Vollmond gibt es nicht mehr(Foto)

(Minghui.de) Die Kommunistische Partei Chinas (KPC) verfolgen seit sieben Jahren Falun Gong Praktizierende und zerstören damit Familien oder reißen sie auseinander. An Festtagen wie das Mondfest können sie nicht wie üblich beisammen sein. Das Folgende berichtet über einer dieser Familienschicksale.

Vor kurzem wurde aus dem Frauenarbeitslager von Peking gemeldet, dass Frau Yang Xiaojing endlich aus der Haft entlassen wurde. Frau Yang ist die Frau von Herrn Cao Dong, der sich mit dem Vizepräsidenten der Europäischen Union Edward McMillan-Scott traf. Nach zweieinhalb Jahren Haft, sah Frau Yang endlich ihren Mann wieder. Doch währte dieser Moment nicht lange. Weil Herr Cao Dong sich mit Herrn McMillan-Scott getroffen hatte, entführten die Agenten der Pekinger Nationalsicherheitsbehörde ihn im Geheimen.

Nach der Eheschließung konnten Herr Cao und Frau Yang nur knapp über eine Woche das Eheglück genießen. Denn Herr Cao Dong wurde bereits acht Tage nach seiner Hochzeit am 20. November 2000 verhaftet und in verschiedene Haftzentren von Peking, darunter waren sieben Gefängnisse die eigens für zu Tode verurteilte Insassen und Verbrecher errichtet wurden, gefangen gehalten. Ein Gericht in Peking verurteilte ihn ihm März 2001 zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe. Herr Cao wurde anschließend in ein Gefängnis seiner Heimatgemeinde der Provinz Gansu eingesperrt, wo er fast zu Tode gefoltert wurde.

Frau Yang Xiaojing wurde am 20. Mai 2001 auf dem Rückweg von ihrer Arbeit festgenommen. Der lokale Beamte Wu Liya von der Jianguomen Polizeiwache führte die Verhaftung durch. Weil Frau Yang ihren Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht” nicht aufgeben wollte, schleppte Wu Liya sie in ein „legales Erziehungszentrum”, das in Wirklichkeit ein Gehirnwäschezentrum war und unter der Verwaltung des Dongchenger Bezirkskomitees der KPC steht. Frau Yang lehnte jegliche Kooperation mit den Beamten ab und wurde infolgedessen vier Tage später von der Polizei in das Dongcheng Bezirksgehirnwäschezentrum geschleppt und dort einen Monat lang gefangen gehalten. Sie verurteilten sie willkürlich zu 18 Monate Zwangsarbeit. Zudem unterzogen sie Frau Yang schwerer Folter in Tuanhe Zwangsarbeits-Zuweisungsabteilung in Peking und im Pekinger Frauenarbeitslager.

Die Chaoyang Bezirkspolizeibehörde verhaftete Frau Yang im April 2004 ein zweites Mal und verurteilte sie zu zweieinhalb Jahren Zwangarbeit. Sie wurde wieder in das Pekinger Arbeitslager für Frauen gebracht, wo „keine Maßnahme schlimm genug ist”, sie an Falun Gong Praktizierende anzuwenden. Die Politik im Arbeitslager fordert, dass alle im Arbeitslager inhaftierten Praktizierenden individuell „umerzogen” (1) werden sollten. Auch die Familienangehörigen und die Vorgesetzten bei der Arbeit werden miteinbezogen, um die Praktizierenden unter Druck zu setzen.

Die körperliche Folter umfasst Schlafentzug und für eine lange Zeit auf einem kleinen Hocker und auf kleine Plastikstühle für Kinder sitzen. Das Sitzen auf dem kleinen Hocker verursacht innere Muskelverletzungen im unteren Rückenbereich, an der Wirbelsäule und am Hals. Die Behörden des Arbeitslagers sperren die Praktizierenden vereinzelt in kleine dunkle Räume ein, wo sie auf einem kleinen Hocker sitzen müssen, während die Aufseher kaltes Wasser auf sie schütten. Praktizierende bekommen in der Regel nie genug zu essen. Dafür werden sie auf Befehl der Aufseher von Insassen geschlagen und beschimpft. Die Praktizierenden werden dazu gezwungen übermäßige Zwangsarbeit zu verrichten. Zudem müssen sie sich Videos anschauen und Bücher lesen, die Falun Gong attackieren und verleumden. Danach sollen sie ihr „Verständnis” über diese Lügen niederschreiben. Diese Art Gehirnwäsche an Praktizierenden wird mehrmals wiederholt. Die Wachbeamten schränken die Häufigkeit der Toilettenbenutzung für die Praktizierenden ein, so dass sie in die Hose urinieren müssen. Während der Menstruation bekommen die Praktizierenden keine Hygieneartikel. Frau Yang Xiaojing und viele andere Praktizierende erlitten täglich diese Art unmenschliche Behandlungen.

Als Herr Cao Dong nach viereinhalb Jahren der Qualen endlich wieder nach Hause durfte, war seine Frau nicht mehr da. Seine Schwiegereltern kamen ohne ihre Tochter finanziell kaum noch über die Runden. Herr Cao Dong unterstützte seine Schwiegereltern, indem er seine Frau im Arbeitslager besuchte und gleichzeitig eine Arbeit suchte. Herr Cao und seine Frau durften sich nur einmal im Monat sehen.

Herr Cao ist von Beruf Dolmetscher für Französisch und seine Frau Computeringenieurin. Als Ehepaar haben sie das Recht zusammen ein glückliches Leben zu führen, doch wie bei vielen anderen Falun Gong Praktizierenden werden auch sie wegen ihres Glaubens an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht” von der KPC verfolgt.

Herr Cao Dong und seine Frau blieben in ihrem Glauben an Falun Dafa immer standhaft.

Herr Cao Dong, Herr Niu Jinping und Herrn Nius zweijährige Tochter trafen Herrn Edward McMillan- Scott, der Vizepräsident der Europäischen Union, am 21. Mai, um ihm über die brutale Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden und ihren Familienangehörigen, darunter willkürliche Verhaftung, Gefangenschaft, Folter, Mord und Organraub an lebenden Praktizierenden, zu berichten. Die KPC rächte sich an ihm, indem sie Herrn Cao Dong heimlich festnahm. Sein derzeitiger Zustand ist nicht bekannt.

Herr Niu Jinping und seine junge Tochter erhalten regelmäßig Drohungen. Die Agenten des „Büros 610” (2), die Leute vom Straßenkomitee und die Polizei bewachen sie. Herr Nius Frau, Zhang Lianyang, wird immer noch im Pekinger Arbeitslager für Frauen gefangen gehalten.

Nun ist Frau Yang Xiaojing endlich wieder Zuhause, doch immer noch von ihrem Mann getrennt.

Viele andere Falun Gong Praktizierende und ihre Familien haben Ähnliches wie Frau Yang Xiaojing und ihr Ehemann erlitten. Die Verfolgung von Falun Gong ist eine schreckliche Katastrophe für die Menschheit.


Anmerkungen:

(1) „Umerziehung” ist eine oft verwendete Formulierung für Folter und Misshandlung, eine übliche Taktik im Versuch Falun Gong Praktizierende dazu zu bringen, ihren Glauben zu widerrufen.

(2) " Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.