Praktizierender eines wahren Kultivierungsweges werden

Erfahrungsbericht auf der Europäischen Fa-Konferenz in Warschau

(Minghui.de) Grüße an den verehrten Meister, Grüße an die Praktizierenden.

Durch die Tür gehen

Ich bin ein neuer Falun Dafa-Schüler. Vor 20 Monaten entdeckte ich diesen großartigen Kultivierungsweg, der Cousin meiner Frau machte mich mit Dafa bekannt. Ich bin in New York geboren und aufgewachsen, musste aber erst die ganze Strecke nach Tschechien reisen, um diesen großen Kultivierungsweg zu finden. Bevor ich Falun Dafa fand, hatte ich viele Dinge ausprobiert, ohne wirklich weiter zu kommen oder Ergebnisse zu erzielen. Ich hatte als Jugendlicher mit dem Christentum, dem Buddhismus, mehreren Wegen des New Age und sogar mit Schamanimus experimentiert, aber von diesen Wegen niemals wirklich etwas Substantielles erfahren oder erhalten. Zwei Jahre bevor ich auf Falun Dafa traf, hatte ich viele buddhistische Bücher gelesen, einige Meditationen gemacht, Dankgebete durchgeführt und versucht, meinen Charakter bis zu einem gewissen Grad zu verbessern. Zu jener Zeit dachte ich, dass ich es ziemlich gut machen würde, ich hatte eine hohe Meinung über meine Fortschritte. Wie blind ich doch war! Ich hatte keine Ahnung, dass bald eine solch tiefgehende und mächtige Lehre in mein Leben treten würde, eine Lehre, die so umfassend, wundervoll und doch so einfach ist, eine Lehre, die den Charakter und die Seele eines Menschen vollständig revolutioniert.

Erste Erfahrungen mit der persönlichen Kultivierung

Nachdem mich der Cousin meiner Frau ins Dafa eingeführt hatte, begann ich sofort damit, die Übungen täglich zu praktizieren. Gleich zu Beginn konnte ich ein kraftvolles Energiefeld um mich herum spüren und die Präsenz unseres großen Meisters wahrnehmen, was mich anspornte, weiter zu kommen. Zusätzlich wurde mein Körper gereinigt, genau wie es im Buch „Zhuan Falun” beschrieben wird. Ich wachte jeden Tag schweißgebadet auf und mein Körper stieß all die schlechten Dinge aus, die sich so lange angesammelt hatten. Die Veränderungen in meinem Leben ereigneten sich unmittelbar und vielfältig. Knieprobleme, die ich jahrelang gehabt hatte und die mich am Laufen und anderen sportlichen Aktivitäten gehindert hatten, waren schnell verheilt. Tatsächlich nahm ich nach sechs Monaten Kultivierung an einem Triathlon teil, nachdem ich zuvor vier Jahre lang nicht hatte laufen können. Hautausschläge, die mich jahrelang geplagt hatten, heilten ab. Nach nur einem Monat mit Falun Dafa hörte ich schließlich nach dreizehn Jahren mit dem Rauchen auf. Ich hatte erheblich mehr Energie und mein Geist und mein Körper waren voller Kraft. Dann waren da noch so viele geistige und spirituelle Veränderungen. Ein großer Wandel, den ich früh bemerkte, war die Geduld mit meiner Tochter. Vor dem Erhalt von Dafa war ich in dieser Hinsicht durchschnittlich, nicht allzu schlecht, nicht allzu gut. Wie viele Menschen fühlte ich Stress oder Ärger, wenn meine Tochter als Baby ständig schrie.

Nach nur drei Monaten des Praktizierens empfand ich keinen Stress mehr, wenn sie schrie, sondern nur noch Barmherzigkeit. Für mich war das ein großer Schritt vorwärts, als Vater und als Mensch. Meine Organisation zu Hause und bei der Arbeit verbesserte sich sehr, kurz nachdem ich Dafa kennen gelernt hatte. Zuvor war jeder Tag in gewisser Hinsicht anstrengend gewesen, weil ich meine Zeit nicht gut eingeteilt hatte. Jetzt aber begann ich jeweils Montag morgens die Arbeit der ganzen Woche vorzubereiten. Deshalb verlief meine Arbeitswoche angenehmer und mein Geist wurde ruhiger. Im Geschäft (ich bin Mitinhaber einer Sprachschule) fing ich an, schnell wichtige spirituelle Prinzipien zu verstehen, und war in der Lage, sie zu nutzen und Verbesserungen in meiner Firma herbeizuführen. Auch meine Selbstdisziplin und meine Arbeitsleistung verbesserten sich sehr. Nach einigen Monaten des Praktizierens begann ich, die meiste Zeit meiner Freizeit damit zu verbringen, mich selbst zu verbessern, zu üben oder anderen zu helfen. In der Vergangenheit hatte ich mehr Erholung gebraucht, mir Filme angesehen und mich entspannt. Nachdem ich Falun Dafa gelernt hatte, konnte ich mich am Wochenende an einen Tisch setzen und einige Stunden lang eine Sprache lernen, anstatt mir einen Film anzusehen. Ich wurde auch ein besserer Mensch und begann, mich nach Gelegenheiten umzusehen, anderen zu helfen, beispielsweise meiner Großmutter, die alleine lebt und Hilfe benötigt.

Im darauffolgenden Jahr arbeitete ich mich von Eigensinn zu Eigensinn durch, legte Schicht um Schicht all diesen Schmutz ab: das Rauchen; das Anschauen von Pornos; das Lügen; den Wunsch, dass mich andere mögen und bewundern; den Eigensinn der Faulheit; den Eigensinn auf Geld; auf menschliche Unterhaltung; darauf, Dinge aufzuschieben. Ich bin unserem Meister so dankbar dafür, dass er uns eine Lehre gebracht hat, die Menschen wirklich zu hohen Ebenen anleitet. Es ist einfach erstaunlich, dass es so eine unschätzbare Lehre wirklich gibt.

Anfangen, die Menschen über die wahren Umstände aufzuklären

Nachdem ich Dafa sechs Monate lang praktiziert hatte, entwickelte sich bei mir der Wunsch, an Aktivitäten zur Aufklärung der wahren Umstände der Verfolgung teilzunehmen. Ich begann mit einigen kleinen Hong Fa Aktivitäten, wie Flyer in Briefkästen zu werfen und meinen Schülern, meiner Familie und meinen Kollegen über die Verfolgung und von Dafa zu erzählen. Nach einigen Monaten begann meine kleine Tochter, mir dabei zu helfen. Sie zeigte ihre sehr starke Verbindung zu Dafa schon ab dem frühen Alter von elf Monaten. Als sie das Foto des Meisters das erste Mal sah (sie war elf Monate alt), öffneten sich ihre Augen weit und waren voller Begeisterung. Sie zeigte auf das Bild und rief aufgeregt: „Vater! Vater! Es ist Vater!” Auch wenn sie das „Zhuan Falun” öffnete, zeigte sie auf die Worte, blätterte die Seiten um und rief: „Vater! Vater!” Danach griff sie immer nach Exemplaren des „Zhuan Falun” und gab sie mir und meiner Frau, um uns zum Lesen zu ermutigen. Wenn sie die Kurse des Meisters im Fernseher sah, umarmte sie den Fernseher und küsste das Bild des Meisters. Wenn sie spielte, wollte sie vor dem Bild des Meisters an der Wand spielen, so dass er sie sehen konnte. Als meine Tochter 18 Monate alt war, begann sie mir zu erzählen, welche Dörfer die Flyer am nötigsten bräuchten, indem sie mir sagte, dass der Meister nicht hier sei und keine Flyer verteilen könne. Sie war wirklich unglaublich.

Nach einem Jahr des Praktizierens wurde ich Korrekturleser und Sprecher von NTDTV. Am Anfang war es wirklich schwierig. Ich hatte viele geistige Blockaden bezüglich Technik und Computer, aber schließlich lernte ich, was ich benötigte, um starten zu können. Seitdem las ich Korrektur und half anderen Praktizierenden, ihre englischen Berichte zu korrigieren. Nach einem Jahr begann ich auch, Dafa Musik zu schreiben. Einige Monate, nachdem ich mit dem Praktizieren im Dafa begonnen hatte, hatte ich mit der Musik aufgehört, weil ich sie nicht mehr benötigte. In der Vergangenheit hatte sie mir geholfen, mich vollständiger zu fühlen, oder genauer, die Komplimente und Aufmerksamkeit der Menschen hatten die Wirkung gehabt, dass ich mich vollständiger und wichtiger gefühlt hatte. Nachdem ich Dafa erhalten hatte, brauchte ich das nicht mehr länger. Ein Jahr später begann ich, wieder Musik zu schreiben, unter der Bedingung, dass es meine Arbeit bei den anderen Projekten für Dafa nicht beeinträchtigte. Ich schrieb über die Verfolgung.

Nach der Teilnahme an der Fahui in New York im April 2007 war ich sehr viel mehr daran interessiert, bei der Aufklärung der Menschen über die Verfolgung weiterzukommen und zwar aus zwei Gründen: Den Meister bei der Fa-Konferenz zu sehen und andere Praktizierende zu sehen, die sich beim Radio „Sound of Hope”(SOH) beteiligen. Den Meister auf der Konferenz zu sehen, war eine unglaublich schöne Erfahrung gewesen und eine, die ich niemals vergessen werde. Unserem großen Meister so nahe zu sein, die große Barmherzigkeit und Freundlichkeit um ihn herum zu spüren, war wirklich inspirierend. Nachdem der Meister die Konferenzhalle verlassen hatte, war mein Geist vollständig leer, vollständig frei von menschlichen Gedanken, wirklich rein. Es war wirklich kraftvoll. Bei der Konferenz half mir eine Praktizierende vom SOH, einen guten Sitzplatz zu bekommen. Ich glaube, unser Zusammentreffen war arrangiert, um mir dabei zu helfen, zu den anderen Praktizierenden aufzuschließen. Die Praktizierende brachte mir viele Dinge im Zusammenhang mit Medien bei und ermutigte mich, indem sie mir Ideen für neue Projekte und für das Mitwirken bei anderen Dingen vermittelte. Einige Monate nach unserem Treffen begann ich, bei SOH einen wöchentlichen Englischkurs zu geben. Zusätzlich lese ich immer noch Korrektur und arbeite als Sprecher bei NTDTV, aber ich weiß, dass ich bei all diesen Dingen noch besser und professioneller werden muss.

Schlussbemerkung

Abschließend betrachtet lässt sich mein jetziges Leben nicht mit meinem Leben vor Beginn des Praktizierens im Dafa vergleichen. Die Qualität der Kultivierung, das ständige Vorankommen und die Selbstverbesserung ist um Lichtjahre besser als das, was ich vorher gemacht habe. Wenn ich mich rückblickend betrachte, sehe ich, dass ich damals eine verlorene Seele war im Vergleich zu den Erkenntnissen und der Klarheit der Kultivierung, die ich jetzt spüre. Es ist ein unvergleichlicher Segen, jeden Morgen aufzuwachen und zu wissen, dass ich ein Schüler des großen Weges von Falun Dafa bin. Obwohl ich wirklich versuche, mich selbst zu erhöhen, so weiß ich doch, dass ich einen sehr langen Weg zu gehen habe. Allerdings weiß ich jetzt, dass das Ziel erreichbar ist, weil ich mich in diesem aufrichtigen Fa kultiviere, das Menschen wirklich zu hohen Ebenen anleitet. Zum Abschluss hier ein Zitat unseres großen Meisters, an das ich oft denke, wenn ich Schwierigkeiten habe, irgendeinen meiner Eigensinne abzulegen.

Aus „Essentielles für weitere Fortschritte I”, unter der Überschrift „Wahre Kultivierung”:

„Ihr seid von der heiligen und unvergleichlich schönen Welt heruntergefallen, weil ihr auf jener Ebene Eigensinn hattet. Ihr seid in die in Vergleich zu anderen Welten schmutzigste Welt hineingefallen, wollt euch aber nicht schnell zurückkultivieren und haltet das Schmutzige in der schmutzigen Welt noch fest. Es tut euch noch so weh, wenn ihr davon ein bisschen verliert. Wisst ihr eigentlich, dass ein Buddha unter den gewöhnlichen Menschen gebettelt hat, nur um euch zu erlösen? Ich öffne heute wieder ein großes Tor und gebe euch das Dafa weiter, um euch zu erlösen. Ich habe mich nicht bitter gefühlt, weil ich dadurch Unzähliges erleiden musste. Was gibt es denn noch, worauf ihr nicht verzichten könnt? Könnt ihr das, was ihr nicht aufgeben könnt, in die Himmelsreiche mitnehmen?” (22.05.1995)


Rubrik: Fa-Konferenzen