Tschechien: Gymnasiallehrerin lädt Praktizierende zu Gemeinschaftskunde ein (Foto)

(Minghui.de) Am Mittwoch, 19. April, besuchten Falun Gong-Praktizierende zum zweiten Mal ein Gymnasium in Beroun, wo sie zu Schülern im dritten Jahr über die Verfolgung von Falun Gong durch die chinesische Regierung sprachen.

Ende 2005 führten Falun Gong-Praktizierende Aktivitäten in Beroun durch, um Passanten auf die grausame Verfolgung hinzuweisen, der die Praktizierenden in China seit knapp sieben Jahren ausgesetzt sind. Eine Passantin war Lehrerin. Sie sagte, dass sie bereits von der Verfolgung wisse und fragte uns, ob wir nicht ihre Klasse besuchen könnten, um die Situation in China zu schildern. Natürlich versprachen wir zu kommen.

Zuerst erzählten wir, was Falun Gong ist und erklärten dann, warum das kommunistische Regime es verfolgt. Dann sahen sich die zukünftigen Hochschulstudenten unseren Dokumentarfilm „Appell an China, Appell an die Welt” an. Die Schüler waren an dieser Menschenrechtssache sehr interessiert, so dass wir ohne zu zögern, über die chinesischen Konzentrationslager berichteten, in denen von lebenden Falun Gong-Praktizierenden innere Organe entnommen werden. Zum Schluss blieb noch etwas Zeit, um einige der Falun Gong Übungen vorzuführen.

Am Gesichtsausdruck der Schüler war ihr Missfallen über die unfassbaren Leiden, welche Menschen in China zu ertragen haben, nur weil sie ihren Glauben an das Gute, an Falun Gong nicht aufgeben wollen, erkennbar. Ganz oft konnten wir hören: „Das ist ja schrecklich”. Trotz allem herrschte eine entspannte Atmosphäre und alle Schüler hörten aufmerksam zu und reagierten auf eine lebendige Art. Sie wollten mehr über das Praktizieren von Falun Gong erfahren. Sie erkundigten sich nach dessen Ursprung, Geschichte, Prinzipien und Lehre. Sie unterzeichneten alle die Petition, welche zu einer unabhängigen Untersuchung der Verbrechen des Organraubs an Praktizierenden in China aufrief.

Wir bemerkten, dass das Schwarze Brett im Schulkorridor die furchtbare Geschichte des Nazi Konzentrationslagers in Theresienstadt wachrief, welches der Menschheit sowohl als Hinweis und Warnung dienen soll. Wir hoffen alle, dass dieser Hinweis auf die blutige Geschichte für die Menschen ausreicht, um diese Information über die Konzentrationslager in China ernst zu nehmen und sie zu verurteilen.

Einige der geheimen Konzentrationslager waren in der Nähe von Krankenhäusern, und Gerüchten zufolge wurden innere Organe von den Falun Gong-Praktizierenden sogar bei Bewusstsein mit nur geringer Betäubung entnommen. Ärzte einiger dieser Krankenhäuser haben sogar bestätigt, dass die Organe, die sie zur Transplantation anbieten können, von Falun Gong-Praktizierenden stammen und sie versprechen, dass sie neuerdings in der Lage sind, benötigte Organe innerhalb weniger Tage zu beschaffen. Im Westen ist es üblich, dass Menschen einige Jahre oder sogar ein Leben lang auf solche Organe warten müssen.

Quelle: http://de.clearharmony.net/articles/200605/31165.html