Als Herr Wang Bai das wahre Gesicht der Kommunistische Partei Chinas erkannte, trat er öffentlich und unter seinem richtigen Namen aus der Kommunistischen Partei und der Jungendliga aus.

(Minghui.de) Herr Wang Bai arbeitete in der städtischen Lebensmittelkonservenfabrik Qionghai in der Provinz Hainan. Nun verlor er sein ganzes Vertrauen in die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Vor kurzem trat er über die Webseite von „The Epoch Times” unter seinem richtigen Namen aus der Jugendliga, in der er seit seiner Jungendzeit Mitglied war, aus und gab darüber hinaus in einer separaten Erklärung seinen Austritt aus der Kommunistischen Partei bekant. In einem Interview erklärte er: „Die KPCh kontrolliert alle Medien. Um Falun Gong zu verleumden, verwendet sie alle möglichen gemeinen Mittel, wie zum Beispiel die Inszenierung der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Um das chinesische Volk geistig zu versklaven, benutzen die Medien auf dem Festland dieselben Mittel wie die KPCh. Ich habe meinen Glauben an die chinesische Regierung verloren, denn ich durschaue sie jetzt. Sie ist nicht qualifiziert, um das chinesische Volk zu repräsentieren.”

Wang Bai arbeitete ursprünglich im Verkaufsteam der städtischen Lebensmittelkonservenfabrik Qionghai in der Provinz Hainan. Vor 1996 war der Export dieser Fabrik für die Regierung eine wesentliche Steuereinnahmenquelle. Der mächtige Huandao Konzern vergrößerte die Fabrik auch noch, damit sie mit ihren Kapital an die Börse gehen konnte. Allerdings ging der Huandao Konzern in nur wenigen Jahren Bankrott. So wurden Wang Bai und mehr als 300 seiner Arbeitskollegen entlassen und sind bis zum heutigen Tag arbeitslos.

Wang Bai sagte: „In den 90er Jahren war die chinesische Wirtschaft wie eine Luftblase. Die Menschen, die Verwandte hatten, kauften sich Immobilien in Hainan und machten damit Gewinne. Zu jener Zeit stieg der Grundpreis schnell in die Höhe. Ein Betrieb musste gute Geschäfte machen, wenn er an der Börse ernst genommen werden wollte. Wang Fusheng, ein Beamter der Staatspolizei, übernahm die Position des Verwaltungsratsvorsitzenden und des Rechtsvertreters. Er gehörte zu Jiang Zemins Gruppe, was ein offenes Geheimnis in unserer Gegend war. Der Huandao Konzern schloss sich der städtischen Lebensmittelkonservenfabrik Qionghai an und nannte sich von nun an „Hainan Wanquanhe Lebensmittelkonservenfabrik”. So wurde nur die Fassade gewechselt.

Wang Bai erzählte, dass die Positionen des Vorsitzenden und des Rechtsvertreters während der letzten Jahre von vielen verschiedenen Personen besetzt worden waren. Sie waren nur gekommen, um reich zu werden. Das Unternehmen hatte ein Stammkapital von ungefähr 70 Millionen Yuan (ca. 7 Mio. EUR), aber ein Bankdarlehen von 100 Millionen Yuan (ca. 10 Mio. EUR). Als es 2001 in Konkurs ging, waren auf dem Bankkonto nur noch 8 Millionen Yuan (ca. 800.000 EUR). Über 100 Millionen Yuan (ca. 10 Mio. EUR), die dem Staat gehörten, waren einfach verschwunden.

Derzeit besucht Wang Bai Verwandte in Taiwan. Jeden Tag geht er in die Buchhandlung und liest dort Bücher und Zeitungen. Dort liest er auch die „Epoch Times”, welche furchtlos über die Tyrannei berichtet und es wagt, die Unterdrückung von Falun Gong und jegliche Missachtung der Menschenrechte zu veröffentlichen. Da er die Zeitung liest, durchschaut er immer deutlicher die miesen Tricks der KPCh. Aufgebracht sagte Wang Bai: „Seit 20 Jahren berichten die Zeitungen täglich über Reformen und über die Öffnung der Politik und wie das chinesische Bruttosozialprodukt alle vorherigen Jahre übertrifft und wie sehr sich die Wirtschaft nach oben entwickelt. Aber was ist an ihr so großartig? Ist es großartig, dass korrupte Beamte Kapitalisten geworden sind und dass das Staatskapital in Privatkapital umgewandelt worden ist? Die Arbeiter haben keinen einzigen Vorteil daraus gezogen. Sie fürchten sich sogar, ins Krankenhaus zu gehen, wenn sie krank sind. Wenn die Familie nichts verdient, dann ist das eine echte Tragödie. Wenn sie kein Geld haben, werden sie trotz ihrer Krankheit aus dem Krankenhaus hinausgeworfen. Was ist das für eine Gesellschaft?!”

Wang Bai gab auch noch an, dass seine Reisegenehmigung nach Taiwan von der Ersten Organisationsabteilung der Stadt Qionghai bearbeitet wurde und er beauftragt worden sei, einen Kurs im Service-Center in Taiwan zu besuchen. Dort verlangten sie von ihm, dass er in Taiwan einen Vortrag über die Vorteile der Kommunistische Partei und dem Sozialismus halten sollte. Dann verlangten sie von ihm eine Gebühr von 300 Yuan, dafür bekam er nicht einmal eine Rechnung. Sie erklärten ihm, dass dieser Kurs „dem Land einen Dienst erweisen” wäre.

Er erzählte noch, dass ein über 60-jähriger Falun Gong-Praktizierender, den er in Taiwan getroffen hätte, wie ein 40-Jähriger ausgesehen habe. Nachdem er außerhalb Chinas die wahren Umstände erfahren hatte, dachte er lange nach und sagte dann: „Warum fürchtet sich so eine mächtige politische Partei wie die KCPh vor einer im Vergleich zu ihr so winzigen Organisation?” [Anm. d. Redaktion: Falun Gong ist eine Kultivierungsmethode, es gibt keine feste Organisation]. Die Falun Gong-Praktizierenden machen ihre Übungen und wenn man nicht daran glaubt, dann praktiziert man eben nicht. Warum wollen sie sie vernichten? Das verstehe ich nicht! Jetzt denke ich oft über diese Frage nach. Ich habe das Gefühl, dass ich von der KPCh getäuscht worden bin.”

Wang Bai erzählte, dass es vor der Verfolgung viele Falun Gong-Praktizierende gegeben hatte. Zu einem Praktizierenden kamen zehn neue dazu, aus diesen zehn wurden bald Hundert und dann wurden es immer mehr. Als die Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden immer größer wurde, begann das kommunistische Regime mit der Unterdrückung. Daraufhin begannen die Falun Gong-Praktizierenden dagegen zu appellieren und die wahren Hintergründe über die Verfolgung zu erklären. Zunächst wurde diese Person gewarnt, dann wurde sie verhaftet und danach nach Hause geschickt, auch die Familie wurde benachrichtigt. Falls diese Person mit ihrem Appell fortfuhr, wurde ihr gekündigt oder ihr Einkommen wurde gekürzt und sie wurde entgegen dem Gesetz in ein Gefängnis geschickt, usw.

Wang Bai sagte auch, dass er vom Organraub, den das kommunistische Regime an den Falun Gong-Praktizierenden verübt, Bescheid wisse. Er kannte einen Studenten von der medizinischen Universität des Bezirks Haidian in Peking. Als dieser Ende November letzten Jahres von der Universität zurückkam, erzählte er, dass es im Norden einen Ort gäbe, an dem von noch lebenden Menschen Organe entnommen und profitabel verkauft würden. Er erzählte, dass in einer Unterrichtsstunde davon berichtet wurde.

Wang Bai sagte: „Die Kommunistische Partei Chinas kontrolliert die Medien. Um Falun Gong zu verleumden, verwenden sie derartig gemeine Mittel wie zum Beispiel eine inszenierte Selbstverbrennung. Die chinesischen Medien wurden das Werkzeug der KPCh zum Versklaven der Menschen. Ich habe meinen Glauben an die chinesische Regierung aufgegeben. Ich habe die Taten der KPCh gesehen. Sie kann das chinesische Volk nicht repräsentieren!” Dann sagte er, dass er mit seinem echten Namen aus der Kommunistischen Partei und aus der kommunistischen Jungendliga austreten möchte.

Wang Bai hofft auf ein schnelles Ende der KPCh, damit sich die Menschen wieder ihrer Menschenrechte und ihrer Freiheit erfreuen können und nicht mehr länger unter dem brutalen Regime der KPCh leiden müssen.

Laut der Aussage des „Servicezentrums für Austrittserklärungen” erfahren nun immer mehr Menschen über die Übeltaten der KPCh. Erst kürzlich quittierten an einem Tag 40.000 Menschen ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei Chinas, der kommunistischen Jugendliga und den Jungpionieren. Es gibt immer mehr tapfere Menschen wie Herr Wang Bai, die mit ihrem echten Namen austreten. Wenn es um den Willen der Menschen geht, wird die KPCh bald zusammenbrechen.