Liu Liang, ein 24-jähriger Falun Dafa-Praktizierender aus der Provinz Shandong, starb an den Folgen der Verfolgung

(Minghui.de) Der Falun Dafa-Praktizierende Liu Liang, 24 Jahre, wohnte in dem Dorf Da-He-Liu im Kreis Zhang-Ying, das zu der Stadt Jiao-Zhou, Provinz Shandong, gehört. Im Januar 1997 begann Liu Liang, Falun Dafa zu praktizieren.. Damals war er 14 Jahre alt und besuchte gerade die erste Klasse der Mittelschule. Auf Grund seiner Kultivierung im Falun Dafa wurde er ein guter Schüler und ein guter Sohn, der von allen geschätzt wurde. Am 20. Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas unter Befehl des damaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin, Falun Dafa zu verfolgen. Durch alle Medien, wie Fernsehen, Radio und Presse, wurde Falun Dafa in ganz China verleumdet. Liu Liang war damals siebzehn Jahre alt und auch er wurde verfolgt. Er sagte zu den anderen: „Wir können nicht mehr in Ruhe leben, die uns aufgezwungene Ungerechtigkeit muss bald beendet werden.” Mit diesem Gedanken fuhr er Ende Juli 1999 nach Peking, um dort bei der zentralen Instanz zu appellieren. Als Liu Liang aus Beijing zurück kehrte, warteten schon die Beamten des Dorfkomitees bei ihm zu Hause auf ihn. Der 17-jährige Liu Liang wurde direkt ins Polizeiamt gebracht und befand sich zwei Tage lang in Polizeigewahrsam.

In Dezember 1999 fuhr Liu Liang das zweite Mal nach Peking, um zu appellieren. Diesmal führte er den Passanten auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Übungen von Falun Dafa vor. Er wollte die schöne Seite von Falun Dafa zeigen und sagte zu ihnen: „Falun Dafa ist gut!” Liu Liang wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Danach brachte man ihn nach Shandong, wo er von der Polizei aus seiner Heimatstadt abgeholt wurde. In seiner Heimatstadt wollte ihn die Polizei zwingen, eine Erklärung zu schreiben, Falun Gong nicht mehr auszuüben und niemals wieder nach Beijing zu reisen, um zu appellieren. Liu Liang lehnte diese Forderung ab. Aus diesem Grund wurde er zwölf Tage in einen leeren Raum eingesperrt und überwacht. Ihm wurde der Schlaf entzogen sowie eine Gefängnisstrafe angedroht. Zum Schluss übten die Polizisten Druck auf Liu Liang´s Vater aus und ließen ihn 1500 Yuan „Kaution” zahlen. Dann wurde Liu Liang freigelassen.

Im Juli 2000 fuhr Liu Liang das dritte Mal nach Peking, um zu appellieren. Er hielt mit einigen Praktizierenden auf dem Platz des Himmlischen Friedens ein Spruchband hoch, worauf stand: „Falun Dafa ist aufrichtig”. Sie hielten das Spruchband drei Minuten lang hoch und einige Hundert Menschen konnten es sehen. Liu Liang wurde wieder inhaftiert und ins Untersuchungsgefängnis der Stadt Chang-Ping gebracht, wo mehrere Falun Gong-Praktizierende eingesperrt waren. Sie wurden von den Polizisten immer wieder beschimpft und geschlagen. Die Polizisten folterten Liu Liang am Arm mit glühenden Zigaretten und schlugen ihm mehrmals ins Gesicht.
Liu Liang wurde drei Tage ins Untersuchungsgefängnis in der Stadt Chang-Ping eingesperrt und von Polizisten aus seiner Heimatstadt wieder zurückgebracht. Man fesselte ihn einen ganzen Nachmittag auf einen Baum und sperrte ihn für 15 Tage ins Polizeigefängnis. Zu dieser Zeit war Liu Lang achtzehn Jahre alt.

Ende September 2006 wurde Liu Liang wieder von den Polizisten des „Büro 610” verhaftet und 15 Tage im Polizeigefängnis in der Stadt Jiao-Zhou gefangen gehalten.

Im Mai 2007 kamen Beamte des „Büro 610” aus der Stadt Qing-Dao extra in die Stadt Jiao-Zhou und hielten dort eine Konferenz ab. Auf dieser Konferenz wurde die Anweisung gegeben, Liu Liang zu verurteilen.

Am 5. Juni kamen sechs Polizisten in Zivilkleidung zu Liu Liang´s Wohnung. Liu Liang war nicht zu Hause. Die Polizisten wiesen sich den Eltern gegenüber nicht aus und durchsuchten einfach die Wohnung. Währendessen machten sie Filmaufnahmen und behaupteten, dass es für das Gericht sei.

Am 6. Juni wurde die Wohnung von Liu Liang´s Eltern von bewaffneten Polizisten überwacht. Die Polizisten suchten die Nachbarn auf und fragten sie aus, ob sie Liu Liang gesehen hätten.

Am 7. Juni fanden die Nachbarn den Leichnam von Liu Liang und sein Motorrad in einem Brunnen. Die Nachbarn riefen die Polizei, die später in drei Polizeiwagen ins Dorf kam.

Danach besuchte Wang Ronghai, der Vorsitzende des „Büro 610” in der Stadt Jiao-Zhou die Eltern von Liu Liang. Die Polizisten wollten Liu Liangs Tod als Selbstmord darstellen. Sie übten Druck auf die Eltern aus, den Tod von Liu Liang „unter der Hand” zu lösen. Die Eltern sollten am Vormittag des 13. Juni zum Polizeiamt im Kreis Zhang-Ying gehen und dort über die Entschädigung sprechen.

Bislang ist noch ungewiss, ob Liu Liang von den Polizisten so lange gefoltert wurde, bis er starb. Wurde er danach in den Brunnen geworfen oder handelte es sich um einen Unfall? Jagten die Polizisten Liu Liang und fiel Liu Liang unglücklicherweise in den Brunnen? Allerdings sind zwei Tatsachen klar: Erstens handelt es sich um keinen Selbstmord. Am 5. Juni erfuhr Liu Liang von der Durchsuchung der Wohnung, deshalb versteckte er sich bei einem Bekannten. Danach ging er nach Hause und war seitdem verschwunden. Zweitens hat das „Büro 619” der Stadt Qing-Dao und Jiao-Zhou Liu Liang´s Tod direkt verursacht.

Wir werden dem Tod von Liu Liang bis zum Ende verfolgen. Die Täter werden nach dem Gesetz verurteilt werden! Alle Falun Dafa-Praktizierenden in der Stadt Jiao-Zhou sollen bitte aufrichtige Gedanken aussenden: Vernichtet die Arrangements des „Büro 610”. Die Olympischen Spiele 2008 in China sollen nicht benutzt werden, um Falun Dafa-Praktizierende zu verfolgen. Vernichtet alle bösen Lebewesen und Faktoren, die daran beteiligt sind.