Deutschland: An einer Diskussion in einer Fernsehsendung teilnehmen, den Medienleuten über die wahren Umstände der Verfolgung berichten (Fotos)

(Minghui.de) Mitte September 2006 kamen Journalisten der Fernsehsendung „BR-Unterwegs” vom Bayerischen Rundfunk nach Cham, einer kleinen Stadt im bayerischen Wald, um in einer Diskussion Kritiken, Vorschläge sowie Anregungen für den Bayerischen Rundfunk zu besprechen. Diese Sendung wurde von Herrn Gruber, Intendant des BR persönlich in Begleitung der jeweiligen Programmleiter moderiert. Sechzig Bürger aus Cham und der Umgebung beteiligten sich daran, einschließlich des Bürgermeisters, Landrats, usw. Die Vertreterin der Falun Gong-Arbeitsgruppe für Menschenrechte in Cham wurde auch eingeladen, die ihre Meinung mit offenen Herzen den Medienleuten mitteilte.

In ihrer Rede stellte Frau Teng, Vertreterin der Falun Gong-Arbeitsgruppe für Menschenrechte, dem Intendanten Herrn Gruber zuerst Falun Gong vor, dann sprach sie über die siebenjährige Verfolgung und Folter an Falun Gong-Praktizierenden in China. Insbesondere seit der Enthüllung der Organentnahme an lebenden Falun Gong-Praktizierenden wollte Frau Teng-Schwägerl deutlicher über die Hintergründe der Verfolgung berichten. Zugleich stellte Frau Teng-Schwägerl den Untersuchungsbericht von zwei unabhängigen kanadischen Experten zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden in China vor.

Um die deutschen Bürger zu ermutigen, sich für das Ende der Verfolgung einzusetzen, hat Frau Teng-Schwägerl über die erfolgreiche Rettung von Frau Xiong Wei, einer Falun Gong-Praktizierenden, die aus China zurück nach Deutschland geholt wurde, gesprochen und sich gleichzeitig für die Unterstützung der Chamer Bürger durch ihre Unterschriften bedankt. Leider wurde der Falun Gong-Praktizierende Jiang Renzhen mit seiner Familie aus Bayern nach China abgeschoben. Darüber äußerte sich Frau Teng-Schwägerl ziemlich besorgt. Sie bat die Medien, ausführlich darüber zu berichten.

Der Programmleiter für Entwicklung und Planung des Bayerischen Rundfunks antwortete Frau Teng-Schwägerl, dass er großes Verständnis für die Belange von Falun Gong habe. In den Sendungen, in denen über die Menschenrechte in China berichtet wurde, sei die Verfolgung von Falun Gong immer wieder von den Medien erwähnt worden. Wenn wieder ein Protest gegen die Verfolgung von Falun Gong in Bayern stattfindet, würde der BR sich überlegen, wieder darüber zu berichten. Frau Teng-Schwägerl bedankte sich für die Aufmerksamkeit des Bayerischen Rundfunks und ergänzte, dass Falun Gong richtig bezeichnet werden sollte. Die Kommunistische Partei Chinas verleumdet Falun Gong als „Sekte”, damit die Verfolgung gerechtfertigt wird. Die westlichen Medien sollten sich genau überlegen, bevor sie Ausdrücke und Formulierungen vom chinesischen Sprachohr übernehmen würden. Der Programmleiter wollte sich gern genau informieren, nachdem er von Frau Teng-Schwägerl darüber aufgeklärt wurde.

Nach der Aufzeichnung dieser Sendung kam der Stellvertreter des Intendanten, der auch juristischer Direktor des BR ist, zu Frau Teng-Schwägerl. Er sagte ihr, dass er gern den Untersuchungsbericht über die Organentnahmen bekommen würde. Nachdem er vor kurzem in der Zeitung darüber gelesen hatte, wollte er mehr darüber wissen. Das Thema der Menschenrechte in China mache ihm Kummer. Besonders der Fall des chinesischen Bürgerrechtlers Fu Xiancai, der nach einem Interview mit der ARD zusammengeschlagen und verkrüppelt wurde, habe ihn sehr erschreckt. Frau Teng-Schwägerl erwiderte dem Stellvertreter, ihrer Meinung nach sei der Ausweg für die Beendigung dieser Tragödie, dass sich die Chinesen aus den geistigen Fesseln der KPC lösen. Wenn alle Chinesen das bösartige Wesen der KPC durchschauen und sich von ihr lossagen würden, würde sich das diktatorische Regime der KPC von selber auflösen. Sie empfahl ihm, das Buch „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei” zu lesen, das bereits über 14 Millionen Chinesen dazu gebracht habe, sich von der KPC zu distanzieren.

Am Mittwochabend (27.09.2006) gegen 21 Uhr wurde die Ausführung von Frau Teng-Schwägerl über die Verfolgung und Folter an Falun Gong, den Organraub an Lebenden, sowie das Gespräch mit dem Programmleiter im Fernsehen ausgesendet. Am nächsten Tag diskutierten viele Chamer Bürger, die sich diese Sendung angeschaut hatten, darüber. Ein älteres Ehepaar sagte, dass Frau Teng-Schwägerl es gut gemacht hätte. Auch die lokalen Zeitungen berichteten darüber und gaben einen objektiven Kommentar dazu ab.

Quelle: http://www.clearharmony.de/articles/200610/34331.html