Sich gegenüber chinesischen Landsleuten gütig verhalten

(Minghui.de) Es ist schon mehr als sieben Jahre her, dass Jiang Zemin und seine Komplizen in der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) mit der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden anfingen. Am 20. Juli 1999 begann die Verfolgung. Viele gutherzige Menschen empfinden gegenüber den Falun Gong-Praktizierenden, die grausam verfolgt werden, Mitgefühl. Doch sie können es nicht verstehen und haben keinen Bezug dazu, dass Falun Gong-Praktizierende weiterhin der Gefahr die Stirn bieten und ihre eigene Freiheit und sogar ihr Leben riskieren, um die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong aufzuzeigen und die Lügen der KPC und ihre Hasspropaganda gegen Falun Gong bloßzustellen. Einige Menschen denken, dass es sich um einen bereits verlorenen Fall handelt und man sich unnötigerweise Probleme einfängt.

In Wahrheit erklären wir Falun Gong-Praktizierenden unseren Landsleuten die Hintergründe der Verfolgung nicht, weil wir unserem Kummer und unserem Ärger Luft machen wollen. Wir wollen auf keinen Fall Helden sein. Das heißt nicht, dass wir nichts zu verlieren haben oder dass wir den Wert der Freiheit und des Lebens nicht kennen. Wir sind aus einem einzigen Grund gewillt, unsere eigene Freiheit und unser eigenes Wohlergehen und Leben zu riskieren, um weiterhin das chinesische Volk über die Fakten aufzuklären, und zwar nur aus diesem Grund allein: aus Güte gegenüber unseren chinesischen Landsleuten.

Vom ersten Tag an lehrte uns unser verehrter Lehrer Herr Li Hongzhi, rein und gütig zu sein. Wir sind aufgefordert, bei unserer Kultivierung „Selbstlosigkeit und Nächstenliebe” zu erreichen. Das ist genau der Grund, warum wir die Zukunft und das Wohlergehen von anderen Menschen über das unsere stellen.

Aus unserer Güte für die chinesischen Landsleute und den Rest der Welt heraus ist es für uns unmöglich, bequem zu Hause zu sitzen und zuzuschauen, wie Millionen von Mitpraktizierenden unter den Brutalitäten der bösartigen KPC leiden.

Seit dem 20. Juli 1999 führen Jiang Zemin und seine Komplizen in der KPC an gutherzigen Falun Gong-Praktizierenden die brutalsten körperlichen und seelischen Folterungen durch, die es je in der Geschichte gegeben hat, damit diese ihrem Glauben abschwören. In China werden zur Zeit mehr als 100 verschiedene Foltermethoden an Falun Gong-Praktizierenden angewandt. Darunter sind Schlafentzug über einen langen Zeitraum hinweg und das Schocken von Praktizierenden mit mehreren Hochspannungsstöcken gleichzeitig an sensiblen Stellen wie Mund, Brust, Achseln, Brüste und Genitalien über eine lange Zeit hinweg. Sie verwenden Handschellen und Fußfesseln auf alle Arten, wie zum Beispiel als „Pfeifen-Handschellen”, „Wolfszahn-Handschellen” und „Rücken-Handschellen”. Sie benutzen Gummischlagstöcke, Wolfszahnschlagstöcke, den Kerker, das Wasserverlies, das „Totenbett” und Sitzbretter, um Praktizierende zu foltern. Sie verwenden Lederpeitschen, Kupferdrähte, Stahlstangen, stachelige Pflanzen, zugespitzte Bambusstäbe und „das Seil zusammenbinden”, um Praktizierende zu foltern. Sie hämmern Metallnägel unter die Fingernägel der Praktizierenden, sie zwicken die Körper der Praktizierenden mit Zangen, sie ziehen die Fingernägel der Praktizierenden mit Zangen heraus und sperren sie in Einzelzellen ein. Sie zwingen die Praktizierenden, auf Metallstühlen zu sitzen, sie ernähren die Praktizierenden (mit nicht-medizinischen Plastikschläuchen) zwangsweise mit Pfeffersoße, Salzlösungskonzentrat, menschlichem Urin und Fäkalien. Sie spritzen den Falun Gong-Praktizierenden Drogen oder ernähren sie damit zwangsweise, wodurch ihrem Zentralnervensystem Schaden zugefügt wird. Es gibt noch viele andere Foltermethoden.

Seit Juli 2000 wurden Falun Gong-Praktizierende in China ständig gefoltert, verletzt, verkrüppelt und getötet. Trotz der Informationsblockade der KPC konnte immerhin bestätigt werden, dass bis zum 25. August 2006 mindestens 2.043 Falun Gong-Praktizierende durch Folter zu Tode kamen. 54,47 % von ihnen sind Frauen und 56,96 % von allen waren ältere Bürger. Im Durchschnitt werden jeden Monat 34 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden durch Folter bestätigt. Die Todesfälle ereignen sich in ganz China in über 30 Provinzen, autonomen Regionen und Landstrichen.

Im „Falun Gong Bericht 2002” heißt es: „Bei der Verfolgung von Falun Gong hat das Regime der Volksrepublik China bei der Gewalt gegen Frauen ein Extrem erreicht, zum einem im Überhandnehmen und zum anderen in der Grausamkeit gegenüber den Opfern. Die Brutalität der Polizei gegenüber Frauen ist so zügellos, dass nur sehr wenige von den Hunderttausenden von inhaftierten weiblichen Falun Gong-Praktizierenden vor jeglicher Art von Gewaltanwendung verschont bleiben. Dies zeigt sich unter anderem, dass sie zur Erniedrigung nackt ausgezogen werden (manchmal über einen langen Zeitraum hinweg), dass ihnen keine Hygienebinden erlaubt werden, dass sie sexuell erniedrigt werden und mit Vergewaltigung bedroht werden sowie in die Brüste und Genitalien geschlagen und gestoßen werden. In schwereren Fällen werden die weiblichen Praktizierenden von Polizisten vergewaltigt oder sogar von einer ganzen Gruppe von Polizisten nacheinander vergewaltigt, mit Elektrostöcken, die in die Vagina eingeführt wurden, geschockt, oder nackt ausgezogen und in Gefängniszellen mit männlichen Verbrechern geworfen. Eine Frau, die diese grotesken Folterungen überlebte, sagte: 'Man kann sich die finstere Natur der Polizei überhaupt nicht vorstellen.'”

Bis heute dauert die unbarmherzige Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden an. Darüber hinaus werden die Falun Gong-Praktizierenden in China weiterhin brutal behandelt. Wie könnten wir da wegschauen und diese Grausamkeiten ignorieren? Wir riskieren unsere persönliche Sicherheit und halten daran fest, die Fakten über die Verfolgung zu verbreiten, weil wir das Gewissen des chinesischen Volkes wachrütteln müssen, damit wir zusammen diese kaltblütige Verfolgung stoppen.

Aus einer anderen Perspektive gesehen ist es bedeutsamer, die Fakten über die Verfolgung von Falun Gong durch die KPC zu verbreiten, als die Verfolgung zu stoppen. Indem wir dies tun, versuchen wir mehr gutherzige Menschen vor der Verfolgung der KPC zu bewahren.

Seitdem die KPC im Jahr 1949 in China die Macht übernahm, verfolgt sie chinesische Menschen. Die Verfolgung eskaliert im Laufe der Zeit immer mehr aufgrund der brutalen Natur der KPC und weil das chinesische Volk schweigend zustimmt. Jedes Mal, wenn die KPC in den über vier Jahrzehnten ihrer Herrschaft gegenüber einer unschuldigen Gruppe aus dem chinesischen Volk ihren Schlagstock oder ihre Klinge schwang, wagte es kein Opfer, aufzustehen und dem ein Ende zu setzen und auch nicht, die Verbrechen der KPC bekannt zu machen. Die Opfer stimmten schweigend zu und durchlitten die Verfolgung. Eine derartige schweigende Zustimmung ermutigt die KPC nur in ihren Verbrechen. Die Folge ist eine immer skrupellosere und zügellosere Verfolgung. Wenn man in der Geschichte zurückblickt, dann hat die Tatsache, dass die KPC 100 Millionen Falun Gong-Praktizierende in China verfolgen kann, etwas damit zu tun, dass das chinesische Volk seit über vier Jahrzehnten schweigend zustimmt. Stillschweigende Zustimmung schürt nur die Bösartigkeit der KPC. Wenn man dies bedenkt, dann kann es sein, dass die KPC morgen noch mehr chinesische Menschen verfolgt, wenn wir es nicht schaffen, dass wir die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden durch die KPC aufdecken und diese Verfolgung stoppen. Wir können es nicht ertragen, zuzusehen, wie andere Menschen auch noch die gleiche Verfolgung erleiden, die wir erleiden mussten.

Aus Gutherzigkeit für das chinesische Volk und den Rest der Welt können wir nicht einfach müßig herumsitzen und zusehen, wie Jiang Zemin und seine Komplizen in der KPC die Zukunft des chinesischen Volkes ruinieren, indem sie weiterhin Falun Gong-Praktizierende verfolgen.

An der Oberfläche sind die Opfer der Verfolgung Falun Gong-Praktizierende. In Wirklichkeit ist das nicht so. Alle Menschen sind der Meinung, dass die moralischen Maßstäbe der Gesellschaft absinken und viele Menschen sinken mit ihnen ab. Die Praktizierenden kehren diesen Trend um, indem sie gute Menschen sind. Daher verbessern sich die moralischen Normen, die die Gesellschaft stabilisieren helfen. Wenn durch die Verfolgung verboten werden könnte, dass diese Menschen an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben, wer würde dann gutherzig sein wollen? Wer würde denn überhaupt ein guter Menschen sein wollen? Wie könnte die Gesellschaft moralische Normen und ein soziales Gewissen aufrecht erhalten? Wenn sich die Menschen nur um sich selbst kümmern und kein Schuldgefühl haben, wenn sie sich schlecht verhalten, wie können wir uns dann sicher fühlen? Was wird mit dem Glück passieren? Daher sind die Falun Gong-Praktizierenden nicht die einzigen Opfer, sondern das gesamte chinesische Volk einschließlich der Täter der Verfolgung und der Rest der Menschheit sind Opfer. Da die Praktizierenden an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben, geht es überhaupt icht, dass sie in solch einer Lage nichts tun.

Aus Gutherzigkeit gegenüber unseren chinesischen Landsleuten und dem Rest der Welt können wir es nicht ertragen, zuzusehen, wie die Menschen zur Hölle verdammt sind, weil sie den Lügen der KPC zum Opfer gefallen sind oder teilgenommen haben an der Verfolgung von guten Menschen, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben.

Viele Menschen glauben, dass es eine ewige Wahrheit ist, dass das Gute schließlich mit Gutem vergolten wird und das Böse schließlich auf Vergeltung trifft. Ganz egal, wie ihre Einstellung gegenüber Falun Gong ist, achten die meisten Menschen die Werte Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, welche die Essenz der traditionellen chinesischen Kultur und die Essenz der Menschlichkeit sind. Andererseits, was bedeutet es eigentlich, gegen Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu sein? Ist man dann nicht für Lügen, Boshaftigkeit und Gewalt?

Wenn man glaubt, was Jiangs Regime sagt und daher Falun Gong und Falun Gong-Praktizierende nicht mag, handelt man dann gut oder schlecht? Da Gutes mit Gutem und Böses mit Bösem vergolten wird, was wird dann auf jeden Menschen in der Zukunft zukommen? Ist es nicht so, dass unsere Verfassung den Menschen das Recht zugesteht, an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu glauben, auch wenn jemand nicht daran glaubt? Wenn man also auf der Freiheit und den Rechten der Menschen herumtrampelt, ist das dann gut oder schlecht? Was wird so jemanden erwarten? Wie können also Falun Gong-Praktizierende, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben, zusehen, wie Menschen getäuscht und benutzt werden und sich selbst und ihren Familien weh tun, ohne dass sie ihnen erklären, wie sich alles in Wahrheit verhält?

Herrscher des römischen Reiches verfolgten wiederholt die gutherzigen Christen. Indem sie das taten, brachten sie schreckliche Nöte über das römische Reich, die schließlich das Reich zerstörten.

Laut Geschichte verfolgte der römische Tyrann Nero zwischen 53 und 68 nach Christus die Christen. Nero setzte Rom in Brand und zeigte mit dem Finger auf die Christen. Um den Hass der Menschen auf die Christen noch mehr anzuheizen, ließ Nero römische Theoretiker erfundene bösartige Geschichten über die Christen verbreiten, wie zum Beispiel, dass sie Babies töten, ihr Blut trinken und ihr Fleisch essen würden, wenn sie Gott verehren. Sie verbreiteten auch das Gerücht, dass die Christen alkoholabhängig seien und Inzucht begehen würden. Sie projizierten alle Sünden und Untaten der römischen Gesellschaft auf die Christen. Nero ließ sogar eine große Anzahl lebendiger Christen in die alten römischen Stadien werfen und verfütterte sie an hungrige Löwen. Die alten römischen Magnaten lachten herzhaft, wenn sie zusahen, wie die Christen von den Löwen zerfleischt und verschlungen wurden. Die nachfolgenden römischen Herrscher wie Mark Aurel, Decius and Diocletian setzten die Christenverfolgung fort. Auf die Verfolgung folgten schlimme Plagen. In der letzten Plage erlitten alle Verfolger und ihre Komplizen karmische Vergeltung und starben. Diese letzte Plage verbreitete sich in den anderen Teilen von Europa. Der schwere Blutzoll der Römer war schließlich die Ursache dafür, dass das römische Reich zusammenbrach. Die gutherzigen Menschen, die sich an der Christenverfolgung nicht beteiligten, wurden von den tödlichen Plagen nicht berührt.

Die Geschichte wiederholt sich oft. Seitdem Jiang Zemin im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong begann, ereignen sich ständig natürliche Katastrophen in China. Wenn man darüber nachdenkt, erinnert es dann nicht an die Plage des römischen Reiches? Ist es nicht so, dass der Himmel die Verbrecher warnt wegen ihrer Grausamkeiten gegenüber Falun Gong-Praktizierenden? Tatsächlich erlitten seit Juli 1999 viele an der Verfolgung beteiligten Chinesen zusammen mit ihren Komplizen karmische Vergeltung. Medien außerhalb von China berichteten über diese Fälle. In China wissen die Menschen nichts darüber, weil das KPC Regime den Informationsfluss in das Land und innerhalb des Landes blockiert. Falun Gong-Praktizierende wollen nicht, dass noch mehr Menschen bestraft werden, treten daher heraus und riskieren ihr Leben, um das Gewissen und die aufrichtigen Gedanken der Menschen zu erwecken.

Wie alle anderen auch haben Falun Gong-Praktizierende Familien, wissen um den Wert der Freiheit und wünschen sich ein glückliches Leben. Falun Gong-Praktizierende kennen den Preis, den sie zahlen müssen, wenn sie bei der Regierung appellieren und den Menschen die Fakten der Verfolgung erklären. Wen wir durch unser Leiden viele Mitmenschen aufwecken können, so dass sie eine helle Zukunft vor sich haben, denken wir, dass dies unsere Bemühungen wert ist.

Ein Falun Gong-Praktizierender schrieb einmal in einem offenen Brief: „Liebes Land, wir wünschen uns, dass in unserem Vaterland wieder moralische Normen eingesetzt werden können und die Menschen sich gegenseitig wieder mit Güte behandeln. Nur das kann unserem Land Hoffnung bringen. Wegen der Zukunft unseres Landes bitten wir darum, dass Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht die Position bekommen, die sie verdienen. Wir möchten die Ungerechtigkeit und die Grausamkeit, die wir erlitten haben, nicht hervorheben, vielmehr werden wir es nicht bedauern, wenn wir mehr chinesische Menschen durch unser Opfer zu aufrichtigen Gedanken und einem Gewissen erwecken.”

Wir hoffen, dass das ganze chinesische Volk und der Rest der Welt eine gute Zukunft hat. Dieser Wunsch kommt aus den Herzen der Falun Gong-Praktizierenden.