Frau Li Guixiang's Unterkiefer ausgekugelt; nasalen Zwangsernährungsschlauch erst nach zwei Wochen entfernt

(Minghui.de) Mein Name ist Li Guixiang. Weil ich Falun Dafa ausübe, wurde ich für dreieinhalb Jahre ins Frauenzwangsarbeitslager in Qinghai eingewiesen. In dieser Zeit erlitt ich die verschiedensten Folterungen.

Bevor ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, war ich voller schlechter Gedanken und ebenso war mein Verhalten. Ich wusste nicht, warum ich lebte und wusste auch nicht, wie viel Schlechtes ich getan hatte.

Glücklicherweise lernte ich 1999 Falun Dafa kennen; ich war mit mir selbst streng und forderte mich nach den Anforderungen von Falun Dafa. Ich bemühte mich zu einem guten Menschen zu werden, und stets zuerst an andere zu denken, ganz gleich, wo ich auch war.

Bald begann die Verfolgung. Ich konnte einfach nicht begreifen, weshalb es mir nicht erlaubt sein sollte, ein guter Mensch zu sein, also appellierte ich. Die Konsequenz davon war, dass ich verfolgt wurde. Meine Familie zerbrach und ich wurde zu einer ”wichtigen Kriminellen” abgestempelt.

Ende 2001 besuchte ich einen Praktizierenden zu Hause im Gebiet Hainanzhou in der Provinz Qinghai. Nachdem mich jemand bei der Polizei gemeldet hatte, wurde ich von der Polizei festgenommen und in die lokale Strafanstalt eingesperrt. Aus Protest gegen die unrechtmäßige Misshandlung trat ich in den Hungerstreik. Als die Polizei sah, dass ich mehrere Tage nichts gegessen hatte, befahl sie vier männlichen Insassen, mich auf einen Stuhl zu drücken. Mit Essstäbchen stachen sie in meine Nase, öffneten dann mit den Essstäbchen meinen Mund und führten einen daumendicken Schlauch tief in meinen Magen ein. In diesem Augenblick konnte ich nicht mehr sprechen. Ich dachte, ich müsse sterben.

Ich weiß nicht, wie ich diese Tage überlebte. Der Winter im nordwestlichen China ist sehr kalt; der Wind geht einem durch Mark und Bein. Dennoch bekam ich von der Polizei keine Decke. Erst als meine Körpertemperatur stark nach unten ging, gaben sie mir eine Decke. Neun Tage später wurde ich von Leuten des Staatssicherheitsbüros im Gebiet Hainanzhou ins Qinghai Zwangsarbeitslager verlegt und zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Viele der Verbrechen, die im Qinghai Zwangsarbeitslager an Falun Gong Praktizierenden verübt wurden, sind bereits dokumentiert worden. Die Praktizierende Tan Yingchun starb dort aufgrund der Misshandlungen. Fan Lihong und Zhang Xuefeng wurden durch die Folter in den Nervenzusammenbruch getrieben.

Der ehemalige Leiter Xiang Jianmei, der frühere Chef der Verwaltungsbehörde Duan Hairong (jetzt stellvertretender Chef), der Instrukteur der 1. Brigade Wang Haijie, der Instrukteur der 2. Brigade Zhang Wenjing und der Beamte Li Hua befahlen Drogenabhängigen, mich 24 Stunden am Tag zu überwachen. Wenn ich die Übungen praktizierte, wurde ich mit vier Handschellen an ein Bett gefesselt. Wenn ich die Falun Gong Lehre laut rezitierte, fingen sie an, mich zu schlagen. Mit Klebeband oder einem Tuch verhinderten sie, dass ich schrie. Um gegen die Misshandlungen zu protestieren, trat ich in den Hungerstreik. Nach 12 Tagen begann der sogenannte „Arzt”, Chen Qinghua, des Gefängnisses mich einer Zwangernährung durch die Nase zu unterziehen. Fast 20 Mal führten sie diese Zwangsernährung durch. Nach der Prozedur konnte ich das Essen nicht im Magen behalten und spuckte Blut. Nichtsdestotrotz ließen sie den Schlauch fast zwei Wochen lang in meinem Magen. Als der Schlauch endlich herausgenommen wurde, war er schwarz.

Um mich am Praktizieren zu hindern, legten sie eine Hand und einen Fuß für mehrere Monate zusammen in Handschellen. Ich wurde zusehend schwächer. Schließlich, als ich kaum mehr zu leben schien, schickten sie mich nach Hause.

Als ich wieder Zuhause war, fing ich sofort mit dem Lernen der Falun Gong Schriften und dem Praktizieren der Übungen an. Sehr schnell erholte ich mich und ich wurde wieder gesund. Durch Falun Dafa bekam ich eine weitere Chance.

Ende August 2003 wurde ich von Leuten der Polizeistation Yunjiakou in der Stadt Xining festgenommen, weil ich über die Verfolgung gegen Falun Gong aufklärte. Ich protestierte gegen ihr rechtwidriges Verhalten und sprang aus einem hohen Gebäude. Ich wurde bewusstlos und konnte meinen Körper nicht mehr bewegen. Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich trotz des Vorfalls auf dem Weg ins Arbeitslager. Wieder einmal trat ich in den Hungerstreik. Nach 10 Tagen begannen sie mit der Zwangsernährung. Zwei Monate später renkte mir Chen Qinghua meinen Unterkiefer aus und goss mir das Essen in den Mund. Die Szene war so grausam, dass keiner es anschauen konnte.

2005 verließ ich mit einem verwundeten Körper das Arbeitslager. Dennoch schickten sie mir zwei Personen hinterher, die mir folgen sollten. Schließlich wiesen sie mich in eine Art Altersheim ein. Seitdem bin ich mittellos und obdachlos.


Leitung des Qinghai Zwangsarbeitslagers: Guifang
Stellvertretung: Xiang Jianmei, Duan Hairong
Politische Instruktion: Wang Haijie (wurde ersetzt durch Xu Zhenghua), Zhang Wenjing, Wang Junli, Li Hua
Verantwortliche für die Verfolgung Qian Zhihong, Gao Zhipeng, Liu Xia
Ehemaliger Teamchef, Li Caihong: 86-971-3964525 (jetzt in der Medizinischen Abteilung)