Todesmeldung! Herr Wang Shaoqing starb infolge von Folter in einer psychiatrischen Klinik (Provinz Shandong)

(Minghui.de) Der Falun Gong-Praktizierende, Wang Shaoqing, war Abteilungsleiter einer Textilfabrik des Kreises Wucheng, Stadt Dezhou, Provinz Shandong. Da er sich für Falun Gong einsetzte, wurde er im Jahre 2001 festgenommen und in das berüchtigte Wangcun Arbeitslager in Zibo (einer anderen Stadt der Provinz Shandong) gesteckt. Dort wurde er wie andere gefangene Falun Gong-Praktizierende zu Zwangsarbeit gezwungen. Sie wurden gezwungen, morgens um 5.30 Uhr aufzustehen und gleich nach dem Frühstück bis abends 10 Uhr zu arbeiten. Die einzige Pause war das etwa 15minutige Mittagsessen, welches aus krümeligem Dampfbrot und fettarmer und wenig gesalzter Kohlsuppe bestand. Zum Frühstück gab es lediglich sehr dünne Maissuppe und ein gesalztes Gemüseblatt oder Rettichstück. Manchmal wurden sogar einfach die Blätter vom Rettich gesalzen und zum Frühstück gereicht. Zehn Gefangene bekamen eine kleine Schüssel von diesen gesalzenen Rettichblättern. Als Wang Shaoqing gegen die übermäßige Zwangsarbeit und schlechten Lebensbedingungen protestierte, wurde er „strenger Erziehung” unterzogen. Das Lagerpersonal hängte ihn mit Handschellen an den Händen auf und schlug ihn, um ihn zum Nachgeben zu zwingen. Solche Brutalität erlebte Wang Shaoqing mehrmals, weil er in seiner Zelle die Übungen von Falun Gong machte. Zu solcher „strengen Erziehung” gehörte noch reduzierte Malzeit, d.h. pro Malzeit nur ein kleines Maisdampfbrot und zwei Scheiben von Salzgemüse. Außerdem wurde Wang Shaoqing noch isoliert in eine kleine Zelle gesperrt.

Nach seiner Freilassung im Jahre 2003 setzte sich Wang Shaoqing weiterhin dafür ein, Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong aufzuklären. Dafür wurde er erneut von den Behörden festgenommen und für ein Jahr in eine psychiatrische Klinik gesperrt. Aufgrund von Misshandlungen mit Psychopharmaka erlitt er geistige Störungen. Im Juli 2005 verstarb der 42-Jährige. Genauere Informationen sind noch nicht bekannt.