Gedanken über die Situation in Thailand: Die eigenen Vorstellungen beiseite legen und die alten Handlungsmuster überwinden.

(Minghui.de) Die Orte im Lumphini Park von Bangkok, in dem Dafa-Übungen praktiziert werden, wurden bereits in früheren Tagen vom Meister ausgewählt. Seit Jahren gehen Praktizierende aus Thailand um 6:00 morgens zu diesen Orten. Tag für Tag und Jahr für Jahr kommen sie, um die fünf Übungen zu praktizieren und um anderen kostenlos die Übungen zu zeigen. Seit über einem Jahr gibt es im Lumphini Park auch eine Gruppe zum Lernen des Fa . Normalerweise beginnen wir in dieser Gruppe mit dem Lernen, indem wir das Lunyu rezitieren.

„"Fofa" ist am tiefgehendsten und am gründlichsten. Er ist die mystischste und außergewöhnlichste Wissenschaft aller Lehren der Welt. Wenn dieses Gebiet erschlossen wird, müssen die Anschauungen der gewöhnlichen Menschen von Grund auf geändert werden. Sonst bleibt das wahre Antlitz des Kosmos für immer ein Mythos für die Menschheit, und die gewöhnlichen Menschen kriechen für immer innerhalb des durch ihre eigene Ignoranz gekennzeichneten Rahmens herum.” („Lunyu”. In: Li Hongzhi: „Zhuan Falun”. O.O., 1995. O.S..)

Bis heute hat jeder Praktizierende hier von der Kultivierung des Falun Dafa profitiert. Krankheiten sind verschwunden, die Gedanken sind friedvoll. Sie haben angenehme Beziehungen zu anderen Menschen. Ihre Familien leben in Harmonie, sie sehen schöner und jünger aus und vieles mehr. Seit die Kommunistische Partei Chinas (KPC) im Juli 1999 begann, Falun Gong zu verfolgen, haben sich in Thailand viele Zwischenfälle ereignet und die Praktizierenden hier haben enormen Druck ertragen müssen. Diese Zwischenfälle und „Schwierigkeiten” waren auch Prüfungen während unserer Kultivierung. Je nachdem, wie gut wir die vorhergehende Prüfung bestanden hatten, ging es weiter zur nächsten. Genau so, wie Studenten durch ihre Prüfungen müssen. Fallen sie durch, müssen sie sich erneut prüfen lassen. Hinter unseren Prüfungen steckt die unreine Absicht der alten Mächte. Wir aber haben den Meister und das Dafa und so können wir ihre Arrangements vollständig verneinen und unsere eigenen Welten vollenden.

Während der Fa-Berichtigung sind mehr und mehr Praktizierende mutig herausgetreten, um die Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong aufzuklären, obwohl sie sich solchen Prüfungen ausgesetzt sahen. Sie haben alle Schwierigkeiten, denen sie in ihrer Familie, in der Gesellschaft und auf der Arbeit begegneten, überwunden. Sie haben ihre angenehmen Lebensstile und zahlreichen menschlichen Eigensinne aufgegeben, um dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen, Lebewesen zu erretten und um die drei Dinge, die Dafa-Schüler während der Fa-Berichtigung tun sollen, zu tun. Doch es gibt auch einige Praktizierende, die sich an viele menschliche Ansichten gewöhnt haben und die noch immer nicht in der Lage sind, offen zu Falun Dafa zu stehen.

Eine der menschlichen Ansichten, an der wir festhielten, war folgende: Wir dachten, dass wir Dafa nur weiter zu geben bräuchten, ohne die Verfolgung zu betonen. Wir glaubten, wir würden den Groll der Menschen auf uns ziehen, weil sie uns nicht verstehen würden. Zusätzlich waren einige der Ansicht, dass Thailand nur ein kleines Land ist, das dem Druck der KPC nicht standhalten kann und dass wir Verständnis für die schwierige Situation der Regierung Thailands haben sollten.

Tatsächlich entstehen solche Ansichten durch unklare Gedanken.

Zuerst muss jede Person, jedes Land und jede Regierung ihren Standpunkt zum Thema der Verfolgung von Falun Gong klarstellen. Tatsächlich haben die Menschen die Möglichkeit, sich durch die Unterstützung von Falun Gong und die Ablehnung der Verfolgung selbst zu positionieren. Wenn wir uns wirklich um Thailand sorgen, sollten wir erkennen, dass die thailändische Regierung dabei ist, sich in eine falsche Position zu bringen. Wir sollten erkennen, dass ein solches Verhalten der Regierung furchtbare Folgen für Thailand nach sich ziehen wird. Darüber sollten wir uns große Sorgen machen und sollten jeden Versuch unternehmen, um die Regierung und die Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung auf zu klären, damit sie verstehen, was für Menschen wir Dafa-Praktizierende sind und was wir tun. So sollten wir ihnen sagen, dass sie alle Praktizierenden, die in Thailand Asyl suchen, freundlich behandeln sollen. Sie sollten auch wissen, dass Dafa-Praktizierende Kultivierende und zukünftig erleuchtete Wesen sind und dass es ein großes Verbrechen ist, solche Menschen anzugreifen und sie ins Gefängnis zu stecken! Doch solche Verbrechen geschehen in China jeden Tag und auch in Thailand hat man begonnen, sie zu begehen. Das ist sehr gefährlich!

Es gibt noch eine weitere menschliche Ansicht, die Praktizierende durcheinander gebracht hat. Einige sagen, dass sich Ausländer nach dem thailändischen Gesetz nicht gegen einen dritten Staat wenden dürfen. Überdies benutzt man das Gesetz, um die Praktizierenden bei ihren Bemühungen, die Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung auf zu klären, einzuschränken. Das ist wirklich ein hinterlistiges und weit hergeholtes Argument, das einer analytischen Argumentation nicht standhalten kann. Was bedeutet es denn, sich „gegen ein drittes Land” zu „wenden”?

In China begann zum Beispiel die Vogelgrippe. Wenn nun die thailändischen Zeitungen die Tatsache enthüllen, „wenden” sie sich dann „gegen ein drittes Land”? Das KPC-Regime hat die SARS-Epidemie geheim gehalten. Wenn nun jemand den Menschen in Thailand und den chinesischen Touristen die Wahrheit darüber berichtet, „wendet” er sich dann „gegen ein drittes Land”?

Die Polizei der KPC hat am helllichten Tag Frauen vergewaltigt und unschuldige Falun Gong-Praktizierende gefoltert und ermordet. Wenn nun die Praktizierenden in Thailand sich vor die Botschaft der KPC setzen, um zu protestieren und sie aufzufordern, solche Grausamkeiten zu beenden, wird kein logisch denkender Mensch, der ein Gewissen hat, nach meinem Verständnis meinen, dass solch ein friedlicher Protest etwas mit „sich gegen ein drittes Land wenden” zu tun hat; ganz egal, von welchem Winkel man es auch betrachtet.

In den traditionell buddhistischen Ländern beten alle (vom König bis zu den einfachen Menschen) den obersten Buddha sowie die drei Schätze an. Dort ist das Praktizieren des Buddhismus ein wichtiger Bestandteil des Lebens der Menschen. In Thailand sind die Menschen im Allgemeinen entgegenkommend und gastfreundlich. Sie benehmen sich kultiviert und sympathisieren mit den Schwachen. Doch in den vergangenen Jahren wurden viele Länder, die traditionell gegen den Kommunismus waren, im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Expansion und der kriminellen Diplomatie der KPC vergiftet. Das gilt insbesondere für Thailand. Es ist bis zu dem Punkt entartet, dass es nicht mehr zwischen schwarz und weiß bzw. zwischen richtig und falsch unterscheiden kann. Bei einem so wichtigen Thema wie Falun Gong hat sich Thailand völlig gegen seine traditionellen Werte gestellt und ist zu einem Lakaien der KPC geworden.

Seit 1999 hatten fast alle Störungen im Zusammenhang mit Dafa ihren Ursprung bei der KPC. Unter dem Druck der KPC hat die Regierung Thailands dem Regime schamlos geholfen, Böses zu tun. Auch wenn das, was Falun Gong-Praktizierende machen, völlig legal ist, wie z.B. die friedlichen Proteste vor der Chinesischen Botschaft gegen das brutale Verhalten der chinesischen Polizei und das Verteilen der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei, würde die thailändische Polizei im Fall eines Anrufs der chinesischen Botschaft Menschen verhaften und schlagen. Sogar die Polizisten, die die Wahrheit über die Verfolgung erfahren hatten, sagten: „Ihr seid alle gute Menschen und macht nichts Falsches. Ihr stellt keine Bedrohung für die Gesellschaft dar. Aber wir stehen unter einem so starken Druck durch die chinesische Regierung, dass es nichts gibt, was wir tun können. ...” Sie sagten genau das Gleiche wie viele chinesische Polizisten.

Da die thailändische Regierung offen Falun Gong-Praktizierende verhaftet und schlägt, wurden durch sie bereits schwere Verbrechen begangen. Doch sie ist nicht wie die KPC, weil sie weiß, dass Falun Gong-Praktizierende gute Menschen sind. Sie verübt die Verbrechen unter dem starken Druck der KPC. Nur die Dafa-Praktizierenden in Thailand können die Menschen und die Regierung Thailands gründlich über die wahren Umstände der Verfolgung aufklären, die falschen Ansichten in ihren Gedanken beseitigen, ihnen die Angst vor der KPC nehmen und ihnen dabei helfen, ihre Ansichten zu ändern. Nur in dem wir auf diese Weise gut handeln, können die Menschen in Thailand der Vernichtung in naher Zukunft entgehen und nur so kann Thailand gerettet werden. Einige Menschen fragen vielleicht: „Ist es denn so ernst?” Lasst uns dazu noch einmal auf einige Lehren des Meisters schauen:

„Die Dafa-Jünger eines jeden Gebietes sind prinzipiell gesehen die Hoffnung für die Errettung der Lebewesen jenes Gebietes, außerdem sind sie die einzige Hoffnung. Die Lebewesen dort sollen die frohe Botschaft von euch hören, wenn ihr die wahren Umstände erklärt, sollen sie verstehen, was das Dafa ist, deshalb ist die Verpflichtung der Dafa-Jünger sehr groß.” („Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz in New York 2004”. In: Li Hongzhi: „Jingwen. Sammlung (November 2004 - November 2005)”. O.O., 0. J.. S. 55 - 155. )

„Die Dafa-Jünger sind fast die einzige Hoffnung der Menschheit in verschiedenen Gebieten. Diese Gesellschaft scheint an der Oberfläche immer noch weiter zu funktionieren, es scheint so, als ob die Menschen verschiedener Branchen die Existenz der Dafa-Jünger kaum wahrgenommen haben. So ist das aber nicht. Die Gottheiten und alle Lebewesen des Kosmos schauen aber zu. Wo sich die Dafa-Jünger befinden und wie sie sich auswirken, all das steht in Verbindung zum Leben und Tod der Menschheit.” (Li Hongzhi: „Fa-Erklärung in San Francisco 2005”. O.O., 2005. )

Lasst uns alle darüber nachdenken, welche Eigensinne wir nach so vielen Jahren der Kultivierung noch immer „grundlegend ändern” müssen. Sind wir so, wie die gewöhnlichen Menschen, „ (...) die (...) für immer innerhalb des durch ihre eigene Ignoranz gekennzeichneten Rahmens herum kriechen.” ( „Lunyu”. In: Li Hongzhi: „ Zhuan Falun”. O.O., 1995. O.S..) Die derzeitige Situation in Thailand hat uns eine seltene Gelegenheit gegeben. Angesichts der Frage, was wir tun können und wie wir es tun sollen, sind dies die Wege, die jeder von uns gehen muss. Selbstverständlich können wir die Sachen, die wir tun sollen, gut machen und entsprechend den Erwartungen leben, die der Meister an Thailand hat.