Erfahrungsbericht auf der Europäischen Fa-Konferenz in Genf: Die Kraft der Barmherzigkeit, die Mission der Fa-Berichtigung

(Minghui.de) Ich bin eine Praktizierende aus Italien. Seit Ende 2004 praktiziere ich Falun Dafa.

Vor meiner Kultivierung hatte ich viele Probleme mit der Gesundheit, die für lange Zeit nicht gelöst werden konnten. Durch einen Zufall gab mir ein Freund ein Flugblatt über Falun Dafa. Ich lud mir zuerst das Buch „Falun Gong” aus dem Internet herunter. Ich las das Buch und lernte auch die Übungen. Nachdem ich an der Lerngruppe teilgenommen hatte, merkte ich, dass meine Übungsbewegungen nicht ganz richtig waren, allerdings fühlte ich mich beim Üben sehr wohl und mein ganzer Körper wurde warm. In den ersten Tagen meines Praktizierens von Falun Dafa fühlte ich mich am Körper sehr angenehm, was ich schon lange nicht mehr erlebt hatte. Mein Herz war voller Freude. Ich sprach mit allen meinen Kollegen über Falun Dafa. Sie wissen alle, dass Falun Dafa die drei Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht beinhaltet.

Auf der Suche nach einer Lösung meiner gesundheitlichen Probleme stieß ich auf Falun Dafa. Dieser Gedanke brachte mir nach einer gewissen Zeit einige Störungen. Nachdem ich angefangen hatte, in der Gruppe das Fa zu lesen und die Übungen zu machen, sind bei mir erneut Gesundheitsprobleme aufgetaucht. Ich war verwirrt. Ich dachte, dass ich nicht als Falun Dafa-Schüler anerkannt werde und das Problem deshalb wieder auftauchte, weil ich den Wunsch nach Gesundheit nicht aufgegeben hatte. Andererseits bemerkte ich, solche Gedanken sind auch Eigensinn. Ich war in einer schwierigen Situation. Ich sagte mir selbst, dass ich eine wahre Kultivierende bin und solche Gedanken nicht haben sollte.

Als ich diesen Gedanken wirklich vom Herzen her beseitigen wollte, verstand ich gleichzeitig die Bedeutung der Dafa-Schüler in der Zeit der Fa-Berichtigung; so ist der Gedanke wirklich beseitigt worden. Eines Tages war mir voll und ganz klar, dass ich alle Lebewesen erretten will. Plötzlich hatte ich den Sinn der drei Dinge, die Dafa-Praktizierende gut machen sollen, verstanden. Viele Fragen, die mich früher gestört haben, sind verschwunden. Mir ist klar, dass die Kultivierung eben das Erretten aller Lebewesen in der Zeit der Fa-Berichtigung ist. Und dass ich diese Verantwortung übernehmen soll. Nur durch die Kultivierung kann diese Pflicht erfüllt werden.

Jeder Schritt, den man nach dem Hinfallen und wieder Aufstehen macht, ist sehr wichtig.

Es gibt noch andere Praktizierende in meiner Stadt. Ich erinnere mich, dass ich das Buch „Zhuan Falun” noch nicht ganz zu Ende gelesen hatte, als ich das Fa zum ersten Mal in der Gruppe las. Ich war beim Lesen von „Essentielles für weitere Fortschritte II”. Von dem, was sie damals in der Gruppe diskutiert hatten, verstand ich noch nicht einmal die Hälfte. Es schien so, als ob ich mich in einem anderen Raum befände. Als ich nach Hause kam, hatte ich die ganze Zeit über Zweifel, Gegenstimmen und Beschwerden im Kopf. An jenem Abend entschied ich, die Frage zu klären, was Kultivierung eigentlich ist. Dank der Umgebung fing ich sofort an, die drei Sachen nach der Anforderung des Meisters zu machen.

Zu dieser Zeit flogen einige Praktizierende aus unserer Stadt nach Manhattan, um dort die Wahrheit über Falun Gong zu erklären. Nur die neuen Lernenden waren noch da. Wir lernten zusammen das Fa und machten die Übungen gemeinsam. Wir versuchten alles zu tun, was ein Dafa-Jünger tun sollte. Durch das Zusammensein mit anderen Praktizierenden wurde mir sehr geholfen. Sie gaben mir Selbstvertrauen und Mut. Jedes Wochenende organisierten wir Aktivitäten für die Wahrheitserklärung. Nach Möglichkeit haben wir die Flugblätter vervollkommnet. Am Anfang sind wir auf einige kleine Probleme gestoßen, aber wir blieben standhaft und haben uns viel Mühe gegeben. Ich spürte, dass der Meister bei uns war. Mehrere Male spürte ich, dass wir von Barmherzigkeit umgeben waren. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten.

Als die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei” in der Epoch Times veröffentlicht wurden, entschieden wir uns, in die Stadt Prato zu gehen, in der viele Chinesen wohnen, um ihnen die wahren Umstände zu erklären. Damals war die italienische Version der „Neun Kommentare” noch nicht vollständig. Wir hatten lediglich den ersten Kommentar gelesen, aber wir wussten, wie wichtig es für die Errettung aller Lebewesen war. Also beluden wir ein Auto voll mit Zeitungen und fuhren los. In den ersten zwei Tagen verteilten wir Hunderte Exemplare der chinesischen Version. Die Chinesen sahen sehr zögernd aus und hatten auch noch etwas Angst. Aber sie waren auf uns drei Westliche, die die Zeitungen verteilten, neugierig. Am zweiten Tag fingen manche schon an, uns zu begrüßen. Die Atmosphäre wurde allmählich freundlich.

Das alles geschah in der Anfangsphase meiner Kultivierung. Ich denke, der Meister hat mir dies gegeben, um mich zu ermutigen. Er begleitet mich bei den ersten Schritten der Kultivierung.

Es gab nicht so viele Praktizierende in Italien, und jeder von uns hatte an vielen Projekten zu arbeiten. Ich versuchte mein Bestes, doch ich stieß im Prozess meiner Kultivierung auf andere Probleme. Ich fühlte mich kraftvoll, wenn ich die drei Dinge gemeinsam mit anderen Praktizierenden machte, und erhöhte mich zu Beginn sehr schnell. Doch plötzlich wurde alles sehr schwierig. Ich führte eine Art schlimmen Gedankenkrieg mit mir selbst, doch ich hatte noch nicht die Fähigkeit, dem ein Ende zu setzen. Es traten Konflikte in meinem Familienleben und im Umgang mit anderen Praktizierenden auf. Mit einem Wort, ich traf auf viele Hindernisse. Ich fühlte, dass ich nicht fortgeschritten genug war und das Böse Lücken bei mir suchte. Ich lernte das Fa, sendete aufrichtige Gedanken aus und erklärte die wahren Umstände, trotzdem fühlte ich mich sehr unwohl und verkehrt.

Der Meister sagt im 6. Kapitel des ”Zhuan Falun» (bei „Kultivierungswahnsinn”, 2. Übersetzung): „Also, wenn wir beim Praktizieren den Engpass nicht durchdringen können oder das Qi nicht herunterkommen kann, sollen wir die Ursachen dafür immer bei unserer Xinxing suchen, ob wir zu lange auf jener Ebene verweilt sind und unsere Xinxing erhöhen sollten! Wenn du wirklich deine Xinxing erhörst, wirst du sehen, dass es schon herunterkommen kann. Du achtest immer nur auf die Veränderung deiner Kultivierungsenergie und nicht auf die Veränderung deiner Xinxing, aber es wartet doch auf die Erhöhung deiner Xinxing, erst dann ist eine ganzheitliche Veränderung möglich.”

Ich denke, die einzige Lösung ist, das Fa mehr zu lernen, meinen Gedanken mehr Aufmerksamkeit zu schenken und zu versuchen, meine aufrichtigen Gedanken zu bewahren. Ich begann, täglich eine Lektion im „Zhuan Falun” zu lesen; stand sehr früh auf, um die Übungen zu praktizieren; und tat alles, was möglich war. Ich wusste, wenn ich wirklich mein Bestes gab, würde mir der Meister sicherlich helfen.

Eines Tages öffnete ich die „Fa-Erklärung auf der ersten Fa-Konferenz in Nordamerika” vom 29.-30. März 1998 in New York, USA, und las: „Ihr habt nur vor allem auf die Verbreitung unseres Fa nicht genug Wert gelegt. Ihr habt das Fa erhalten, es gibt aber auch Menschen, die das Fa noch nicht erhalten haben. Ich sage euch, in Wirklichkeit sollte kein einziger Mensch in der heutigen menschlichen Gesellschaft Mensch sein. Was bedeutet das? Um dieses Fa zu verbreiten, habe ich dies schon vor einer unermesslich langen geschichtlichen Zeit eingerichtet, außerdem habe ich so ein großes Fa, das Fa des ganzen Kosmos verbreitet... So ein großes Fa wird in der menschlichen Gesellschaft verbreitet, überlegt mal, es ist einfach zu leicht, einen Menschen aufzunehmen. Wir nennen ein sehr einfaches Beispiel. Wenn ein Holzspan in einen Schmelztiegel geschmolzenen Stahls hineinfällt, sind augenblicklich seine Spuren nicht mehr zu finden. Dass so ein großes Fa dich - einen Menschen aufnimmt, das Karma an deinem Körper beseitigt, deine schlechten Gesinnungen beseitigt und und und, kann sehr leicht zustande gebracht werden. Es hat so eine gewaltige Kraft, aber warum machen wir das dann nicht? Wir können das nicht in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen machen, weil diese Art Kultivierung nicht als Kultivierung gilt, sondern Wiedererschaffung wäre. Das heißt: Du würdest ganz und gar nicht mehr existieren und ein Mensch würde neu erschaffen. Deshalb musst du dich wirklich selbst kultivieren, erst dann bist du es selbst. Doch werden bei der Kultivierung viele, viele Pässe in Bezug auf das Xinxing auftauchen, außerdem gibt es Konflikte, die dadurch verursacht werden, dass unsere Lernenden bei der Arbeit für den Dafa nicht gut zusammenarbeiten können und so weiter. Das alles ist zwangsläufig, nur könnt ihr das nicht erkennen.”

Tränen standen mir in den Augen. In diesem Moment verstand ich, dass ich mich wie einen gewöhnlichen Menschen betrachtete, obwohl ich in Wahrheit gekommen war, um alle Lebewesen zu erretten. Ich verstand, dass die Kraft der Barmherzigkeit grenzenlos und jedem standhaften Praktizierenden gegeben ist. Der Rest ist nicht wichtig.

Der Meister hatte mir geholfen. Ich fühlte, dass ich standhafter sein musste. Ich wusste nun, dass ich mich kultivieren sollte, damit mehr Menschen die Gelegenheit erhalten, mehr vom Fa zu erfahren und in die Zukunft einzutreten.

Von diesem Tag an hat sich meine Welt verändert. Die schlechten Gedanken waren verschwunden und alles ging ganz leicht. Die Widersprüche in meiner Familie hatten sich ebenfalls aufgelöst. In bestimmten Situationen wurde ich toleranter und gütiger. In der Vergangenheit waren das immer Prüfungen für mich gewesen. Dies ist nur ein winzig kleiner Schritt auf meinem Kultivierungsweg. Nun erhielt ich ein neues Verständnis davon, für mich selbst die Verantwortung zu tragen.

Ich hoffe, dass ich zu schätzen weiß, was ich erkannt habe und meine Arbeit besser machen kann.

Quelle: http://www.clearharmony.de/articles/200604/30633.html

Rubrik: Fa-Konferenzen