Der Falun Gong-Übende Liu Wanli aus Suizhong wurde erneut widerrechtlich verhaftet

(Minghui.de) Der Falun Gong-Übende Liu Wanli aus dem Bezirk Suizhong, Provinz Liaoning, wurde von Beamten der Suizhong Bezirkspolizei am 17. November 2005 widerrechtlich verhaftet und sein Zuhause wurde geplündert. Zurzeit befindet sich Herr Liu immer noch im Suizhong Internierungslager in Gefangenschaft. Die Polizei hat ihm eine Haftstrafe im Gefängnis angedroht.

Herr Liu Wanli, 41 Jahre alt, stammte aus dem Dorf Xishan, Gemeinde Qiuzigou des Bezirks Suizhong. Am 1. Mai 2002 ging er nach Peking, um friedlich gegen die Verfolgung von Falun Gong zu appellieren. Aus diesem Grund wurde er von der Polizei der Tiananmen (Platz des himmlischen Friedens) Polizeiwache verhaftet und später zu der „Hulu Insel Polizeibehörde im Pekinger Büro” geschickt. Dort wurde er brutal verprügelt und zur Sicherheitssektion der Suizhong Bezirkspolizeibehörde gebracht. Dort wurde er zu drei Jahren im Hulu Insel-Arbeitslager verurteilt.

Während der Gefangenschaft im Hulu Insel-Arbeitslager erlitt Herr Liu schreckliche Folter. Im November 2002 ließen die Verantwortlichen des Hulu Insel-Arbeitslagern Falun Gong-Übende gewaltsam „umerziehen” (1). Falun Gong-Übende, die sich weigerten die „drei Erklärungen” (2) zu unterschreiben. Der Polizeibeamte Ding Wen und mehrere andere schockten Herr Lius Geschlechtsteile mit mehreren Elektroschockern. Dazu kam noch, dass sie mit Nieten bestückten Stöcken auf ihn einschlugen. Liu Wanli rief: „Falun Dafa ist gut!” Daraufhin steckten die Polizeibeamten einen Elektrostab in Herr Lius Mund und ließen in seinem Mund, an seinem Kopf und an verschiedene Stellen seines Gesichts den Strom durch seinen Körper fließen. Dabei erwähnten sie: „Der Befehl kommt von der Zentralregierung: "Sie zu Tode zu schlagen wird als Selbstmord gelten.”

Wegen der Schläge blutete Herr Liu im Mund- und Nasenbereich. Als die Polizeibeamten sahen, dass Liu Wanli immer noch nicht kooperieren wollte, wurden sie wütend und wandten noch bösartigere Instrumente bei der Folter an. Herr Lius verbranntes Fleisch gab einen unerträglichen Geruch ab. Viele Körperteile waren entstellt und sein Gesicht war bis zur Unerkenntlichkeit angeschwollen.

Im April 2005 wurde Herr Liu Wanli aus dem Insel-Arbeitslager freigelassen. Danach arbeitete er als Zimmermann, um seine alten Eltern zu unterstützen. Liu Wanli war ein ehrlicher Arbeiter und wurde von seinen Kunden dafür geschätzt. Trotz allem, was passiert war, hatte er nicht erwartet, dass die Beamten der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) ihn wieder verfolgen würden.

Am 17. November 2005 ließ die Hulu Insel-Stadtpolizeibehörde und die Suizhong Bezirkspolizeibehörde ein weiteres Mal Herrn Liu Wanli entführen. Außerdem plünderten sie sein Zuhause. Dabei beschlagnahmten die Polizeibeamten Falun Gong-Bücher, einen Laptop, einen Laserdrucker, einen Tintenstrahldrucker, einen Papierschneider, einen Tacker, Druckmaterial und einige andere persönliche Dinge.

Nachdem Liu Wanli weggeführt wurde, wurde er in das Suizhong Internierungslager gebracht. Dort wollte die Polizei ihn weiter quälen. Sie haben seiner Familie verboten ihn zu besuchen oder Sachen zu schicken. Es wurde berichtet, dass die Polizeibeamten und die lokalen Regierungsbeamten beabsichtigten Herr Liu Wanli zu einer Haftstrafe zu verurteilen.


Telefonnummern verantwortlicher Personen und Einheiten:

Chen Fushun, stellvertretender Büroangestellter des Parteikomitees des Suizhong Bezirks (verantwortlich für politische und juristische Angelegenheiten): 0086-429-6122976 (Büro), 0086-429-6126566 (privat), 0086-13909897566 (Mobiltelefon)
Shi Minxin, Angestellter des Komitees für Politik und Recht, Suizhong Bezirk: 0086-429-6123475 (Büro), 0086-429-3160826 (privat), 0086-13909897826 (Mobiltelefon)
Shang Ergui, stellvertretender Angestellter des Komitees für Politik und Recht, Suizhong Bezirk; Leiter des „Büro 610”: 0086-429-6131710 (Büro), 0086-429-6125589 (privat), 0086-13130960038 (Mobiltelefon)
Chen Guohua, Komitee für Politik und Recht, Suizhong Bezirk; stellvertretender Leiter des „Büro 610”: 0086-429-6131710 (Büro), 0086-429-3926576 (privat), 0086-13898297068 (Mobiltelefon)
Wang Limin, stellvertretender Vorsitzender der Suizhong Polizeibehörde: 0086-429-6127518 (Büro), 0086-429-6128682 (privat), 0086-13842917169 (Mobiltelefon)
Li Changhua, Gruppenleiter der Nationale Wachgruppe: 0086-429-6122876 (Büro), 0086-13700196626 (Mobiltelefon)
An Gang, Direktor des Gerichts von Suizhong: 0086-429-6131556 (Büro), 0086-429-6183278 (privat), 0086-13190350301 (Mobiltelefon)
Jiang Gongchen, Oberstaatsanwalt von Suizhong: 0086-429-6123556 (Büro), 0086-429-6123114 (privat), 0086-13909897866 (Mobiltelefon)
Anmerkungen
(1) „Umerziehung” ist eine oft verwendete Formulierung für Folter und Misshandlung, eine übliche Taktik im Versuch Falun Gong Praktizierende dazu zu bringen, ihren Glauben zu widerrufen.

(2) Praktizierende werden unter Gehirnwäsche und Folter gezwungen, diese Erklärungen als Bestätigung zu schreiben, dass sie ihren Glauben aufgegeben haben. Die „drei Erklärungen” hat sich das „Büro 610” ausgedacht und sie bestehen aus einem Reuebekenntnis, einer Garantieerklärung, niemals wieder Falun Gong zu praktizieren und dem Anfertigen einer Namens- und Adressliste aller Familienmitglieder, Freunde und Bekannter, die ebenfalls Praktizierende sind.

Quelle: http://www.clearharmony.de/articles/200602/29537.html