Der Praktizierende Lin Shixiong aus Yanji, Provinz Jilin, starb infolge der Verfolgung

(Minghui.de) Der Falun Gong-Praktizierende Lin Shixiong, 46, war aus Yanji, koreanische autonome Präfektur, Provinz Jilin. Bald nach Beginn der Verfolgung appellierte Lin Shixiong friedlich für Gerechtigkeit für Falun Gong. Er schrieb einen offenen Brief an den Bürgermeister von Yanji. Dafür wurde er für ein Jahr rechtswidrig ins Arbeitslager gesteckt. Im Jahre 2002, gut drei Jahre nachdem der Nationale Sicherheitsdienst von Yanji ihn im Haftzentrum der Stadt inhaftiert hatte, verurteilten ihn Vollstrecker des nationalen Sicherheitsbüro anhand falscher Beschuldigungen zu 13 Jahren Gefängnis. Er kam ins Gefängnis von Jilin.

Nachdem er bis an den Rand des Todes gefoltert worden war, wurde er seitens des Gefängnisses „auf ärztlichen Rat hin” entlassen. Lin Shixion starb um den 20. November 2006 herum an den Folgen der langen und schrecklichen Verfolgung durch die bösartige KPCh. Er wurde am 21. November beerdigt. Es folgen Einzelheiten:

Lin war Manager der Mitsubishi Reparaturwerkstatt in Yanji. Er lebte in einer glücklichen Familie und machte beruflich Karriere, worum ihn viele Menschen beneideten. Im Laufe der siebenjährigen Verfolgung verlor er jedoch fast all sein Eigentum. Das KPCh-Regime verurteilte ihn dann unter falschen Anschuldigungen zu 13 Jahren Gefängnis. Als er im Gefängnis Jilin einsaß, musste er seinen Posten und all seine damit erworbenen Rechte als Manager aufgeben, die er sich mühevoll erarbeitet hatte. Darum ließ sich seine Frau von ihm scheiden; er verzichtete zudem auf das Sorgerecht für ihr gemeinsames Kind.

Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 appellierte Lin Shixong friedlich für Gerechtigkeit, während es in der Politik hieß: „Vernichtet ihrem Ruf, ruiniert sie finanziell, zerstört sie körperlich, wenn einer zu Tode geschlagen wird, zählt dies als Selbstmord!” Er schrieb einen offenen Brief an den Bürgermeister von Yanji, in dem er von seinem Recht Gebrauch machte, der Regierung gegenüber seine Meinung mitzuteilen; einem Recht, das jedem Bürger zustehen sollte. Für die KPCh war es jedoch „Störung der sozialen Ordnung.”

Die Beamten der Stadt verkauften ihre Seele, um persönlicher Vorteile willen. Sie befolgten Befehle, die auf keinerlei gesetzlicher Grundlage basierten und schickten Lin Shixiong für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager. Während seines dortigen Aufenthalts zwangen sie ihn zur Umerziehung und zu Zwangsarbeit. Derlei Machenschaften dürfen nicht existieren und dürfen schon gar nicht von irgendjemandem akzeptiert werden.

Im Jahre 2002 wurde Lin aus dem Arbeitslager entlassen. Er erklärte weiterhin öffentlich die wahren Umstände über Falun Gong und wurde im selben Jahr wieder festgenommen und nach Yanji geschickt. Dort wurde er für fast zwei Jahre im Haftzentrum festgehalten. Danach verurteilte ihn die Nationale Sicherheits-Division unter falschen Beschuldigungen zu 13 Jahren im Gefängnis von Jilin. Das bedeutete lang anhaltende unmenschliche Behandlung, harte Lebensbedingungen und geistige und körperliche Folterung; befohlen von der KPCh. Alle Falun Gong-Praktizierenden wurden derselben Behandlung ausgesetzt.

Zwischenzeitlich ließ sich die Frau von Herrn Lin scheiden. Seine Lage verschlechterte sich rapide, bis er dem Tode nahe war. So musste er aus dem Gefängnis nach Hause entlassen werden, wobei seine Familie seine Versorgung garantieren musste.

Damals war Herrn Lin nichts geblieben außer seinem Körper, für den er aufgrund erlittener Folter nicht mehr selbst sorgen konnte.

Trotz allem ließen ihn das Gefängnis in Jilin und das politische und juristische Komitee von Yanji nicht in Ruhe. Sie belästigten ihn oft wegen seiner noch ausstehenden Gefängnisstrafe. Er stand aufgrund der ewigen Belästigungen unter starkem psychischem Druck und konnte zu Hause nicht in Ruhe genesen. Er starb um den 20. November 2006 herum.

Viele Menschen rieten den Praktizierenden, nicht zu praktizieren, da die Regierung und das Volk es nicht erlaube und deshalb diese Verfolgung eingeleitet wurde. Es ist traurig zu sehen, dass die Chinesen über dutzende von Jahren erfolgter Gehirnwäsche durch das bösartige despotische Regime der KPCh nicht einmal mehr wissen, welche Rechte ihnen zustehen. Die Menschen glauben, dass die KPCh ihnen alle ihre Rechte zugesteht. So kommt es, dass sie in ihrem Unwissen willig zu Gunsten dieses Gangsterregimes sprechen. Unbewusst nehmen sie an der Verfolgung ihrer Familien teil. Wie traurig das ist!

Für jene Praktizierenden, die in China eingesperrt sind, hoffe ich, dass sich ihre Familien bemühen, sie mit rechtschaffenen Gedanken zu befreien.

Ich hoffe, dass Praktizierende, die Einzelheiten in dieser Angelegenheit kennen, zu weiteren Informationen beitragen werden. Lasst uns die Praktizierenden um uns herum befreien!

Organisationen, die sich an der Verfolgung beteiligten: Das Jilin Gefängnis in der Provinz Jilin, das Nationale Sicherheitsbüro der Stadt Yanji, Yanji städtische Vollstreckungsbehörde, der Gerichtshof der Stadt Yanji.