Toronto Sun: Grausame Organentnahmen bei lebenden Menschen durch die Kommunistische Partei Chinas (KPC)

(Minghui.de) Am 16. April 2006 wurde ein Artikel von Peter Worthington in der Zeitung „Toronto Sun” veröffentlicht, in dem der KPC die Gräueltaten von Organentnahmen vorgeworfen wird.

„Obwohl wir in einer Zeit leben, in der wir den Menschenrechten immer mehr Aufmerksamkeit schenken, gibt es Geschehnisse, die so grausam sind, dass sie die Welt erschüttern.”

Ein Beispiel von Bösartigkeit sind zurzeit die „profitablen Gräueltaten” in China. Den meisten unserer internationalen Medien war darüber entweder nichts bekannt, oder sie fanden die Enthüllungen aufgrund der unvorstellbaren Gründe nicht glaubwürdig.

Immer mehr Fakten beweisen, dass die KPC Konzentrationslager und spezielle Gefängnisse mit integrierten Krankenhäusern einrichtete, um die Organe von Andersdenkenden zu entnehmen, die sie dann an Ausländer und andere Leute, die es sich leisten können, verkaufen.

Der Protest von Falun Gong und seinen Unterstützern, hatte in Ottawa nicht den gewünschten Effekt, und auch in Washington war dieser nur begrenzt. Offensichtlich beugt sich Ottawa gegenüber China, wegen des wirtschaftlichen Profits. Es ignorierte die Anschuldigungen an die KPC betreffend des Organhandels, genauso wie unsere Regierung sie betreffend der Kulturvernichtung in Tibet durch die KPC, die Bedrohung für Taiwan durch die KPC, die Menschenrechtverletzungen durch die KPC, die Bedrohung von Chinesen in Kanada durch die KPC, usw. ignorierte.

Amnesty International, Human Rights Watch und sogar der US-Senat begannen, ihre Aufmerksamkeit darauf zu richten.

Die Zeitung „Die Neue Epoche”, die in über 60 Ländern vertrieben wird, war die erste, die anhand von Aussagen verschiedener Zeugen über das Gefängnis für Organtransplantationen berichtete. Einer von ihnen war ein Agent und Journalist in Tokio und eine Zeugin war die Ehefrau eines Chirurgen, der von lebenden Menschen die Augenhornhaut entnommen hat.

Seit langem verkaufte die KPC die Organe von den Gefangenen, die zum Tod verurteilt wurden. Aber vor kurzem wurde enthüllt, dass ungefähr 6000 Falun Gong-Lernende im Konzentrationslager Sujiatun in Shengyan, einer Stadt in Nordost-China, eingesperrt wurden und dort noch nie jemand lebend herausgekommen war. Angeblich wurden von ca. 3000 Häftlingen die Organe entnommen und anschließend die Leichname verbrannt.”

Der Journalist wies noch darauf hin, dass nach seiner Kenntnis die „New York Times” und die „Washington Post” und andere wichtige Fernsehsender noch nicht darüber berichtet haben. Anders sei es bei „National Review” und „Washington Times”. CBC machte neulich eine Werbung für die Shanghai Nachrichtenstation. Die Artikel über die Untersuchung der Organentnahme im Konzentrationslager sind kühne Nachrichten, aber es sieht so aus, als ob sich CBC immer mehr für das Interview mit dem amerikanischen Deserteur interessierte.

Die Zeugen sagten, dass die Patienten innerhalb von nur zwei Tagen die Organe bekommen können. In einem anderen Bericht heißt es: Der Termin zur Hinrichtung der Gefangenen wird häufig verschoben, bis es einen infrage kommenden Patienten für die Organtransplantation gibt

Der Artikel informiert zugleich auch darüber, was Falun Gong ist und warum das chinesische kommunistische Regime Falun Gong so vehement verfolgt.

Falun Gong ist eine Meditationspraxis, basierend auf den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht”. Bei dieser Meditationspraxis gibt es keine Hierarchien, sie ist unpolitisch und es gibt keine religiösen Formen. Es ist ein spiritueller Glaube, keine Religion. Falun Gong ist sehr beliebt, sodass 100 Millionen Menschen einschließlich der Chinesen auf der ganzen Welt Falun Gong praktizieren. Außerdem legt Falun Gong überhaupt keinen Wert auf die Macht der KPC.

Anfangs wurde Falun Gong noch von der Regierung unterstützt; seit 1999 wird es verboten und unterdrückt. Die Agenten der KPC haben eine weltweite Kampagne in Gang gesetzt, um Falun Gong in Verruf zu bringen und einzuschüchtern. Die Praktizierenden von Falun Gong glauben an Gutherzigkeit, Selbstlosigkeit und innere Harmonie und erlangen dies durch Meditation und sanfte körperliche Übungen. Das klingt nicht gerade bedrohlich, jedoch bezeichnet die KPC alle beliebten Gruppen unter der chinesischen Bevölkerung als gefährlich.

Zum Schluss erklärte er noch: „Es ist schon schlimm genug, dass zu Tode verurteilten Gefangenen die Organe entnommen und verkauft werden (in China werden jährlich 4500 Gefangene hingerichtet), aber unschuldige Menschen als gefährlich einzustufen, sie zu ermorden und ihre Organe zu verkaufen - das übertrifft alles. Die zivilisierte Welt, die etwas dagegen unternehmen müsste, reagiert mit Tatenlosigkeit.”