schoss ihm das Wort „Barmherzigkeit” durch den Sinn. Er kam zu dem Entschluss, dass er ein noch barmherzigerer, einfühlsamer und hilfreicher Mensch werden wollte, wenn er wieder auf die Beine kommen würde.

Während er sich zu Hause erholte, gab er 500 Dollar monatlich aus, um von einem bekannten chinesischen Qigong-Meister aus China Qigong zu lernen. Er praktizierte jeden Tag vier Stunden lang. Er ging auch nach Toronto in Kanada, um einen chinesischen Arzt für Akupunktur und Kräutermedizin aufzusuchen. Er führte sogar seinen eigenen Kochtopf mit sich, um die Kräutermedizin herzustellen. Allmählich besserte sich sein Gesundheitszustand. 1 ½ Jahre später nahm er sein Studium in Swarthmore wieder auf. Die Saat, mehr über Qigong wissen zu wollen, war in ihn eingepflanzt worden.

Fragen über Qigong

Im dritten Studienjahr fing Matt an, Chinesisch zu lernen, dazu traditionelle chinesische Prosa und Konfuzianismus. Immer wenn er etwas gelernt hatte, hatte er neue Erkenntnisse. Der Qigong-Meister war so beeindruckt von Matt, dass er ihm alles beibringen wollte, was er wusste, selbst seine am meisten gehüteten Geheimnisse. Für Matt war das größte Problem mit den Qigong-Meistern, dass sie nur praktizierten, ohne sich um die Verbesserung der Moral zu kümmern.

Nach dem, was er in den alten Büchern gelesen hatte, hat Qigong eine sehr tiefe innere Bedeutung. Dinge wie der mysteriöse Pass, Urkind und Meditation machten deutlich, dass der springende Punkt die innere Veredelung ist. Die modernen Qigong-Meister hingegen reden nicht von derlei Dingen. Sie sprechen nur von fit bleiben und sich gesund erhalten. Sie verhalten sich wie ganz gewöhnliche Menschen. Andererseits konzentrieren sich die Bücher über Buddhismus und Taoismus mehr auf die Verbesserung des Charakters, es fehlen ihnen aber die Methoden, um den Körper umzuwandeln. Matt verwirrte diese Unstimmigkeit sehr.

Matt glaubte, er habe nun genug über Qigong gelernt und dachte sogar daran, Nutzen aus beiden Arten zu ziehen und eine neue Praxis ins Leben zu rufen. In seinem letzten Studienjahr begegnete ihm Falun Dafa, die große und allumfassende Praxis.

Falun Gong kennen lernen

Im Februar 1999 ging er mit seiner Frau Emily anlässlich ihrer ersten Verabredung zu einem chinesischen Fest, das an der Universität von Pennsylvania veranstaltet wurde. Zwischen all den Vorführungen und Volkskunstbuden fand er eine Ausstellung über Falun Gong, die sofort seine Aufmerksamkeit auf sich zog.

Der Herr, der diesen Stand betreute, war ein Professor und ein Dozent der Universität. Nachdem Matt mit Praktizierenden gesprochen hatte, war er sehr erstaunt. Ihr Verständnis über Qigong war sehr viel tiefgründiger als seines. Vor ihm stand ein vollständiges Kultivierungssystem. Er war so erregt, dass er Emilys Hand ergriff, zum Buchstand ging und das Buch Zhuan Falun kaufte. Nachdem er das Buch gelesen hatte, nahm er an dem 9-Tage-Seminar teil. Viele der Mitschüler aus dem Qigong-Kurs folgten Matt und fingen auch an, zu praktizieren.

Dramatische Veränderungen an Leib und Geist

Am ersten Tag des Kurses spürte Matt, dass Symptome seiner früheren Krankheit wieder auftraten, wie Durchfall und Erbrechen. Aber diesmal war er kräftig und hatte guten Appetit. Durch das Studieren des Zhuan Falun wusste er diesmal, dass das Karmaabbau war und dass die Wurzeln der Krankheit ausgegraben wurden. Im Laufe des 9-Tage-Seminars nahm er 10 Pfund zu und fand sich von seinen Nahrungsmittelallergien befreit.

Als er die fünfte Übung gelernt hatte, konnte er bald eine ganze Stunde mit gekreuzten Beinen sitzen, während er früher nur gerade die Beine übereinander legen konnte. Aber die Veränderungen seines Körpers waren vergleichsweise gering gegenüber denen, die sich in seinem Geist zutrugen. Er war voller Freude, dass er gefunden hatte, was ihm die vollkommene Praxis schien.

Matts Familie bemerkte diese Veränderungen an ihm. Er war endlich frei von Gesundheitsproblemen und diesmal ohne einen Pfennig dafür bezahlt zu haben. Seine Wesensart verbesserte sich erheblich. Er war jahrelang nervös, ängstlich, ungeduldig, strebsam und streitbereit gewesen. Heute ist er ein ganz anderer Mensch.

Früher wusste Matt nicht recht, was er gegen die negativen Züge seiner Persönlichkeit tun könnte, obgleich er sie entdeckte. Das änderte sich jedoch mit Beginn der Kultivierung, da er es jetzt leicht fand, sie zu berichtigen.

Matt übertraf sich selbst während seiner Studienzeit, schloss mit einer der höchsten Durchschnittsnote an seiner Hochschule ab und erwarb die Ehrenmitgliedschaft in „Phi Beta Kappa”. Auch seine Beziehungen zu Eltern und Freunden veränderten sich zum Guten. Die Menschen um ihn herum, wie seine Freundin, eine Baptistin, und seine Eltern wollten gern mehr über die Praxis erfahren, die er gefunden hatte.

Matt profitierte so viel von der Praxis des Falun Gong, dass es aufs Neue sein Interesse an der chinesischen Kultur erregte. Er bekam aufgrund seiner akademischen Verdienste während seiner Graduierung ein einjähriges Forschungsstipendium zum weiteren Studium der chinesischen Sprache an der Tsinghua Universität. Zu diesem Zeitpunkt konnte er nicht ahnen, was er in China erleben sollte.

Erlebnisse in Tsinghua

Matt fühlte sich an der Tsinghua Universität in seinem Element. Er genoss diese zeitlich gute Gelegenheit, mit einer Reihe von nachdenkenden und engagierten Studenten von Universitäten wie Harvard und Yale.

Jeden Tag im Morgengrauen und am frühen Abend praktizierten auf dem gesamten Campusgelände Hunderte von Fakultätsmitgliedern, Personal und Studenten zusammen die Falun Gong-Übungen. Matt gesellte sich zu ihnen. Das änderte sich allerdings schlagartig am 19. Juli 1999 um Mitternacht. In jener Nacht nahmen die chinesischen Behörden alle Menschen in „Schlüsselpositionen” von Falun Gong fest. Matt ahnte allerdings nichts von den Festnahmen, da er sich derzeit auf seine Examen vorbereitete. Aber in jener Nacht wurde er von Alpträumen geplagt - sehr eigenartig, da er normalerweise einen ruhigen Schlaf hatte. Er träumte, dass Polizisten seine und anderer Menschen Wohnung stürmten, wobei sie viele unschuldige Menschen verfolgten und festnahmen. Er wurde mehrere Male von den Alpträumen wach.

Später erfuhr Matt, dass viele Menschen festgenommen worden waren, weil sie Falun Gong praktizierten. In den darauf folgenden Tagen gingen viele Praktizierende, auch solche von Tsinghua, zu chinesischen Behörden, um zu appellieren und ihnen zu erzählen, wie sehr sie von der Praxis profitiert hätten. Unzählige unschuldige Menschen wurden festgenommen und ihrer Rechte beraubt. Viele wurden gefoltert und gezwungen, ihr Praktizieren aufzugeben.

Ein Campus voller Terror

Zwei Tage später ging Matt früh am Morgen zum Übungsplatz und fand dort niemand an. Es war ein Plakat aufgestellt: „Zusammenkünfte und Unterhaltungen nicht erlaubt.” Alle Medien, inklusive Radio und Fernsehen, fuhren fort, Falun Gong schlecht zu machen. Erstaunt rief Matt seine Familie und Freunde in den Staaten an. Sie waren sehr erschrocken. „Warum verbieten die Behörden eine Praxis, die so vielen Menschen Gutes getan hat?”

Eine Atmosphäre von Angst breitete sich in der Universität aus. Studenten und Lehrkräfte, die Falun Gong unterstützt hatten, wurden suspendiert und zu „Reform”-Maßnahmen nach Hause geschickt. Matt verlor den Kontakt zu seinen beiden besten chinesischen Freunden, die es ablehnten, Falun Gong zu widerrufen. Es war unglaublich, was unschuldige Menschen durchmachen mussten. Zuerst versuchte Matt, per Email mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen. Bald jedoch sagte man ihm, dass die Polizei ihn beobachte und Telefon und Email überwache. Frustriert wie er war, konnte er sein Studium in China nicht fortsetzen und ging in die Staaten zurück.

Rettungsbemühungen von außerhalb Chinas

Zurück in den USA konnte Matt die Leiden von so liebenswürdigen Menschen, die er in China erlebt hatte, nicht vergessen. Er dachte darüber nach, wie er helfen könnte. Er sprach auf verschiedenen Veranstaltungen, oftmals auf eine Einladung hin. Zuhörer bekundeten, dass sie von Qigong und chinesischer Medizin fasziniert seien, besonders was diese Überlieferungen über das Universum und den menschlichen Körper zu sagen hatten. Viele unterzeichneten Petitionen und sprachen ihre Meinung aus, als sie hörten, dass Jiang Zemin die Falun Gong-Praktizierenden in China verfolgt.

Matts Eltern gehörten zu den vielen Menschen, die an Präsident Bush schrieben, wobei sie wünschten, die Aufmerksamkeit auf die Menschenrechtsverletzungen in China zu lenken. Falun Gong hat sich in über mehr als 60 Ländern ausgebreitet und wurde von den örtlichen Regierungen gelobt. Wenn die Menschen erfahren, was in China passiert, verurteilen sie die Verletzung der Glaubensfreiheit.

Die Freiheit und die Kultur Taiwans schätzen

Matt ging zum Studieren nach Taiwan. Er ist der Überzeugung, dass die chinesische Kultur in Taiwan am besten erhalten worden ist - also besser als in China selbst.

Aus welchem Grund sagt er das? Taiwan ist ein kleines Land, aber es ist demokratisch und seine verschiedenen Völkergruppen leben harmonisch zusammen. In Taiwan ist Chinas traditionelle Kultur erhalten geblieben. Die Menschen genießen Glaubensfreiheit. Es gibt dort mehr als 300.000 Menschen, die Falun Gong praktizieren. Im Gegensatz dazu erfuhren die traditionelle Kultur mit ihren verbliebenen Überreste in China die Zerstörung durch die „Kulturrevolution”. Menschenrechtsverletzungen sind dort weit verbreitet.

In diesem Interview sagte Matt, dass er sich in Taiwan sicher und geachtet fühle. In den Klassenräumen kann er mit anderen frei über ihren Glauben sprechen. Seine Frau Emily ist zu ihm nach Taiwan gekommen; sie unterrichtet dort Englisch.

Matt achtet Falun Gong, das ihm eine gute Gesundheit und einen Sinn für die Freude in seinem Leben gegeben hat. Er hat Sinologie als Studienfach ausgewählt. Wie er das sieht, sollte man die Schönheit und die Angebote Taiwans schätzen.