Li Yequan, nach neun Monaten Hungerstreik wieder frei

(Minghui.de)

Am 6. Juli 2006 wurde der Dafa-Praktizierende Li Yequan, der im Nuanhua- Arbeitslager inhaftiert war, freigelassen. Die Freilassung ist auf seine schlechte gesundheitliche Lage zurückzuführen. Er hatte einen neunmonatigen Hungerstreik gegen seine Verfolgung durchgestanden. Dadurch ist er spindeldürr geworden und sein Körper ist durch Folter mit Narben übersät.

Seit sieben Jahren werden Falun Gong- Praktizierende im Festland China grausam verfolgt. Es ist ein Glück, dass Li Yequan noch am Leben ist und nach Hause zurückkehren kann. Große Sorgen bereitet uns allerdings, dass noch immer Tausende und Abertausende FLG-Praktizierende immer noch unrechtmäßig in Untersuchungsgefängnissen, Arbeitslagern, Gefängnissen, Gehirnwäschezentren, Krankenhäusern und an geheim gehaltenen Orten eingesperrt werden. Sie leiden dort an physischer und psychischer Folter. Manchen der Inhaftierten werden am lebendigem Leib einfach ihre Organe entnommen. Es gibt unzählige Praktizierende, die von ihren Arbeitgebern aus psychologischer Sicht schlecht behandelt werden, ihre Menschenwürde verlieren und wirtschaftlich ausgebeutet werden. Unzählige Familien verlieren Haus und Hof und befinden sich auf der Flucht. Zahlreiche Familien werden auseinander gerissen.

Wir appellieren dringend an alle rechtschaffenen Organisationen, gutherzigen Menschen in der ganzen Welt um Hilfe. Sie könnten ihr Bestes tun, um an die chinesische Regierung auf allen Ebenen, verschiedenen chinesischen Organisationen und Firmen und sogar an einzelne Personen zu appellieren, für eine Beendigung der Verfolgung einzutreten. Sie könnten dabei helfen, weitere Verbrechen der KPC zu verhindern, dem chinesischen Volk ihre Freiheit zurückzubringen und wieder Gerechtigkeit auf der Welt walten zu lassen.

Diese Fotos zeigen den Zustand von Li Yequan.

Li Yequan absolvierte an der Ji Lin Technik Universität und arbeitete in der Daqinger Geschossfabrik. Er ist 38 Jahre alt. Seit September 1996 kultiviert er Falun Gong. Sein Leben richtet er nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht aus. Bei seinen Familienangehörigen und Nachbarn ist er sehr beliebt. Aufgrund seiner Großzügigkeit und Ehrlichkeit verlassen sich seine Kommilitonen und Freunde auf ihn. In seiner Fabrik ist er anspruchslos, egal welche Aufgabe man ihm erteilt, er macht sie gut. Durch seine Gewissenhaftigkeit und seiner Selbstlosigkeit wurde er zum besten Abteilungsleiter ernannt. Weil er Erfolge bei der technischen Forschung erzielt hatte, war geplant, ihn zum Betriebsleiter für die Technik zu befördern.

Jedoch stieß Falun Gong auf eine völlig unbegründete Verfolgung ab dem 20. Juli.1999. Seitdem begegnen Li Yequan und den andere Falun Gong-Praktizierenden eine blutige Verfolgung in Hinsicht auf Körper, Geist und Privatleben. Nicht nur seine Familie musste durch die Verfolgung große Verluste erleiden, auch seine Fabrik wurde dadurch geschädigt. Sie verloren mit ihm eine Elitekraft.

Am 23. Sep. 2005 wurde Li Yequan wieder entführt und danach in das Daqing- Arbeitslager geschickt. Er begann sogleich mit einem Hungerstreik gegen diese Inhaftierung. Dreimal täglich wurde er zwangernährt und dabei gefoltert. Fünf Straftäter hielten dabei jeweils seinen Kopf, seine beide Arme und seine Beine fest. Eine sechste Person saß auf ihm. Die brutalen Polizisten haben einen Schraubenzieher bogenförmig umgeformt und verwendeten ihn , um Li Yequan`s Mund aufzureißen. Sie wussten sehr wohl, dass Kultivierende keinen Alkohol trinken, so haben sie ihm absichtlich Alkohol eingeflößt. Li`s Kehle und Speiseröhre waren schwer verletzt. Trotzdem setzten sie mit einem Herz aus Stein die Folter fort. Einmal haben der stellvertretende Großgruppenleiter Wang Yingzhou und ein Gefängnisarzt Weißwein in die Maissuppe eingemischt und zwangen ihn sie zu essen. Nach der Zwangsernährung war ihm schwindlig, er war wie betrunken. Danach traktierte Wang Yingzhou ihn wie wahnsinnig mit einem Elektroschocker. An seinem Mund, der Herzgegend und seinen Händen, bis seine Hände durch die Stromschläge verbrannt waren. Heute noch sind die Narben deutlich zu sehen.

Zur Jahreswende 2006 war es draußen bitterkalt. Dieser „Teufel” Wang Yingzhou ließ nach Mittelnacht vier Straftäter den tief schlafenden Li Yiquan ins Freie schleppen. Nur mit einer dünnen langen Unterhose und einem Hemd bekleidet musste Li eine halbe Stunde draußen im Freien stehen.

Außer den körperlichen Folter litt Li Yequan auch an psychischer Folter. Auf Wang Yingzhou`s Befehl klebten die zwei Straftäter Zhou und Wang das Porträt von Meister Li Hongzhi auf Li`s Hinterteil. Außerdem klebten sie auch Verunglimpfungen über Falun Gong neben sein Bett, damit Li Yequan es immer sehen konnte, sobald er seine Augen aufmachte. Er wurde auch gezwungen, Filme die Falun Gong verleumden anzuschauen.

Am 17. März 2006 wurden Li und andere Falun Gong-Praktiziernde in das Sui Hua-Arbeitslager verlegt. Dieses Arbeitslager dient ganz offiziell zur „Umerziehung” von Falun Gong- Praktizierenden. Zur Zeit befinden sich dort über 60 männliche Dafa-Praktizierende. Sie sind alle in zwei Großgruppen eingeteilt, und diese wiederum in zwei Mittelgruppen. Diejenige, die in der ersten Mittelgruppe sind, packen Zahnstocher ein. Diejenigen, die in der zweiten Mittelgruppe sind, verarbeiten Kleidungsstücke. Jeder wird gezwungen über 10 Stunden täglich zu arbeiten. In jeder Gefängniszelle sind 5 bis 6 Praktizierende mit 2 bis 3 Straftätern untergebracht, welche die Praktizierenden überwachen. Weder Gespräche noch ein kleiner Gedankenaustausch zwischen den Praktizierenden ist möglich.

Vier Straftäter bewachten Li Yequan rund um die Uhr. Jeden Tag wurden ihm seine Hände gefesselt und er musste 6 Stunden lang Kassetten anhören, die Dafa verleumden.

Einmal drohte ihm der stellvertretende Arbeitslagerleiter Meng Yan, „ Wir werden dich nicht bei uns sterben lassen, sondern erst auf Befehl im Krankenhaus. Wir werden keine Verantwortung dafür tragen müssen. Es war ein Fehler, dass wir An Sengbiao (ein Praktizierender aus Daqing) wegen seinem schlechten Gesundheitszustand frei ließen. So einen Fehler werden wir bestimmt nicht mehr machen.” Der Mittelgruppeleiter Diao brüllte ihn einmal schäumend vor Wut an, „ Warum hältst du noch immer durch? Wenn du sterben willst, dann bitte schnell, damit wir endlich Ruhe vor dir haben.” Der Betreuer der zweiten Großgruppe Gao Zhonghai sagte hinterhältig zu den Straftätern,” Schreit ihn jeden Tag um Mitternacht an und ich versichere euch, dass er auf diese Weise nach einem Monat verrückt wird. ” Zu Li Yequan gewandt, sagte er: „ Ich bin nicht sicher, ob du irgendwann freigelassen wirst, aber ich kann dich hier völlig zerstören lassen. ”

Wenn wir auf alle politischen Bewegungen, ausgeführt von der KPC zurückblicken, ist leicht festzustellen, wie viele unschuldige Menschen unter ihrer Führung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Insgesamt 80 Millionen Chinesen starben in der Hand der KPC. Mehr als 11 Millionen Menschen haben eine weise Entscheidung getroffen und sind aus der KPC auszutreten. Sollten sie, liebe Leser, immer noch ihre Hoffnung in die KPC setzen, dann wachen sie schnell auf! Die KPC ist nicht China. Erst ohne die KP kann das chinesische Volk frei leben und können die Chinesen wieder den Segen von „Oben” erhalten. Falun Gong will diese menschenverachtende KPC nicht stürzen. Es ist die KP selbst, die durch ihr Tun ihren Untergang auswählt. Selbst wenn die KPC ihre Macht verliert, will Falun Gong nicht an die Macht kommen. Falun Gong ist und bleibt eine traditionelle Kultivierungsschule.