Endlich begreife ich mein großes Glück, einen Kultivierungsweg zu praktizieren

(Minghui.de) Im Jahre 1992 wanderte ich von China nach Kanada aus. Mein Mann fing im Jahre 1997 an, Falun Gong zu praktizieren. Zu dieser Zeit betrachtete ich es als eine Art Qigong zur Verbesserung der eigenen Gesundheit. Ich begriff wirklich nicht, was Falun Gong ist oder was die Praktizierenden damit erreichen wollen. Im vergangenen Jahr fing ich an, Falun Gong zu praktizieren. Nun erkenne ich endlich mein großes Glück und bedauere, früher die Gelegenheit zum Praktizieren verpasst zu haben.

Zuerst Falun Gong kennenlernen

Mein Mann hatte einen schlechten Gesundheitszustand und er war auf der Suche nach einem Qigong, um seine Krankheit zu heilen. Im Jahre 1997 begann er, Falun Gong zu praktizieren, so dass ich damals eine gute Chance erhielt, das Hauptbuch von Falun Gong, Zhuan Falun, zu lesen. Ich verbrachte drei Monate damit, dieses Buch sorgfältig zu lesen. Vielen aufgeworfenen Fragenkomplexen konnte ich zustimmen und fühlte mich von der Idee, ein guter Mensch zu sein, sehr angezogen. Auch fand ich, dass dieses Buch darüber hinausging, einfach ein guter Mensch zu sein, doch ich verstand die tiefere Bedeutung der Kultivierungspraktik nicht. Damals wusste ich nur, dass Falun Gong ein gutes Qigong war, welches Menschen anhielt, sich gut zu verhalten und Menschen half, gesund zu bleiben. Zusammen mit meinem Mann, nahm ich an einer Erfahrungsaustauschkonferenz teil, um einen Vortrag von Lehrer Li anzuhören. Da ich mich bereits sehr gesund fühlte und auch glaubte, ein guter Mensch zu sein, praktizierte ich Falun Gong nicht, obwohl ich wusste, dass es gut ist.

Falun Gong missverstanden

Im Jahre 1997 richteten mein Mann und ich ein Kaffeegeschäft ein und das Geschäft lief gut. Im Jahre 1999 entschloss ich mich, das Geschäft selbst zu übernehmen und meinen Mann auf die Hochschule gehen zu lassen. Er fing ein Computerstudium an. Eines Tages auf der Fahrt zur Schule, stieß er mit einem Radfahrer zusammen. Er schleifte Fahrrad und Fahrer einige Meter mit. Mein Mann war zu Tode erschrocken. Erstaunlicherweise war der Fahrer unverletzt und das Fahrrad wies nur eine kleine Beschädigung auf. Der Radfahrer war mit weniger als 100$ Entschädigung zufrieden.

Meine ganze Überredungskunst war vergeblich - mein Mann war nicht bereit, weiter auf die Schule zu gehen. Dies und dazu noch die verleumdende Propaganda der chinesischen Medien gegen Falun Gong, ließen mich die Schuld seinem Kultivierungsweg zuschreiben und ich driftete weg von Falun Gong.
Erwachen nach dem Lesen der Neun Kommentare über die kommunistische Partei.

Im Jahre 2004, vor dem Erscheinen der Neun Kommentare über die kommunistische Partei, hatte ich einen lebhaften Traum. In dem Traum war eine große Katastrophe im Anzug und die Menschen bemühten sich, ihr zu entkommen. Ich quetschte mich in einen überfüllten Lastwagen, wobei ein Bein nach draußen baumelte. Ich erblickte viele rote und weiße Geister, welche Menschen auf den Straßen jagten. Wenn die Geister eine Person fingen und über sie herfielen, verschwand diese. Plötzlich kam ein roter Geist nahe zu dem Lastwagen und schnappte mein Bein. Ich war so erschrocken, dass mein eigener Aufschrei mich aus dem Alptraum aufweckte.

Ich bin sehr glücklich, den Kultivierungsweg zu praktizieren

Gegen Ende des Jahres 2004 brachte die Epoch Times die Neun Kommentare als eine Artikelserie heraus, die ich von vorne bis hinten las. Die Erwähnung des bösen Geistes, brachte mir meinen schrecklichen Traum in Erinnerung. Immer noch sehr erschüttert, erinnerte ich mich daran, was mir mein Mann über das Leiden und die Hoffnungslosigkeit in der menschlichen Gesellschaft erzählt hatte und wie wertvoll die Gelegenheit, dies zu praktizieren ist und wie die Kultivierungspraktik unser Schicksal verändern kann.

Durch die Artikel der Kommentare spürte ich das erste Mal in 50 Jahren, dass ich ein klares Verständnis über die kommunistische Partei Chinas (KPC) gewann. Ich begriff auch, wie leicht eine Person getäuscht werden kann und wie hilflos und zerbrechlich unser Leben ist. Ich begann darüber nachzudenken, wie ich mich aus dieser Hilflosigkeit befreien und mein Schicksal mit Hilfe der Kultivierungspraktik verändern könnte. Daher nahm ich das Buch Zhuan Falun abermals in die Hand. Praktizierende beurteilend, nach dem, was dieses Buch aussagt, begriff ich schließlich was Kultivierungspraktik bedeutet und warum die Chance, sich zu kultivieren, so unbezahlbar ist. Daraufhin entschied ich, Falun Gong zu praktizieren.
Ich sah Falun Gong als eine Praktik für die individuelle Erhöhung an. Nun, da ich das Buch Zhuan Falun noch einmal las, spürte ich, dass Falun Gong-Praktizierende alle sehr angesehen sind. Obwohl sie noch Mängel haben oder Fehler machen können, begegnen sie dem direkt und bemühen sich intensiv zu verbessern, wenn ihnen ihre Fehler aufgezeigt werden. Sie sind fortwährend dabei, sich selbst zu berichtigen. Obwohl ich denke, besser zu sein als mancher Praktizierende, konnte ich mich nicht laufend selbst berichtigen, wie sie das tun. Nehmen wir meinen Mann als Beispiel. Er hat sich großartig erhöht. Sein Gesundheitszustand hat sich sehr verbessert und seine schlechten Angewohnheiten sind verschwunden. Er folgt bei jedem Konflikt wirklich den Anforderungen der Praktik; er stellt andere sich voran und forscht im Inneren nach seiner Erhöhung.

Nachdem ich 2005 mit dem Praktizieren angefangen habe, arbeitete ich freiwillig für die Zeitung The Epoch Times. Viele Aufgaben bei der Zeitung erfordern den Einsatz von Computern. Anfangs hatte ich keinerlei grundlegende Computerkenntnisse. Nach einiger Übung an der Tastatur, benötigte ich für die Fertigstellung einer Seite eines chinesischen Textes vier Stunden. Mit 50 begann ich zu lernen, wie man einen Computer bedient, einschließlich Bildgestaltung und Schriftsatz. Die Schwierigkeiten und Rückschläge hätten mich aufhören lassen, wenn ich nicht Falun Dafa praktiziert hätte.

Gegenwärtig messe ich mich am Standard einer Falun Gong-Praktizierenden. Mit meiner eigenen Erhöhung, scheinen die früheren Schwierigkeiten, die einmal so riesig aussahen, kleiner zu werden. Ich habe sie durch Mühsal heraufbeschworen und nachdem sie vorüber sind, sind die Schwierigkeiten nichts mehr und flüchtig, wie eine vorüberziehende Wolke.

Nun bin ich als Redakteurin bei der Zeitung tätig. Die Kultivierungspraktik macht mein Herz und meinen Geist reiner, wie ich auch körperlich und mental gesünder werde. Ich litt häufig an Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und konnte wegen Kleinigkeiten nicht einschlafen oder ich sorgte mich unnötig um kleine unbedeutende Dinge. Nun fühle ich mich freier und glücklicher, wie ich auch persönliche Vorteile nicht mehr so wichtig nehme.

Es ist wirklich ein solches Glück, eine Falun Dafa-Praktizierende zu sein. Manchmal denke ich daran, wenn ich das Praktizieren von Falun Gong früher angefangen hätte, damals im Jahre 1997, wäre das sicher noch besser gewesen.