Kommentar der Washington Times: Edles Verhalten von Dr. Wenyi Wang - Den chinesischen Präsidenten auf eine demokratische Weise zu Besuch in den USA willkommen geheißen

(Minghui.de) Es ist nicht angebracht, dass man den Sprecher in der Öffentlichkeit mit Schreien, Beleidigungen oder Auspfeifen unterbricht, selbst wenn man einen guten Grund dafür hat. In einer demokratischen Gesellschaft hat man verschiedene Möglichkeiten, um sich zu äußern, und braucht sich nicht grob zu verhalten. Jedoch sind in China solche Möglichkeiten nicht gegeben.

Dies ist der Grund, warum Frau Wangs Verhalten am Donnerstag eine Ausnahme der Regeln von Anständigkeit und Schicklichkeit darstellte. Kaum hatte Präsident Bush auf der Begrüßungszeremonie vor dem Weißen Haus seinen chinesischen Kollegen vorgestellt, fing sie mit dem Protest an.

„Präsident Bush, lassen Sie ihn damit aufhören, Falun Gong zu verfolgen!”, schrie Frau Wang von der Bühne, auf der die Journalisten und Kameramänner standen. „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong”, sagte sie und meinte damit die verbotene religiöse [Gruppe] in China, welcher sie angehört. Anschließend rief sie laut auf Chinesisch: „Präsident Hu, Ihre Tage sind gezählt!” „Das chinesische Regime hat keine Zeit mehr.”

Der Autor beschreibt, dass ihre verbale scharfe Kritik ungefähr drei Minuten lang andauerte, bevor die Leibwache des Präsidenten sie mundtot machte. Währenddessen führte Herr Hu seine Rede weiter. Offensichtlich wurde ihm die Show gestohlen, was man in der chinesischen Gesellschaft allgemein als „das Gesicht verlieren” bezeichnet.

In China wurde die Zeremonie im Fernsehen live übertragen; als es zu dem Vorfall kam, wurde die Übertragung in den staatlichen Medien jedoch unterbrochen. Das ist sehr schade, aber das ist auch genau der Punkt. Dr. Wang sprach für diejenigen, die das gerade nicht tun können. Sie wurde wegen Ruhestörung angeklagt, in China hätte ihr Verhalten sicherlich ein Ticket fürs Gefängnis bedeutet.