Japan: Falun Gong-Praktizierende fordern die Ausweisung von Bo Xilai und Jia Qinglin (Fotos)

(Minghui.de) Am 11. September versammelten sich Falun Gong-Praktizierende in Tokio zu einer Kundgebung und drängten die japanische Regierung, den führenden Funktionären der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jia Qinglin und Bo Xilai, die Einreise in das Land zu verweigern. Jia ist Vorsitzender des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes und Bo ist der chinesische Handelsminister. Beide sind Haupttäter bei der Verfolgung von Falun Gong. Die Praktizierenden kündigten an, dass sie eine Klage gegen Jia und Bo in Japan einreichen werden. Im Anschluss an die Kundgebung fand eine Parade statt, um die Öffentlichkeit auf die Verfolgung und die Verbrechen, die von diesen beiden Funktionären verübt wurden, aufmerksam zu machen.

Falun Gong-Praktizierende versammeln sich vor dem japanischen Kongress, um gegen den Besuch von Jia Qinglin und Bo Xilai zu protestieren

Auf der Kundgebung betonte der Vorsitzende des japanischen Falun Dafa-Vereins, Tsuruzono Masaaki, dass dies der dritte offizielle Besuch von Bo Xilai in Japan innerhalb von drei Jahren sei. „Einen Menschenrechtsschurken wiederholt Japan besuchen zu lassen, ist eine Schande für das japanische Volk und die japanische Regierung. Die Einreisebehörde sollte die Einreise von Bo Xilai und Jia Qinglin verweigern”, sagte Herr Masaaki.

Ein weiterer Vertreter des japanischen Falun Dafa-Vereins appellierte: „Falun Gong-Praktizierende werden in China brutal verfolgt, Jia Qinglin und Bo Xilai sind Täter bei dieser Verfolgung. Als ein Land, das Menschenrechte respektiert, sollte Japan nicht zulassen, dass sie die Grenze überschreiten. Ganz gleich wo diese Menschenrechtsverletzer hingehen, sie sollten überall auf Einreiseverweigerungen und gerichtliche Anklagen stoßen. Die Verfolgung muss beendet werden.”

Berichten zufolge wurde Bo Xilai wegen seiner Rolle in der Verfolgung in 12 Ländern von Falun Gong-Praktizierenden gerichtlich verklagt. Jia Qinglin wurde in Österreich, Spanien und der Ukraine angeklagt.

Bis heute wurden gegen 28 leitende KPCh Funktionäre in mehr als 30 Ländern gerichtliche Klagen eingereicht. In mehreren Fällen wurden KPCh Funktionäre in richterlichen Urteilen für schuldig befunden. Die Serie der Anklagen gegen KPCh Funktionäre wegen ihrer Rolle bei der Verfolgung von Falun Gong ist zum größten internationalen Menschenrechtsprozess nach dem Zweiten Weltkrieg geworden.