Menschliche Gefühle verursachen Probleme: Die Kraft der aufrichtigen Gedanken

(Minghui.de) Ende 1994 habe ich begonnen, Falun Gong zu praktizieren. Nun bin ich 66 Jahre alt. Mein Leben war von Anfang an eine Katastrophe, ich kannte das Gesetz von Ursache und Wirkung nicht und war voller Neid gegenüber den Menschen, die glücklich waren. Mein Leben war geprägt von Ärger, Hass, Missgunst, Eifersucht und von Konkurrenz betontem Denken. Als ich in das Erwerbsleben eintrat, konnte ich mich aufgrund meiner Schmerzen im Bauch und der Gallenblase keines einzigen Tages ohne Schmerzen erfreuen. Jeden Monat musste ich ein bis zwei Mal ins Krankenhaus, wo mir Schmerzmittel injiziert wurden. Mein Leben war während dieser Jahre schlimmer als der Tod.

Nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Gong begonnen hatte, durchlebte ich mehrere große Reinigungsprozesse, bei denen das Karma beseitigt wurde. Manchmal verlor ich durch die starken Schmerzen das Bewusstsein, doch aufgrund meines starken Glaubens an den Meister konnte ich die Prüfungen bestehen. Später erlebte ich zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, schmerzfrei zu sein. Das Gehen erforderte kaum mehr eine Anstrengung. Jene, die mich kennen, wurden Zeuge der Kraft von Falun Dafa. Ich gelobte, dem Meister den ganzen Weg nach Hause zu folgen.

Teil I

Nach dem 20. Juli 1999 startete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), welche die Medien kontrolliert, eine tägliche Verleumdungskampagne gegen unseren Meister im Fernsehen. Darüber war ich sehr verärgert: „Mein Meister ist so aufrichtig und das Fa ist so großartig, wie kann die KPCh Falun Gong verfolgen und die Praktik verbieten?” Ich sagte in meinem Herzen zum Meister: „Meister, egal was andere Praktizierende tun, ob sie weiter praktizieren oder aufhören, ich werde Ihnen auf dem Weg nach Hause folgen.”

So beschloss ich, nach Peking zu gehen, um das Fa zu bestätigen. Mein Sohn sagte zu mir: „Mutter, ich weiß, dass Falun Dafa großartig ist und ich bin nicht gegen deine Reise nach Peking, aber das Wetter ist so kalt. Wenn du verhaftet wirst, sind die Bedingungen im Internierungslager so rau, kannst du das aushalten?” Ich antwortete: „Es ist egal. Der Meister beschützt mich. Was gibt es noch zu fürchten? Ich kann nicht länger zu Hause bleiben. Jetzt muss ich gehen.”

Am 13. Februar 2000 ging ich zum ersten Mal nach Peking. Die Polizei verhaftete mich ohne eine rechtliche Grundlage und brachte mich in ein Internierungslager. Während ich inhaftiert war, fühlte ich, wie der Meister meinen Körper von Kopf bis Fuß reinigte. Trotz der rauen Behandlung litt ich unter keinerlei Schmerzen. Zum Zeitpunkt meiner Entlassung hatte ich sogar etwas an Gewicht zugelegt.

Am 22. Juni 2000 ging ich zum zweiten Mal nach Peking und wurde erneut verhaftet. Man sperrte mich mit meiner praktizierenden Tochter in eine kleine Zelle. Ich musste zusehen, wie mehrere Praktizierende und meine Tochter geschlagen wurden, nachdem sie die Übungen praktiziert hatten. Später brachte man mich in einen anderen Raum und trennte mich von meiner Tochter. Ich musste ständig an sie denken und war besorgt, dass sie wieder gequält würde. Meine Gefühle waren so stark, dass ich kaum noch essen konnte. Als ich entlassen wurde, hatte ich viel Gewicht verloren.

Teil II

Eines Abends im Februar 2004 sah ich viele Menschen, die für ihre verstorbenen Familienangehörigen falsches Geld verbrannten. Ich dachte: "Mein Mann ist vor vielen Jahren verstorben. Das meiste Geld, das er hinterlassen hat, habe ich für Aktivitäten zur Fa-Berichtigung benutzt. Das neue Jahr rückt näher. Ich sollte etwas falsches Geld kaufen und für ihn verbrennen; sonst würde ich mich ihm gegenüber schlecht fühlen." Es war jedoch falsch von mir, so zu denken. Am nächsten Morgen sagte ich zu meinem Sohn, er solle das Grab seines Vaters besuchen und gab ihm 20 Yuan, um dafür falsches Geld zu kaufen und es dann zu verbrennen. Kurz danach ging er und ich begann, ein Dafa Buch zu lesen. Plötzlich hörte ich eine Stimme in meinem Ohr: „Wie kommst du dazu, das Geld für die Fa-Berichtigung auszugeben? Ich gehe nun, um am Friedhofshügel ein Feuer zu machen.” Ich bemerkte sofort, dass dies eine böse Verfolgung war, schloss das Buch, hob meine rechte Hand und begann, mit aufrichtigen Gedanken das Böse zu vernichten. Ich sagte: „Ich habe gut gehandelt, das Geld für die Fa-Berichtigung zu nutzen, war richtig. Ich bin eine Dafa-Jüngerin und lasse nicht zu, dass du mich verfolgst!» Ich bat den Meister, mich zu stärken.

Zur Mittagszeit kam mein Sohn, ein Nicht-Praktizierender, zurück und berichtete mir aufgeregt: „Mutter, es war so gefährlich! Als wir begannen, das falsche Geld zu verbrennen, blies eine Windböe das Geld weg. Sofort fingen das trockene Gras und die Bäume Feuer, wir waren in großen Schwierigkeiten. Der Wind war so stark und das Feuer breitete sich aus. Der ganze Hügel würde in kürzester Zeit abgebrannt sein. Ich fühlte mich hoffnungslos. Plötzlich dachte ich daran, den Meister um Hilfe zu bitten.” Mein Sohn rezitiert jeden Tag „Falun Dafa ist gut». Er hat ein Bild vom Meister in seinem Haus aufgehängt und bringt dem Bild vom Meister Gaben dar. Er berichtete weiter: „Ich bat Meister Li um Hilfe. Stell dir vor! Innerhalb von 30 Sekunden hörte der Wind auf, aber nur in der unmittelbaren Umgebung des Feuers. Wir konnten das Feuer mit unserer Kleidung löschen. Als das Feuer aus war, kam der starke Wind zurück. Wie erstaunlich Dafa doch ist!”

Später besprach ich den Vorfall mit anderen Praktizierenden. Wir erkannten, dass das Böse diese Lücke ausgenutzt und mir eine solch schwere Prüfung auferlegt hatte, weil ich immer noch so starke Gefühle für meinen verstorbenen Ehemann empfand. Ich hatte mich selbst nicht mit den Anforderungen einer Praktizierenden gemessen.

Wir brauchen jetzt das Geld für die Aktivitäten zur Aufklärung der wahren Hintergründe der Verfolgung, um dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten. Und ich gab das Geld aus, um falsches Geld zu kaufen, damit es für meinen Ehemann verbrannt werden sollte. Mein ursprünglicher Beweggrund war falsch und auch mein Gedanke entsprach nicht dem Fa.

Teil III

Eines Tages rief mich meine jüngere Schwester wegen der Krankheit ihres Mannes (Leberzirrhose) an. Nachdem er bereits Tausende von Yuan für Krankenhausrechnungen ausgegeben hatte, konnte sein Körper keine Behandlung mehr ertragen. Er erbrach jede Medizin, die er versuchte zu schlucken und sein Körper sonderte auch die Injektionen wieder ab. Die Ärzte rieten meiner Schwester, ihn mit nach Hause zu nehmen und sich auf den Tod vorzubereiten, er hätte nicht mehr viele Tage zu leben. Dann dachte meine Schwester plötzlich an mich, eine Dafa-Praktizierende. Sie bat mich, zu ihr nach Hause zu kommen. Ich blieb ganz ruhig und sagte: „Ich möchte nicht gehen. Er befindet sich bereits in so einem Zustand. Wie kann ich noch helfen?»

Nachdem ich aufgelegt hatte, sagte ich zu meiner Tochter: ”Vor einiger Zeit versuchte ich, deinem Onkel sehr intensiv die wahren Umstände zu erklären, er weigerte sich jedoch, mir zu glauben. Nun befindet er sich in so einem schlechten Zustand. Meine Schwester bat mich um Hilfe. Ich möchte nicht hingehen. Es ist Zeitverschwendung.» Meine Tochter sagte: ”Mama, du handelst falsch! Du lässt dich von Ärger und egoistischem Denken beeinflussen. Vielleicht gebührt es ihm, jetzt ein Praktizierender zu werden. Du solltest wirklich hingehen.»

Die Meinung meiner Tochter rüttelte mich wach. Ich verneinte rasch meine Gedanken und begab mich auf den Weg zu meiner Schwester. Mein Schwager war aufgrund der schweren Krankheit in einem sehr schlechten Zustand. Ich erzählte ihm von meinen eigenen Erfahrungen beim Praktizieren von Falun Gong. Dieses Mal stimmte er mir völlig zu und begann, Dafa zu lernen und die Übungen zu praktizieren.

Nach einer gewissen Zeit des Fa-Lernens verbesserte sich täglich seine Gesundheit. Heute ist er von der Krankheit völlig geheilt. Der Meister gab meinem Schwager eine zweite Chance im Leben!

Teil IV

Eines Tages erzählte mir meine Schwester von ihrer schlimmen finanziellen Situation und ihrem schwierigen Leben. Nach der Unterhaltung erinnerte ich mich daran, wie traurig ihre Kindheit gewesen war und dass sie auch heute immer noch unglücklich war. Ich hatte großes Mitleid mit ihr und wollte weinen. Meine Tochter sah meine Gefühle und sagte: ”Mama, du wirst von Gefühlen beeinflusst. Bitte unterdrücke und beseitige sie. Wie der Meister uns bereits gesagt hat, werden für die gewöhnlichen Menschen Geburt, Altern, Kranksein und Sterben durch das Karma verursacht. Wie kannst du dich von Gefühlen mitreißen lassen?”

Nachdem meine Tochter gegangen war, erkannte ich, dass sie Recht hatte: Ich wurde von meinen Gefühlen kontrolliert. Meine aufrichtigen Gedanken waren nicht stark genug und meine Gefühle dauerten an. Meine Gedanken waren deshalb unklar. Am Abend fühlte ich einen stechenden Schmerz in meinem Bauch. Ich rief meine Tochter an. Sie kam zu mir, um aufrichtige Gedanken auszusenden und die bösen Störungen zu eliminieren. Nach einer Weile fühlte ich mich viel besser. Meine Tochter teilte mir ihre Gedanken mit und bat mich, nach innen zu schauen, um den ursächlichen Grund der Schmerzen zu finden. Als ich ihr sagte, dass ich immer noch von den Schwierigkeiten meiner Schwester berührt würde, sagte meine Tochter scharf: „Ich habe dir bereits geraten, dieses Gefühl los zu lassen, das hast du nicht getan! Nun schau, wie schlimm dich das Böse verfolgt!» Durch ihren Ärger fühlte ich mich verletzt und konnte nicht mehr antworten. Meine Tochter bemerkte sofort, dass auch sie von Gefühlen berührt worden war und berichtigte sofort ihre Gedanken. Ich hatte jedoch keine aufrichtigen Gedanken und sagte ihr: „Ich kann nicht atmen! Ich sterbe!” Meine Tochter sagte fest: „Mama, du bist okay, du kannst atmen! Die alten Mächte haben deinen Ärger ausgenutzt. Aber sie sind nichts. Wir müssen uns nicht vor ihnen fürchten. Wir müssen an den Meister und das Dafa glauben!

Plötzlich hatte ich diesen aufrichtigen Gedanken: „Ich kann, sicher kann ich. Ich werde dem Meister auf dem Weg nach Hause folgen. Niemandem ist es erlaubt, mich zu verfolgen. Ich werde mich während meiner Kultivierung von meinen Eigensinnen lösen. Die alten Mächte dürfen mich nicht verfolgen. Ich erkenne die Arrangements der alten Mächte überhaupt nicht an.»

Meine Tochter und ich begannen, aufrichtige Gedanken auszusenden. Innerhalb kurzer Zeit waren meine Bauchschmerzen verschwunden. Kurz zuvor hatten mich noch die Schmerzen gepeinigt, nun war alles wieder ganz normal. Einmal mehr wurde ich Zeuge der Macht des Dafa und der Barmherzigkeit des Meisters. Ich konnte auch die ernsthafte Natur des Dafa erfahren und was unter Praktizierenden passieren kann.

Nun schaffe ich es, meine Eigensinne auf meine Freunde und Familienangehörigen loszulassen. Wann immer ich auf solche Angelegenheiten treffe, werde ich mich selbst sofort daran erinnern, dass ich eine Dafa-Jüngerin bin. Alle diese Umstände sind Teil eines Dramas. Ich sollte mich nicht von dem Drama täuschen lassen und ruhig bleiben. Ich bin eine von den Tausenden Lotusblumen, die der Meister gepflanzt hat. Obwohl ich immer noch viele Eigensinne habe, bin ich entschlossen, mich selbst zu korrigieren und mein Vermögen von wahrer Barmherzigkeit und Nachsicht zu erhöhen. Ich werde fortfahren, eine wahre Kultivierende zu sein und dem Meister auf dem Weg nach Hause zu folgen.