Frankreich: Falun Gong Praktizierende drängen den Europarat die Aufdeckung von Konzentrationslagern in China zu untersuchen (Fotos)

(Minghui.de) Am 11. und 12. April 2006 gingen Falun Gong Praktizierende aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz zum Europarat in Strassburg. Ihr Anlass war, über die illegale Organentnahme an lebenden Falun Gong Praktizierenden in Arbeitslagern und die anschließende Kremation von ihren Körpern zur Vernichtung der Beweise zu informieren. Sie riefen den Europarat auf, eine Resolution zur Verurteilung der mittlerweile sieben Jahre andauernden Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPC) zu verabschieden, die Verfolgung zu stoppen und eine Untersuchung der Verfolgung und der geheimen Konzentrationslager zu ermöglichen.

Vertreter von NGOs und Mitglieder des Europarats verurteilen die Verbrechen der KPC und drängen die internationale Gemeinschaft zu einer Untersuchung

Der Abgeordnete Tadeusz Wita aus Polen berichtete Reportern über das Konzentrationslager Auschwitz in Polen. Die Polnische Bevölkerung würde nie die schmerzhaften Erinnerungen daran vergessen. Es sei nicht tolerierbar, dass sich diese Geschichte in der Welt von heute noch einmal wiederholt. Herr Wita meinte, er wolle den Europarat dazu auffordern, sich an der Untersuchung der Konzentrationslager der KPC und der illegalen Organentnahme an lebenden Falun Gong Praktizierenden zu beteiligen. Er wolle auf seine Kolleginnen und Kollegen einwirken und nicht zulassen, dass diese grausame Verfolgung weitergeht.

Der Französische Kongressabgeordnete Michel Hunaul sagte, dass er die Ausstrahlung des Programms von New Tang Dynasty TV in China unterstütze. Nachdem er dieses Mal die Schautafeln mit den aktuellen Informationen über die Verfolgung gelesen hatte, sagte er wiederholt, dass er den Falun Gong Praktizierenden helfen wird.

Die Vertreter der „Intentional Alliance for Abolishing Slavery”, eine NGO des Europarates, erklärten während eines Interviews: „Wir müssen dieses Verhalten aufdecken und die Menschen unterstützen, die es aufgedeckt haben.”

„Wir können von diesem Verhalten nicht unberührt bleiben, das die persönliche Integrität und die menschliche Würde verletzt. Ich bin sehr betrübt, von diesen nicht tolerierbaren Dingen zu erfahren. NGOs müssen diese Grausamkeiten stoppen, bevor die Welt weniger menschlich gemacht worden ist. Ich werden diese Nachrichten an verschiedene Stellen weiterleiten und sagen: ,Die Menschen werden nur durch das Kämpfen für die Menschenrechte eine Zukunft haben.'”

Letzten Dezember schlug Alessandra Mussolini, Mitglied des Europarates, in einer schriftlichen Erklärung vor, dass das Europäische Parlament eine Resolution zur Verurteilung von Chinas System zur Umerziehung durch Arbeit verabschieden sollte. In der Erklärung hieß es: „Umerziehung durch Arbeit in China war in der Tat eine Ideologie von Konzentrationslagern, wo Gewalttätigkeiten und Übertretungen der Menschenrechte jeden Tag stattfanden.”

Die Französische Bevölkerung bekundet ihre Unterstützung für die Beendigung der Verfolgung

Einige Franzosen sagten den Reportern, nachdem sie von der Verfolgung der Falun Gong Praktizierenden durch die KPC und die Existenz der geheimen Konzentrationslager erfahren hatten:

„Das ist zu schrecklich! Organe von lebenden Menschen entnehmen! Wir müssen diese Verbrechen stoppen! Die Konzentrationslager müssen abgeschafft werden.”

„Jeder hat Menschenrechte; sie haben kein Recht, Falun Gong zu verbieten, diese Verbrechen müssen gestoppt werden.”

„Die Französische Regierung und der Europarat sollten Anstrengungen leisten, die Menschenrechte zu schützen.”

„Ich dachte, dass die Konzentrationslager der Nazis im Zweiten Weltkrieg ein Ding vom letzten Jahrhundert waren. Ich hätte nie gedacht, dass es Konzentrationslager im heutigen China gibt. Solch eine Tragödie darf nicht wieder auftreten.”

Ein Französischer Polizist, der für die Sicherheit des Europarats verantwortlich war, sagte: „Ich werden meinen Freunden und Kollegen von der Verfolgung von Falun Gong berichten. Ich hoffe, dass diese Verbrechen sobald wie möglich gestoppt werden können.” Er bat auch um zusätzliche Infomaterialien, die er Leuten schicken wollte, die er kannte.

Viele Leute unterschrieben die Petition und drückten somit ihre Unterstützung für die Falun Gong Praktizierenden aus und drängten die internationale Gemeinschaft dazu, Anstrengungen zu leisten sobald wie möglich die grausame Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden durch die KPC zu stoppen.

Der Falun Gong Verein hielt eine Pressekonferenz im Gebäude des Europarats ab

Mit der Hilfe des Abgeordneten Tadeusz Wita aus Polen hielt der Falun Gong Verein am 12. April eine Pressekonferenz im Gebäude des Europarats in Strassburg ab. Auf der Pressekonferenz wurde angekündigt, dass das ”Komitee zur Untersuchung der Fakten der Verfolgung von Falun Gong in China”, abgek. „Komitee zur Untersuchung von Fakten”, sowohl vom Falun Gong Verein und der Webseite Minghui.Net initiiert worden ist. Auch andere internationale Organisationen, Staatsorgane und die Medien wurden eingeladen, eine gemeinsame Untersuchungsgruppe zu bilden. Das Komitee forderte auch, dass die Untersuchung und Sammlung von Beweisen im Festland China direkt und unabhängig sein muss. Das Komitee wird eine umfassende Untersuchung der Wahrheit der Verfolgung von Falun Gong und der geheimen Konzentrationslager durchführen.

Herr Wita sagte den Reportern bei der Pressekonferenz, dass er sein Bestes versucht, den Europarat zu drängen, eine Resolution zu verabschieden, um dabei zu helfen die Verfolgung von Falun Gong zu stoppen. Das Verfahren dazu sei bereits im Gang.

Anwesend bei der Konferenz waren unter anderem Vertreter des Europäischen Falun Dafa Vereins, Mitglieder des „Komitee zur Untersuchung der Fakten der Verfolgung von Falun Gong in China”, Mitglieder der „Weltorganisation der Verfolgung von Falun Gong”, Vertreter der Zeitung „The Epoch Times” und des internationalen Radiosenders „Sound of Hope.”


Hintergrundinformation: Gegründet am 5. Mai 1949 sind im Europarat 46 Länder vertreten. Der Hauptsitz ist in Strassburg, Frankreich. Der Europarat hat zum Ziel, Menschenrechte, parlamentarische Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen und europaweite Vereinbarungen zur Standardisierung sozialer und rechtlicher Praktiken in den Mitgliedsländern zu entwickeln und ein Bewusstsein einer europäischen Identität, basierend auf gemeinsamen Werten der verschiedenen Kulturen zu fördern. Das höchste Entscheidungsgremium ist das Ministerkomitee, bestehend aus den 46 Außenministern bzw. ihren Stellvertretern in Strassburg (Botschaftern/permanenten Vertretern). Das Europäische Menschenrechtsgericht ist eine Einrichtung unter dem Europarat.


Quelle: http://de.clearharmony.net/articles/200604/30935.html

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