Deutschland/Berlin: Ihr müsstet durch die ganze Stadt ziehen, damit noch mehr Menschen von dieser grausamen Verfolgung erfahren! (Fotos)

(Minghui.de) Am 8. und 9. Juli 2006 haben Berliner Praktizierende am Potsdamer Platz, verstärkt durch eine Praktizierende aus Windeck bei Bonn, einen Informationsstand über die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierender in China organisiert. Es wurden nicht nur Flyer verteilt, sondern es wurden auch Folterszenen und Organentnahmeszenen nachgestellt und die Übungen vorgeführt. Es war das letzte Wochenende der Fußball WM in Berlin und es war an diesem Platz mit sehr viel Menschen zu rechnen. Und so war es dann auch. An beiden Tagen sind sehr, sehr viele Menschen an unserem Informationsstand stehen geblieben, haben sich Informationsmaterialien aushändigen lassen oder, teils intensive, Gespräche mit Praktizierenden geführt.




Besonders die Nachstellung der Organentnahme und die Folterszenen und -bilder weckten die Menschen regelrecht auf. Mit Megaphon erklärte ein Praktizierender die Situation, was auch eine sehr gute Wirkung zeigte. Alle Praktizierenden waren sich einig, dass dieser Infostand, so wie er präsentiert wurde, eine sehr gute Wirkung zeigte. Die vorbereiteten Flyer in sehr vielen Sprachen, gingen sehr schnell weg.

Hier nur einige Beispiele, was die Menschen uns mitteilten. Ein junger Mann, der Mitglied in der „Jungen Union” ist, wollte dieses Thema an einem der politischen Treffen seiner Gruppe vortragen.

„Warum hört ihr schon auf; ihr müsstet länger hier stehen!”

„Ihr müsstet durch die ganze Stadt ziehen und alle Menschen über diese Verfolgung informieren!”

„Viel Erfolg!”

„Wie können Menschen anderen Menschen so etwas antun?”

„Ich habe regelrecht Herzschmerzen, wenn ich das sehe. Ich möchte so sehr, dass das sofort aufhört.”

Dann passierte noch eine Szene mit einem chinesischen Bürger. Dieser Mann schaute eine ganze Weile gebannt auf die Schautafeln mit den Folterbildern und auf die Vorführung der Folterszene. Eine Praktizierende ging zu ihm, weil sie Interesse bei ihm vermutete und bat ihm Informationsmaterial an. Plötzlich wurde dieser Mann ganz laut und rief: „Alles Lüge, das ist alles eine Lüge. Ich wohne in China, so etwas gibt es dort nicht. Wohnen sie in China - nein. Aber ich wohne in China. Ich weiß, dass es so etwas dort nicht gibt. Ihr seid alle verrückt, alles Verrückte!” Dieser Mann ließ sich nicht beruhigen. Die Praktizierende fragte ihn, warum er so aufgebracht sei. Er solle sich doch erst einmal in Ruhe informieren. Er nahm jedoch kein Informationsmaterial an. Die umstehenden Menschen nahmen sehr wohl sein Gezeter wahr, aber niemand gab ihm recht.

Dann wechselte er die Straßenseite und blieb aber noch ein paar Minuten dort stehen und beobachtete alles aus sicherer Entfernung. Die Praktizierende sandte ihm aufrichtige Gedanken hinterher. Leider sind die armen chinesischen Bürger durch die jahrelange Gehirnwäsche durch die Kommunistische Partei China in ihrem Denken vergiftet. Wir hoffen aufrichtig, dass dieser Mann die Wahrheit doch eines Tages herausfinden kann.

Die Reaktionen der anderen chinesischen Menschen waren unterschiedlich; manche nahmen Infomaterial an, manche nicht. Wir hoffen, dass immer mehr Chinesen unsere Informationsmaterialien annehmen.

Für viele Praktizierende, die an dieser Informationsveranstaltung teilnahmen, war es mit neuen Erfahrungen verbunden und teilweise eine Herausforderung, egal ob jemand das erste Mal durch ein Megaphon sprach, sich das erste Mal auf einen Tisch für lange Zeit legte oder einen bösen chinesischen Polizisten spielte. Aber wir haben uns an diesem Wochenende gut koordiniert. Und so haben alle Praktizierenden etwas gegeben, aber auch viel bekommen.


Quelle: http://www.clearharmony.de/articles/200607/32601.html

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